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Bei Tönnies-Fleisch in Rheda-Wiedenbrück sind momentan knapp 7000 Mitarbeiter samt ihrer Familien in Quarantäne. Man spricht von 1500 bis 2000 nachweislich infizierten. In den Kreisen Gütersloh und Warendorf wurde der sogenannte „Lockdown“ verhängt.

Nun laufen sich Politiker, Unternehmer und Gewerkschaften einen Wolf, um den entstandenen Schaden abzuwenden und unter Kontrolle zu bekommen.

Gestern sprach ein Gewerkschafter, der für die Betreuung der Fremdarbeiter bei Tönnies zuständig ist, über die schwierigen Arbeitsbedingungen.
Er sprach über die schwere Arbeit im Betrieb, die langen Schichten von stellenweise zwölf Stunden und das Betriebsklima, das dort herrsche.
Auch bemängelte er die Unterbringung der Fremdarbeiter, die sich mit bis zu zehn Personen eine Wohnung teilten. Die Wohnungen seien nur zum Übernachten zwischen den Schichten benutzt worden, doch man könne bei Temperaturen um 25 bis 30 Grad nicht verlangen, dass diese nun dort zusammenhockten wegen der Quarantäne.
Er sprach auch davon, dass die Fremdarbeiter auch nicht immer den Mindestlohn bezahlt bekämen.

Das ist sehr schlimm.

Die Gewerkschaft hat aber nicht erst bei Bekanntwerden der eklatanten Infektionslage gewusst, welche Bedingungen in den Schlachthöfen vorherrschen. Die Gewerkschaften waren Anfang der 2000-er-Jahre die ersten, die sich beim Auffliegen des Gammelfleisches über die schlimmen Arbeitsbedingungen echauffierten.
Schon zu der Zeit wurde nach Abschaffung der sogenannten „Werksverträge“ gerufen und Politiker versprachen Besserung.

Die Gewerkschaften haben stillschweigend hingenommen, dass nur kleine Korrekturen am Rande vorgenommen wurden und hielten den Mund.
Sie haben auch nichts dagegen unternommen, dass manche Fremdarbeiter unter Mindestlohn bezahlt worden, obwohl es ein Grundsatzurteil der EU gibt, in dem gesagt wird, dass der Mindestlohn des Landes bezahlt werden muss, in dem die Arbeiter eingesetzt werden, nicht des Landes, in dem die Firma ihren Sitz hat.

Wenn der Gewerkschafter schon lange die Fremdarbeiter betreut hat und jetzt erst Tacheles redet, heuchelt er.

Ebenso kann man dem Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen nicht mehr glauben, wenn er meint, ein Lockdown sei erst bei der Zahl von 1550 Infizierten notwendig gewesen.

Laut Corona-Verordnung muss in einem Kreis beziehungsweise Landkreis sowie in einer kreisfreien Stadt ein „Lockdown“ kommen, wenn mehr als 50 Infizierte auf 100 000 Menschen im Mittel über eine Woche aufgetreten sind.

Im Kreis Gütersloh wohnen: 364.938 Menschen, Stand Ende 2019.
Rein rechnerisch – wie in der Corona-Verodnung beschrieben – hätte der „Lockdown“ bei 1277 Infizierten eingeleitet werden müssen und nicht bei 1550, wie Ministerpräsident Laschet es veranlasst hatte.

Ebenso verhält es sich mit dem „Lockdown“ für den Kreis Warendorf, in dem 277 840 Menschen wohnen. Dieser „Lockdown“ hätte bei rein rechnerisch 973 Infizierten eingeleitet werden müssen.

Genauso eine Verschleierung sieht man in der kreisfreien Stadt Hamm.
Es wird von offizieller Stelle behauptet, dort gelte ein Grenzwert von 90 Infizierten pro Tag auf 100 000 Einwohnern über eine Woche im Mittel.
Dies ist schlichtweg eine Falschaussage, denn laut Corona-Verordnung gilt überall der Grenzwert von 50.
Man könnte mit der Einwohnerzahl von circa 180 000 in der kreisfreien Stadt Hamm argumentieren. Dann würde dieser Grenzwert richtig sein, berechnet auf der Basis von 50, denn der Grenzwert von 50 pro 100 000 Einwohner ergibt in Hamm bei knapp 180 000 Menschen 90.

Man sieht also – wieder einmal – dass nicht nur von offizieller Seite Fakten verdreht werden, sondern alle Beteiligten nicht so ganz die Wahrheit sprechen.

Etwas sollte man bedenken, auch anhand der Einreiseverbote von Bürgern aus Nordrhein-Westfalen in vier Bundesländer.

Eine Person hat das Corona-Virus von China nach Deutschland eingeschleppt. Insgesamt sind über 190 000 Deutsche von dieser Seuche infiziert worden.
Wenn dem Corona-Ausbruch in den Kreisen Gütersloh, Warendorf und in Hamm kein Einhalt geboten wird, kann es ganz schnell zu einer zweiten Corona-Welle kommen.

Manchen Politikern sind wohl knapp 9000 Tote nicht genug!

In der Nacht vom 20. auf den 21. Juni 2020 ist es in der Stuttgarter Innenstadt zu Ausschreitungen und Plünderungen gekommen.
Ausgangspunkt dieser Randale war, dass die Polizei einen Jugendlichen beim mutmaßlichen Drogendelikt erwischt hatte.

Wie die Polizei explizit mitteilte, habe es sich um einen „weißen deutschen Jugendlichen“ gehandelt.
Dreihundert andere hatten sich mit dem Jugendlichen solidarisiert und attackierten die Polizei.
Infolgedessen kam es dann zu regelrechten Ausschreitungen in der Innenstadt mit massiven Sachbeschädigungen und Plünderungen.
Erst gegen halb fünf morgens nach ein paar Stunden hatte die Polizei die Situation wieder unter Kontrolle.

In den ersten Presseberichten wurden linke Gruppen als die Randalierer genannt, was aber etwas später plötzlich nicht mehr online zu lesen war.

Jetzt überschlugen sich die Meldungen

Mitglieder der Partei „Die Linken“ nahmen ihre Sympathisanten in Schutz, rechte Parteien ihre..

Bis zur offiziellen Pressekonferenz gegen 14 Uhr wurde gemutmaßt ohne Ende. Ermittlungsergebnisse gab es bis dahin nicht, also musste man etwas schreiben, um dabei zu sein.

Nach der Pressekonferenz überschlug sich eine rechte Presse-Webseite und zeigte, wie realitätsfern man argumentieren kann.

Es wurde während der Pressekonferenz mitgeteilt, dass zwölf von den vierundzwanzig festgenommenen Deutsche und zwölf Ausländer beziehungsweise welche „mit Migrationshintergrund“ gewesen seien.
Dies nutzte die rechte Propaganda:

„Ausländermob zerstört Stuttgarter Innenstadt.“

Aus der Wahrheit backt die Lüge ein Brot.

Die Corona-Warn-App für Deutschland ist heute herausgekommen.
Sie ist dazu da, dass Infektionsketten nachvollziehbar gemacht werden sollen.


Sie ist datenschutzkonform und speichert keine Daten, mit dem der Benutzer oder andere persönlich identifizierbar sind.

Daten

Man muss keine Daten (von sich oder anderen) eingeben.
Die App benutzt keine Daten aus dem Adressbuch und kann auch nicht auf andere (interne) Daten zugreifen.
Wenn es so wäre, müsste man diese sogenannten Rechte beim Installieren oder beim ersten Start genehmigen.

Die App erzeugt auf jedem Handy eine Zufallszahl.
Diese Zufallszahl repräsentiert das Handy beziehungsweise den Benutzer dieser App.

Diese Zufallszahl wird nicht mit der Telefonnummer oder sonstiges verknüpft.

Sie wird nicht weitergegeben.
Dazu müsste man ja einwilligen.

Das einzige, was man einwilligen muss, ist Bluetooth, da sonst verschiedene Handys die anonymen Identifikationen (die Zufallszahl) nicht austauschen können.
Die Handys merken sich zwei Wochen lang, die Identifikationen mit Kontaktdatum. Wenn man jemanden mehrmals getroffen hat, natürlich mehrmals mit verschiedenen Datumsangaben und Verfallsdaten.

Diese Zufallszahlen bekommt weder der Nutzer noch jemand anderes zu sehen.

Nicht mal ein sogenannter „Screenshot“, ein Foto von der App, ist möglich, da dies verhindert und ein solcher Versuch als „Die Sicherheitsrichtlinien lassen keinen Screenshot dieser App zu.“ angezeigt wird.

Funktionsweise

Wenn zwei Benutzer sich treffen, merkt sich die App dieses Treffen, ,in dem die Handys die Idntifikationen (Zuallszahl) austauschen.
Falls innerhalb von zwei Wochen jemand mit Corona (Covid-19) infiziert wurde und dies seiner App mitteilt, schickt diese an alle „Begegnungen“ der letzten zwei Wochen eine Meldung, dass man mit einem Infizierten zusammengekommen sei. Nun kann man sich, wenn man es will, einem Corona-Test unterziehen.
Die zwei Wochen sind der Zeitraum zwischen Infektion und Ausbruch von Corona, die sogenannte Inkubationszeit.

Corona-Test, Infektion und die App

Wenn man einen Corona-Test hat anfertigen lassen und dieser ist positiv, bekommt man eine Zahlenkombination, die sogenannte Transaktionsnummer (TAN). Diese steht auch in den Brief, in dem man mitgeteilt bekommt, wie der Test ausging.

Wenn man nun der App mitteilt, dass man corona-positiv ist, muss man diese TAN, die nur einmal benutzt werden kann, in die App eingeben.
Erst dann weiß die App, dass der Benutzer corona-positiv ist.

Die App schickt nun an die Identifikationen (Zufallszahl) der letzte zwei Wochen, denen sie begegnet ist, eine Mitteilung, dass sie sich auf Corona testen lassen sollen.

Corona-Positive (Infizierte) haben übrigens häusliche Quarantäne.

Wenn man in die App – mit neuer TAN – wieder einträgt irgendwann, dass man nicht mehr infiziert ist, verhält sich die App wieder „normal“.

Kamera-Benutzung

Die App fragt nach, ob sie die Kamera benutzen darf – Fotos/Videos aufnehmen.

