Kommentar

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Bei Realitätsverweigerern, allen voran den Corona-Verleugnern, gibt es eine Unart, zu versuchen, Andersdenkende zu verwirren beziehungsweise zu manipulieren.


Die Möchtegern-Argumentation funktioniert folgendermaßen…

Die Realitätsverweigerer stellen immer wieder die gleiche Frage, zigmal. Das tun sie so oft, solange sie Argumente hören, die ihnen nicht passen. Dies kann ziemlich nerven.

Person: „Ich habe Angst, dass die zweite Welle kommt.“
Leugner: “ Welche Welle?“
Person: „Die Corona-Welle.“
Leugner: „Welche Corona-Welle?“
Person: „Die, wie im April?“
Leugner: „Welche Welle im April?“

Dieses Nachhaken ist im Prinzip immer gleich. Die Fragerei zweifelt permanent an, dass etwas passiert.
Wenn es wirklich passiert wäre, hätte das Gegenüber – der Leugner – dies ja gewusst und hätte „Ach, das meinst du!“ gesagt.
Er stellt seine Wahrnehmung konträr zu der der Person, die in diesem Zusammenhang ihre Ängste beschreibt.
Der Leugner stellt die Wahrnehmung des Gegenübers nicht in Frage, sondern sagt direkt, dass dies nicht stimmt. Er versteckt seine Aussage in einer Scheinfrage in Form von „Welche Welle?“.

Die „Argumentation“ geht weit über ein These-Antithese-Konstrukt hinaus, in der es keine Gemeinsamkeit schafft, sondern nur konträr ist.

Der „Leugner“ lässt auch keine Argumente des Gegenübers an sich heran, sondern erteilt ihnen eine Absage ohne im Geringsten darüber zu reflektieren.
Das Gegenüber hat unrecht. Punkt.

Dies ist die „Argumentation“ der Realitätsverweigerer.
Darin spiegelt sich im hohen Maße Realitätsverlust wider.
Diskussionen sind daher völlig sinnlos.

Zu den Corona-Tests – den sogenannten PCR-Tests – kursieren Gerüchte und Unterstellungen. Eins der Möchtegern-Argumente ist, dass diese Tests auch Grippe-Viren feststellen können und diese als „Corona Positiv“ bewerten.

Wie immer bei Halbwahrheiten muss man die ganze Geschichte kennen.

Der PCR-Test ist im Grunde genommen ein allgemeiner Test.
Durch die Polymerase-Ketten-Reaktion (PCR – english: „polymerase chain reaction“) können viele Bestandteile entdeckt werden. Man kann damit nicht nur Krankheitserreger erkennen, sondern weit viel mehr. Er wird auch benutzt, um zu schauen, ob jemand eine Erbkrankheit hat.
Gelinde gesprochen kann man dem PCR-Test sagen, was er erkennen soll.
Es gibt auch spezifische Tests, die zum Beispiel „nur“ für Corona (Covid-19) entwickelt sind.

Nun sollte es klar sein, wo bei der „Argumentation“ der selbst ernannten Spezialisten der Fehler liegt.

Sie hören das Wort „PCR-Test“, dann schauen sie bei „Doktor Google“ nach, was das ist und lesen, dass dieser Test, Corona, Gruppe, Erkältungsviren und vieles mehr erkennen kann.
Diese „Erkenntnis“ reicht ihnen, um zu „wissen“ das der Test Corona und Grippe erkennen kann. Zusammen gemixt mit der Unkenntnis, dass es spezielle angepasste gibt, behauptet man, der „Corona-Test“ erkenne auch Grippe und würde dies als „Corona“ ausgeben.

Dazu kommen noch Personen, die trotz besseren Wissens lügen und dies ebenso verbreiten.

Somit wird eine Lawine der Unkenntnis und Fake-News losgetreten.

Bei starkem Regenguss ist der Dienstwagen von Ministerpräsident Kretschmann in den Straßengraben der Autobahn 81 gelandet. In ein nachfolgendes Begleitfahrzeug knallte ein anderes Auto. Dabei starb ein Baby.

Diese Nachricht ging kreuz und quer durch Deutschland.

Das einjährige Kund starb an den Folgen des Auffahrunfalls, denn das Fahrzeug kollidierte auf den Seitenstreifen mit dem Begleitfahrzeug Kretschmanns.

Schade ist, dass mal wieder eine Schlammschlacht – neudeutsch:: „Shit-Storm“ – gegen einen Politiker, hier Kretschmann losgeht.
Kretschmann wäre angeblich an dem Tod des Babys schuld gewesen, hört man in lauten Tönen von welchen, die selbst an dem Tag wohl nicht mal unterwegs waren.
Sie unterstellen dem Fahrer des Begleitfahrzeugs zu hohe Geschwindigkeit.
Ob es so war, weiß keiner, denn niemand hat die Geschwindigkeit gemessen.
Dann wird dem Fahrer des Begleitfahrzeugs eine unvorsichtige Fahrweise angedichtet. Er hatte, wie es sich gehört, gebremst und war danach auf den Seitenstreifen gefahren, um niemanden zu behindern.

Laut des Polizeiberichts sei das nachfolgende Fahrzeug ebenso durch Aquaplaning ins Rutschen geraten und sei mit dem Begleitfahrzeug kollidiert, obwohl es sicherheitshalber auf dem Seitenstreifen stand.

Nun kommt die wilde Horde und fällt verbal über Kretschmann und die Fahrer der Autos her.

Ein einjähriges Kind ist ein sehr herber Verlust. Dass man sein Bedauern ausdrückt, ist verständlich.

Doch eine Hasstirade gegen Politiker zu entflammen, ist äußerst verwerflich.

Die Organisatoren der sogenannten „Querdenker“ mit dem Zusatz „711“ sind bekannt für ihre verschobene Wahrnehmung der Realität.
Der Oberquerdenker stellt sich bekanntlich als „Opfer des Systems“ dar.


Während er ungeniert behauptet, in Deutschland herrsche eine Diktatur, bedient er sich andererseits legitime demokratischer Mittel, um seine kuriosen Ziele durchzusetzen.
Bei einer der ersten Kundgebungen der Initiative in Stuttgart – Bad Cannstatt, bei der linke Gruppen nachweislich im Vorfeld die Bühne in Brand gelegt hatten, kündigte er seinen Rückzug an. Er begründete es damit, dass er sich und seine Familie keinen Gefahren aussetzen wolle.
Er machte trotz dieser Ankündigung munter weiter und organisierte Kundgebungen und fungierte als Organisator und (Presse‑) Sprecher.

Er sprach sich in Statements oder auf Kundgebungen – Die er nicht mehr besuchen wollte – nicht gegen radikale oder rechte Gruppen und Mitglieder seiner Bewerbung aus.
Auch hatte es ihn nicht interessiert, wenn rechte Parteien Teilnehmer akquirierten und diese dort ihe Parolen verbreiteten.

Alles unter dem Mantel des Schweigens.

Bis zu diesem Wochenende!

Eine Demonstration nahe dem Alexanderplatz in Berlin wurde von der Polizei aufgelöst, weil die Hygieneregeln nicht eingehalten wurden.
Dies war dem Oberquerdenker keine Silbe wert.
Ebenso wenig war es ihm wert, sich über gewaltbereite Demonstranten aufzuregen.

Nun versuchten Reichsbürger und andere Rechtsextreme, in den Reichstag zu kommen. Die Polizei nahm diese (vorläufig) fest.

