Neuigkeiten

Zu den Corona-Tests – den sogenannten PCR-Tests – kursieren Gerüchte und Unterstellungen. Eins der Möchtegern-Argumente ist, dass diese Tests auch Grippe-Viren feststellen können und diese als „Corona Positiv“ bewerten.

Wie immer bei Halbwahrheiten muss man die ganze Geschichte kennen.

Der PCR-Test ist im Grunde genommen ein allgemeiner Test.
Durch die Polymerase-Ketten-Reaktion (PCR – english: „polymerase chain reaction“) können viele Bestandteile entdeckt werden. Man kann damit nicht nur Krankheitserreger erkennen, sondern weit viel mehr. Er wird auch benutzt, um zu schauen, ob jemand eine Erbkrankheit hat.
Gelinde gesprochen kann man dem PCR-Test sagen, was er erkennen soll.
Es gibt auch spezifische Tests, die zum Beispiel „nur“ für Corona (Covid-19) entwickelt sind.

Nun sollte es klar sein, wo bei der „Argumentation“ der selbst ernannten Spezialisten der Fehler liegt.

Sie hören das Wort „PCR-Test“, dann schauen sie bei „Doktor Google“ nach, was das ist und lesen, dass dieser Test, Corona, Gruppe, Erkältungsviren und vieles mehr erkennen kann.
Diese „Erkenntnis“ reicht ihnen, um zu „wissen“ das der Test Corona und Grippe erkennen kann. Zusammen gemixt mit der Unkenntnis, dass es spezielle angepasste gibt, behauptet man, der „Corona-Test“ erkenne auch Grippe und würde dies als „Corona“ ausgeben.

Dazu kommen noch Personen, die trotz besseren Wissens lügen und dies ebenso verbreiten.

Somit wird eine Lawine der Unkenntnis und Fake-News losgetreten.

Bei starkem Regenguss ist der Dienstwagen von Ministerpräsident Kretschmann in den Straßengraben der Autobahn 81 gelandet. In ein nachfolgendes Begleitfahrzeug knallte ein anderes Auto. Dabei starb ein Baby.

Diese Nachricht ging kreuz und quer durch Deutschland.

Das einjährige Kund starb an den Folgen des Auffahrunfalls, denn das Fahrzeug kollidierte auf den Seitenstreifen mit dem Begleitfahrzeug Kretschmanns.

Schade ist, dass mal wieder eine Schlammschlacht – neudeutsch:: „Shit-Storm“ – gegen einen Politiker, hier Kretschmann losgeht.
Kretschmann wäre angeblich an dem Tod des Babys schuld gewesen, hört man in lauten Tönen von welchen, die selbst an dem Tag wohl nicht mal unterwegs waren.
Sie unterstellen dem Fahrer des Begleitfahrzeugs zu hohe Geschwindigkeit.
Ob es so war, weiß keiner, denn niemand hat die Geschwindigkeit gemessen.
Dann wird dem Fahrer des Begleitfahrzeugs eine unvorsichtige Fahrweise angedichtet. Er hatte, wie es sich gehört, gebremst und war danach auf den Seitenstreifen gefahren, um niemanden zu behindern.

Laut des Polizeiberichts sei das nachfolgende Fahrzeug ebenso durch Aquaplaning ins Rutschen geraten und sei mit dem Begleitfahrzeug kollidiert, obwohl es sicherheitshalber auf dem Seitenstreifen stand.

Nun kommt die wilde Horde und fällt verbal über Kretschmann und die Fahrer der Autos her.

Ein einjähriges Kind ist ein sehr herber Verlust. Dass man sein Bedauern ausdrückt, ist verständlich.

Doch eine Hasstirade gegen Politiker zu entflammen, ist äußerst verwerflich.

Die Organisatoren der sogenannten „Querdenker“ mit dem Zusatz „711“ sind bekannt für ihre verschobene Wahrnehmung der Realität.
Der Oberquerdenker stellt sich bekanntlich als „Opfer des Systems“ dar.


Während er ungeniert behauptet, in Deutschland herrsche eine Diktatur, bedient er sich andererseits legitime demokratischer Mittel, um seine kuriosen Ziele durchzusetzen.
Bei einer der ersten Kundgebungen der Initiative in Stuttgart – Bad Cannstatt, bei der linke Gruppen nachweislich im Vorfeld die Bühne in Brand gelegt hatten, kündigte er seinen Rückzug an. Er begründete es damit, dass er sich und seine Familie keinen Gefahren aussetzen wolle.
Er machte trotz dieser Ankündigung munter weiter und organisierte Kundgebungen und fungierte als Organisator und (Presse‑) Sprecher.

Er sprach sich in Statements oder auf Kundgebungen – Die er nicht mehr besuchen wollte – nicht gegen radikale oder rechte Gruppen und Mitglieder seiner Bewerbung aus.
Auch hatte es ihn nicht interessiert, wenn rechte Parteien Teilnehmer akquirierten und diese dort ihe Parolen verbreiteten.

Alles unter dem Mantel des Schweigens.

Bis zu diesem Wochenende!

Eine Demonstration nahe dem Alexanderplatz in Berlin wurde von der Polizei aufgelöst, weil die Hygieneregeln nicht eingehalten wurden.
Dies war dem Oberquerdenker keine Silbe wert.
Ebenso wenig war es ihm wert, sich über gewaltbereite Demonstranten aufzuregen.

Nun versuchten Reichsbürger und andere Rechtsextreme, in den Reichstag zu kommen. Die Polizei nahm diese (vorläufig) fest.

Erst nach „bad publicity“, in der die Corona-Leugner und Reichsbürger in eins genannt wurden, äußerte er sich verhalten kritisch und distanzierte sich vorsichtig von diesen. Er könne solche Tendenzen nicht dulden, sagte er. Dieses „leise“ Proforma-Distanzieren war es dann.

Am Sonntagabend war alles wieder vergessen, als er sich kritisch über den Polizeieinsatz am Reichstag äußerte, da er meinte, die Polizei wäre nicht darauf vorbereitet gewesen.

Andererseits distanzierte er sich nicht von Gewalt in seinen Reihen gegen Pressevertreter.
Auch die massenweise Verstöße gegen die Corona-Regeln erwähnte er.

Die selbst deklarierten „Querdenker“ sind in keinster Weise glaubhaft.

Quanten sind unendlich kleine Energiepakete. Diese sind nicht teilbar.
Nun haben auch sogenannte „Heiler“ die Quanten für sich entdeckt.
Sie nennen es „Quantenheilung“.


Was steckt genau dahinter?

Das Konzept, das dahinter steckt, ist einfach.
Man stelle sich einen Stoß vor wie beim Billard.
Wenn man die Kugeln anstößt, verteilen sie sich durch den Stoß der ersten Kugel in alle Richtungen und geben ihn weiter. Irgendwann stehen die Kugeln wieder.

Bei der „Quantenheilung“ gibt es auch solche Energiestöße.
Quanten sind ja Energiepakete.
Durch Globuli oder von außen – zum Beispiel durch Energieeinleitung durch „Quantenmassage“ oder REIKI-Methoden – werden die Energien im Körper zu der „Krankheit““ geleitet.

Eine Krankheit ist nur ein falsch geleiteter Energieimpuls.
Ein richtig geleiteter Energiestoß kann dies wieder richten.

Vereinfacht kann man es sich anhand einer Muskelverspannung vorstellen.
Um diese zu lindern, legt man ein warmes Kissen auf die Stelle, die wehtut. Durch die Wärme entspannen sich die Muskeln und die Schmerzen verschwinden.
Man hat also Wärme (-Energie) auf die Stelle gegeben.

Dieses System machen sich „Quantenheiler“ zunutze.

Doch die „Theorie“, die bei ihnen dahintersteckt, funktioniert nicht.

Krankheiten, wie zum Beispiel Infektionen, sind keine Verspannungen oder fehlgeleiteten Energien.

Wenn man Einsteins Theorien zurate zieht, kann man sagen, dass Masse und Energie das Gleiche in verschiedenen Formen sind.

Quantenmechanische Prozesse funktionieren allerdings anders, als „Quantenheiler“ es darstellen.

Zurück zum Billard!
Man stelle sich vor, dass die Kugeln hohl seien und genau eine Kugel ein Quantum aufnehmen könnte.

Ein Quantum ist eine unteilbare Energieeinheit.