Dies muss man nicht zulassen.

Wenn man es zulässt, kann die Kamera die TAN – über einen sogenannten QR-Code, der sich in dem Brief befindet – einlesen.
Die einzige Bewandtnis ist, dass man die TAN nicht abtippen muss, sondern dies der App mit dem QR-Code bewerkstelligen lassen kann.

Kommunikation der App

Die App kommuniziert nur mit Apps anderer Benutzer (über Bluetooth).
Wenn sich der Benutzer mit der Zufallszahl 1 zum Beispiel mit dem Benutzer 20 trifft, merkt sich die eine App mit Datum, dass sie Nummer 1 getroffen hat und die andere, dass sie Nummer 20 getroffen hat auch mit Datum.
Nach zwei Wochen löschen dann beide Apps diese Nummern.
In zwei Wochen kann eine App viele Identifikationen (Zufallszahlen) sammeln, die aber nie benutzt werden, weil vielleicht niemand in den zwei Wochen corona-positiv wurde.

Kein Standort relevant

Für die App ist es nicht relevant, wo sich die Personen (mit den Identifikationen) getroffen haben, sondern nur wann, damit sie die Zwei-Wochen-Frist berechnen kann, zu welchem Zeitpunkt die Daten gelöscht werden müssen.
Man kann im Handy den Standortdienst (alias Ortung oder GPS) ausschalten, ohne dass die App dann Fehler macht.

Gerüchte und Mutmaßungen

Die Ewig-Verleugner haben sich schon auf die Argumentation gegen den Einsatz der App eingeschossen.

Sie behaupten, dass Corona-Infizierte identifiziert werden könnten.
Dies stimmt nicht, weil die App nicht mal auf das Adressbuch (Kontakte-App) oder die eigene Telefonnummer zugreift.
Diese Genehmigung würde die App ja erfragen.

Dass sie dümmlicherweise sagen, dass die App ein Bewegungsprofil erstellt, wo jemand sich aufhielte, wie lange und so weiter, stimmt nicht, da die App ohne Standortdienst auskommt beziehungsweise nicht darauf zugreift.

Eine weitere Argumentation ist, dass fälschlicherweise Benutzer als corona-positiv oder als corona-negativ eingestuft werden können.
Die App beziehungsweise das Handy kann niemanden Blut abnehmen, um zu schauen, ob man mit Corona infiziert ist.
Auch wenn eine Smartwatch oder ein Handy mit einem Infrarotsensor die Körpertemperatur messen würde und diese wäre erhöht, ließe das keinen Schluss zu, ob jemand Corona hätte.
Es könnte auch eine Entzündung sein oder eine starke Erkältung.
Ein Handy mit eingebautem medizinischem Labor gibt es noch nicht.

Der Einsatz und die Installation der App ist entgegen allen Unkenrufen freiwillig.

Bekanntermaßen gibt es die Personen, die sich gegen die Corona-Beschränkungen wehren.
Sie berufen sich auf das Grundgesetz und verteidigen ihre „persönliche Freiheit“ und verleugnen die Gefahr von Corona (Covid-19).

Die Argumentation der vermeintlichen „Verteidiger der persönlichen Freiheit“ wiederholt sich innerhalb der gleichen Strukturen.

Die Ewig-Verleugner haben ein Bild der Welt, das aussagt, dass jede (staatliche) Maßnahme nur dazu dient, die Bevölkerung zu manipulieren oder in eine bestimmte Bahn zu lenken. Die „Regierung“ will in deren Augen über kurz oder lang eine Diktatur einrichten.

Als Beispiel möchte ich die Corona-Krise heranziehen.

Mitte/Ende März wütete die Welle der Corona-Pandemie in Europa. Zu diesem Zeitpunkt infizierten sich pro Tag in Deutschland etwa 5000 Personen, gegen Ende März waren es circa 6300.
Mitte März wurden die ersten Maßnahmen eingeleitet, die besagten, dass in Restaurants Abstände zu halten sind und dass sich dort nur noch eine bestimmte Anzahl aufhalten durften.
Am 23. März trat dann der sogenannte „Lockdown“ mit Kontaktbeschränkungen und Schließungen von Restaurants, Hotels, Läden et cetera in Kraft.
Ab dem 29. April wurden dann Mundschutze – Alltagsmasken – Pflicht beim Einkaufen, im öffentlichen Personennahverkehr und in einigen anderen Bereichen verpflichtend, um die Verbreitung weiter einzudämmen.

Einige Party-Fanatiker beklagten zwar, dass sie nirgends feiern könnten, doch es blieb ruhig.
Die ersten Stimmen wurden laut, als die Maskenpflicht eingeführt wurde.
Sie klangen wie bei Kindern, die einfach etwas nicht tun wollten.

Gesundheitsbehörden, unter anderem die WHO, hatten zu Anfang der Corona-Pandemie gesagt, dass nur medizinische Mundschutz hülfen, aber keine selbstgemachten.
Zwei Wochen später gab es eine andere Einschätzung, dass die selbstgenähten – nicht medizinischen – gegen Tröpfcheninfektion schützen.
Die Wahrscheinlichkeit, dass die Viren durch eine Alltagsmaske ausgeatmet werden und diese durch eine andere Person mit Maske eingeatmet werden, stellte sich als sehr gering heraus.
In der Wissenschaft gibt es eben laufend neue Erkenntnisse.

Für die, die aus einem Reflex heraus keine Maske tragen wollten, war dies ein Widerspruch.
Für ihre Argumentation zogen sie die „alte“ Einschätzung heran. Wenn man sie auf die „neue“ aufmerksam machte, entgegneten sie lapidar, dass die Wissenschaftler nicht wüssten, was sie täten.

Zudem hätte die „Wissenschaft“ nachgegeben – alternativ Falschmeldungen herausgegeben – damit die Regierung das Volk gängeln könnte.

Die Argumentationsschleife zieht sich durch alle Diskussionen.

Man bildet sich ein, dass zum Beispiel die Regierung eine Diktatur errichten will. Dies kann man nicht beweisen. Da der sogenannte „Lockdown“ Einschränkungen bedeutet, münzt man dies um, dass die Regierung mit diesen Maßnahmen schaut, wie schnell man das Volk einpferchen kann.
Der zweite Schritt ist dann das Tragen von Masken, um das Volk langsam daran zu gewöhnen, folgsam zu werden.

Dazu passt herein, dass Behörden erst Alltagsmasken als nicht ausreichend klassifiziert hat, einige Wochen später dies doch tun.
Man verliert einfach aus den Augen, dass die Behörden bei der ersten Einschätzung medizinische Masken mit Alltagsmasken verglichen haben und in der zweiten Einschätzung gesagt wurde, dass Alltagsmasken auch hülfen.

Das Ausgangsproblem ist immer das gleiche.
Die Regierung oder Unternehmen – Der Hass liegt generell bei Bill Gates und Microsoft sowie bei Pharma‑ und IT-Unternehmen. – plant das Volk unter Kontrolle zu bekommen.
Wenn nun die Regierung etwa tut, was einem nicht genehm ist, sieht man nicht das große Ganze – Abwendung einer Pandemie – sondern nur die Einschränkung und agiert dagegen.
Man feiert sich selbst als „Widerständler“.
Man sammelt Halbwahrheiten, um sich gegen jegliche Art von Fakten zu wehren. Dazu gehört auch, jegliche Behörden als „unglaubwürdig“ zu deklarieren.
Dazu gehört vonseiten der Ewig-Verleugner auch die immerwährende Forderung nach Quellen, aus denen man seine Fakten bezieht.
Lässt man sich darauf ein, merkt man schnell, dass die Ewig-Leugner diese aus „unglaubwürdig“ deklassieren, denn nur die eigenen Quellen, die nur Halbwahrheiten liefern, gelten bei ihnen „glaubwürdig“.

Alles für den Kontext, recht zu haben.

Schon vorige Woche habe ich ein Paar gesehen, das beim Einkaufen keinen Mundschutz getragen hat.
Laut der Information des Geschäfts hätten beide ein Attest.
Heute habe ich den Mann angesprochen, da er alleine war.

Der Mann hielt sich ohne Mund-Nase-Schutz im Geschäft auf.
Er unterhielt mit einer Bekannten.
Ich wartete kurz und sprach ihn freundlich an: „Entschuldigen Sie, anscheinend haben Sie vergessen, Ihre Maske aufzusetzen. Bitte holen Sie dies jetzt zum Schutz aller nach!“.
Er war sehr überrascht und meinte, er bräuchte keine zu tragen, weil er dahinter nicht atmen könne …

In der vorigen Woche war er mit seiner Ehefrau unterwegs und beide trugen keine Maske. Als ich die Person an der Information darauf ansprach, dass sich Personen ohne Masken im Geschäft aufhielten, sagte mir diese, das Ehepaar hätte ein Attest.
Ich fragte, ob sie es gesehen hätte, doch sie antwortete, eine Kollegin hätte es ihr mitgeteilt. Sie hatte die beiden einfach hineingelassen, ohne zu kontrollieren.

Ich merkte an, dass dies laut „Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg“ nicht sein könnte, worauf er sagte, er habe ein Attest.

Ich machte dem „Mann ohne Maske“ klar, dass ich daran zweifle, dass er ein Attest habe. Er erwiderte: „Das habe ich dabei.“ und zeigte es mir.

Ich erkannte direkt, dass es ein gefälschtes war, da ich in diese Thematik involviert bin.

Dies sagte ich ihm und fragte, woher er es habe.
Er gestand, es sich aus dem Internet heruntergeladen und einfach seinen Namen selbst eingetragen zu haben.
Ich hakte nach und er erzählte mir das Gleiche nochmal, im normalen freundlichen Plauderton.
Auf meine explizite Frage, ob er diesbezüglich mit dem ausstellenden Arzt oder seinen Hausarzt gesprochen habe, verneinte er dies.
Ich wollte wissen, ob er sich nie gefragt habe, ob es in Irdnung sei, dass ein Arzt aus Hessen, der in Baden-Württemberg approbiert habe, Blanko-Atteste für ganz Deutschland anbiete, in der jeder seinen Namen eintragen könne.
Er antwortete nur, dass das ja wohl nicht illegal sein könnte, weil es so etwas ja sonst nicht gebe.