Erst nach „bad publicity“, in der die Corona-Leugner und Reichsbürger in eins genannt wurden, äußerte er sich verhalten kritisch und distanzierte sich vorsichtig von diesen. Er könne solche Tendenzen nicht dulden, sagte er. Dieses „leise“ Proforma-Distanzieren war es dann.

Am Sonntagabend war alles wieder vergessen, als er sich kritisch über den Polizeieinsatz am Reichstag äußerte, da er meinte, die Polizei wäre nicht darauf vorbereitet gewesen.

Andererseits distanzierte er sich nicht von Gewalt in seinen Reihen gegen Pressevertreter.
Auch die massenweise Verstöße gegen die Corona-Regeln erwähnte er.

Die selbst deklarierten „Querdenker“ sind in keinster Weise glaubhaft.

Viele Schüler studieren erstmal, bevor sie später eine Ausbildung beginnen. Der Hintergrund ist nicht, dass es ihnen nicht gelingt, eine Stelle zu bekommen, sondern die Unfähigkeit sich zu entscheiden.


„Was studierst Du denn ab dem Herbst?“ fragte Erhard Seidel den Abiturienten.
„Das weiß ich noch nicht. Das wird sich schon ergeben.“

Dies gibt es zuhauf.

Immer öfter und immer mehr sind potenzielle Abiturienten nicht fähig, sich zu entscheiden, was sie später machen möchten. Sie denken nicht über ihren Berufswunsch oder ihre Berufung nach.
Mit neunzehn oder zwanzig Jahren stehen sie ohne Perspektive außerhalb der Arbeitswelt und haben nichts nach dem Abitur.
Sie haben nicht darüber nachgedacht, was mit ihnen nach dem Absolvieren des Gymnasiums passiert. Es geht nicht darum, dass sie im Unklaren sind, ob sie erst eine Ausbildung machen oder studieren. Sie können oder wollen sich nicht entscheiden. Viele melden sich erstmal bei Universitäten und Hochschulen an, da sie dann ja weiter im Schulalltag leben. Sie meinen es zumindest, sehen aber nicht, dass dem nicht so ist.

Am Gymnasium – insbesondere bei volljährigen Schülern – ist es so, dass die Lehrer keine Bringschuld mehr haben, sondern die Schüler eine Holschuld. In den „niedrigen“ Jahrgängen sind Lehrer verpflichtet, immer wieder nachzuhaken, ob der Stoff verstanden wurde und gegebenenfalls zu wiederholen.
Im Gymnasium ist es dann anders. Als Vorbereitung auf das Studium, in dem Eigeninitiative das Wichtigste ist, sollen Abiturienten nun orientiert werden.
Auf der Universität interessiert es niemanden mehr, ob man zur Vorlesung geht oder Hausaufgaben macht.

Der Grund ist nur die Entscheidungsunfähigkeit. Sie kommen nicht unter dem Rock der Mutter hervor, um ungeschützt in die reale Welt zu gehen.
Das Argument, dass sie studieren, damit sie Kindergeld bekommen ist nur eine dumm-dreiste Ausrede.

Mit dem Abitur ist das schöne Schülerleben vorbei, was diese Generation – Y , Z – wie auch immer – nicht akzeptieren will.
Die „Fun-Generation2 ist gescheitert und zeigt, dass sie nur warme Luft produziert hat.

Darunter muss nun auch das Sozialsystem leiden.

Leider haben sich viele Urlauber mit dem Corona-Virus angesteckt.
Urlaubsrückkehrer aus Risikogebieten müssen sich einem Corona-Test unterziehen.
Die Umgehensweise ist vielen nicht bekannt oder sie ignorieren dies.

Entweder kann man sich an Flughäfen, an Bahnhöfen oder an Autobahnen testen lassen. Alternativ kann man auch mit dem Hausarzt oder dem Gesundheitsamt Kontakt aufnehmen, um sich testen zu lassen.

Wenn man zurückkommt und einen Test hat machen lassen, muss man bis zum negativen Testergebnis erstmal in häuslicher Quarantäne bleiben. Bis zum Ergebnis – ob jetzt negativ oder positiv – besteht ja der Verdacht, man könne sich infiziert haben.
Infizierte können andere anstecken, weswegen man in häuslicher Quarantäne bleiben muss.

In Sindelfingen-Maichingen hatte ein Urlaubsrückkehrer über das Gesundheitsamt einen Corona-Test machen lassen.
Da der Test 48 bis 72 Stunden dauern kann, hatte sich der Mann gedacht, er könne bei seinem Fußballverein mittrainieren.

Er hat also die häusliche Quarantäne nicht eingehalten.

Dann kam heraus, dass er corona-infiziert war.
Nun sind alle Mannschaftskollegen ebenso wie er in (vorläufiger) Quarantäne.

Vielen schlagen nun verbal auf das Gesundheitsamt ein. Sie vergessen dabei, dass der Urlauber sich nicht an Regeln gehalten hat.

Quanten sind unendlich kleine Energiepakete. Diese sind nicht teilbar.
Nun haben auch sogenannte „Heiler“ die Quanten für sich entdeckt.
Sie nennen es „Quantenheilung“.


Was steckt genau dahinter?

Das Konzept, das dahinter steckt, ist einfach.
Man stelle sich einen Stoß vor wie beim Billard.
Wenn man die Kugeln anstößt, verteilen sie sich durch den Stoß der ersten Kugel in alle Richtungen und geben ihn weiter. Irgendwann stehen die Kugeln wieder.

Bei der „Quantenheilung“ gibt es auch solche Energiestöße.
Quanten sind ja Energiepakete.
Durch Globuli oder von außen – zum Beispiel durch Energieeinleitung durch „Quantenmassage“ oder REIKI-Methoden – werden die Energien im Körper zu der „Krankheit““ geleitet.

Eine Krankheit ist nur ein falsch geleiteter Energieimpuls.
Ein richtig geleiteter Energiestoß kann dies wieder richten.

Vereinfacht kann man es sich anhand einer Muskelverspannung vorstellen.
Um diese zu lindern, legt man ein warmes Kissen auf die Stelle, die wehtut. Durch die Wärme entspannen sich die Muskeln und die Schmerzen verschwinden.
Man hat also Wärme (-Energie) auf die Stelle gegeben.

Dieses System machen sich „Quantenheiler“ zunutze.

Doch die „Theorie“, die bei ihnen dahintersteckt, funktioniert nicht.

Krankheiten, wie zum Beispiel Infektionen, sind keine Verspannungen oder fehlgeleiteten Energien.

Wenn man Einsteins Theorien zurate zieht, kann man sagen, dass Masse und Energie das Gleiche in verschiedenen Formen sind.

Quantenmechanische Prozesse funktionieren allerdings anders, als „Quantenheiler“ es darstellen.

Zurück zum Billard!
Man stelle sich vor, dass die Kugeln hohl seien und genau eine Kugel ein Quantum aufnehmen könnte.

Ein Quantum ist eine unteilbare Energieeinheit.

Nun kommt der „Quantenheiler“ mit seinem Queue – gesprochen: „Kö“ – und tickt die erste Kugeln an. Das Quantum bekommt eine Richtung „mitgeteilt“ und bewegt sich nun.
Dann trifft es auf eine andere Kugel.
Ein Quantum ist unteilbar. Das heißt, die erste kann die zweite Kugel anstoßen, dass diese sich bewegt, mehr aber nicht. Die anderen Kugeln bleiben also stehen.
Die eine Kugel gibt das unteilbare Quantum an die andere weiter.