Nun kommt der „Quantenheiler“ mit seinem Queue – gesprochen: „Kö“ – und tickt die erste Kugeln an. Das Quantum bekommt eine Richtung „mitgeteilt“ und bewegt sich nun.
Dann trifft es auf eine andere Kugel.
Ein Quantum ist unteilbar. Das heißt, die erste kann die zweite Kugel anstoßen, dass diese sich bewegt, mehr aber nicht. Die anderen Kugeln bleiben also stehen.
Die eine Kugel gibt das unteilbare Quantum an die andere weiter.

In der Welt der Quanten funktioniert dies nämlich anders. Eine Kugel hat Platz für ein Quantum, nicht mehr und nicht weniger.

Eine Kugel kann auch keine zwei Kugeln anstoßen, weil das übertragene Quantum nicht teilbar ist.

In der „normalen Welt“ funktioniert das Billardspielen deswegen, weil Millionen und Milliarden Quanten und Energiestöße zusammenwirken und sich viele Stöße und Impuls in einzelne Quanten „herunter“ teilen können.

Im Gegensatz zu einer „Quantum-Kugel“ sind ja Billard-Kugeln um das Millionen‑ und Milliardenfaches größer.

Hier kommt es zur Diskrepanz bei den „Quantenheilern“.

Sie behaupten nämlich, dass ein Quantum zig andere anstoßen und so bewegen könnte.
Das stimmt nicht.

Das Wort „Quanten“ in „Quantenphysk“ und „Quantenmechanik“ ist anscheinend modern oder neu, aber die Esoterik bedient sich alter Methoden mit neuen Ausdrücken.
Es wird wie immer nur die halbe Wahrheit gesagt und diese „Wahrheit“ noch mit nichtssagenden sogenannten„Barnum-Aussagen“ untermauert, die jeden Spielraum der Interpretation zulassen.

Die sogenannte „Quantenheilung“ ist also nichts als Quacksalberei.

Am 14. Mai 2020 hatte ich beschrieben, dass die Corona-Leugner oder „Querdenker“ mit dem Zusatz „711“ und andere Weltverschwörungstheoretiker behaupten, dass das Corona-Virus mittels Mobilfunkstandard 5G übertragen wird.

Wie immer bei Weltverschwörungstheorien gibt es einen Hintergrund.
Nur werden wie immer Informationen weg gelassen oder „umgedeutet“.

Der Mobilfunkstandard 5G – „Fünfte Generation“ – hat sehr hohe Datenübertragungsgeschwindigkeiten. Zudem kommt hinzu, dass wenig elektromagnetische Strahlung emittiert wird.
Wie seit zig Jahren, wenn es einen neuen Mobilfunk‑ oder Telefonstandard gibt, malen manche Leute Horrorszenarien von verstrahlten Menschen an die imaginären Wände ihrer Phobien.

Nachdem die Corona-Welle alle Länder getroffen hat, meinten „findige“ Weltuntergangsjünger, dass 5G die Verbreitung der Pandemie vorantriebe.
Beweise gibt es keine, technisch ist dies auch nicht möglich, aber man kann ja Ängste schüren.

Wie die „Ängstlichen“ auf die Idee kamen, dass 5G und Covid-19 (Corona) zuhängen , eröffnet sich in einem Bericht über einen Anstoß eines Virologen, der sich an einen großen Mobilfunkanbieter gewandt hatte.

Der Virologe kam in den Sinn, dass man die Forschung über das Corona-Virus vorantreiben könne, wenn man Kapazitäten von Handys oder Smartphones zusammenschlösse.
Mittels 5G könnten Daten aus der Forschung sehr schnell ausgetauscht werden. Auf den Handys könnten Apps laufen, die bestimmte Einzelaufgaben berechneten. Da dann viele Handys zusammengeschaltet wären, würde dies Forschungsergebnisse schneller behandeln können.

Corona-Forschung vorantreiben mithilfe von schnellen Handys, die sich im 5G-Netz befinden und nicht Corona mittels Handys vorantreiben,

Dass die Weltverschwörungstheoretiker behaupten, Corona würde über Mobilfunk verbreitet, ist eine infame Lüge.

Die selbsternannten „Querdenker“ mit dem Zusatz „711“ bieten jetzt laut eigenem Bekunden „Deeskalationsteams für die Presse“ an. Hochoffiziell bezieht man sich auf ein 37-minütiges Video der Reporterin Dunja Hayali, die durch die Massen ging und aufzeigte, was dort los war.

In dem Video wird als erstes gesagt, dass die Demonstration am 1.8.2020 in Berlin friedlich, wunderschön et cetera gewesen sei.
Dann tut es dem Protagonisten leid, dass die ZDF-Reporterin Dunja Hayali sich nicht wohlgefühlt habe.
Direkt kommt dann die „ganz tolle Idee“, dass man für solche Leute ein Deeskalationsteam von den sogenannten „Querdenkern“ bereitstelle, damit Journalisten sich wieder wohlfühlen und die friedvolle Atmosphäre genießen könnten.

Die Journalisten würden von den Desskalationsteams herumgeführ, betreut und beschützt. Man zeigt ihnen, worüber es sich lohne zu berichten und was man berichten solle.

Alles unter dem Deckmantel der Deeskalation!

Journalisten, mit denen die Verantwortlichen kommunizieren, müssen im Vorfeld der Veranstaltung eine Erklärung unterzeichnen, in der sie bestätigen, objektiv und wahrheitsgemäß zu berichten. In der Erklärung wird auch darauf hingewiesen, dass Reporter von ARD, SWR und „ZEIT online“ nicht erwünscht seien, da sie die Berichterstattung verzerrten.

Genau in dieses Horn bläst nun der Protagonist in dem Video.

Anstatt sich von Gewalttätetern, Pöblern und dergleichen in den eigenen Riehen zu distanzieren, wird auf die Presse eingeprügelt.

Ein Team des Fernsehmagazins Kontraste musste übrigens die Dreharbeiten abbrechen, weil dessen eigene Sicherheitsleute nicht mehr die Sicherheit gewähren konnten.

Nun kommen die „Querdenker“ also mit betreuter Berichterstattung für die Presse.

Jeder Klardenkende kann sich ausmalen, was die „Querdenker“ eigentlich wirklich wollen.

Eine Verknüpfung – (Hyper‑) Link – zu dem oben angesprochenen Video habe ich extra nicht gesetzt, denn ich unterstütze keine Scheinheiligkeit.

Laut Aussagen einer nicht genannten Person, die ihre Informationen von einem unbekannten Bürgermeister aus einer Stadt, die nicht bekannt ist, erhalten hat, beginnt der nächste „Lockdown“ am 30.8.2020.


Genauso wie oben beschrieben wird das „Geheimnis“ proklamiert.
Ein Bürgermeister in einer Stadt hat etwas ausgeplaudert.!

Laut der „Eingeweihten“ wird schon seit Monaten „von ganz oben“ der erneute „Lockdown“ vorbereitet.
Von „ganz oben“ gingen die Anweisungen durch die Länderparlamente, den Kreisen und schließlich in die Gemeinden.
Und keiner von den vielen involvierten hat sich jemandem anvertraut, außer einer, der den „Druck nicht mehr aushielt“ und sich bei einem „Corona-Leugner“ ausweinte.

In der „Realität“ der Corona-Leugner ist die Lage klar.

Die vielen Involvierten dürfen – unter Androhung von massiven Repressalien und Gewalt – nichts sagen.
Dass Volk zu gängeln und zu manipulieren ist in einer Diktatur so, aber nicht in einer Demokratie.

Und genau hier ist der Widerspruch!

Die Corona-Leugner sind davon überzeugt, dass in Deutschland eine Diktatur herrscht.
Gleichzeitig beanspruchen sie das Grundgesetz für sich und nehmen sich das Recht auf Versammlungsfreiheit oder das Recht auf freie Meinung, um sich selbst zu inszenieren.
Das muss ihnen nämlich zugestanden werden., alles andere ist Diktatur.

Dass sich genau hier der Knackpunkt und Widerspruch ergibt, wird den Corona-Leugner nicht klar. Sie sind in ihrer Welt so fest integriert, dass jeder Gedanke, der von „außen“ kommt und etwas anders darstellt, automatisch ignoriert wird.

Die Corona-Krise gibt es in ihrer Welt gar nicht, denn dies ist nur ein „Meilenstein“ der „Diktatur“, um die Menschen Stückchen für Stückchen gefügig zu machen.

Dämmert es?

Die Widersprüchlichkeiten ihrer Weltverschwörungsparanoia macht sie blind, etwas außerhalb zu sehen.