Ein Arzt stellt nur in Ausnahmesituationen ein Attest aus.
Er stellt ebenso keine Atteste aus, ohne den Patienten zu kennen.
Man kann sich denken, dass das Ausfüllen eines „Attests“ nicht vom Patienten, sondern vom Arzt vorgenommen werden muss.
Bei einem Attest muss man keine Kopie der Approbationsurkunde des ausstellenden Arztes vorlegen. Zudem ist auf den Attesten die Unterschrift und der Stempel des Arztes (mit Adresse et cetera) vorhanden.
Ein Arzt darf ärztliche Zeugnisse und Atteste nur nach gewissenhafter ärztlicher Untersuchung und nach genauer Erhebung ausstellen
.

Ich sagte ihm, dass er theoretisch und vielleicht unwissend Erreger wie das Corona-Virus verteilen könnte oder sich gefährden würde.
Ich machte ihm klar, dass ich ihn anzeigen würde, da ich ja nun seinen Namen und seine Adresse hätte. Er sagte nichts dazu und nahm es mit enttäuschtem Gesicht schulterzuckend gelassen hin.

Dann ging ich zur Information und erläuterte den Fall.
Die Angestellte ging sofort in Opposition und meinte, dass der Mann ohne Maske dort einkaufen dürfe. Er habe angeblich das „Schreiben“ hochgehalten beim Betreten. Er und seine Ehefrau seien schließlich bekannt.
Auf mein Verlangen erschien nach kurzer Zeit der Geschäftsführer.

Ich stellte mich bei ihm vor und berichtete ihm die Sachlage.
Er wollte sofort losgehen, den Mann zur Rede stellen und ihn des Hauses verweisen.
Ich hatte ihm auf meinem Handy gezeigt, wie mehrere gefälschte Atteste aussähen.

Die Polizei leitete nun ein Ermittlungsverfahren wegen Urkundenfälschung und Betrug, wenn nicht auch ein Verfahren wegen Erschleichung einer Leistung, gegen den Mann ein.

Im Nachhinein tut mir der „Mann ohne Maske“ leid.
Ob er einen Tipp von einem Bekannten bekam oder selbst nach dem „Attest“ gesucht hatte, weiß ich nicht.
Die Leichtgläubigkeit und Naivität des Mannes zeigte mir, dass er sich nichts dabei gedacht hatte. Er hatte gehört, dass man ein „Attest“ bekommen kann und besorgte es sich ungeachtet der gesetzlichen Lage.
Zu glauben, dass etwas nicht illegal sein könnte, weil es angeboten werde, zeigte mir, dass er nicht darüber nachgedacht hatte, was er eigentlich tat.

Auch wenn er sich keiner Schuld bewusst ist, bekommt er nun seine Strafe.

Es wird behauptet, dass Corona kein Virus sei, sondern ein Bakterium der Auslöser dieser Pandemie.
Stimmt das und was hat es damit auf sich?

Wenn das Corona-Virus kein Virus, sondern ein Bakterium (Bazillus) wäre, hieße es Corona-Bakterium.

Wenn es wirklich ein Bakterium wäre, könnte die Pandemie mit Antibiotika bekämpft werden.

Hinter dieser abstrusen Behauptung steht eine Verschwörungstheorie.

Da ja laut deren „Urheber“ ein bakterieller Infekt ist, könne man ihn sehr leicht bekämpfen. Antibiotika gibt es ja zu Hauf und die Beschaffungswege sind kurz.

Hinter diesem Konstrukt steht wie immer die Behauptung, dass irgendwelche Drahtzieher – Bill Gates, Bilderberg-Gesellschaft, „Die Neue Weltordnung“, Aliens, Reptiloiden et cetera – im Hintergrund versuchen, die Menschheit zu dezimieren, damit nur die überleben, die man „systemkonform“ gängeln kann.

Dass Corona (Covid-19) eine Viruserkrankung ist, steht außer Frage.
Dies haben Wissenschaftler auf der ganzen Welt bestätigt.
Das Thema um Begriffe wie Inzidenz, Reproduktionsfaktor, Infektionswege ist sehr komplex und nicht jedermanns Sache.
So resignieren viele und sind froh, wenn jemand es einfach erklärt.

Weltverschwörungstheoretiker sind aber besonders „gut“ darin, eine einfache Lösung zu präsentieren, bei denen direkt such Schuldige und Prügelknaben genannt werden.
Das Gefährliche daran ist, dass diese Theorien sehr nahe an der Realität sind. Dazu kommen noch Halbwahrheiten und Lügen. Das Schüren von Ängsten kommt auch noch hinzu.

In der Werbung bezüglich einer Schmerzsalbe wird so etwas (ungewollt) zum Thema gemacht.
„Da ist bestimmt Chemie drin.“

Dieses „leise“ Angstschüren vor „Chemie“, die generell schädlich sein soll für Menschen, kennt wohl jeder.
Viele haben Angst vor Nebenwirkungen von Medikamenten.

Dies benutzen Verschwörungstheoretiker gezielt vermengt mit pseudowissenschaftlichen Gerüchten a la „Laut Experte XYZ ist gerade dies schädlich.“.
Wenn es ein Experte sagt, sollte es ja wohl stimmen!
Die Experten lösen sich bei kritischer Betrachtung allerdings in Bedeutungslosigkeit auf, denn die meisten haben sich ihr „Wissen“ selbst angeeignet. Auch die Quellen, aus denen sie ihr „Wissen“ bezogen haben, sind nicht nur zweifelhaft, sondern Lügen.

So speist das eine das andere.

Die neuartige Theorie mit dem Vertauschen von Viren und Bakterien widerspricht übrigens einer anderen Verschwörungstheorie, die behauptet, in Antibiotika befänden sich Drogen, um die Menschen willenlos zu machen.

Bezogen auf die Corona-Pandemie kursiert ein Begriff, der insbesondere bei der Infektion und Infektiösität genannt wird.
Was ist genau mit „Super-Spreading“ oder „Super-Spreader“ gemeint?

„Super-Spreading“ bedeutet auf Deutsch „Massiv-Verteilung“.

Damit sind Szenarien gemeint, bei denen eine mit Corona (Covid-19) infizierte Person übermäßig viele andere anstecken kann.
Der sogenannte „Reproduktionsfaktor“ kann bei solchen Szenarien außer Acht gelassen werden, denn er hat keine diesbezügliche Bedeutung. Er würde um das Vielfasche ansteigen.

Der Reproduktionsfaktor beschreibt, wie viele andere Personen ein Infizierter statistisch gesehen ansteckt.

Der Fokus liegt auf Ansammlungen, Treffen und Veranstaltungen.

In der Discothek wird bedingt durch die Musik lauter gesprochen.
Wenn sich Personen unterhalten, müssen diese lauter sprechen.
Lauter Sprechen impliziert, dass mehr Druck entsteht. Die Luft, die dadurch ausgestoßen wird, hat mehr Volumen, also können auch mehr Viren verteilt werden, als beim leisen Sprechen. Die Reichweite der ausgestoßenen Luft ist auch weiter. Dazu kommt noch, dass beim Lautsprechen mehr Tröpfen entstehen.

Wenn jemand tanzt, atmet er schneller und tiefer ein und aus.
Dann passiert das gleiche, wie beim Lautsprechen.

Bei Discos sind die Personen dichtgedrängt, was auch noch mit hineinspielt.

Der Reproduktionsfaktor kann dadurch auf das Zehn‑ bis Zwanzigfache ansteigen.

Um Gegensatz zu Personen, die nebeneinander herlaufen, ist das Infektionsrisiko bei Ansammlungen von Menschen, zum Beispiel in Discotheken, massiv höher.

Gegen 4:30 Uhr, nachdem ich mit Cora vom Gassigehen zurückgekommen war, schaute ich vor dem Duschen kurz auf Facebook. In der App stand, dass ich für dreißig Tage gesperrt sei.
Ich legte Widerspruch ein.

Mit wurde ein Bild von Claus Schenk Graf von Stauffenberg angezeigt, dass ich am 20.7.2019 zum Jahrestag des leider erfolglosen Attentats gegen Hitler veröffentlicht. Dieses Bild hatte ich von Wikipedia heruntergeladen.

Vor etwa zwei Wochen passierte mir so etwas ähnliches.

Facebook schrieb mir, dass man dieses Bild entfernt habe, weil es gegen die sogenannten „Gemeinschaftsstandard“ verstoße.
Ich legte Einspruch ein. Das Bild wurde freigegeben und erschien wieder in der Timeline.

Heute Morgen wurde mir vonseiten Facebooks mitgeteilt, dass ich wegen dieses Bildes für dreißig Tage gesperrt worden sei.
Dies Einzige, was man in einem solchen Fall machen kann, ist Einspruch erheben. Man kann nicht mehr mit Facebook interagieren . nichts veröffentlichen, nichts kommentieren, nichts „liken“.
Etwas anschauen funktioniert allerdings.

Seltsam war, dass ich einen Beitrag veröffentlichen konnte.

Vor einigen Tagen wurde ein Bild von von Stauffenberg eingemakelt, es würde gegen die „Gemeinschaftsregeln“ von Facebook verstoßen.
Ich hatte es zum 20.7. vorigen Jahres gepostet.
Ich legte Widerspruch ein, dem stattgegeben wurde.
Gerade wurde das Bild wieder angezeigt und mir gedroht, mich für 30 Tage zu sperren.
Falls ich nichts poste, hält meine Gattin Euch auf den Laufenden.

Ansonsten konnte ich mich „frei bewegen“.

Gegen 6:05 Uhr gab Facebook dann Entwarnung.

Dein Beitrag ist wieder auf Facebook
Heute um 06 : 05
Es tut uns leid, dass wir das falsch aufgenommen haben. Wir haben deinen Beitrag noch einmal geprüft und bestätigt, dass er unseren Gemeinschaftsstandards entspricht.
Wir möchten uns dafür bedanken, dass du dir die Zeit genommen hast, eine erneute Überprüfung zu beantragen. Durch dein Feedback können wir uns weiter verbessern.