In der Welt der Quanten funktioniert dies nämlich anders. Eine Kugel hat Platz für ein Quantum, nicht mehr und nicht weniger.

Eine Kugel kann auch keine zwei Kugeln anstoßen, weil das übertragene Quantum nicht teilbar ist.

In der „normalen Welt“ funktioniert das Billardspielen deswegen, weil Millionen und Milliarden Quanten und Energiestöße zusammenwirken und sich viele Stöße und Impuls in einzelne Quanten „herunter“ teilen können.

Im Gegensatz zu einer „Quantum-Kugel“ sind ja Billard-Kugeln um das Millionen‑ und Milliardenfaches größer.

Hier kommt es zur Diskrepanz bei den „Quantenheilern“.

Sie behaupten nämlich, dass ein Quantum zig andere anstoßen und so bewegen könnte.
Das stimmt nicht.

Das Wort „Quanten“ in „Quantenphysk“ und „Quantenmechanik“ ist anscheinend modern oder neu, aber die Esoterik bedient sich alter Methoden mit neuen Ausdrücken.
Es wird wie immer nur die halbe Wahrheit gesagt und diese „Wahrheit“ noch mit nichtssagenden sogenannten„Barnum-Aussagen“ untermauert, die jeden Spielraum der Interpretation zulassen.

Die sogenannte „Quantenheilung“ ist also nichts als Quacksalberei.

Die selbsternannten „Querdenker“ mit dem Zusatz „711“ bieten jetzt laut eigenem Bekunden „Deeskalationsteams für die Presse“ an. Hochoffiziell bezieht man sich auf ein 37-minütiges Video der Reporterin Dunja Hayali, die durch die Massen ging und aufzeigte, was dort los war.

In dem Video wird als erstes gesagt, dass die Demonstration am 1.8.2020 in Berlin friedlich, wunderschön et cetera gewesen sei.
Dann tut es dem Protagonisten leid, dass die ZDF-Reporterin Dunja Hayali sich nicht wohlgefühlt habe.
Direkt kommt dann die „ganz tolle Idee“, dass man für solche Leute ein Deeskalationsteam von den sogenannten „Querdenkern“ bereitstelle, damit Journalisten sich wieder wohlfühlen und die friedvolle Atmosphäre genießen könnten.

Die Journalisten würden von den Desskalationsteams herumgeführ, betreut und beschützt. Man zeigt ihnen, worüber es sich lohne zu berichten und was man berichten solle.

Alles unter dem Deckmantel der Deeskalation!

Journalisten, mit denen die Verantwortlichen kommunizieren, müssen im Vorfeld der Veranstaltung eine Erklärung unterzeichnen, in der sie bestätigen, objektiv und wahrheitsgemäß zu berichten. In der Erklärung wird auch darauf hingewiesen, dass Reporter von ARD, SWR und „ZEIT online“ nicht erwünscht seien, da sie die Berichterstattung verzerrten.

Genau in dieses Horn bläst nun der Protagonist in dem Video.

Anstatt sich von Gewalttätetern, Pöblern und dergleichen in den eigenen Riehen zu distanzieren, wird auf die Presse eingeprügelt.

Ein Team des Fernsehmagazins Kontraste musste übrigens die Dreharbeiten abbrechen, weil dessen eigene Sicherheitsleute nicht mehr die Sicherheit gewähren konnten.

Nun kommen die „Querdenker“ also mit betreuter Berichterstattung für die Presse.

Jeder Klardenkende kann sich ausmalen, was die „Querdenker“ eigentlich wirklich wollen.

Eine Verknüpfung – (Hyper‑) Link – zu dem oben angesprochenen Video habe ich extra nicht gesetzt, denn ich unterstütze keine Scheinheiligkeit.

Laut Aussagen einer nicht genannten Person, die ihre Informationen von einem unbekannten Bürgermeister aus einer Stadt, die nicht bekannt ist, erhalten hat, beginnt der nächste „Lockdown“ am 30.8.2020.


Genauso wie oben beschrieben wird das „Geheimnis“ proklamiert.
Ein Bürgermeister in einer Stadt hat etwas ausgeplaudert.!

Laut der „Eingeweihten“ wird schon seit Monaten „von ganz oben“ der erneute „Lockdown“ vorbereitet.
Von „ganz oben“ gingen die Anweisungen durch die Länderparlamente, den Kreisen und schließlich in die Gemeinden.
Und keiner von den vielen involvierten hat sich jemandem anvertraut, außer einer, der den „Druck nicht mehr aushielt“ und sich bei einem „Corona-Leugner“ ausweinte.

In der „Realität“ der Corona-Leugner ist die Lage klar.

Die vielen Involvierten dürfen – unter Androhung von massiven Repressalien und Gewalt – nichts sagen.
Dass Volk zu gängeln und zu manipulieren ist in einer Diktatur so, aber nicht in einer Demokratie.

Und genau hier ist der Widerspruch!

Die Corona-Leugner sind davon überzeugt, dass in Deutschland eine Diktatur herrscht.
Gleichzeitig beanspruchen sie das Grundgesetz für sich und nehmen sich das Recht auf Versammlungsfreiheit oder das Recht auf freie Meinung, um sich selbst zu inszenieren.
Das muss ihnen nämlich zugestanden werden., alles andere ist Diktatur.

Dass sich genau hier der Knackpunkt und Widerspruch ergibt, wird den Corona-Leugner nicht klar. Sie sind in ihrer Welt so fest integriert, dass jeder Gedanke, der von „außen“ kommt und etwas anders darstellt, automatisch ignoriert wird.

Die Corona-Krise gibt es in ihrer Welt gar nicht, denn dies ist nur ein „Meilenstein“ der „Diktatur“, um die Menschen Stückchen für Stückchen gefügig zu machen.

Dämmert es?

Die Widersprüchlichkeiten ihrer Weltverschwörungsparanoia macht sie blind, etwas außerhalb zu sehen.

Das Land der Dichter und Denker ist nicht erst in den letzten paar Jahren den Bach heruntergegangen. Die Diskussionskultur mit These, Antithese und eventueller Synthese gibt es so gut wie nicht mehr. Es gibt nur noch Meinungskonformität.

Diskussionen werden nicht mehr geführt, sondern dominiert.

Wenn man die Meinung des Gegenübers nicht teilt, nimmt dieser einen nicht mehr ernst. Man wird als “schlafendes Schaf” bezeichnet, das sich die Meinung von oben aufoktroyieren lässt. Man wird beleidigt, dass man nicht selbstständig denken könne.

Dies ist die “Diskussionskultur”, die viele betreiben.

Kontert man, dass man sich wohl allumfassend informiert habe und sich dann seine eigene Meinung gebildet habe, fließen Beleidigungen weiter.
Diese selbst ernannten “Allwissenden” paaren diese unterschwelligen Beleidigungen ihrerseits in Richtung anderer mit der “Opferrolle”.

Man braucht nur im Entferntesten andeuten, dass das Gegenüber nicht wirklich weiß, was es sagt, dann flüchten sie sich in die Ecke des Beleidigten. Dann wollen sie nämlich wissen, warum man sie beleidigt.