Im „Sekundenzeiger der Geschichte“ wird über das Steampunk-Picknick am 13.9.2020 in der „Villa Rustica“ in Hechingen-Stein berichtet.

Aufgrund der Corona-Pandemie musste es verschoben werden.

Es wird stattfinden.

Jeder – gewandet oder nicht-gewandet – ist herzlich eingeladen.

Auf dem „Sekundenzeiger der Geschichte“ gibt es peu a peu aktualisierte Meldungen und Nachrichten zum Picknick.

Die Anzahl der Neuinfizierten in der Corona-Pandemie ist in den vergangenen Wochen um das Zwei‑ bis Dreifache gestiegen.
Es gibt mehrere Faktoren, die die Zahlen wieder nach oben schließen lassen haben.

Es wird wohl jeder selbst bemerkt haben, dass viele Menschen es mit den AHA-Regeln – Alltagsmaske, Hygiene, Abstand – nicht mehr so ernst nehmen.
Immer wieder sieht man Personen, die die Masken (Mund-Nase-Bedeckung) nicht richtig oder nur larifari aufsetzen. Man kennt ja diejenigen, die die Maske unter der Nase tragen. Wenn man sie darauf hinweist, bekommt man es mit dumm-dreisten Ausreden zu tun, dass diese ja gar nicht hülfen et cetera oder sie meinen, dass sie nicht richtig atmen könnten.

Da gerade der „Anfangspunkt“ der Infektion über die Nase beziehungsweise den oberen Rachenregionen passiert, sind Nasen gerade prädestiniert, als Infektionspunkt und Weitergabepunkt.

Auch sieht man Personen, die sich ganz schlau vorkommen und die Maske beim Betreten eines Geschäfts aufsetzen, kurz nachdem aber wieder absetzen. Diese wissen ganz genau, was sie tun. Bei ihnen spielt sich der persönliche Opportunismus ab: „Ich will keine tragen, aber sonst komme ich nicht herein.“. Wenn sie im Geschäft darauf aufmerksam wiederholt sich der kindliche Willen. Sie setzen sie kurz auf und dann wieder ab, wenn sie aus dem Sichtbereich gehen.

Auch behaupten manche, dass man keine Maske mehr benötie, wenn man einen Mindestabstand einhalte.

Das ist schlichtweg falsch!

Dann gibt es noch die, die nur sich im Auge haben und ihre „persönlichen Freiheiten“ ausleben wollen und sich um andere in keinster Weise scheren.
Diese interessiert es wohl auch nicht, dass sie Quarantäne einhalten müssen, wenn sie infiziert sind.
Sie machen ohne Rücksicht auf andere nur, was sie für richtighalten.

Dazu kommen noch Urlauber aus Krisen‑ und Risikogebieten.

Das Corona-Verleugner auch im großen Stil zum Anstieg der Neuinfektionen beitragen, leuchtet auch ein.
Wer meint, dass es Corona (Covid-19) nicht gebe, interessiert sich ja auch für nichts, was damit zusammenhängt.
Gegen die Verleugner ist man weitgehend machtlos.

Wenn nicht wieder alle dahin zurückkommen, die AHA-Regeln mitsamt der Maskenpflicht ernster zunehmen, können die Zahlen in kürzester zeit rasant ansteigen.

Die Nacht vom 20. auf den 21.6.2020 hat als „Stuttgarter Randalenacht“ negative Berühmtheit erlangt.
Nachdem die Polizei Kontrollen am Eckensee durchgeführt hatte und sich etliche gegen diese agiert hatten, kam es zu Plünderungen.

Knapp 500 Personen randalierten, schlugen Scheiben auf der Königstraße ein und plünderten.

In der Nacht wurden über zwanzig Personen in Gewahrsam genommen, die meisten davon aber wieder freigelassen.

Die Polizei, die erst von der „Party‑ und Eventszene“ sprach, musste dies revidieren.
Es wurde ein Einkaufswagen mit Pflastersteinen und Farbbeuteln gefunden. Solche Utensilien sind eindeutig der linken politischen Szene zuzuordnen.

Die linksorientierten Politiker versuchten dies immer wieder zu beschwichtigen, doch der Druck wurde stärker, da die Beweise erdrückend wurden.
Die linke Szene wehrte sich permanent gegen die Anschuldigungen.
Es mutet kurios an, dass plötzlich die „Party‑ und Eventszene“ randaliert hatte.

Irgendjemand musste anscheinend nicht erst an diesem Tag beziehungsweise in dieser Nacht gegen die Polizei gezündelt haben.
Zwei Wochen vorher wurde die Polizei nämlich auch barsch angegangen. Ein Junge hatte die Polizei gerufen. Als diese zu ihm stieß, sagte er dreist, er hätte nur wissen wollen, wie lange die Polizei bräuchte, um zu kommen. Als die Polizei den Jungen, der abhauen wollte, festhielt, meinten Passanten sich einmischen zu müssen, um den Jungen zu „befreien“.

Man kann nicht ausschließen, ob es ein Probelauf war. Es liegt aber nah.

Auch das permanente Abwehren, dass Linke es gewesen sein könnten, lässt ebenso tief blicken.

Die Polizei bat die Bürger, Videos von der „Stuttgarter Randalenacht“ auf deren Webseite hochzuladen.
Mithilfe der etwa 7500 Videos konnte einige Linksextreme dingfest gemacht werden.

Heute, Donnerstag, den 9.7.2020, wurde auf der linksextremen Webseite „Indymedia“ ein Aufruf veröffentlicht. Hierin wird dazu aufgerufen, man soll immer wieder völlig unsinnige und inkontextuelle Videos bei der Polizei hochladen, damit deren Webseiten ausfielen.
So soll die Polizeiarbeit behindert werden.

Dumm ist nur, dass dem zwar welche nachgekommen sind, die Webseite aber standgehalten hat.

Einen Zusammenhang zwischen dem Aufruf und den Festnahmen sowie der „Stuttgarter Randalenacht“ dementieren die Linken.

Bei Tönnies-Fleisch in Rheda-Wiedenbrück sind momentan knapp 7000 Mitarbeiter samt ihrer Familien in Quarantäne. Man spricht von 1500 bis 2000 nachweislich infizierten. In den Kreisen Gütersloh und Warendorf wurde der sogenannte „Lockdown“ verhängt.

Nun laufen sich Politiker, Unternehmer und Gewerkschaften einen Wolf, um den entstandenen Schaden abzuwenden und unter Kontrolle zu bekommen.

Gestern sprach ein Gewerkschafter, der für die Betreuung der Fremdarbeiter bei Tönnies zuständig ist, über die schwierigen Arbeitsbedingungen.
Er sprach über die schwere Arbeit im Betrieb, die langen Schichten von stellenweise zwölf Stunden und das Betriebsklima, das dort herrsche.
Auch bemängelte er die Unterbringung der Fremdarbeiter, die sich mit bis zu zehn Personen eine Wohnung teilten. Die Wohnungen seien nur zum Übernachten zwischen den Schichten benutzt worden, doch man könne bei Temperaturen um 25 bis 30 Grad nicht verlangen, dass diese nun dort zusammenhockten wegen der Quarantäne.
Er sprach auch davon, dass die Fremdarbeiter auch nicht immer den Mindestlohn bezahlt bekämen.

Das ist sehr schlimm.

Die Gewerkschaft hat aber nicht erst bei Bekanntwerden der eklatanten Infektionslage gewusst, welche Bedingungen in den Schlachthöfen vorherrschen. Die Gewerkschaften waren Anfang der 2000-er-Jahre die ersten, die sich beim Auffliegen des Gammelfleisches über die schlimmen Arbeitsbedingungen echauffierten.
Schon zu der Zeit wurde nach Abschaffung der sogenannten „Werksverträge“ gerufen und Politiker versprachen Besserung.

Die Gewerkschaften haben stillschweigend hingenommen, dass nur kleine Korrekturen am Rande vorgenommen wurden und hielten den Mund.
Sie haben auch nichts dagegen unternommen, dass manche Fremdarbeiter unter Mindestlohn bezahlt worden, obwohl es ein Grundsatzurteil der EU gibt, in dem gesagt wird, dass der Mindestlohn des Landes bezahlt werden muss, in dem die Arbeiter eingesetzt werden, nicht des Landes, in dem die Firma ihren Sitz hat.

Wenn der Gewerkschafter schon lange die Fremdarbeiter betreut hat und jetzt erst Tacheles redet, heuchelt er.