Ich habe das Bild unter die Lupe genommen.
Dort ist Claus Schenk von Stauffenberg mit einer Wehrmachtsuniform zu sehen. Nirgends ist ein Emblem der Nazis zu sehen.
Ich hatte befürchtet, dass ein automatisierter Scanner möglicherweise ein verbotenes Symbol gesehen haben mag.

Was mich geärgert hatte, war, dass dieses Bild zweimal angemakelt wurde.

Welchen Verdacht ich habe …

Die sogenannte „Taskforce“ von Facebook, die dazu da ist, um Hassbeiträge oder Verstöße gegen die Gemeinschaftsstandards aufzuspüren, hat Mitglieder in ihren Reihen, die sich mit Geschichte nicht auskennen.
Solche Leute sollte man kündigen.

Wenn in den sozialen Onlinenetzwerken mal informationelle Ebbe herrscht oder es manchen langweilig wird, kommt es zu Auswüchsen, die schon wehtun. So werden Dinge vor allem bei „Facebook“gepostet, die völlig neben der Spur sind.

„So änderst Du den Facebook-Algorithmus.“

Ein Algorithmus ist eine eindeutige Handlungsvorschrift zur Lösung eines Problems oder von Problemen. Algorithmen bestehen aus endlich vielen, wohldefinierten Einzelschritten. Damit können sie zur Ausführung in ein Computerprogramm implementiert, aber auch in menschlicher Sprache formuliert werden.

Es wird behauptet, dass im Nachrichtenverlauf – „News-Feed“ genannt – immer nur 25 Freunde angezeigt werden, die Facebook vorschlägt.
Man könne dies umgehen, indem Freunde einfach den Post (Beitrag) kommentieren oder auch „liken“ sollen.
Denn dann würden diese Freunde als erste angezeigt.

Leider werden dann Tatsachen mit Spekulationen vermischt.

Es gibt allerdings zwei „News-Feeds“: „Top-Meldungen“ und „Neueste Meldungen“.
Für beide Feeds gibt es zwei verschiedene Algorithmen.
„Neueste …“ zeigt die chronologisch aktuellen an.
Bei „Top …“ wird es schwieriger. Die Beiträge, die viele Interaktionen haben und oft verbreitet werden stehen dann oben, ebenso die mit hoher Relevanz
Was immer „hohe Relevanz“ bedeuten mag!

Wenn die Behauptung wie oben aufgestellt wird, schient es um den „Top…“-Feed zu gehen, denn dieser ist standardmäßig eingestellt. Viele wissen auch nicht, dass es noch etwas anderes gibt oder wo man dies umstellen kann.

Der Algorithmus ist übrigens fest deklariert, was auch bedeutet, dass man ihn nicht ändern kann. Wenn es so wäre, könnte jeder Facebook ändern.

Es scheint so, dass man plötzlich wieder Leute sieht, die man lange nicht gesehen hat.
Der Fokus ist, dass man im Feed Beiträge dieser Personen sucht.

Da in dem Beitrag immer steht, dass man den Text kopieren solle, damit möglichst viele den „Algorithmus ändern“ können, ist es klar, dass es sich lediglich um einen Kettenbrief mit modernem Anstrich handelt.


Laut „Querdenken711“ und „Widerstand 2020“ fand am 16.5.2020 die achte Veranstaltung gegen die Corona-Maßnahmen statt.
Im Vorfeld dieser wurde besonders auch in den Mainstreammedien darauf eingegangen, dass Politiker aus dem rechten politischen Spektrum ihren Einfluss auf diese ausübten.
Am 16.5. wurden ein Teilnehmer von einer Horde linksradikaler Schläger krankenhausreif geschlagen und mit einer Schreckschusspistole traktiert.
Laut Polizei sind diese Schläger der sogenannten „Antifa“ zuzurechnen.

Die „Antifa“ hatte es schon in den 1930-er-Jaren gegeben. Diese kämpfte gegen die erstarkenden Nazis. Da Kommunisten und andere Linksradikale die Nazis als Faschisten bezeichnen, nannten sie sich „Antifaschisten“.

Heute, Sonntag, den 24.5.2020, hatten die Antifa-Leute eine Gegen-Veranstaltung zur Anti-Corona-Demo initiiert, weil die AfD – respektive Alice Weidel – diese Demo angemeldet hatte.
Die „Antifa“ hatte gegendemonstriert, weil diese Demo von den „Faschisten“ – also AfD – organisiert worden war.

Und hier liegt die Crux!

Der „Antifa“ ist es völlig egal, welches Thema eine Veranstaltung hat. Wenn sie von „rechts“ kommt, macht man eine Gegendemo oder prügelt auf (vermeintlich) Rechte ein.

Und „Rechts“ ist bei der „Antifa“ ein weitgestreutes Feld. Da in der „Antifa“ Linksradikale und Anarchisten sind, sind im Prinzip alle, die nicht deren „freiheitliche Themen“ besetzen dem rechten Milieu zuzuordnen. Vom linken Verständnis her sind CDU-Mitglieder auch „Faschisten“.

Das einzige Muster, was es bei der „Antifa“ gibt, ist „links“ oder „faschistisch“ (rechts).

Dieses Verhalten ist bigott, denn als die ersten Anti-Corona-Demos stattfanden, wurde in den Medien nicht gesagt, dass auch „Rechte“ dabei waren.

Der „Antifa“ geht es nicht um die Infektionsgefahr, die von den Anti-Corona-Demos ausgeht.

Es geht ihnen nur um ihr einfaches Denkmuster.

Dies ist Heucheln auf höchstem Niveau.

In Hollywood soll es „Eliten“ geben, die Kinder rauben, diese in schalldichte Keller sperren und sie foltern. Dann gewinnen sie angeblich das Hormon Adrenochrom aus dem Blut der Kinder, spritzen sich dies und verjüngen such damit. Die Kinder würden anschließend an Organbanken oder Kannibalen verkauft.

Diese Verschwörungstheorie kursiert nicht erst seit kurzem, sondern schon weitaus länger, als man denkt.
Man denke an die Gerüchte aus dem Mittelalter, Juden würden Kinder essen oder deren Blut trinken.

Am 28.10.2017 veröffentlichte jemand im Politikforum der Plattform „4chan“ – Synonym für „Fortune“ (Schicksal)) – einen Beitrag mit der Überschrift „Ruhe vor dem Sturm“.
Darin behauptet der Autor, der sich selbst „Q“ nennt, dass Hollywoodstars und Eliten wie hohe Beamte einen Kinderhändlerring betreiben würden. Er formulierte, dass das Ziel sei, Kinder zu foltern und Adrenochrom zu gewinnen, um sich damit zu verjüngen beziehungsweise „ewige Jugend“ zu erlangen. Der Autor mit dem Namen „Q“ stellte sich selbst ein hoher Mitarbeiter des Militärs vor, der „Q Clearance“ besäße, was bedeutet, dass er Zugang zu streng geheimen Informationen wie Waffensystemen et cetera hat.

Um wen es sich bei „Q“ handelt, ist bis jetzt nicht geklärt.

Er selbst beschrieb vieles so, dass man einen riesigen Interpretationsspielraum hat.
Darauf angesprochen, was er konkret meine oder warum er stellenweise kryptisch oder sehr vage schreibe, antwortete er, wenn er deutlicher formuliere, wäre die Wahrscheinlichkeit, dass er identifiziert würde, sehr groß.

Er weist auch darauf hin, dass Präsident Trumpf den Kriminellen in der Regierung Paroli biete und der „Tag der Abrechnung“ nahe sei.
John F. Kennedy habe seinen Tod nur vorgetäuscht, damit er zusammen mit Trump den Kriminellen das Handwerk legen könne.
Dass John F. Kennedy hundert Jahre alt wäre, spielt keine Rolle.

Aus den „Erläuterungen“, die „Q“ veröffentlichte, hat sich eine Verschwörungstheorie namens „QAnon“ entwickelt.
Personen, die die „Berichte“ vn „Q“ weiterverteilten nannten sich „Q Anonym“, abgekürzt „QAnon“.

Das Kuriose ist, dass eine Person, die auch noch größtenteils vage Angaben macht oder auch in Rätsel etwas darstellt, so etwas bewirken kann.
Die Behauptung beweisen konnte dieser „Q“ nicht, denn er sagte immer wieder, wenn er konkreter würde, könnte man darauf kommen, wer er sei.

Alles, was er sagte, kann mit keinem Beweis belegt oder gar falsifiziert werden.

Adrenochrom kann sehr einfach synthetisch hergestellt werden.
Nun sollte man sich fragen, worum man Kinder entführt, diese foltert und aus ihnen Adrenochrom gewinnt.
Man könnte es sich einfacher machen und es bestellen. Es ist frei verkäuflich.
Zudem beginge man keine Straftaten.

Theoretisch könnte es sich um einen Gag gehandelt haben, um andere zu verkohlen.

Adrenochrom ist ein Stoffwechselprodukt des Adrenalins und ist an der Bildung des Hautpigments (Melanozyten) beteiligt. Adrenochrom kann synthetisch ohne großen Aufwand hergestellt werden. Es wurde 1952 im Zuge klinischer Studien zum Verständnis der Schizophrenie und deren Behandlung näher untersucht. 1982 wurde Adrenochrom allerdings als psychisch-aktive Substanz verworfen.

Q ist ein gottähnlicher Charakter bei der Serie „Raumschiff Enterprise – Das nächste Jahrhundert“ („Star Trek – TNG“).

Die emeritierte Professorin für Klimatologie, Greta Thunfisch Thunberg hat ein weiteres Gebiet für sich entdeckt – Virologie.
Sie hat sich in Rekordzeit von einigen Wochen zur weltbesten Virologin entwickelt.

Noch vor einigen Wochen hatte sie behauptet, sie sei anscheinend an Corona (Covid-19) erkrankt gewesen.
Dies hat aber niemanden interessiert.

Seit dieser Zeit hat sich die Ausnahme-Schülerin – Stichwort: „Inselbegabung“ . wohl in Virologie so weit autodidaktisch fortgebildet, dass sie mit den besten Ärzten und der Weltgesundheitsorganisation WHO locker mithalten kann.

Ausgerechnet im Jahr 2020 musste Corona vieles lahmlegen, wo sie doch 2020 als das Jahr erkoren hatte, indem der Klimawandel endlich in eine Richtung des Durchbruchs gelenkt werden sollte.