Im Gegenzug sagen sie aber, dass ihre Argumente mit dem “schlafenden Schaf” richtig seien und dass die Unterstellung des nicht eigenständigen Denken “nur die eigene Meinung” sind und man diese ja äußern darf.

Dieses “Diskussionskultur” wird ad absurdum geführt.

Es ist kein Meinungsaustausch, sondern Dummheit.

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
Art 5

(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.
(3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.

Liebe Teilnehmer an den Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen!

Am 1.8.2020 habt Ihr auf Eurer Demo in Berlin das „Ende der Pandemie“ deklariert.
Das dürft Ihr deswegen tun, weil es Artikel 5 des Grundgesetzes gibt.

Ihr dürft auch behaupten, dass Corona (Covid-19) nicht schlimmer als eine Erkältung ist.
Ihr dürfte auch behaupten, dass es eine Impfpflicht in Deutschland gibt.
Ebenso ist es legitim, einfach in den Raum zu stellen, dass Bill Gates der „Neue Weltordnung“ dem Weg bereitet.
Ihr könnt auch behaupten, dass kein einziger an Corona in Deutschland gestorben ist.
Ihr könnt auch die Corona-Tests in Abrede stellen.

Artikel 5 lässt sowas zu.

Andererseits müsst Ihr aber auch anerkennen, dass andere ebenso eine eigene Meinung haben und diese belegen können. Dabei schaffen es Eure „Gegner“, Argumente zu liefern, die beweisen, dass Ihr falsch liegt.
Diese Argumente sind dann doof und Ihr kommt damit nicht klar.
Dann geht das unterschwellige Beleidigen los, das sich dann irgendwann aufbauscht.
Das ist Euer Umgang mit Kritikern an Euch.
Die, die Argumente gegen Euch auffahren, sind plötzlich Lemminge, schlafende Schafe, Trottel und dergleichen mehr.
Ihr fahrt dann irgendwelche nichtssagenden Geschütze auf, beweist aber nur, dass Ihr andersherum andere nicht ernst nehmt. Das bedeutet, Artikel 5 gilt nur für Euch.

In Euren Augen sind wir ja „Merkels Zombies“.
Aber auch sowas dürft Ihr behaupten. Persönlich Beleidigte können Euch deswegen aber auch verklagen. Es ist nämlich legitim, sich mit juristischen Mitteln zu wehren.

In Berlin fand gestern, 1. August 2020, eine Demonstration gegen die Beschränkungen bezüglich der Pandemie statt.
Die circa 17 000 Teilnehmer möchten, dass die Beschränkungen aufgehoben werden, damit wieder alles wie vor knapp einem halben Jahr möglich ist.

Vor einem halben Jahr wurde der erste Corona-Fall in Deutschland nachgewiesen. Seitdem haben wir in Deutschland etwa 210 000 Infizierte, wovon ungefähr 192 000 genesen und leider etwas mehr als 9 000 Verstorbene zu beklagen sind.
Aktuell gibt es also etwa 8 000 Infizierte.

Von anfangs 6 500 Neuinfizierten pro Tag wurden die Zahlen auf ein Fünfzehntel gedrückt, weil geeignete Maßnahmen wie der sogenannte „Lockdown“ und die Maskenpflicht erlassen wurden.
Seit er Urlaubssession steigen die Zahlen seit drei Wochen wieder auf um tausend, von 3 00 bis 400.

Die Bewegung, die sich selbst „Querdenken“ oder so ähnlich nennen, gibt es schon seit Anfang Mai, also kurz nachdem der „Lockdown“ eingeleitet wurde.

Schon bei einer der ersten Veranstaltungen der sogenannten „Querdenker“ hielten die Teilnehmer nicht die Regeln ein. Wir beobachteten, dass viele ohne Mund-Nase-Schutz (Maske) dort standen. Die Ordner wiesen niemanden daraufhin. Ebenso wurden die Abstandsregeln nicht eingehalten. Man umarmte sich und so weiter.
Es interessierte niemanden, ob man die Regeln einhielt und niemand von den Verantwortlichen wiese darauf hin.

Die gestrige Demo wurde wegen eben dieser Verstöße von der Polizei und den Ordnungsbehörden aufgelöst.

Verantwortung bedeutet nicht nur Egoismus, sondern schließ die Unversehrtheit anderer mit ein.

Die Anzahl der Neuinfizierten in der Corona-Pandemie ist in den vergangenen Wochen um das Zwei‑ bis Dreifache gestiegen.
Es gibt mehrere Faktoren, die die Zahlen wieder nach oben schließen lassen haben.

Es wird wohl jeder selbst bemerkt haben, dass viele Menschen es mit den AHA-Regeln – Alltagsmaske, Hygiene, Abstand – nicht mehr so ernst nehmen.
Immer wieder sieht man Personen, die die Masken (Mund-Nase-Bedeckung) nicht richtig oder nur larifari aufsetzen. Man kennt ja diejenigen, die die Maske unter der Nase tragen. Wenn man sie darauf hinweist, bekommt man es mit dumm-dreisten Ausreden zu tun, dass diese ja gar nicht hülfen et cetera oder sie meinen, dass sie nicht richtig atmen könnten.

Da gerade der „Anfangspunkt“ der Infektion über die Nase beziehungsweise den oberen Rachenregionen passiert, sind Nasen gerade prädestiniert, als Infektionspunkt und Weitergabepunkt.

Auch sieht man Personen, die sich ganz schlau vorkommen und die Maske beim Betreten eines Geschäfts aufsetzen, kurz nachdem aber wieder absetzen. Diese wissen ganz genau, was sie tun. Bei ihnen spielt sich der persönliche Opportunismus ab: „Ich will keine tragen, aber sonst komme ich nicht herein.“. Wenn sie im Geschäft darauf aufmerksam wiederholt sich der kindliche Willen. Sie setzen sie kurz auf und dann wieder ab, wenn sie aus dem Sichtbereich gehen.

Auch behaupten manche, dass man keine Maske mehr benötie, wenn man einen Mindestabstand einhalte.

Das ist schlichtweg falsch!

Dann gibt es noch die, die nur sich im Auge haben und ihre „persönlichen Freiheiten“ ausleben wollen und sich um andere in keinster Weise scheren.
Diese interessiert es wohl auch nicht, dass sie Quarantäne einhalten müssen, wenn sie infiziert sind.
Sie machen ohne Rücksicht auf andere nur, was sie für richtighalten.

Dazu kommen noch Urlauber aus Krisen‑ und Risikogebieten.

Das Corona-Verleugner auch im großen Stil zum Anstieg der Neuinfektionen beitragen, leuchtet auch ein.
Wer meint, dass es Corona (Covid-19) nicht gebe, interessiert sich ja auch für nichts, was damit zusammenhängt.
Gegen die Verleugner ist man weitgehend machtlos.

Wenn nicht wieder alle dahin zurückkommen, die AHA-Regeln mitsamt der Maskenpflicht ernster zunehmen, können die Zahlen in kürzester zeit rasant ansteigen.

Die Nacht vom 20. auf den 21.6.2020 hat als „Stuttgarter Randalenacht“ negative Berühmtheit erlangt.
Nachdem die Polizei Kontrollen am Eckensee durchgeführt hatte und sich etliche gegen diese agiert hatten, kam es zu Plünderungen.

Knapp 500 Personen randalierten, schlugen Scheiben auf der Königstraße ein und plünderten.