Ebenso kann man dem Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen nicht mehr glauben, wenn er meint, ein Lockdown sei erst bei der Zahl von 1550 Infizierten notwendig gewesen.

Laut Corona-Verordnung muss in einem Kreis beziehungsweise Landkreis sowie in einer kreisfreien Stadt ein „Lockdown“ kommen, wenn mehr als 50 Infizierte auf 100 000 Menschen im Mittel über eine Woche aufgetreten sind.

Im Kreis Gütersloh wohnen: 364.938 Menschen, Stand Ende 2019.
Rein rechnerisch – wie in der Corona-Verodnung beschrieben – hätte der „Lockdown“ bei 1277 Infizierten eingeleitet werden müssen und nicht bei 1550, wie Ministerpräsident Laschet es veranlasst hatte.

Ebenso verhält es sich mit dem „Lockdown“ für den Kreis Warendorf, in dem 277 840 Menschen wohnen. Dieser „Lockdown“ hätte bei rein rechnerisch 973 Infizierten eingeleitet werden müssen.

Genauso eine Verschleierung sieht man in der kreisfreien Stadt Hamm.
Es wird von offizieller Stelle behauptet, dort gelte ein Grenzwert von 90 Infizierten pro Tag auf 100 000 Einwohnern über eine Woche im Mittel.
Dies ist schlichtweg eine Falschaussage, denn laut Corona-Verordnung gilt überall der Grenzwert von 50.
Man könnte mit der Einwohnerzahl von circa 180 000 in der kreisfreien Stadt Hamm argumentieren. Dann würde dieser Grenzwert richtig sein, berechnet auf der Basis von 50, denn der Grenzwert von 50 pro 100 000 Einwohner ergibt in Hamm bei knapp 180 000 Menschen 90.

Man sieht also – wieder einmal – dass nicht nur von offizieller Seite Fakten verdreht werden, sondern alle Beteiligten nicht so ganz die Wahrheit sprechen.

Etwas sollte man bedenken, auch anhand der Einreiseverbote von Bürgern aus Nordrhein-Westfalen in vier Bundesländer.

Eine Person hat das Corona-Virus von China nach Deutschland eingeschleppt. Insgesamt sind über 190 000 Deutsche von dieser Seuche infiziert worden.
Wenn dem Corona-Ausbruch in den Kreisen Gütersloh, Warendorf und in Hamm kein Einhalt geboten wird, kann es ganz schnell zu einer zweiten Corona-Welle kommen.

Manchen Politikern sind wohl knapp 9000 Tote nicht genug!

In der Nacht vom 20. auf den 21. Juni 2020 ist es in der Stuttgarter Innenstadt zu Ausschreitungen und Plünderungen gekommen.
Ausgangspunkt dieser Randale war, dass die Polizei einen Jugendlichen beim mutmaßlichen Drogendelikt erwischt hatte.

Wie die Polizei explizit mitteilte, habe es sich um einen „weißen deutschen Jugendlichen“ gehandelt.
Dreihundert andere hatten sich mit dem Jugendlichen solidarisiert und attackierten die Polizei.
Infolgedessen kam es dann zu regelrechten Ausschreitungen in der Innenstadt mit massiven Sachbeschädigungen und Plünderungen.
Erst gegen halb fünf morgens nach ein paar Stunden hatte die Polizei die Situation wieder unter Kontrolle.

In den ersten Presseberichten wurden linke Gruppen als die Randalierer genannt, was aber etwas später plötzlich nicht mehr online zu lesen war.

Jetzt überschlugen sich die Meldungen

Mitglieder der Partei „Die Linken“ nahmen ihre Sympathisanten in Schutz, rechte Parteien ihre..

Bis zur offiziellen Pressekonferenz gegen 14 Uhr wurde gemutmaßt ohne Ende. Ermittlungsergebnisse gab es bis dahin nicht, also musste man etwas schreiben, um dabei zu sein.

Nach der Pressekonferenz überschlug sich eine rechte Presse-Webseite und zeigte, wie realitätsfern man argumentieren kann.

Es wurde während der Pressekonferenz mitgeteilt, dass zwölf von den vierundzwanzig festgenommenen Deutsche und zwölf Ausländer beziehungsweise welche „mit Migrationshintergrund“ gewesen seien.
Dies nutzte die rechte Propaganda:

„Ausländermob zerstört Stuttgarter Innenstadt.“

Aus der Wahrheit backt die Lüge ein Brot.

Die Corona-Warn-App für Deutschland ist heute herausgekommen.
Sie ist dazu da, dass Infektionsketten nachvollziehbar gemacht werden sollen.


Sie ist datenschutzkonform und speichert keine Daten, mit dem der Benutzer oder andere persönlich identifizierbar sind.

Daten

Man muss keine Daten (von sich oder anderen) eingeben.
Die App benutzt keine Daten aus dem Adressbuch und kann auch nicht auf andere (interne) Daten zugreifen.
Wenn es so wäre, müsste man diese sogenannten Rechte beim Installieren oder beim ersten Start genehmigen.

Die App erzeugt auf jedem Handy eine Zufallszahl.
Diese Zufallszahl repräsentiert das Handy beziehungsweise den Benutzer dieser App.

Diese Zufallszahl wird nicht mit der Telefonnummer oder sonstiges verknüpft.

Sie wird nicht weitergegeben.
Dazu müsste man ja einwilligen.

Das einzige, was man einwilligen muss, ist Bluetooth, da sonst verschiedene Handys die anonymen Identifikationen (die Zufallszahl) nicht austauschen können.
Die Handys merken sich zwei Wochen lang, die Identifikationen mit Kontaktdatum. Wenn man jemanden mehrmals getroffen hat, natürlich mehrmals mit verschiedenen Datumsangaben und Verfallsdaten.

Diese Zufallszahlen bekommt weder der Nutzer noch jemand anderes zu sehen.

Nicht mal ein sogenannter „Screenshot“, ein Foto von der App, ist möglich, da dies verhindert und ein solcher Versuch als „Die Sicherheitsrichtlinien lassen keinen Screenshot dieser App zu.“ angezeigt wird.

Funktionsweise

Wenn zwei Benutzer sich treffen, merkt sich die App dieses Treffen, ,in dem die Handys die Idntifikationen (Zuallszahl) austauschen.
Falls innerhalb von zwei Wochen jemand mit Corona (Covid-19) infiziert wurde und dies seiner App mitteilt, schickt diese an alle „Begegnungen“ der letzten zwei Wochen eine Meldung, dass man mit einem Infizierten zusammengekommen sei. Nun kann man sich, wenn man es will, einem Corona-Test unterziehen.
Die zwei Wochen sind der Zeitraum zwischen Infektion und Ausbruch von Corona, die sogenannte Inkubationszeit.

Corona-Test, Infektion und die App

Wenn man einen Corona-Test hat anfertigen lassen und dieser ist positiv, bekommt man eine Zahlenkombination, die sogenannte Transaktionsnummer (TAN). Diese steht auch in den Brief, in dem man mitgeteilt bekommt, wie der Test ausging.

Wenn man nun der App mitteilt, dass man corona-positiv ist, muss man diese TAN, die nur einmal benutzt werden kann, in die App eingeben.
Erst dann weiß die App, dass der Benutzer corona-positiv ist.

Die App schickt nun an die Identifikationen (Zufallszahl) der letzte zwei Wochen, denen sie begegnet ist, eine Mitteilung, dass sie sich auf Corona testen lassen sollen.

Corona-Positive (Infizierte) haben übrigens häusliche Quarantäne.

Wenn man in die App – mit neuer TAN – wieder einträgt irgendwann, dass man nicht mehr infiziert ist, verhält sich die App wieder „normal“.

Kamera-Benutzung

Die App fragt nach, ob sie die Kamera benutzen darf – Fotos/Videos aufnehmen.

Dies muss man nicht zulassen.

Wenn man es zulässt, kann die Kamera die TAN – über einen sogenannten QR-Code, der sich in dem Brief befindet – einlesen.
Die einzige Bewandtnis ist, dass man die TAN nicht abtippen muss, sondern dies der App mit dem QR-Code bewerkstelligen lassen kann.