Man verstehen, dass die Medienmaschine, die hinter ihr steht, kaum noch Geld einnimmt, da die digitale Version von „Friday for Future“ kaum für Aufsehen gesorgt hatte.

Nun versucht sie sich also als „Virologin“, die Korrelationen zwischen Klimawandel und Corona steht – den Glauben an die Wissenschaft.
Sie meint, wenn man den Klimawandel genauso schnell „behandeln“ könnte wie man gegen Corona ankämpft, würde alles gut..

Endlich ist sie wieder in den Medien!

Momentan gibt es zwei große „Gruppen“, was die Meinung zu Anti-Corona-Maßnahmen betrifft. Die einen sagen, es sei richtig, dass es die Beschränkungen gibt, die anderen sind dagegen.
Nun versuchen welche zu vermitteln, allerdings fragwürdig.

„Toleranz und Respekt“, heißt es in deren Präambel. Das hört sich schon mal gut an. Weiter geht es damit, dass man Leute nicht einfach in die Ecke „Weltverschwörungstheoretiker“ stellen dürfe. Man müsse auch über deren Meinung nachdenken, schließlich sei überall ein Quentchen Wahrheit.
Es gehe nicht an, dass man Schubladen öffne, weil einem die Meinung des anderen nicht passe.

Dies sind hehre Ziele.

Dazu kommt eine Passage der Antrittsrede des ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker, der darüber philosophiert, was passiert, wenn eine Seite die Wahrheit für sich alleine beansprucht.

Nachdem man die Regeln festgelegt hat, wird es kurios.

Nun behaupten die Moralapostel, dass der Begriff „Weltverschwörungstheoretiker“ eine Beleidigung für kritische Menschen sei. Diese machten sich nämlich Gedanke wie jeder andere und hätten auch Ängste. Es wäre moralisch nicht hinnehmbar, dies zu ignorieren.

Wenn kritische Menschen sich Fragen stellten, ob der Corona-Virus wirklich so gefährlich sei, wie die mit Gebühren finanzierten Medien dies darstellten, könne man dies nicht einfach unter den Tisch kehren und ignorieren.
Wenn diese Menschen sich bei anderen Quellen informiert hätten, die in diesen Medien nicht zitiert würden, müsse man dies anerkennen.
Die über Gebühren finanzierte Medien verbreiteten nur die Meinung der Regierung.

Stopp!

Bis hier hin und nicht weiter!

Man sieht, dass es sich um eine dreiste Manipulationsmethode handelt, in der suggeriert wird, dass oben genannte Medien nicht frei wären, andere jedoch schon!

Hier ist die Crux!

Man versucht mit perfiden Mittel den „Weltverschwörungstheoretiker“ eine Plattform unter dem Deckmäntelchen „Toleranz und Respekt“ zu eröffnen.

Weiter unten in dem Pamphlet heißt es, dass diese Menschen sich Gedanken machen würden, wie die unter dem Kampf gegen Corona entzogene Freiheitsrechte verteidigt und wiederhergestellt werden könnten.
Es muss jetzt nicht gesagt werden, dass die Moralapostel sich gegen die Anti-Corona-Maßnahmen auflehnen, weil es ihr gutes Recht sei.
Immer wieder wird darauf hingewiesen, dass jeder gleichberechtigt seine Meinung kundtun darf. Gleichzeitig reden sie aber von Informationskontrolle des Staates und das man diesem nichts glasuben dürfe.

Die vermeintlichen Moralapostel sind „Weltverschwörungstheoretiker“, die sich tarnen und anderen ihre Meinung aufdrängen wollen, die der Anderen aber als „Staatspropaganda“ abtun.

Auf sowas darf man nicht hereinfallen.

Den Verschwörungstheoretiker rund um die angebliche „Corona-Lüge“ ist nichts zu schade, um es für eigene Zwecke zu missbrauchen.
Die wirren Aluhut-Träger haben einen Zusammenhang zwischen dem neuen Mobilfunkstandard 5G und Corona (Covid-19) konstruiert.

Angeblich sei Corona zeitgleich mit der Einführung von 5G aufgetreten.

Da Deutschland nur in einigen wenigen Großstädten 5G-Anlagen zum Testen aufgestellt hat, ist ein Zusammenhang nicht gegeben, wie von den Verschwörungstheoretikern behauptet wird.
Wenn es stimmte, müsste es in Gangelt, Kreis Heinsberg, – dem Corona-Hotspot in Deutschland – ein funktionsfähiges 5G-Netz geben.
Dies ist aber nicht der Fall.

Es wird ohne Vergleichsstudien behauptet, dass das 5G-Netz das Immunsystem des Menschen schwäche und dadurch gefördert werde, dass sich Krankheiten schneller ausbreiten könnten.

Bedingt durch die höheren Datenübertragungsraten bei 5G werden höhere Frequenzen benötigt. Diese liegen im Bereich um 38 Gigahertz. Man spricht auch von Millimeterwellen.
Durch neue fokussierbare Antennen und Transmitter reduzieren sich die Übertragungszeiten für Datenpakete auf unter einer Millisekunde.
Da höhere Frequenzen und kleinere Wellenlängen nicht soviel Energie erzeugen, reduziert sich folglich auch die Wärmewirkung.
Experten des Bundesamts für Strahlenschutz haben in Studien bewiesen, dass diese geringe Wärmewirkung nur in den oberen Hautschichten eindringe und keinen Schaden anrichte.

Um das Immunsystem zu schwächen, müsste man Menschen schon sehr hohen Strahlungen aussetzen, die nicht mal in der Anfangszeit des Mobilfunks erreicht wurden.

Noch bevor es die Mobilfunknetze gab, wurden ISDN-Telefone eingeführt, die nicht mehr wie die „alten“ analog, sondern digital funktionierten.
Zu dieser Zeit kamen auch sogenannte Schnurlos-Telefone heraus und es kursierten die ersten Gerüchte, dass diese Telefon durch die „getakteten Verbindungen“ Krebs verursachen würden.

Dies konnte weder bei den Schnurlos-Telefonen noch bei Mobiltelefonen nachgewiesen werden.

Jedes Mal, wenn ein Mobilfunkstandard oder Datenübertragungsstandard bei Mobiltelefonen durch einen neueren abgelöst wurde, flammten diese Gerüchte wieder auf.

Diese Verschwörungstheorie wird auch bei Personen verbreitet, die sich gegen die angeblichen „Freiheitsbeschränkungen durch die Anti-Corona-Maßnahmen“ aufzulehnen meinen.

Da diese Corona-Leugner und –Verharmloser behaupten, dass Corona nicht schlimmer als eine Grippe oder Erkältung sei, kommt es ihnen gerade recht, dass man einen Zusammenhang mit 5G konstruieren kann.

Da angeblich die elektromagnetische Strahlung von 5G das Immunsystem schwäche, kann man bei der Behauptung bleiben, dass Corona harmlos sei, denn wenn Menschen erkrankten und im schlimmsten Fall stürben, liege dies nicht am Corona-Virus, sondern daran, dass das Immunsystem durch die „5G-Strahlung“ zerstört worden sei.

So kann man auch behaupten, dass diese Personen durch eine völlig harmlose Erkältung gestorben seien, weil der Körper keinerlei Abwehrkräfte mehr gehabt habe.

Die Gesundheitsminister der Europäischen Union haben entschieden, dass die Produktion von Arzneimittel verstärkt in Europa stattfinden soll.


Im Zuge der Corona-Pandemie und der dadurch bedingten stockenden bis stillstehenden Produktion in Fernost fehlten viele Arzneimittel.

In den vergangenen Jahren sind die Kosten für Arzneimittel sehr gestiegen.
Bedingt dadurch wurde auf Alternativen von Markenarzneien gesetzt, den sogenannten Generika.

Dies sind Mittel, die den gleichen Inhaltsstoff (in der gleichen Menge) enthalten wie zum Beispiel ein Markenprodukt, in der Regel aber wesentlich billiger sind.

Da es über Jahre nicht gelang, Preise zu drücken, wurde die „Aut-Idem-Regelung“ eingeführt.

Apotheker sind verpflichtet, ein vom Arzt verschriebenes Medikament gegen ein Generikum oder ein anderes wirkstoff‑ und mengengleiches Arzneimittel auszutauschen, wenn dieses preisgünstiger ist.
Der Arzt kann diese Regelung in Ausnahmefällen auf dem Rezept revidieren.

Bedingt durch diesen Preiskampf mussten Pharmaunternehmen billiger produzieren und verlagerten ihre Produktionsstandorte erst nach Osteuropa, später nach Fernost.

Nun wurde der Markt durch die Corona-Krise so gut wie leergefegt, da der Nachschub (inklusive Verschiffung) für wichtige Arzneimittel fehlte.

Die EU-Gesundheitsminister haben eine richtige Entscheidung gefällt, Anreize zu schaffen, dass Arzneimittel wieder in Europa hergestellt werden, um so aus der Abhängigkeitsschlinge Fernosts zu kommen.

Zumindest hat die Corona-Krise einige Personen zum Nachdenken und Handeln bewegt.

Unterwegs in der Nachbarstadt ging ich kurz dort in einen Lebensmittelmarkt hinein, um mir etwas zum Frühstück zu kaufen.
Im Markt waren die Menschen sehr gesittet, doch an der zweiten Kasse neben mir erkannte ich den Corona-Ignoranten wieder.

Er trug den Mundschutz verkehrt herum. Dazu kam noch, dass er wie bei meiner ersten Begegnung mit ihm, die Nase freihatte.

Die Kassiererin war ihm ausgeliefert, zumal er auch noch seinen Kopf von der Seite in die Plexiglasverkleidung hineinsteckte und ihr noch sehr nah kam.

Die Kassiererin sagte ihm mindestens dreimal, dass er hinter der Verkleidung bleiben solle, doch das interessierte ihn nicht die Bohne.
Er redete und redete, zog ab und zu an seinem Mundschutz und verrhielt sich asozial.
Eine Person von der Kasse neben mir war fertig und ging ziemlich lautstark zu ihm.
Er sagte zu ihm, dass man den Mundschutz über Mund und Nase tragen solle, um sich und andere zu schützen, er solle auch zwei Meter Abstand zu anderen halten.
Er verwies auf die Anschläge vor dem Eingang.