In der Nacht wurden über zwanzig Personen in Gewahrsam genommen, die meisten davon aber wieder freigelassen.

Die Polizei, die erst von der „Party‑ und Eventszene“ sprach, musste dies revidieren.
Es wurde ein Einkaufswagen mit Pflastersteinen und Farbbeuteln gefunden. Solche Utensilien sind eindeutig der linken politischen Szene zuzuordnen.

Die linksorientierten Politiker versuchten dies immer wieder zu beschwichtigen, doch der Druck wurde stärker, da die Beweise erdrückend wurden.
Die linke Szene wehrte sich permanent gegen die Anschuldigungen.
Es mutet kurios an, dass plötzlich die „Party‑ und Eventszene“ randaliert hatte.

Irgendjemand musste anscheinend nicht erst an diesem Tag beziehungsweise in dieser Nacht gegen die Polizei gezündelt haben.
Zwei Wochen vorher wurde die Polizei nämlich auch barsch angegangen. Ein Junge hatte die Polizei gerufen. Als diese zu ihm stieß, sagte er dreist, er hätte nur wissen wollen, wie lange die Polizei bräuchte, um zu kommen. Als die Polizei den Jungen, der abhauen wollte, festhielt, meinten Passanten sich einmischen zu müssen, um den Jungen zu „befreien“.

Man kann nicht ausschließen, ob es ein Probelauf war. Es liegt aber nah.

Auch das permanente Abwehren, dass Linke es gewesen sein könnten, lässt ebenso tief blicken.

Die Polizei bat die Bürger, Videos von der „Stuttgarter Randalenacht“ auf deren Webseite hochzuladen.
Mithilfe der etwa 7500 Videos konnte einige Linksextreme dingfest gemacht werden.

Heute, Donnerstag, den 9.7.2020, wurde auf der linksextremen Webseite „Indymedia“ ein Aufruf veröffentlicht. Hierin wird dazu aufgerufen, man soll immer wieder völlig unsinnige und inkontextuelle Videos bei der Polizei hochladen, damit deren Webseiten ausfielen.
So soll die Polizeiarbeit behindert werden.

Dumm ist nur, dass dem zwar welche nachgekommen sind, die Webseite aber standgehalten hat.

Einen Zusammenhang zwischen dem Aufruf und den Festnahmen sowie der „Stuttgarter Randalenacht“ dementieren die Linken.

Vielerorts gibt es in Kliniken und Krankenhäusern sogenannte „Einlasskontrollen“. Dort müssen Besucher ihre Daten hinterlassen, um erreichbar zu sein, falls sich herausstellt, dass sie Kontakt mit Corona-Infizierten hatten.

Bei der „Einlasskontrolle“ wird eine Corona-Risikobewertung anhand von Fragen vorgenommen. Die Fragen zielen in der Regel darauf ab, ob man (und wie lange man) Kontakt mit Infizierten hatten. Dann wird man gefragt, ob man Symptome hat und dergleichen. Die Beantwortung dauert nicht lange.

Momentan sind aber auch Reglementierungen in Kraft, um die Besucherströme in den Behandlungszentren zu lenken.
Wo früher einfach Personen in die Behandlungszentren gingen, sich eine Nummer zogen und irgendwann aufgerufen wurden, wird momentan auch darauf geachtet, wie viele Personen einströmen und wo diese hingehen.

In manchen Behandlungszentren dürfen nur die Patienten, die zum Beispiel in Sprechstunden kommen, hereingelassen werden. Nur in Ausnahmesituationen dürfen Begleitpersonen mit hineingelassen werden.

Und hier fängt das Unfassbare an.

Die Menschen, die die „Einlasskontrollen“ durchführen, werden gnadenlos angelogen.

Plötzlich ist ein alter Mann dement oder orientierungslos, weil die Frau ihm mit dem Auto gebracht hat. Die Leute an der „Einlasskontrolle“ müssen dann entscheiden, ob die Begleitperson mit hinein darf oder nicht.

Auch wird gerne darauf verwiesen, dass ein Angehöriger kein Deutsch versteht oder nur schlecht. Diese können aber eigenständig und ohne Nachfrage die Erhebungsbögen ausfüllen. Auch können sie Fragen korrekt er kontextuell beantworten.

Ausreden, warum man hereinmuss oder gerade jetzt, schlagen dem Fass den Bodden aus.
Es wird mit Mitleid gespielt oder mit Rücksicht und Respekt dem anderen und so weiter,
Die, die Rücksicht und Respekt fordern, sind dann aber die, die keine Rücksicht nehmen. Sie versuchen sich bei der Anmeldung durchzuschlängeln, lügen andere Wartende an und schaffen es manchmal auf, schneller dranzukommen.

Um Besucherströme zu lenken und zu vereinzeln, dürfen in manchen Behandlungszentren Patienten erst eine halbe Stunde vor den Termin eingelassen werden.
Hier gibt es Anfeindungen der Patienten, die ad absurdum geführt werden, mit dem Ziel nur deren egoistische ziele durchzusetzen. Für Argumente sind sie nicht erreichbar. Stellenweise müssen Sicherheitsbeamte gerufen werden, um diese Personen (vorerst) an die frische Luft zu setzen.

In Behandlungszentren mit zwei Einlässen, Vorder‑ und Hintereingang, passiert es immer wieder, dass Begleitpersonen zum Beispiel vorne abgewiesen werden, dann nach hinten gehen und dort behaupten, sie hätten einen Termin. Dann werden sie in der Regel eingelassen, weil man hinten nicht weiß, was vorne vorgefallen war.

Obwohl die Leute von der „Einlasskontrolle“ bei der Bewältigung der Kontrollen keine Zeit haben, werden sie in Endlosdiskussionen verwickelt, obwohl die Lage schon längst geklärt ist.

Manche Menschen stellen ihre Ziele über alles andere.

Nirgends wird mehr gelogen als bei den „Einlasskontrollen“ und in Ambulanzen.

Wenn „große Zeitgenossen“ gestorben sind, werden diese in den Himmel gelobt. Es zählt dann nur noch, was sie Tolles, Schönes, Grandioses etc. geleistet haben. Wenn jemand etwas Negatives sagt, kommt die Phrase „Von Toten soll man nur Gutes sagen“.

Dies passiert meist mit dem erhobenem Zeigefinger, wobei auch noch die vermeintliche Übersetzung „De mortuis nil nisi bene“ mit oder ohne anhängendem „discendum“ genannt wird.

Jeder kennt auch die Floskel a la „Mir fällt noch dies oder jenes ein, aber über Tote soll man nicht schlecht reden.“.

Wenn man nichts Negatives über Tote sagen dürfte, dürfte man toten Diktatoren nichts nachsagen.
Damit wäre diese Handhabung der Kritiklosigkeit heuchlerisch und vor allem den Opfern gegenüber zynisch.

In dem Satz steckt eine abgewandelte Art des Adjektivs „bonus“ – „bene“.
„Bene“ ist allerdings ein Adverb, das das Verb unterstützt bzw. näher erläutert.
„Bene“ bedeutet eben nicht „Gutes“, sondern von der Deklination her „gut sprechen“ oder „wohlwollend“.
Der Philosoph Chilon von Sparta, dem dieser Spruch zugeschrieben wird, – im (alt)griechischem Original „Τὸν τεθνηκότα μὴ κακολογεῖν, γῆρας τιμᾶν“ – vertrat den Standpunkt, dass man über andere grundsätzlich nur die Wahrheit sprechen dürfe und das man wahrheitsgemäß über Tote reden müsse, da diese sich nicht mehr wehren und u. U. etwas richtigstellen könnten.