Kommunikation der App

Die App kommuniziert nur mit Apps anderer Benutzer (über Bluetooth).
Wenn sich der Benutzer mit der Zufallszahl 1 zum Beispiel mit dem Benutzer 20 trifft, merkt sich die eine App mit Datum, dass sie Nummer 1 getroffen hat und die andere, dass sie Nummer 20 getroffen hat auch mit Datum.
Nach zwei Wochen löschen dann beide Apps diese Nummern.
In zwei Wochen kann eine App viele Identifikationen (Zufallszahlen) sammeln, die aber nie benutzt werden, weil vielleicht niemand in den zwei Wochen corona-positiv wurde.

Kein Standort relevant

Für die App ist es nicht relevant, wo sich die Personen (mit den Identifikationen) getroffen haben, sondern nur wann, damit sie die Zwei-Wochen-Frist berechnen kann, zu welchem Zeitpunkt die Daten gelöscht werden müssen.
Man kann im Handy den Standortdienst (alias Ortung oder GPS) ausschalten, ohne dass die App dann Fehler macht.

Gerüchte und Mutmaßungen

Die Ewig-Verleugner haben sich schon auf die Argumentation gegen den Einsatz der App eingeschossen.

Sie behaupten, dass Corona-Infizierte identifiziert werden könnten.
Dies stimmt nicht, weil die App nicht mal auf das Adressbuch (Kontakte-App) oder die eigene Telefonnummer zugreift.
Diese Genehmigung würde die App ja erfragen.

Dass sie dümmlicherweise sagen, dass die App ein Bewegungsprofil erstellt, wo jemand sich aufhielte, wie lange und so weiter, stimmt nicht, da die App ohne Standortdienst auskommt beziehungsweise nicht darauf zugreift.

Eine weitere Argumentation ist, dass fälschlicherweise Benutzer als corona-positiv oder als corona-negativ eingestuft werden können.
Die App beziehungsweise das Handy kann niemanden Blut abnehmen, um zu schauen, ob man mit Corona infiziert ist.
Auch wenn eine Smartwatch oder ein Handy mit einem Infrarotsensor die Körpertemperatur messen würde und diese wäre erhöht, ließe das keinen Schluss zu, ob jemand Corona hätte.
Es könnte auch eine Entzündung sein oder eine starke Erkältung.
Ein Handy mit eingebautem medizinischem Labor gibt es noch nicht.

Der Einsatz und die Installation der App ist entgegen allen Unkenrufen freiwillig.

Bekanntermaßen gibt es die Personen, die sich gegen die Corona-Beschränkungen wehren.
Sie berufen sich auf das Grundgesetz und verteidigen ihre „persönliche Freiheit“ und verleugnen die Gefahr von Corona (Covid-19).

Die Argumentation der vermeintlichen „Verteidiger der persönlichen Freiheit“ wiederholt sich innerhalb der gleichen Strukturen.

Die Ewig-Verleugner haben ein Bild der Welt, das aussagt, dass jede (staatliche) Maßnahme nur dazu dient, die Bevölkerung zu manipulieren oder in eine bestimmte Bahn zu lenken. Die „Regierung“ will in deren Augen über kurz oder lang eine Diktatur einrichten.

Als Beispiel möchte ich die Corona-Krise heranziehen.

Mitte/Ende März wütete die Welle der Corona-Pandemie in Europa. Zu diesem Zeitpunkt infizierten sich pro Tag in Deutschland etwa 5000 Personen, gegen Ende März waren es circa 6300.
Mitte März wurden die ersten Maßnahmen eingeleitet, die besagten, dass in Restaurants Abstände zu halten sind und dass sich dort nur noch eine bestimmte Anzahl aufhalten durften.
Am 23. März trat dann der sogenannte „Lockdown“ mit Kontaktbeschränkungen und Schließungen von Restaurants, Hotels, Läden et cetera in Kraft.
Ab dem 29. April wurden dann Mundschutze – Alltagsmasken – Pflicht beim Einkaufen, im öffentlichen Personennahverkehr und in einigen anderen Bereichen verpflichtend, um die Verbreitung weiter einzudämmen.

Einige Party-Fanatiker beklagten zwar, dass sie nirgends feiern könnten, doch es blieb ruhig.
Die ersten Stimmen wurden laut, als die Maskenpflicht eingeführt wurde.
Sie klangen wie bei Kindern, die einfach etwas nicht tun wollten.

Gesundheitsbehörden, unter anderem die WHO, hatten zu Anfang der Corona-Pandemie gesagt, dass nur medizinische Mundschutz hülfen, aber keine selbstgemachten.
Zwei Wochen später gab es eine andere Einschätzung, dass die selbstgenähten – nicht medizinischen – gegen Tröpfcheninfektion schützen.
Die Wahrscheinlichkeit, dass die Viren durch eine Alltagsmaske ausgeatmet werden und diese durch eine andere Person mit Maske eingeatmet werden, stellte sich als sehr gering heraus.
In der Wissenschaft gibt es eben laufend neue Erkenntnisse.

Für die, die aus einem Reflex heraus keine Maske tragen wollten, war dies ein Widerspruch.
Für ihre Argumentation zogen sie die „alte“ Einschätzung heran. Wenn man sie auf die „neue“ aufmerksam machte, entgegneten sie lapidar, dass die Wissenschaftler nicht wüssten, was sie täten.

Zudem hätte die „Wissenschaft“ nachgegeben – alternativ Falschmeldungen herausgegeben – damit die Regierung das Volk gängeln könnte.

Die Argumentationsschleife zieht sich durch alle Diskussionen.

Man bildet sich ein, dass zum Beispiel die Regierung eine Diktatur errichten will. Dies kann man nicht beweisen. Da der sogenannte „Lockdown“ Einschränkungen bedeutet, münzt man dies um, dass die Regierung mit diesen Maßnahmen schaut, wie schnell man das Volk einpferchen kann.
Der zweite Schritt ist dann das Tragen von Masken, um das Volk langsam daran zu gewöhnen, folgsam zu werden.

Dazu passt herein, dass Behörden erst Alltagsmasken als nicht ausreichend klassifiziert hat, einige Wochen später dies doch tun.
Man verliert einfach aus den Augen, dass die Behörden bei der ersten Einschätzung medizinische Masken mit Alltagsmasken verglichen haben und in der zweiten Einschätzung gesagt wurde, dass Alltagsmasken auch hülfen.

Das Ausgangsproblem ist immer das gleiche.
Die Regierung oder Unternehmen – Der Hass liegt generell bei Bill Gates und Microsoft sowie bei Pharma‑ und IT-Unternehmen. – plant das Volk unter Kontrolle zu bekommen.
Wenn nun die Regierung etwa tut, was einem nicht genehm ist, sieht man nicht das große Ganze – Abwendung einer Pandemie – sondern nur die Einschränkung und agiert dagegen.
Man feiert sich selbst als „Widerständler“.
Man sammelt Halbwahrheiten, um sich gegen jegliche Art von Fakten zu wehren. Dazu gehört auch, jegliche Behörden als „unglaubwürdig“ zu deklarieren.
Dazu gehört vonseiten der Ewig-Verleugner auch die immerwährende Forderung nach Quellen, aus denen man seine Fakten bezieht.
Lässt man sich darauf ein, merkt man schnell, dass die Ewig-Leugner diese aus „unglaubwürdig“ deklassieren, denn nur die eigenen Quellen, die nur Halbwahrheiten liefern, gelten bei ihnen „glaubwürdig“.

Alles für den Kontext, recht zu haben.

Schon vorige Woche habe ich ein Paar gesehen, das beim Einkaufen keinen Mundschutz getragen hat.
Laut der Information des Geschäfts hätten beide ein Attest.
Heute habe ich den Mann angesprochen, da er alleine war.

Der Mann hielt sich ohne Mund-Nase-Schutz im Geschäft auf.
Er unterhielt mit einer Bekannten.
Ich wartete kurz und sprach ihn freundlich an: „Entschuldigen Sie, anscheinend haben Sie vergessen, Ihre Maske aufzusetzen. Bitte holen Sie dies jetzt zum Schutz aller nach!“.
Er war sehr überrascht und meinte, er bräuchte keine zu tragen, weil er dahinter nicht atmen könne …

In der vorigen Woche war er mit seiner Ehefrau unterwegs und beide trugen keine Maske. Als ich die Person an der Information darauf ansprach, dass sich Personen ohne Masken im Geschäft aufhielten, sagte mir diese, das Ehepaar hätte ein Attest.
Ich fragte, ob sie es gesehen hätte, doch sie antwortete, eine Kollegin hätte es ihr mitgeteilt. Sie hatte die beiden einfach hineingelassen, ohne zu kontrollieren.