„ja, ja, hundert Meter!“

Dieses dumme Geschwafel kannte ich schon, als ich ihn im Lebensmittelladen nahe meiner Wohnung vor ein paar Wochen traf und ihn zurechtwies.

Ich tat so, als schaue ich mir die Kontrollwaage außerhalb des Kassenbereichs an und hörte zu.

Das Gespräch zwischen den beiden verlief genauso wie ich es schon kannte.
Der Corona-Ignorant hörte nicht zu und dachte auch nicht über das, was der andere Mann nicht gerade leise sagte nach und kommentierte generell wie eine hängengebliebene Schallplatte: „Ja, ja, hundert Meter!“.

Al ich langsam ging, hörte ich den Mann ziemlich aggressiv zu dem Corona-Ignoranten sagen: „Hoffentlich bekommen Sie Corona. Dann können Sie hundert Meter vor dem Krankenhaus warten.“

Man kann sich den Job nicht immer aussuchen …
Heute zog es mich berufsbedingt zur Kundgebung gegen die Anti-Corona-Maßnahmen der Regierung auf das Cannstatter Wasen-Gelände nach Stuttgart.

Heute, Samstag, den 9. Mai 2020, fand ab 15 Uhr die Kundgebung gegen die von der Regierung beschlossenen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie statt.

Es wird niemanden wundern, dass sich dort Impfgegner, Pandemie-Verharmlosen und –Leugner, Verschwörungstheoretiker und sonstige Aluhut-Träger trafen.

Der Konsens aller Teilnehmer war und ist, dass die Corona-Pandemie gar nicht so schlimm sei und dass eine Grippe oder eine starke Erkältung weit schlimmer sei.

Blöder als durch einen Mundschutz zu atmen, ist beatmet zu werden, doch das interessierte keinen von den Teilnehmern.
So gut wie niemand trug einen Mundschutz.
Nicht mal die Ordner!
Abstandsregeln wurden generell nicht eingehalten, sehr oft wurde sich zur Begrüßung umarmt.

Ich habe mich immer wieder gefragt, warum die Polizei nicht einschritt, da eklatant die Hygieneregeln gebrochen wurden.

Hätte ich es mit eigenen Augen nicht gesehen und hätte ich insgeheim davon keine Fotobeweise gemacht, wie Demonstranten – weil es keine Miet‑ oder sonstigen Toiletten gab – in die Hecken et cetera ihre kleinen und großen Notdurften verrichtet haben, würde ich auch nicht glauben, wie tief Menschen in ihrer (eigenen) Würde sinken können.

Aus Gründen der Diskretion werde ich diese Fotos nicht veröffentlichen.
Ich behalte mir aber vor, die Gesichter unkenntlich zu machen.

Bei den Redebeiträgen wie von Ken Jebsen, Winfried Geissler, Stefan Homburg kam nichts Neues heraus.
Rhetorisch gut verpackter Unfug und Unsinn gepaart mit den wildesten Verschwörungstheorien, dass „wir“ alle nur manipuliert werden. und so weiter und sofort.
Uns war langweilig, da ich die ganzen „Thesen“ kannte, nur eben nicht in der Reihenfolge, wie sie gestern vorgetragen wurden.

Ein kleines „Highlight“
Als ich Richtung der Kundgebung ging, sprach mich am Mineralbad Leuze ein Mann an: „Gehen Sie auch zur Demo?“
„Nein! Ich gehe nicht zu den Deppen.“
Der Mann: „Ich gehöre zu den Deppen. In zwei Jahren werden Sie es sehen, was mit uns gemacht wird. Die Corona-Lüge ist nur der Anfang.“
„Meine Gattin arbeitet in der Corona-Ambulanz und dort liegen Tod Kranke. „
Der Mann rückte abrupt einige Meter von mir weg


Das „Krankenhaus am Rande der Stadt“ hat sich endlich aufgerafft und dem Personal in der Notfall‑ und Fieberambulanz ein kleines Geschenk gemacht.

Das Geschenk bestand aus einer Tüte, in der Folgendes war:

  • drei Mundschutze
  • zwei kleine Schokoriegel
  • ein paar kleine Schokoherzchen
  • zwei Gutscheine a fünf Euro für die Kantine
  • ein Kaffee-Becher
  • zwei kleine Fläschchen Desinfektionsmittel

Den Kaffeebecher kann man als wiederbefüllbar („Kaffee To Go“) in der Krankenhauskantine benutzen.
Die Gutscheine laufen Ende diesen Jahres ab. Wenn man weniger kauft als für fünf Euro, wird der Rest nicht ausbezahlt.

Was sicherlich als „nette Geste“ gedacht war, kam beim Krankenhauspersonal nicht wirklich gut an. Man bedankte sich eher mit einer Träne im Auge, hatte man doch zumindest auf die 48 Euro Gefahrenzulage (pro Monat) gehofft.

Für die Klinikleitung ist es allerdings wichtiger, sich in der Presse zu profilieren, als an die Mitarbeiter zu denken, die während der Corona-Krise täglich ihre Gesundheit aufs Spiel setz(t)en.

Systemrelevante Berufe sind „die Bereiche die wir benötigen, damit unsere Versorgung garantiert ist“

Sozialminister Lucha, Baden-Württemberg

„Systemrelevanz“ oder das Adjektiv „systemrelevant“ sind während und in der Corona-Krise immer mehr in den öffentlichen Fokus und in aller Munde gewandert.

Systemrelevante Berufe laut obiger Definition sind zum Beispiel:

  • Medizinisches Personal
  • Pflegerisches Personal
  • Lebensmittelproduzenten
  • Landwirte
  • Polizisten
  • Personal in der Infrastruktur

Man kann die Definition natürlich noch weiterfassen.

Die Müllabfuhr könnte dazu gehören, Bestatter, Paket‑ und Briefzusteller, Kinderbetreuung, Lehrkräfte und auch die Presse.

Was mich wundert, ist, wer sich selbst als „systemrelevant“ ansieht.

Bei manchem, der sich selbst oder seinen Beruf oder seine Selbstständigkeit als „systemrelevant“ einstuft und gleichzeitig nach finanzieller Unterstützung schreit, muss man sich fragen, ob es nur darum geht, vom „Corona-Hilfsfond“ ein Stück abhaben zu wollen.

Wenn Hausdurchsuchungen in Baden-Württemberg stattfinden, ist es erlaubt, dass die Polizei sich vorher beim Gesundheitsamt und ähnlichem erkundigen darf, ob der Zudurchsuchende corona-infiiziert ist.

Nun fragt man sich zu Recht, was es damit auf sich hat und ob die Gesundheitsbehörde diese Daten herausgeben muss.

Die Hausdurchsuchung muss generell von einem Ermittlungsrichter angeordnet sein. Dies regelt §102 STPO (Strafprozessordnung) beziehungsweise, wenn mehrere Wohnungen im Spiel sind, auch noch §103 STPO.
Man kann sich bei dieser nicht auf die Privatsphäre, die im Grundgesetz unter  Art. 13 Abs. 1 beschrieben wird, berufen, denn dieser wurde außer Kraft gesetzt.

Dies gilt generell für Ermittlungsbehörden wie die Polizei und die Steuerfahndung.

In Baden-Württemberg darf die Polizei nun vorher beim Gesundheitsamt nachfragen, ob der Zudurchsuchende corona-infiziert ist.
Da Corona (Covid-19) laut Bundeseuchengesetz eine meldepflichtige Seuche ist, sind diese hier aufgeführt.

Laut Datenschutzgesetz kann niemand auf diese Datenbank zugreifen und die Gesundheitsbehörden sind auch nicht verpflichtet, Auskunft zu erteilen.

Mit der richterlichen Anordnung der Durchsuchung wird im gleichen Zug angeordnet, dass auch Auskunft aus der „Seuchendatenbank“ zu erteilen ist.

Dies ist nützlich, damit Polizisten sich nicht einem Risiko aussetzen und sich gegebenenfalls vorher Schutzbekleidung anlegen können.

Ein Durchsuchungsbeschluss mit Datenabgleich gilt nur einmalig für eben diese Durchsuchung und nicht generell.

Vor einiger Zeit hatte ich bereits über Kupfermatten, die gegen Erdstrahlen helfen sollen, berichtet.
Gestern habe ich wieder die Kupfermatten-Anzeige, die sich in Revolverblättern über zwei Seiten erstreckt, gesehen.

Auf der zweiten Seite sind im Gegensatz zum vorigen Mal noch mehr Dankesschreiben abgedruckt.

Wahrhaft erstaunlich, was die Kupfermatten doch alles vermögen zu lindern.

Das hatte ich vergessen.

Ich bin jedenfalls nun besser informiert, was genau Erdstrahlen sind und wie Störungszonen entstehen.
Und was man dagegen machen kann!

Die Erde ist von einem rechtwinkligen Hartmann-Gitter durchzogen, das ähnlich verläuft wie die Längen‑ und Breitengrade.
Dazu kommt noch das Curry-Gitter, benannt nach dem Geomantiker Dr. Curry, das um 45 Grad zum Hartmann-Gitter verdreht ist.
Es gibt auch noch das Benker-Gitter, auch Benker-Kuben-System genannt, das die Erde wie Würfel durchzieht.

Die Reizstreifen, also die „Gitterlinien“ des Hartmann-Gitter, sind durch Umwelteinflüsse verzogen und nehmen in Nord-Süd-Richtung um etwa viereinhalb Grad ab, manchmal aber auch um zehn bis fünfzehn Grad, sowohl zu als auch ab. Die Streifen sind in Nord-Süd-Richtung zwei Meter breit, in Ost-West-Richtung einen halben Meter breiter.
Dabei sind beide Abstände unabhängig von ihrer geografischen Breite.

Dies sind aber nur Richtwerte, weil das Hartmann-Gitter nicht geometrisch und auch nicht stabil ist. Das haben auch Forschergruppen in Westgrönland gemessen.

Das Hartmann-Gitter ist im Normalzustand, also bei ausgeglichener Wetterlage, abwechselnd negativ und positiv polarisiert.
Die Reizstreifen sind etwa zehn bis zwanzig Zentimeter breit und stehen senkrecht aufeinander. Die Reizstreifen sind sehr empfindlich gegenüber Ionisationen von Wasseradern, kosmischer Strahlung und Sonnenstrahlen, aber immun gegen Erdbeben und Verwerfungen (in) der Erde.