Das bedeutet, dass man über Tote alles sagen, darf, wenn es wahrheitsgetreu ist und nichts hinzugefügt oder weggelassen wird.

Das Sprechen über die Toten muss also in einer guten Art und Weise geschehen, was eben nicht aussagt, man dürfe nur Gutes über sie sprechen, sondern man muss gut – wohlwollend, gerecht etc. – über sie reden.

Wenn man gegen Religionen oder deren Umgang mit bestimmten Sachverhalten Kritik übt, fällt man bei manchen Menschen sehr schnell in die Schublade „Rassist“.
Ist Kritik gegen den (politischen) Islam rassistisch?

Es kommt immer darauf an, welche Motivation und welche Intention die Kritik beherbergt.
Jemand wollte etwas wissen.

In manchen arabischen Staaten müssen sich Frauen vollverschleiern.
Können man eigentlich vernünftig unter dem dicken Stoff einer Nikab oder Burka atmen und wird es nicht sehr warm darunter?

Bei manchen Zeitgenossen ist so eine Frage schon „Rassismus“. Diese Frage wurde aber aus reiner Neugier gestellt.
Die ersten Mahner meinten, so eine Frage dürfe man gar nicht stellen.
Die nächsten argumentieren, dass dies religiös beziehungsweise kulturell bedingt sei und man sich nicht einmischen dürfe.
Dass welche wie ein pawlowscher Hund erstmal „Rassist“ oder „Nazi“ schreien, passiert dann auch recht schnell.

Manchmal kommt es mir vor, als unterlägen wir einer Meinungsdiktatur.
Bestimmte Themen dürfen wir nicht ansprechen oder uns zu bestimmten Themen nicht äußern.

Man sollte allerdings auch im Hinterkopf behalten, wie und warum gefragt wird.

Das scheint aber manche „politisch-korrekten“ nicht zu interessieren.

Bei Tönnies-Fleisch in Rheda-Wiedenbrück sind momentan knapp 7000 Mitarbeiter samt ihrer Familien in Quarantäne. Man spricht von 1500 bis 2000 nachweislich infizierten. In den Kreisen Gütersloh und Warendorf wurde der sogenannte „Lockdown“ verhängt.

Nun laufen sich Politiker, Unternehmer und Gewerkschaften einen Wolf, um den entstandenen Schaden abzuwenden und unter Kontrolle zu bekommen.

Gestern sprach ein Gewerkschafter, der für die Betreuung der Fremdarbeiter bei Tönnies zuständig ist, über die schwierigen Arbeitsbedingungen.
Er sprach über die schwere Arbeit im Betrieb, die langen Schichten von stellenweise zwölf Stunden und das Betriebsklima, das dort herrsche.
Auch bemängelte er die Unterbringung der Fremdarbeiter, die sich mit bis zu zehn Personen eine Wohnung teilten. Die Wohnungen seien nur zum Übernachten zwischen den Schichten benutzt worden, doch man könne bei Temperaturen um 25 bis 30 Grad nicht verlangen, dass diese nun dort zusammenhockten wegen der Quarantäne.
Er sprach auch davon, dass die Fremdarbeiter auch nicht immer den Mindestlohn bezahlt bekämen.

Das ist sehr schlimm.

Die Gewerkschaft hat aber nicht erst bei Bekanntwerden der eklatanten Infektionslage gewusst, welche Bedingungen in den Schlachthöfen vorherrschen. Die Gewerkschaften waren Anfang der 2000-er-Jahre die ersten, die sich beim Auffliegen des Gammelfleisches über die schlimmen Arbeitsbedingungen echauffierten.
Schon zu der Zeit wurde nach Abschaffung der sogenannten „Werksverträge“ gerufen und Politiker versprachen Besserung.

Die Gewerkschaften haben stillschweigend hingenommen, dass nur kleine Korrekturen am Rande vorgenommen wurden und hielten den Mund.
Sie haben auch nichts dagegen unternommen, dass manche Fremdarbeiter unter Mindestlohn bezahlt worden, obwohl es ein Grundsatzurteil der EU gibt, in dem gesagt wird, dass der Mindestlohn des Landes bezahlt werden muss, in dem die Arbeiter eingesetzt werden, nicht des Landes, in dem die Firma ihren Sitz hat.

Wenn der Gewerkschafter schon lange die Fremdarbeiter betreut hat und jetzt erst Tacheles redet, heuchelt er.

Ebenso kann man dem Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen nicht mehr glauben, wenn er meint, ein Lockdown sei erst bei der Zahl von 1550 Infizierten notwendig gewesen.

Laut Corona-Verordnung muss in einem Kreis beziehungsweise Landkreis sowie in einer kreisfreien Stadt ein „Lockdown“ kommen, wenn mehr als 50 Infizierte auf 100 000 Menschen im Mittel über eine Woche aufgetreten sind.

Im Kreis Gütersloh wohnen: 364.938 Menschen, Stand Ende 2019.
Rein rechnerisch – wie in der Corona-Verodnung beschrieben – hätte der „Lockdown“ bei 1277 Infizierten eingeleitet werden müssen und nicht bei 1550, wie Ministerpräsident Laschet es veranlasst hatte.

Ebenso verhält es sich mit dem „Lockdown“ für den Kreis Warendorf, in dem 277 840 Menschen wohnen. Dieser „Lockdown“ hätte bei rein rechnerisch 973 Infizierten eingeleitet werden müssen.

Genauso eine Verschleierung sieht man in der kreisfreien Stadt Hamm.
Es wird von offizieller Stelle behauptet, dort gelte ein Grenzwert von 90 Infizierten pro Tag auf 100 000 Einwohnern über eine Woche im Mittel.
Dies ist schlichtweg eine Falschaussage, denn laut Corona-Verordnung gilt überall der Grenzwert von 50.
Man könnte mit der Einwohnerzahl von circa 180 000 in der kreisfreien Stadt Hamm argumentieren. Dann würde dieser Grenzwert richtig sein, berechnet auf der Basis von 50, denn der Grenzwert von 50 pro 100 000 Einwohner ergibt in Hamm bei knapp 180 000 Menschen 90.

Man sieht also – wieder einmal – dass nicht nur von offizieller Seite Fakten verdreht werden, sondern alle Beteiligten nicht so ganz die Wahrheit sprechen.

Etwas sollte man bedenken, auch anhand der Einreiseverbote von Bürgern aus Nordrhein-Westfalen in vier Bundesländer.

Eine Person hat das Corona-Virus von China nach Deutschland eingeschleppt. Insgesamt sind über 190 000 Deutsche von dieser Seuche infiziert worden.
Wenn dem Corona-Ausbruch in den Kreisen Gütersloh, Warendorf und in Hamm kein Einhalt geboten wird, kann es ganz schnell zu einer zweiten Corona-Welle kommen.

Manchen Politikern sind wohl knapp 9000 Tote nicht genug!

Da bald wieder Sommerferien anstehen, wird wie in jedem Jahr wieder über Bildung diskutiert. Besonders in der Corona-Krise soll es gehapert haben.
Das Problem besteht aber schon lange.