Ich merkte an, dass dies laut „Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg“ nicht sein könnte, worauf er sagte, er habe ein Attest.

Ich machte dem „Mann ohne Maske“ klar, dass ich daran zweifle, dass er ein Attest habe. Er erwiderte: „Das habe ich dabei.“ und zeigte es mir.

Ich erkannte direkt, dass es ein gefälschtes war, da ich in diese Thematik involviert bin.

Dies sagte ich ihm und fragte, woher er es habe.
Er gestand, es sich aus dem Internet heruntergeladen und einfach seinen Namen selbst eingetragen zu haben.
Ich hakte nach und er erzählte mir das Gleiche nochmal, im normalen freundlichen Plauderton.
Auf meine explizite Frage, ob er diesbezüglich mit dem ausstellenden Arzt oder seinen Hausarzt gesprochen habe, verneinte er dies.
Ich wollte wissen, ob er sich nie gefragt habe, ob es in Irdnung sei, dass ein Arzt aus Hessen, der in Baden-Württemberg approbiert habe, Blanko-Atteste für ganz Deutschland anbiete, in der jeder seinen Namen eintragen könne.
Er antwortete nur, dass das ja wohl nicht illegal sein könnte, weil es so etwas ja sonst nicht gebe.

Ein Arzt stellt nur in Ausnahmesituationen ein Attest aus.
Er stellt ebenso keine Atteste aus, ohne den Patienten zu kennen.
Man kann sich denken, dass das Ausfüllen eines „Attests“ nicht vom Patienten, sondern vom Arzt vorgenommen werden muss.
Bei einem Attest muss man keine Kopie der Approbationsurkunde des ausstellenden Arztes vorlegen. Zudem ist auf den Attesten die Unterschrift und der Stempel des Arztes (mit Adresse et cetera) vorhanden.
Ein Arzt darf ärztliche Zeugnisse und Atteste nur nach gewissenhafter ärztlicher Untersuchung und nach genauer Erhebung ausstellen
.

Ich sagte ihm, dass er theoretisch und vielleicht unwissend Erreger wie das Corona-Virus verteilen könnte oder sich gefährden würde.
Ich machte ihm klar, dass ich ihn anzeigen würde, da ich ja nun seinen Namen und seine Adresse hätte. Er sagte nichts dazu und nahm es mit enttäuschtem Gesicht schulterzuckend gelassen hin.

Dann ging ich zur Information und erläuterte den Fall.
Die Angestellte ging sofort in Opposition und meinte, dass der Mann ohne Maske dort einkaufen dürfe. Er habe angeblich das „Schreiben“ hochgehalten beim Betreten. Er und seine Ehefrau seien schließlich bekannt.
Auf mein Verlangen erschien nach kurzer Zeit der Geschäftsführer.

Ich stellte mich bei ihm vor und berichtete ihm die Sachlage.
Er wollte sofort losgehen, den Mann zur Rede stellen und ihn des Hauses verweisen.
Ich hatte ihm auf meinem Handy gezeigt, wie mehrere gefälschte Atteste aussähen.

Die Polizei leitete nun ein Ermittlungsverfahren wegen Urkundenfälschung und Betrug, wenn nicht auch ein Verfahren wegen Erschleichung einer Leistung, gegen den Mann ein.

Im Nachhinein tut mir der „Mann ohne Maske“ leid.
Ob er einen Tipp von einem Bekannten bekam oder selbst nach dem „Attest“ gesucht hatte, weiß ich nicht.
Die Leichtgläubigkeit und Naivität des Mannes zeigte mir, dass er sich nichts dabei gedacht hatte. Er hatte gehört, dass man ein „Attest“ bekommen kann und besorgte es sich ungeachtet der gesetzlichen Lage.
Zu glauben, dass etwas nicht illegal sein könnte, weil es angeboten werde, zeigte mir, dass er nicht darüber nachgedacht hatte, was er eigentlich tat.

Auch wenn er sich keiner Schuld bewusst ist, bekommt er nun seine Strafe.

Es wird behauptet, dass Corona kein Virus sei, sondern ein Bakterium der Auslöser dieser Pandemie.
Stimmt das und was hat es damit auf sich?

Wenn das Corona-Virus kein Virus, sondern ein Bakterium (Bazillus) wäre, hieße es Corona-Bakterium.

Wenn es wirklich ein Bakterium wäre, könnte die Pandemie mit Antibiotika bekämpft werden.

Hinter dieser abstrusen Behauptung steht eine Verschwörungstheorie.

Da ja laut deren „Urheber“ ein bakterieller Infekt ist, könne man ihn sehr leicht bekämpfen. Antibiotika gibt es ja zu Hauf und die Beschaffungswege sind kurz.

Hinter diesem Konstrukt steht wie immer die Behauptung, dass irgendwelche Drahtzieher – Bill Gates, Bilderberg-Gesellschaft, „Die Neue Weltordnung“, Aliens, Reptiloiden et cetera – im Hintergrund versuchen, die Menschheit zu dezimieren, damit nur die überleben, die man „systemkonform“ gängeln kann.

Dass Corona (Covid-19) eine Viruserkrankung ist, steht außer Frage.
Dies haben Wissenschaftler auf der ganzen Welt bestätigt.
Das Thema um Begriffe wie Inzidenz, Reproduktionsfaktor, Infektionswege ist sehr komplex und nicht jedermanns Sache.
So resignieren viele und sind froh, wenn jemand es einfach erklärt.

Weltverschwörungstheoretiker sind aber besonders „gut“ darin, eine einfache Lösung zu präsentieren, bei denen direkt such Schuldige und Prügelknaben genannt werden.
Das Gefährliche daran ist, dass diese Theorien sehr nahe an der Realität sind. Dazu kommen noch Halbwahrheiten und Lügen. Das Schüren von Ängsten kommt auch noch hinzu.

In der Werbung bezüglich einer Schmerzsalbe wird so etwas (ungewollt) zum Thema gemacht.
„Da ist bestimmt Chemie drin.“

Dieses „leise“ Angstschüren vor „Chemie“, die generell schädlich sein soll für Menschen, kennt wohl jeder.
Viele haben Angst vor Nebenwirkungen von Medikamenten.

Dies benutzen Verschwörungstheoretiker gezielt vermengt mit pseudowissenschaftlichen Gerüchten a la „Laut Experte XYZ ist gerade dies schädlich.“.
Wenn es ein Experte sagt, sollte es ja wohl stimmen!
Die Experten lösen sich bei kritischer Betrachtung allerdings in Bedeutungslosigkeit auf, denn die meisten haben sich ihr „Wissen“ selbst angeeignet. Auch die Quellen, aus denen sie ihr „Wissen“ bezogen haben, sind nicht nur zweifelhaft, sondern Lügen.

So speist das eine das andere.

Die neuartige Theorie mit dem Vertauschen von Viren und Bakterien widerspricht übrigens einer anderen Verschwörungstheorie, die behauptet, in Antibiotika befänden sich Drogen, um die Menschen willenlos zu machen.

Bezogen auf die Corona-Pandemie kursiert ein Begriff, der insbesondere bei der Infektion und Infektiösität genannt wird.
Was ist genau mit „Super-Spreading“ oder „Super-Spreader“ gemeint?

„Super-Spreading“ bedeutet auf Deutsch „Massiv-Verteilung“.

Damit sind Szenarien gemeint, bei denen eine mit Corona (Covid-19) infizierte Person übermäßig viele andere anstecken kann.
Der sogenannte „Reproduktionsfaktor“ kann bei solchen Szenarien außer Acht gelassen werden, denn er hat keine diesbezügliche Bedeutung. Er würde um das Vielfasche ansteigen.

Der Reproduktionsfaktor beschreibt, wie viele andere Personen ein Infizierter statistisch gesehen ansteckt.

Der Fokus liegt auf Ansammlungen, Treffen und Veranstaltungen.

In der Discothek wird bedingt durch die Musik lauter gesprochen.
Wenn sich Personen unterhalten, müssen diese lauter sprechen.
Lauter Sprechen impliziert, dass mehr Druck entsteht. Die Luft, die dadurch ausgestoßen wird, hat mehr Volumen, also können auch mehr Viren verteilt werden, als beim leisen Sprechen. Die Reichweite der ausgestoßenen Luft ist auch weiter. Dazu kommt noch, dass beim Lautsprechen mehr Tröpfen entstehen.

Wenn jemand tanzt, atmet er schneller und tiefer ein und aus.
Dann passiert das gleiche, wie beim Lautsprechen.