Des Curry-Gitters Reizstreifen haben einen Abstand von drei bis dreieinhalb Metern und sind etwa sechzig Zentimeter breit.
Das Curry-Gitter ist im Gegensatz zum Hartmann-Gitter Mondstrahlung gegenüber sehr empfindlich.
Die schlimmsten Ionisationen finden bei Vollmond in den Punkten des Curry-Gitters statt, in denen zwei Reizstreifen aufeinandertreffen.
Die Intensität des Curry-Gitters ist in der Nacht um etwa die Hälfte stärker als am Tag, was impliziert, dass es zu Schlafstörungen, besonders in der Nacht, kommt.

Das Benker-Gitter besteht aus Würfeln, die eine Kantenlänge von zehn Meter haben.
Das Benker-Gitter läuft mit dem Hartmann-Gitter mit. Es können aber auch Abweichungen von zwei Metern entstehen, besonders durch Elektrogeräte. Die Würfel des Benker-Gitters sind abwechselnd negativ und positiv geladen.

Erdstrahlen aus dem Inneren der Erde werden durch Neutrinostrahlung, die aus dem Weltraum kommt, gespeist. Sie sind Resonanzzonen oder Stehwellen aus magnetischen Turbulenzen bzw. Energiewirbel zirkularer Strahlungsart (Longitudinalwellen) im Magnetfeld der Erde.
Erdstrahlung ist eine Informationsstrahlung, die in biologischen Systemen wie Tieren, Menschen und Pflanzen wirkt.
Deswegen hat die Erdstrahlung keine thermische Wirkung und kann nicht nachgewiesen werden.

Wenn jetzt Neutrinos auf die Erde prasseln, was sie eigentlich immer tun, und dabei auf elektromagnetische Wellen treffen, die durch Elektrogeräte ausgestrahlt werden, werden die Neutrinos abgelenkt.
So können sie dort hinprasseln, wo sie eigentlich nicht hinprasseln sollen, zum Beispiel in negativ polarisierte Flächen des Hartmann-Gitters oder in negativ polarisierte Würfel des Benker-Gitters.
Die negative Polarisation wird dadurch verstärkt.
Besonders Wasseradern nehmen die negative Polarisation auf.

Die negative Polarisation hat allerdings nichts mit den Antineutrinos zu tun, die bei radioaktivem Zerfall auftreten.

Die Wasseradern transportieren nun negative Erdstrahlen auch dahin, wo positiv polarisierte Gitter-Flächen bzw. Gitter-Würfel sind.
Diese werden dann „vergiftet“, also negativ kontaminiert.
Am schlimmsten wird es dann natürlich, wenn Vollmond ist, da sich die Reizstreifen des Curry-Gitters besonders dann reizen lassen.

Nun können ziemlich viele Leute nicht mehr schlafen beziehungsweise nur noch unruhig schlafen.
Viele machen dann die Lampen an und versuchen zu lesen, weil sie nicht schlafen können.
Das aber reizt wieder das Curry-Gitter, weil Lampen ja im Prinzip Elektrogeräte sind.

Schlimmer wird es noch, wenn Fernseher laufen.

Die strahlen ja richtig.
Dadurch werden die Gitter noch mehr negativ polarisiert und die Leute können noch schlechter schlafen bzw. laufen wie aufgedreht durch die Wohnung.
Das ist noch nicht alles.

Durch die Elektrogeräte und den Neutrinos, wird der Raum gekrümmt.

Das hat ja Einstein postuliert.

So kann es kommen, dass durch die Krümmung des Raums plötzlich Neutrinos nur noch auf negativ polarisierte Stellen knallen.

In den Wohnungen drehen die, die nicht schlafen können, noch schnellere Runden durch die Wohnungen. Die, die schlecht schlafen, werden nun auch wach, weil die Störzonen nun so stark strahlen, dass auch sie wach geworden sind.
Diesen machen auch das Licht an und polarisieren durch die elektromagnetischen Effekte weiter die ohnehin schon heftig strahlenden und negativ polarisierten Gitter-Felder oder Gitter-Würfel noch mehr.

Das Rennen derjenigen, die schon früher wachgeworden sind, wird nun so laut, dass auch die aufwachen, die resistent gegen die Erdstrahlung sind. Diese machen dann auch erstmal die Lampen an.
Manche kochen sich vielleicht sogar einen Einschlaf-Tee.

Elektromagnetische Strahlung en gros!

Irgendwann sind alle wach. Die elektromagnetische Strahlung ist nun auf einem sehr hohen Niveau angelangt.
Die Schlafwandler bzw. Schlafspurter drehen völlig ab und beschleunigen bis nahe der Lichtgeschwindigkeit.

Wie Einstein lehrte, steigen ihre Massen. Dadurch krümmt sich der Raum noch weiter.

Weiter pumpen sich die negativ polarisierten Felder bzw. Würfel voll.
Irgendwann haben die Schlafspurter so viel Masse erreicht, durch die immer höher werdende Geschwindigkeit, dass die Masse nun die Erde kollabieren lässt.
Alles stürzt in sich zusammen.

Ein schwarzes Loch entsteht.

Unsere schöne Erde!

Und nur alles, weil wir keine Kupfermatten gekauft haben.

Aber!

Kurz bevor alles in sich zusammenstürzt, also kollabiert, fällt uns allen ein Spruch ein, der auf der Webseite des geophysikalischen Instituts der Universität Stuttgart steht und folgende Erklärung zu „Störzonen“ der Erdstrahlen hat:

„Die Störzonen, in denen Erdstrahlen entstehen, befinden sich nicht in der Erde, sondern im Kopf.“

Auf dem Cannstatter Wasen fand heute eine Demonstration mit angeblich 2500 Teilnehmern statt. Die Demonstranten sprachen sich gegen die Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise aus.

Die Teilnehmer kamen laut der Organisatoren aus ganz Baden-Württemberg.

Die Teilnehmer setzten sich größtenteils aus Corona-Verharmlosern und einem großen Kontingent von Impfgegner sowie Verschwörungstheoretikern zusammen.

Sehr oft hielten die Demonstranten sich nicht an den Mindestabstand und umarmten sich. Sie setzten auch ihre Masken ab und skandierten ihre stellenweise sehr obskuren Thesen.

Schuld ist Billy Gates, denn Jesus hilft den Menschen, aber Billy Gates tötet sie.

Dass Billy Gates und seine Ehefrau einem Fond zur medizinischen Forschung gründeten, stimme laut Demonstranten nicht, denn dieser Fond sei nur dazu da, um die Menschen zu kontrollieren und zu dezimieren.
Billy Gates gehe es auch gar nicht darum, ein Corona-Heilmittel zu finden, sondern er plane etwas völlig anderes. Die Spenden und Investitionen, die er in ein in Tübingen ansässiges Unternehmen geleitet habe, diente nicht dazu einen Impfstoff zu entwickeln, sondern zu verhindern.

Und wo wir gerasde beim Thema „Impfen“ sind.

So gut wie niemand der Demonstranten will sich gegen Corona (Covid-19) impfen lassen, denn Impfungen dienten nur der Kontrolle und Dezimierung. Außerdem könnte man klitzekleine Roboter in den Blutkreislauf einbringen, die die Menschen kontrollieren und – Überraschung! – dezimieren könnten.

Von der Fraktion der Verschwörungstheoretiker kam das große Thema „Weltherrschaft“.

Die ganze Corona-Pandemie sei im Grunde genommen nur dazu da – Überraschung! – um die Menschheit zu kontrollieren und zu dezimieren.
Deswegen gäbe es auch die „diktatorischen Mittel“ wie „Einsperren“, um zu testen, wie „man“ die Menschen gängeln könne, wenn „man“ die „Weltherrschaft“ einführe.

Man sieht also, dass das Thema der Demonstration völlig verfehlt war. Es ging nämlich nur um obskure Theorien.

Regierungen, die die Corona-Krise herunterspielen und nichts tun, stehen wie Idioten da, weil viele sterben.
Regierungen, die die Corona-Krise ernst nehmen und Gesetze zum Schutz erlassen, stehen wie Idioten da, weil nichts Schlimmes passiert.

Darüber sollte jeder nachdenken!

Wenn man von Erdstrahlen hört, denkt man sofort an schädliche Wirkung, obwohl Erdstrahlung nichts anderes als natürliche Radioaktivität ist, die überall und immer auf der Erde auftritt und sehr sehr schwach ist.

Die Erde ist eine riesige Kugel aus Mineralien u.ä., also chemischen Elementen, zu denen bekanntlich auch radioaktive gehören. Diese strahlen sehr niedrig.

Nun könnte man Glauben machen, dass „Erdstrahlung die Summe der natürlichen aus der Erde aufsteigender Strahlung“ sei und manchen Menschen, die sensibel sind, Schaden zufügen könne.
Die Pseudo-Wissenschaft „Radiästhesie“ untersucht solche kausalen Zusammenhänge.

In einer Anzeige wird Reklame für Kupfermatten gemacht, die man unter dem Bett legen soll, um Erdstrahlen abzuschirmen. So kann man laut der Anzeige wieder ruhig schlafen und Schmerzen verschwänden.
Die Kupfermatte hat eine Besonderheit aufzuweisen. Sie ist aus einem 2800 Meter langen Faden gewebt.

Erstaunlich!

Darauf wird in der Anzeige auch eingegangen. Schließlich sei das Matterhorn 4400 Meter hoch, der Ort Zermatt liege auf 1600 Meter Höhe und der Unterschied zwischen Zermatt und der Spitze des Matterhorns betrage schließlich 2800 Meter.
Und so lang ist eben der Faden, der zu der Kupfermatte verwebt werde.

Jedenfalls ist der Unterschied zu gewöhnlichen Erdstrahlen absorbierenden Matten der, dass in eben dieser Matte keine Schurwolle verwebt ist.
Und sofort bekommen wir auch eine Erklärung dafür.