Ich habe als Ausbilder gearbeitet und hatte die Aufgabe, Fachinformatiker Applikationsentwicklung auszubilden.
Ein großes Problem war, dass den Auszubildenden eklatante Grundkenntnisse fehlten, die wir als selbstverständlich von Schule mitbekamen.
Ein Beispiel möchte ich hervorheben, um zu zeigen, welches Problem herrschte und heutzutage immer noch herrscht.
Es ging um eine simple Aufgabenstellung.

Eine blaue Holzkiste kostet zwei Euro, ein rote drei Euro.
Für den Kauf stehen dreißig Euro zur Verfügung. Diese dreißig Euro sollen genau ausgegeben werden, nicht mehr, nicht weniger.

Welche Kombinationen eines gemischten Kaufs sind möglich?

Beispiel: Zwei rote Kisten und zwölf blaue kann man für genau dreißig Euro bekommen. Drei blaue und acht rote ebenfalls.

Notieren Sie alle möglichen Kombinationen, bei denen dreißig Euro genau erreicht werden!

Im Vorfeld musste mit den Auszubildenden geklärt werden, was ein gemischter Kauf ist.
Das bedeutet nicht, dass man fünfzehn blaue Kisten kauft oder zehn rote.
Es soll aus beiden Sorten gemischt wird.
Auch wurde klargestellt, dass man alle Kombinationen notieren soll.

Nun ging es los.

Ein paar öffneten auf ihren Computern die Entwicklungsumgebung für Programme.
Ein Programm(code) sollte nicht geschrieben werden, sondern nur im Kopf kalkuliert werden.

Manche kamen auf die „glorreiche“ Idee, dass man die Aufgabe gar nicht lösen könne, andere meinten, es gäbe „unendlich viele Lösungen“.

Intuitiv kamen bei vielen die möglichen Lösungen, dass fünfzehn blaue Kisten dreißig Euro kosteten und zehn rote auch dreißig, was aber nicht die Aufgabenstellung war.
Sie hatten zumindest begriffen, dass dreißig Euro genau ausgegeben werden sollten.

Die Zeit zog sich dahin …
Nicht jeder kam auf eine Lösung.

Die möglichen Lösungen sind :

  • 8 ⅹ Rot + 3 ⅹ Blau
  • 6 ⅹ Rot + 6 ⅹ Blau
  • 4 ⅹ Rot + 9 ⅹ Blau
  • 2 ⅹ Rot + 12 ⅹ Blau

Die Herleitung ist recht einfach.
Es fällt auf, dass die roten Holzkisten einen ungeraden Preis besitzen und die blauen einen gerade, drei Euro und zwei Euro.
Wenn man nur eine Sorte kaufen würde, ginge die Rechnung auf jeden Fall auf.
Eine ungerade Anzahl von roten Kisten kann man nicht kaufen, weil die Rechnung dann nicht aufginge, also muss man eine gerade Anzahl davon einkaufen.
Die nächste gerade Zahl zu zehn ist acht.
8 × 3 € ergeben 24 €, Rest 6. Da eine blaue Kiste 2 Euro kostet, kann man noch 3 Stück (6 €) kaufen, bis man dreißig Euro erreicht hat.
So geht die Überlegung weiter.

Die Anfangsaufgabe handelte übrigens von Sechserpacks Mineralwasser für zwei Euro und Limonade für drei Euro. Wenn eine Kombination nicht aufging, wurde einzelne Flaschen herausgenommen, indem man den Preis pro Flasche berechnet hatte.
Da immer wieder darauf hingewiesen werden musste, dass nur ganze Sechserpacks benutzt werden sollten, wurde die Aufgabe geändert in die mit den Kisten, die man nicht teilen kann..

In der Nacht vom 20. auf den 21. Juni 2020 ist es in der Stuttgarter Innenstadt zu Ausschreitungen und Plünderungen gekommen.
Ausgangspunkt dieser Randale war, dass die Polizei einen Jugendlichen beim mutmaßlichen Drogendelikt erwischt hatte.

Wie die Polizei explizit mitteilte, habe es sich um einen „weißen deutschen Jugendlichen“ gehandelt.
Dreihundert andere hatten sich mit dem Jugendlichen solidarisiert und attackierten die Polizei.
Infolgedessen kam es dann zu regelrechten Ausschreitungen in der Innenstadt mit massiven Sachbeschädigungen und Plünderungen.
Erst gegen halb fünf morgens nach ein paar Stunden hatte die Polizei die Situation wieder unter Kontrolle.

In den ersten Presseberichten wurden linke Gruppen als die Randalierer genannt, was aber etwas später plötzlich nicht mehr online zu lesen war.

Jetzt überschlugen sich die Meldungen

Mitglieder der Partei „Die Linken“ nahmen ihre Sympathisanten in Schutz, rechte Parteien ihre..

Bis zur offiziellen Pressekonferenz gegen 14 Uhr wurde gemutmaßt ohne Ende. Ermittlungsergebnisse gab es bis dahin nicht, also musste man etwas schreiben, um dabei zu sein.

Nach der Pressekonferenz überschlug sich eine rechte Presse-Webseite und zeigte, wie realitätsfern man argumentieren kann.

Es wurde während der Pressekonferenz mitgeteilt, dass zwölf von den vierundzwanzig festgenommenen Deutsche und zwölf Ausländer beziehungsweise welche „mit Migrationshintergrund“ gewesen seien.
Dies nutzte die rechte Propaganda:

„Ausländermob zerstört Stuttgarter Innenstadt.“

Aus der Wahrheit backt die Lüge ein Brot.

Kennen Sie das auch?
Bei langwierigen Diskussionen taucht irgendwann die Floskel „Ja, aber …“ auf, ab und zu auch die Begleitung „Das kann man sich doch denken!“.

Es zeigt im Grunde genommen nur, das das Gegenüber nichts verstanden hat und nicht bereit ist, seine Zweifel an belegten Sachverhalten oder Fakten einzustellen.
Es zeugt auch davon, dass er nicht richtig zu hörte oder nicht bei der Sache war, weil ihn (Gegen‑) Argumente nicht interessieren.
In das „Ja, aber, vielleicht …“ reihen sich ähnliche Floskeln wie „Nach dem gesunden Menschenverstand …“ oder „Das kann man sich doch denken, dass …“.

Alle diese Floskeln und noch mehr davon zeigen immer das gleiche Bild.

Man will nicht akzeptieren, dass man falsch liegt und klammert sich an Strohhalmen, die schon längst abgerissen wurden und keinen halt bieten.

Aktuell gibt es bekanntlich Diskussionen über die Corona-Warn-App der Bundesrepublik.
Der TÜV und sogar der sehr kritische „Chaos Computer Club“ hatten an der App keine Datenschutzverstöße festgestellt.
„Ja, aber, vielleicht wurden die auch nur bestochen, um nichts zu sagen.“

Die App wertet keine Standortinformationen (GPS) aus.
„Das kann man sich doch denken, dass die App das tut. Schließlich haben Handys das eingebaut.“

„Der gesunde Menschenverstand sagt schon, dass man mit der App mehr machen kann, als man uns sagt.“

Das kennen sie doch!

Es ist schade, dass uns manche Menschen ihre Paranoia aufzuzwingen versuchen.

Die Corona-Warn-App für Deutschland ist heute herausgekommen.
Sie ist dazu da, dass Infektionsketten nachvollziehbar gemacht werden sollen.