Bei Discos sind die Personen dichtgedrängt, was auch noch mit hineinspielt.

Der Reproduktionsfaktor kann dadurch auf das Zehn‑ bis Zwanzigfache ansteigen.

Um Gegensatz zu Personen, die nebeneinander herlaufen, ist das Infektionsrisiko bei Ansammlungen von Menschen, zum Beispiel in Discotheken, massiv höher.

Gegen 4:30 Uhr, nachdem ich mit Cora vom Gassigehen zurückgekommen war, schaute ich vor dem Duschen kurz auf Facebook. In der App stand, dass ich für dreißig Tage gesperrt sei.
Ich legte Widerspruch ein.

Mit wurde ein Bild von Claus Schenk Graf von Stauffenberg angezeigt, dass ich am 20.7.2019 zum Jahrestag des leider erfolglosen Attentats gegen Hitler veröffentlicht. Dieses Bild hatte ich von Wikipedia heruntergeladen.

Vor etwa zwei Wochen passierte mir so etwas ähnliches.

Facebook schrieb mir, dass man dieses Bild entfernt habe, weil es gegen die sogenannten „Gemeinschaftsstandard“ verstoße.
Ich legte Einspruch ein. Das Bild wurde freigegeben und erschien wieder in der Timeline.

Heute Morgen wurde mir vonseiten Facebooks mitgeteilt, dass ich wegen dieses Bildes für dreißig Tage gesperrt worden sei.
Dies Einzige, was man in einem solchen Fall machen kann, ist Einspruch erheben. Man kann nicht mehr mit Facebook interagieren . nichts veröffentlichen, nichts kommentieren, nichts „liken“.
Etwas anschauen funktioniert allerdings.

Seltsam war, dass ich einen Beitrag veröffentlichen konnte.

Vor einigen Tagen wurde ein Bild von von Stauffenberg eingemakelt, es würde gegen die „Gemeinschaftsregeln“ von Facebook verstoßen.
Ich hatte es zum 20.7. vorigen Jahres gepostet.
Ich legte Widerspruch ein, dem stattgegeben wurde.
Gerade wurde das Bild wieder angezeigt und mir gedroht, mich für 30 Tage zu sperren.
Falls ich nichts poste, hält meine Gattin Euch auf den Laufenden.

Ansonsten konnte ich mich „frei bewegen“.

Gegen 6:05 Uhr gab Facebook dann Entwarnung.

Dein Beitrag ist wieder auf Facebook
Heute um 06 : 05
Es tut uns leid, dass wir das falsch aufgenommen haben. Wir haben deinen Beitrag noch einmal geprüft und bestätigt, dass er unseren Gemeinschaftsstandards entspricht.
Wir möchten uns dafür bedanken, dass du dir die Zeit genommen hast, eine erneute Überprüfung zu beantragen. Durch dein Feedback können wir uns weiter verbessern.

Ich habe das Bild unter die Lupe genommen.
Dort ist Claus Schenk von Stauffenberg mit einer Wehrmachtsuniform zu sehen. Nirgends ist ein Emblem der Nazis zu sehen.
Ich hatte befürchtet, dass ein automatisierter Scanner möglicherweise ein verbotenes Symbol gesehen haben mag.

Was mich geärgert hatte, war, dass dieses Bild zweimal angemakelt wurde.

Welchen Verdacht ich habe …

Die sogenannte „Taskforce“ von Facebook, die dazu da ist, um Hassbeiträge oder Verstöße gegen die Gemeinschaftsstandards aufzuspüren, hat Mitglieder in ihren Reihen, die sich mit Geschichte nicht auskennen.
Solche Leute sollte man kündigen.

Wenn in den sozialen Onlinenetzwerken mal informationelle Ebbe herrscht oder es manchen langweilig wird, kommt es zu Auswüchsen, die schon wehtun. So werden Dinge vor allem bei „Facebook“gepostet, die völlig neben der Spur sind.

„So änderst Du den Facebook-Algorithmus.“

Ein Algorithmus ist eine eindeutige Handlungsvorschrift zur Lösung eines Problems oder von Problemen. Algorithmen bestehen aus endlich vielen, wohldefinierten Einzelschritten. Damit können sie zur Ausführung in ein Computerprogramm implementiert, aber auch in menschlicher Sprache formuliert werden.

Es wird behauptet, dass im Nachrichtenverlauf – „News-Feed“ genannt – immer nur 25 Freunde angezeigt werden, die Facebook vorschlägt.
Man könne dies umgehen, indem Freunde einfach den Post (Beitrag) kommentieren oder auch „liken“ sollen.
Denn dann würden diese Freunde als erste angezeigt.

Leider werden dann Tatsachen mit Spekulationen vermischt.

Es gibt allerdings zwei „News-Feeds“: „Top-Meldungen“ und „Neueste Meldungen“.
Für beide Feeds gibt es zwei verschiedene Algorithmen.
„Neueste …“ zeigt die chronologisch aktuellen an.
Bei „Top …“ wird es schwieriger. Die Beiträge, die viele Interaktionen haben und oft verbreitet werden stehen dann oben, ebenso die mit hoher Relevanz
Was immer „hohe Relevanz“ bedeuten mag!

Wenn die Behauptung wie oben aufgestellt wird, schient es um den „Top…“-Feed zu gehen, denn dieser ist standardmäßig eingestellt. Viele wissen auch nicht, dass es noch etwas anderes gibt oder wo man dies umstellen kann.

Der Algorithmus ist übrigens fest deklariert, was auch bedeutet, dass man ihn nicht ändern kann. Wenn es so wäre, könnte jeder Facebook ändern.

Es scheint so, dass man plötzlich wieder Leute sieht, die man lange nicht gesehen hat.
Der Fokus ist, dass man im Feed Beiträge dieser Personen sucht.

Da in dem Beitrag immer steht, dass man den Text kopieren solle, damit möglichst viele den „Algorithmus ändern“ können, ist es klar, dass es sich lediglich um einen Kettenbrief mit modernem Anstrich handelt.


Laut „Querdenken711“ und „Widerstand 2020“ fand am 16.5.2020 die achte Veranstaltung gegen die Corona-Maßnahmen statt.
Im Vorfeld dieser wurde besonders auch in den Mainstreammedien darauf eingegangen, dass Politiker aus dem rechten politischen Spektrum ihren Einfluss auf diese ausübten.
Am 16.5. wurden ein Teilnehmer von einer Horde linksradikaler Schläger krankenhausreif geschlagen und mit einer Schreckschusspistole traktiert.
Laut Polizei sind diese Schläger der sogenannten „Antifa“ zuzurechnen.

Die „Antifa“ hatte es schon in den 1930-er-Jaren gegeben. Diese kämpfte gegen die erstarkenden Nazis. Da Kommunisten und andere Linksradikale die Nazis als Faschisten bezeichnen, nannten sie sich „Antifaschisten“.

Heute, Sonntag, den 24.5.2020, hatten die Antifa-Leute eine Gegen-Veranstaltung zur Anti-Corona-Demo initiiert, weil die AfD – respektive Alice Weidel – diese Demo angemeldet hatte.
Die „Antifa“ hatte gegendemonstriert, weil diese Demo von den „Faschisten“ – also AfD – organisiert worden war.

Und hier liegt die Crux!

Der „Antifa“ ist es völlig egal, welches Thema eine Veranstaltung hat. Wenn sie von „rechts“ kommt, macht man eine Gegendemo oder prügelt auf (vermeintlich) Rechte ein.

Und „Rechts“ ist bei der „Antifa“ ein weitgestreutes Feld. Da in der „Antifa“ Linksradikale und Anarchisten sind, sind im Prinzip alle, die nicht deren „freiheitliche Themen“ besetzen dem rechten Milieu zuzuordnen. Vom linken Verständnis her sind CDU-Mitglieder auch „Faschisten“.

Das einzige Muster, was es bei der „Antifa“ gibt, ist „links“ oder „faschistisch“ (rechts).

Dieses Verhalten ist bigott, denn als die ersten Anti-Corona-Demos stattfanden, wurde in den Medien nicht gesagt, dass auch „Rechte“ dabei waren.

Der „Antifa“ geht es nicht um die Infektionsgefahr, die von den Anti-Corona-Demos ausgeht.

Es geht ihnen nur um ihr einfaches Denkmuster.

Dies ist Heucheln auf höchstem Niveau.