Da die Matte Erdstrahlen auffange, lade sie sich schließlich auf und müsse alle paar Wochen durch Wasser gezogen worden, um sie wieder zu neutralisieren.
Dies geht laut Hersteller nicht mit Matten, in denen Schurwolle enthalten sei. Wenn man die Schurwolle enthaltenden Matten durch Wasser ziehe, nähmen diese knapp zwanzig Liter Wasser auf und bräuchten Tage, um wieder zu trocknen. In dieser Zeit könne man solche Matten eben nicht benutzen.

Um die Wirkung der Kupfermatte zu untermauern, liegen Berichte von Personen bei, die die Matten im Einsatz haben. Sie sind zufrieden hoch drei. Kinder können endlich wieder durchschlafen, Frauen haben keine Monatsbeschwerden mehr, Männer wachen nachts nicht mehr vor Schmerzen auf.
Valium ist also nicht mehr nötig, wie ein Proband in einem Dankesbrief schreibt.
Auffallend in den ganzen Dankesbriefen ist, dass sie vom Satzbau her gleich sind, sich bestimmte Phrasen gleichen, doch das ist bei den Geheilten nachvollziehbar, denn schließlich sind sie eine große Gemeinde, die an die Wirkung der Kupfermatte glaubt.

Ich glaube auch daran, dass das fliegende Spaghetti-Monster das Universum erschaffen hat. Solange niemand das Gegenteil beweisen kann, ist diese Schöpfungsgeschichte wahr.
In dubio pro reo.

Nun muss man allerdings bedenken, dass sich auf einen Anhänger der Radiästhesie bzw. Geopathie (neues Wort für Geomantik) bezogen wird, der seine „wissenschaftlichen“ Thesen nicht wirklich beweisen kann.

Es beginnt damit, dass er behauptet, Erdstrahlen seien „wissenschaftlich“ nicht nachweisbar.

Jeder der im Physikunterricht aufgepasst hat, weiß, dass man die „natürliche Radioaktivität“ definitiv nachweisen kann.

Was man nicht nachweisen kann, ist, dass es kausale Zusammenhänge zwischen Krankheiten und natürlicher Radioaktivität gibt. Dies ist aber der Ausgangspunkt der Radiästhesie.

Wenn man annimmt, dass Erdstrahlen – so nennt man die natürliche Radioaktivität im Volksmund – Schaden anrichten, so kann man auch alles andere darauf aufbauen.

Die Radiästhesie vermischt also wissenschaftlich nachweisbare Strahlung – von dem sie aber behauptet, sie könne nicht nachgewiesen werden – mit dem Glauben, dass diese Schaden verursache.

Von Natur‑ und Geisteswissenschaftlern wird die Radiästhesie abgelehnt.
In sog. Doppelblind‑ und Dreifachblindversuchen wurde nachgewiesen, dass die „Erfolgsquote“ der Thesen und Beweise der Radiästhesie über Zufallswerte nicht hinauskommt.
Dies gilt übrigens auch für das Wünschelrutengehen.

Die Radiästhesie geht davon aus, dass Erdstrahlen, die nicht nachgewiesen werden können, alles durchdringen, außer Kupfer. Dass sie Kupfer nicht durchdringen kann, kann nicht nachgewiesen werden, da die Erdstrahlen nicht nachweisbar sind.

Ein Fehlen von Erdstrahlen über der Kupfermatte ist also gleichbedeutend mit der nichtexistentiellen Existenz eben diese Erdstrahlen unter der Matte.
Oder anders ausgedrückt: existierende nichtnachweisbare Strahlung unter der Matte und über der Matte nichtexistierende nichtnachweisbare Strahlung!
In der Kupfermatte sammelt sich aber die nichtnachweisbare (gefilterte) Strahlung und muss durch Wasser neutralisiert werden.

Radioaktivität ist eine elektromagnetische Strahlung wie Licht.

Eine Person ist lichtempfindlich und kann nicht schlafen, weil vor ihrem Schlafzimmerfenster eine helle Straßenlaterne strahlt und die Person keine Fenstervorhänge hat.

Nachdem die Vorhänge angebracht sind, kann die Person nun (besser) schlafen, weil es im Schlafzimmer dunkler ist, also im Raum weniger Licht, also Lichtstrahlung, vorhanden ist.

Aber Vorsicht!

Licht vor dem Fenster wird durch die Vorhänge gefiltert und hinter dem Fenster (im Raum) ist kein Licht mehr.
Die Vorhänge sind irgendwann lichtgeladen und müssen durch Wasser neutralisiert, also gewaschen, werden.
Dies ist also gleichzusetzen mit dem Neutralisieren der Kupfermatte.
Nun ist nämlich verständlich, warum man die Kupfermatten neutralisieren muss.

Licht kann man nachweisen.

Die Gardine liegt nun in einer dunklen Kammer neben der Waschmaschine und strahlt vor sich hin, da sie ja das Licht, dass sie aufgenommen hat, irgendwo lassen muss.
Wenn man nun mit technischem bzw. wissenschaftlichem Gerät nachweisen will, dass die Gardine strahlt, also Licht abgibt, wird man feststellen, dass sie kein Licht abgibt.

Irgendwo muss das Licht aber geblieben sein.

Durch das Aufprasseln der Photonen auf die Gardine wurden schließlich die Elektronen, die sich in den Atomen der Gardine befinden, angeregt und haben sich heftigst bewegt. 

Wo sind sie nun?

Sie sind da, nur eben nicht nachweisbar und nach der Wäsche sowieso nicht (mehr)!

So ist es auch mit den Erdstrahlen, die permanent alles und jeden durchdringen, nicht gemessen werden können, aber in der Kupfermatte stecken, weil Kupfer das einzige Material ist, dass die Erdstrahlen aufhalten kann.

Das Manko ist nun, dass das Kupfer sich nach und nach mit den Erdstrahlen auflädt.

Aber man kann ja die Kupfermatte durch Wasser ziehen.

Man denke an das Matterhorn!

Der Zusammenhang ist klar.
Die Matte ist aus einem zwei Komma acht Kilometer langen Kupferfaden gewebt worden und der Höhenunterschied zwischen Zermatt und dem Gipfel des Matterhorn beträgt zwei Komma acht Kilometer.
Zwei Komma acht Kilometer muss ich auch fahren, wenn ich in einem Nachbarort einkaufen will.
Nun könnte man theoretisch den Kupferfaden auch über diese Strecke ausbreiten – zwei Komma acht Kilometer oder 2800 Meter!
Und wenn es dann regnete, wäre der Kupferfaden auch neutralisiert, im ausgebreiteten Zustand.

Wenn jetzt aber eine Schafherde über die Straße und über den Faden liefe …
… und der Faden danach verwoben würde …

Dann wäre die Matte von minderer Qualität, weil die Matte ja keine Schurwolle enthalten darf.

Nicht nur in Zeiten der PISA-Generation, schon seit vielen (hunderten bzw. tausenden von) Jahren, gibt und gab es esoterische Strömungen.
Astrologie und Wahrsagerei sind genau solche Strömungen wie eben auch die Radiästhesie.
Man nehme etwas Fantasie und Aberglaube, und vermische dies mit wissenschaftlichen These bzw. gebe den Thesen einen (pseudo‑)wissenschaftlichen Anstrich und rede den Leuten ein, dass Erdstrahlen schädlich seien.

Im Altertum gab es keine Trennung von Astronomie und Astrologie.
Die Astrologen kannten die Himmelsgesetze und nutzten z.B. Mond‑ und Sonnenfinsternisse gezielt für (religiöse) Propagandazwecke.

Heute sind es Geschäftemacher, die Pseudowissenschaft mit Wissenschaft mischen und genau wissen, wie man Lügen als Wahrheit verkaufen kann.

Die Kupfermatte gegen Erdstrahlung ist so ein Beispiel.

Heute Morgen, nachdem ich von der Kontrolle vom Hausarzt gekommen war, sprang ich noch kurz für Aufschnitt ins Geschäft in unserer Nähe.
Dort war auch ein alter Mann, der sich unverantwortlich benahm.

Ich stand in der Warteschlange an der Kasse wie die Anderen.

Hinter gab es einen leichten Windstoß, dann hörte ich einen Mann hinter mir schnaufen. Er redete kurz mit sich selbst und ging mit seinem Kasten Sprudel zur mittleren Kasse.

Dort kam es dann zum ersten Eklat, weil die Frau, die vor ihm stand, sich beklagte, er solle bitte den Mindestabstand einhalten.

„Ja, ja, hundert Meter!“ kommentierte er es.

Eine andere Frau sagte ihm, er möge die Maske richtig aufsetzen und auch die Nase bedecken.
Er kommentierte es wieder genau wie bei der anderen mit „hundert Meter“.
Er meinte auch, dies ginge nicht, da die Brille beschlüge.

Da es bei uns an der Kasse schneller ging, standen wir bald auf gleicher Höhe.

Er stand direkt am Rücken der Frau vor ihm, die ihm mehrmals sagte, er möge Abstand halten.

Da er die Maske gerade über die Lippen trug und beim „Ja, ja, hundert Meter“ sagen, auch die Maske verschob, war es mir auch irgendwann zu dumm.

„Setzen Sie bitte die Maske auch über die Nase. der Ansteckungsweg von Corona beginnt bei der Nase“, meinte ich in deutlichem Ton zu ihm.

„ja, ja …“, begann er wieder, doch ich fuhr ihm scharf ins Wort: „Reden Sie sich nicht mit hundert Metern heraus. Sie tragen die Maske falsch und halten den Mindestabstand nicht ein. Ich möchte nicht Corona bekommmen.“

Nach dem „Ja, ja“ schnitt ich ihm das Wort wieder ab.

„Denken Sie einfach mal an andere Leute. Ich trage auch eine Brille und meine beschlägt durch die Maske nicht. Nehmen Sie endlich Anstand, von mir aus auch hundert Meter oder mehr. Damit Sie niemanden anstecken können!“

Er dreht sich abrupt um und beschwerte sich erstmal beim Bezahlen über die „Käfige“ an der Kasse, der einen beim Bezahlen behindern würde.
Er meinte die Scheiben, die als Spickschutz dienten.

Die Leute, die hinter ihm standen, waren auf Distanz gegangen und zeigten mir, dass er wohl einen Vogel habe.

Ich wusste gar nicht, wie ignorant manche Leute sind.

Gedanken