Sie ist datenschutzkonform und speichert keine Daten, mit dem der Benutzer oder andere persönlich identifizierbar sind.

Daten

Man muss keine Daten (von sich oder anderen) eingeben.
Die App benutzt keine Daten aus dem Adressbuch und kann auch nicht auf andere (interne) Daten zugreifen.
Wenn es so wäre, müsste man diese sogenannten Rechte beim Installieren oder beim ersten Start genehmigen.

Die App erzeugt auf jedem Handy eine Zufallszahl.
Diese Zufallszahl repräsentiert das Handy beziehungsweise den Benutzer dieser App.

Diese Zufallszahl wird nicht mit der Telefonnummer oder sonstiges verknüpft.

Sie wird nicht weitergegeben.
Dazu müsste man ja einwilligen.

Das einzige, was man einwilligen muss, ist Bluetooth, da sonst verschiedene Handys die anonymen Identifikationen (die Zufallszahl) nicht austauschen können.
Die Handys merken sich zwei Wochen lang, die Identifikationen mit Kontaktdatum. Wenn man jemanden mehrmals getroffen hat, natürlich mehrmals mit verschiedenen Datumsangaben und Verfallsdaten.

Diese Zufallszahlen bekommt weder der Nutzer noch jemand anderes zu sehen.

Nicht mal ein sogenannter „Screenshot“, ein Foto von der App, ist möglich, da dies verhindert und ein solcher Versuch als „Die Sicherheitsrichtlinien lassen keinen Screenshot dieser App zu.“ angezeigt wird.

Funktionsweise

Wenn zwei Benutzer sich treffen, merkt sich die App dieses Treffen, ,in dem die Handys die Idntifikationen (Zuallszahl) austauschen.
Falls innerhalb von zwei Wochen jemand mit Corona (Covid-19) infiziert wurde und dies seiner App mitteilt, schickt diese an alle „Begegnungen“ der letzten zwei Wochen eine Meldung, dass man mit einem Infizierten zusammengekommen sei. Nun kann man sich, wenn man es will, einem Corona-Test unterziehen.
Die zwei Wochen sind der Zeitraum zwischen Infektion und Ausbruch von Corona, die sogenannte Inkubationszeit.

Corona-Test, Infektion und die App

Wenn man einen Corona-Test hat anfertigen lassen und dieser ist positiv, bekommt man eine Zahlenkombination, die sogenannte Transaktionsnummer (TAN). Diese steht auch in den Brief, in dem man mitgeteilt bekommt, wie der Test ausging.

Wenn man nun der App mitteilt, dass man corona-positiv ist, muss man diese TAN, die nur einmal benutzt werden kann, in die App eingeben.
Erst dann weiß die App, dass der Benutzer corona-positiv ist.

Die App schickt nun an die Identifikationen (Zufallszahl) der letzte zwei Wochen, denen sie begegnet ist, eine Mitteilung, dass sie sich auf Corona testen lassen sollen.

Corona-Positive (Infizierte) haben übrigens häusliche Quarantäne.

Wenn man in die App – mit neuer TAN – wieder einträgt irgendwann, dass man nicht mehr infiziert ist, verhält sich die App wieder „normal“.

Kamera-Benutzung

Die App fragt nach, ob sie die Kamera benutzen darf – Fotos/Videos aufnehmen.

Dies muss man nicht zulassen.

Wenn man es zulässt, kann die Kamera die TAN – über einen sogenannten QR-Code, der sich in dem Brief befindet – einlesen.
Die einzige Bewandtnis ist, dass man die TAN nicht abtippen muss, sondern dies der App mit dem QR-Code bewerkstelligen lassen kann.

Kommunikation der App

Die App kommuniziert nur mit Apps anderer Benutzer (über Bluetooth).
Wenn sich der Benutzer mit der Zufallszahl 1 zum Beispiel mit dem Benutzer 20 trifft, merkt sich die eine App mit Datum, dass sie Nummer 1 getroffen hat und die andere, dass sie Nummer 20 getroffen hat auch mit Datum.
Nach zwei Wochen löschen dann beide Apps diese Nummern.
In zwei Wochen kann eine App viele Identifikationen (Zufallszahlen) sammeln, die aber nie benutzt werden, weil vielleicht niemand in den zwei Wochen corona-positiv wurde.

Kein Standort relevant

Für die App ist es nicht relevant, wo sich die Personen (mit den Identifikationen) getroffen haben, sondern nur wann, damit sie die Zwei-Wochen-Frist berechnen kann, zu welchem Zeitpunkt die Daten gelöscht werden müssen.
Man kann im Handy den Standortdienst (alias Ortung oder GPS) ausschalten, ohne dass die App dann Fehler macht.

Gerüchte und Mutmaßungen

Die Ewig-Verleugner haben sich schon auf die Argumentation gegen den Einsatz der App eingeschossen.

Sie behaupten, dass Corona-Infizierte identifiziert werden könnten.
Dies stimmt nicht, weil die App nicht mal auf das Adressbuch (Kontakte-App) oder die eigene Telefonnummer zugreift.
Diese Genehmigung würde die App ja erfragen.

Dass sie dümmlicherweise sagen, dass die App ein Bewegungsprofil erstellt, wo jemand sich aufhielte, wie lange und so weiter, stimmt nicht, da die App ohne Standortdienst auskommt beziehungsweise nicht darauf zugreift.

Eine weitere Argumentation ist, dass fälschlicherweise Benutzer als corona-positiv oder als corona-negativ eingestuft werden können.
Die App beziehungsweise das Handy kann niemanden Blut abnehmen, um zu schauen, ob man mit Corona infiziert ist.
Auch wenn eine Smartwatch oder ein Handy mit einem Infrarotsensor die Körpertemperatur messen würde und diese wäre erhöht, ließe das keinen Schluss zu, ob jemand Corona hätte.
Es könnte auch eine Entzündung sein oder eine starke Erkältung.
Ein Handy mit eingebautem medizinischem Labor gibt es noch nicht.

Der Einsatz und die Installation der App ist entgegen allen Unkenrufen freiwillig.

Forscher gehen davon aus, dass die nächste Welle Corona-Infektion kommen wird, wenn die Beschränkungen nicht weiter eingehalten und durchgezogen werden.
Psychologen befürchten, dass es eine „psychische Pandemie“ geben wird.

Renommierte Psychologen argumentieren, dass viele – insbesondere alte und gebrechliche – Menschen Angst haben, was auf sie zukommen wird, ob sie sich infizieren werden und rechnen wohl auch mit dem Schlimmsten.

Die Parole „Den Freitod wählen, anstatt elendig zu krepieren“ scheint nicht von der Hand zu weisen zu sein, auch wenn sie sehr drastisch formuliert und übertreiben ist.

Leider gibt es viele Menschen, die Phobien entwickeln.
Man kann es niemanden verübeln, Angst vor der unbekannten Seuche Corona (Covid-19) zu haben, doch bei manchen wird diese Angst extrem. Depressiv-behaftet entwickeln große Angstzustände bis zu Suizidgedanken und müssen behandelt werden.
In den Zentren für Psychiatrie wurden mehr Menschen mit Angstzuständen eingewiesen, in den Praxen mehr therapiert.

Wie extrem wird es werden? Wie entwickelt sich die Lage der betroffenen?
Kann man von einer „psychischen Pandemie“ sprechen, die viele Länder ergreift?

Ich halte dies für übertrieben, aber warten wir ab!

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