In Hollywood soll es „Eliten“ geben, die Kinder rauben, diese in schalldichte Keller sperren und sie foltern. Dann gewinnen sie angeblich das Hormon Adrenochrom aus dem Blut der Kinder, spritzen sich dies und verjüngen such damit. Die Kinder würden anschließend an Organbanken oder Kannibalen verkauft.

Diese Verschwörungstheorie kursiert nicht erst seit kurzem, sondern schon weitaus länger, als man denkt.
Man denke an die Gerüchte aus dem Mittelalter, Juden würden Kinder essen oder deren Blut trinken.

Am 28.10.2017 veröffentlichte jemand im Politikforum der Plattform „4chan“ – Synonym für „Fortune“ (Schicksal)) – einen Beitrag mit der Überschrift „Ruhe vor dem Sturm“.
Darin behauptet der Autor, der sich selbst „Q“ nennt, dass Hollywoodstars und Eliten wie hohe Beamte einen Kinderhändlerring betreiben würden. Er formulierte, dass das Ziel sei, Kinder zu foltern und Adrenochrom zu gewinnen, um sich damit zu verjüngen beziehungsweise „ewige Jugend“ zu erlangen. Der Autor mit dem Namen „Q“ stellte sich selbst ein hoher Mitarbeiter des Militärs vor, der „Q Clearance“ besäße, was bedeutet, dass er Zugang zu streng geheimen Informationen wie Waffensystemen et cetera hat.

Um wen es sich bei „Q“ handelt, ist bis jetzt nicht geklärt.

Er selbst beschrieb vieles so, dass man einen riesigen Interpretationsspielraum hat.
Darauf angesprochen, was er konkret meine oder warum er stellenweise kryptisch oder sehr vage schreibe, antwortete er, wenn er deutlicher formuliere, wäre die Wahrscheinlichkeit, dass er identifiziert würde, sehr groß.

Er weist auch darauf hin, dass Präsident Trumpf den Kriminellen in der Regierung Paroli biete und der „Tag der Abrechnung“ nahe sei.
John F. Kennedy habe seinen Tod nur vorgetäuscht, damit er zusammen mit Trump den Kriminellen das Handwerk legen könne.
Dass John F. Kennedy hundert Jahre alt wäre, spielt keine Rolle.

Aus den „Erläuterungen“, die „Q“ veröffentlichte, hat sich eine Verschwörungstheorie namens „QAnon“ entwickelt.
Personen, die die „Berichte“ vn „Q“ weiterverteilten nannten sich „Q Anonym“, abgekürzt „QAnon“.

Das Kuriose ist, dass eine Person, die auch noch größtenteils vage Angaben macht oder auch in Rätsel etwas darstellt, so etwas bewirken kann.
Die Behauptung beweisen konnte dieser „Q“ nicht, denn er sagte immer wieder, wenn er konkreter würde, könnte man darauf kommen, wer er sei.

Alles, was er sagte, kann mit keinem Beweis belegt oder gar falsifiziert werden.

Adrenochrom kann sehr einfach synthetisch hergestellt werden.
Nun sollte man sich fragen, worum man Kinder entführt, diese foltert und aus ihnen Adrenochrom gewinnt.
Man könnte es sich einfacher machen und es bestellen. Es ist frei verkäuflich.
Zudem beginge man keine Straftaten.

Theoretisch könnte es sich um einen Gag gehandelt haben, um andere zu verkohlen.

Adrenochrom ist ein Stoffwechselprodukt des Adrenalins und ist an der Bildung des Hautpigments (Melanozyten) beteiligt. Adrenochrom kann synthetisch ohne großen Aufwand hergestellt werden. Es wurde 1952 im Zuge klinischer Studien zum Verständnis der Schizophrenie und deren Behandlung näher untersucht. 1982 wurde Adrenochrom allerdings als psychisch-aktive Substanz verworfen.

Q ist ein gottähnlicher Charakter bei der Serie „Raumschiff Enterprise – Das nächste Jahrhundert“ („Star Trek – TNG“).

Die emeritierte Professorin für Klimatologie, Greta Thunfisch Thunberg hat ein weiteres Gebiet für sich entdeckt – Virologie.
Sie hat sich in Rekordzeit von einigen Wochen zur weltbesten Virologin entwickelt.

Noch vor einigen Wochen hatte sie behauptet, sie sei anscheinend an Corona (Covid-19) erkrankt gewesen.
Dies hat aber niemanden interessiert.

Seit dieser Zeit hat sich die Ausnahme-Schülerin – Stichwort: „Inselbegabung“ . wohl in Virologie so weit autodidaktisch fortgebildet, dass sie mit den besten Ärzten und der Weltgesundheitsorganisation WHO locker mithalten kann.

Ausgerechnet im Jahr 2020 musste Corona vieles lahmlegen, wo sie doch 2020 als das Jahr erkoren hatte, indem der Klimawandel endlich in eine Richtung des Durchbruchs gelenkt werden sollte.

Man verstehen, dass die Medienmaschine, die hinter ihr steht, kaum noch Geld einnimmt, da die digitale Version von „Friday for Future“ kaum für Aufsehen gesorgt hatte.

Nun versucht sie sich also als „Virologin“, die Korrelationen zwischen Klimawandel und Corona steht – den Glauben an die Wissenschaft.
Sie meint, wenn man den Klimawandel genauso schnell „behandeln“ könnte wie man gegen Corona ankämpft, würde alles gut..

Endlich ist sie wieder in den Medien!

Momentan gibt es zwei große „Gruppen“, was die Meinung zu Anti-Corona-Maßnahmen betrifft. Die einen sagen, es sei richtig, dass es die Beschränkungen gibt, die anderen sind dagegen.
Nun versuchen welche zu vermitteln, allerdings fragwürdig.

„Toleranz und Respekt“, heißt es in deren Präambel. Das hört sich schon mal gut an. Weiter geht es damit, dass man Leute nicht einfach in die Ecke „Weltverschwörungstheoretiker“ stellen dürfe. Man müsse auch über deren Meinung nachdenken, schließlich sei überall ein Quentchen Wahrheit.
Es gehe nicht an, dass man Schubladen öffne, weil einem die Meinung des anderen nicht passe.

Dies sind hehre Ziele.

Dazu kommt eine Passage der Antrittsrede des ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker, der darüber philosophiert, was passiert, wenn eine Seite die Wahrheit für sich alleine beansprucht.

Nachdem man die Regeln festgelegt hat, wird es kurios.

Nun behaupten die Moralapostel, dass der Begriff „Weltverschwörungstheoretiker“ eine Beleidigung für kritische Menschen sei. Diese machten sich nämlich Gedanke wie jeder andere und hätten auch Ängste. Es wäre moralisch nicht hinnehmbar, dies zu ignorieren.

Wenn kritische Menschen sich Fragen stellten, ob der Corona-Virus wirklich so gefährlich sei, wie die mit Gebühren finanzierten Medien dies darstellten, könne man dies nicht einfach unter den Tisch kehren und ignorieren.
Wenn diese Menschen sich bei anderen Quellen informiert hätten, die in diesen Medien nicht zitiert würden, müsse man dies anerkennen.
Die über Gebühren finanzierte Medien verbreiteten nur die Meinung der Regierung.

Stopp!

Bis hier hin und nicht weiter!

Man sieht, dass es sich um eine dreiste Manipulationsmethode handelt, in der suggeriert wird, dass oben genannte Medien nicht frei wären, andere jedoch schon!

Hier ist die Crux!

Man versucht mit perfiden Mittel den „Weltverschwörungstheoretiker“ eine Plattform unter dem Deckmäntelchen „Toleranz und Respekt“ zu eröffnen.

Weiter unten in dem Pamphlet heißt es, dass diese Menschen sich Gedanken machen würden, wie die unter dem Kampf gegen Corona entzogene Freiheitsrechte verteidigt und wiederhergestellt werden könnten.
Es muss jetzt nicht gesagt werden, dass die Moralapostel sich gegen die Anti-Corona-Maßnahmen auflehnen, weil es ihr gutes Recht sei.
Immer wieder wird darauf hingewiesen, dass jeder gleichberechtigt seine Meinung kundtun darf. Gleichzeitig reden sie aber von Informationskontrolle des Staates und das man diesem nichts glasuben dürfe.

Die vermeintlichen Moralapostel sind „Weltverschwörungstheoretiker“, die sich tarnen und anderen ihre Meinung aufdrängen wollen, die der Anderen aber als „Staatspropaganda“ abtun.

Auf sowas darf man nicht hereinfallen.

Gedanken