Kommentar

Wenn „große Zeitgenossen“ gestorben sind, werden diese in den Himmel gelobt. Es zählt dann nur noch, was sie Tolles, Schönes, Grandioses etc. geleistet haben. Wenn jemand etwas Negatives sagt, kommt die Phrase „Von Toten soll man nur Gutes sagen“.

Dies passiert meist mit dem erhobenem Zeigefinger, wobei auch noch die vermeintliche Übersetzung „De mortuis nil nisi bene“ mit oder ohne anhängendem „discendum“ genannt wird.

Jeder kennt auch die Floskel a la „Mir fällt noch dies oder jenes ein, aber über Tote soll man nicht schlecht reden.“.

Wenn man nichts Negatives über Tote sagen dürfte, dürfte man toten Diktatoren nichts nachsagen.
Damit wäre diese Handhabung der Kritiklosigkeit heuchlerisch und vor allem den Opfern gegenüber zynisch.

In dem Satz steckt eine abgewandelte Art des Adjektivs „bonus“ – „bene“.
„Bene“ ist allerdings ein Adverb, das das Verb unterstützt bzw. näher erläutert.
„Bene“ bedeutet eben nicht „Gutes“, sondern von der Deklination her „gut sprechen“ oder „wohlwollend“.
Der Philosoph Chilon von Sparta, dem dieser Spruch zugeschrieben wird, – im (alt)griechischem Original „Τὸν τεθνηκότα μὴ κακολογεῖν, γῆρας τιμᾶν“ – vertrat den Standpunkt, dass man über andere grundsätzlich nur die Wahrheit sprechen dürfe und das man wahrheitsgemäß über Tote reden müsse, da diese sich nicht mehr wehren und u. U. etwas richtigstellen könnten.

Das bedeutet, dass man über Tote alles sagen, darf, wenn es wahrheitsgetreu ist und nichts hinzugefügt oder weggelassen wird.

Das Sprechen über die Toten muss also in einer guten Art und Weise geschehen, was eben nicht aussagt, man dürfe nur Gutes über sie sprechen, sondern man muss gut – wohlwollend, gerecht etc. – über sie reden.

Wenn man gegen Religionen oder deren Umgang mit bestimmten Sachverhalten Kritik übt, fällt man bei manchen Menschen sehr schnell in die Schublade „Rassist“.
Ist Kritik gegen den (politischen) Islam rassistisch?

Es kommt immer darauf an, welche Motivation und welche Intention die Kritik beherbergt.
Jemand wollte etwas wissen.

In manchen arabischen Staaten müssen sich Frauen vollverschleiern.
Können man eigentlich vernünftig unter dem dicken Stoff einer Nikab oder Burka atmen und wird es nicht sehr warm darunter?

Bei manchen Zeitgenossen ist so eine Frage schon „Rassismus“. Diese Frage wurde aber aus reiner Neugier gestellt.
Die ersten Mahner meinten, so eine Frage dürfe man gar nicht stellen.
Die nächsten argumentieren, dass dies religiös beziehungsweise kulturell bedingt sei und man sich nicht einmischen dürfe.
Dass welche wie ein pawlowscher Hund erstmal „Rassist“ oder „Nazi“ schreien, passiert dann auch recht schnell.

Manchmal kommt es mir vor, als unterlägen wir einer Meinungsdiktatur.
Bestimmte Themen dürfen wir nicht ansprechen oder uns zu bestimmten Themen nicht äußern.

Man sollte allerdings auch im Hinterkopf behalten, wie und warum gefragt wird.

Das scheint aber manche „politisch-korrekten“ nicht zu interessieren.

Bei Tönnies-Fleisch in Rheda-Wiedenbrück sind momentan knapp 7000 Mitarbeiter samt ihrer Familien in Quarantäne. Man spricht von 1500 bis 2000 nachweislich infizierten. In den Kreisen Gütersloh und Warendorf wurde der sogenannte „Lockdown“ verhängt.

Nun laufen sich Politiker, Unternehmer und Gewerkschaften einen Wolf, um den entstandenen Schaden abzuwenden und unter Kontrolle zu bekommen.

Gestern sprach ein Gewerkschafter, der für die Betreuung der Fremdarbeiter bei Tönnies zuständig ist, über die schwierigen Arbeitsbedingungen.
Er sprach über die schwere Arbeit im Betrieb, die langen Schichten von stellenweise zwölf Stunden und das Betriebsklima, das dort herrsche.
Auch bemängelte er die Unterbringung der Fremdarbeiter, die sich mit bis zu zehn Personen eine Wohnung teilten. Die Wohnungen seien nur zum Übernachten zwischen den Schichten benutzt worden, doch man könne bei Temperaturen um 25 bis 30 Grad nicht verlangen, dass diese nun dort zusammenhockten wegen der Quarantäne.
Er sprach auch davon, dass die Fremdarbeiter auch nicht immer den Mindestlohn bezahlt bekämen.

Das ist sehr schlimm.

Die Gewerkschaft hat aber nicht erst bei Bekanntwerden der eklatanten Infektionslage gewusst, welche Bedingungen in den Schlachthöfen vorherrschen. Die Gewerkschaften waren Anfang der 2000-er-Jahre die ersten, die sich beim Auffliegen des Gammelfleisches über die schlimmen Arbeitsbedingungen echauffierten.
Schon zu der Zeit wurde nach Abschaffung der sogenannten „Werksverträge“ gerufen und Politiker versprachen Besserung.

Die Gewerkschaften haben stillschweigend hingenommen, dass nur kleine Korrekturen am Rande vorgenommen wurden und hielten den Mund.
Sie haben auch nichts dagegen unternommen, dass manche Fremdarbeiter unter Mindestlohn bezahlt worden, obwohl es ein Grundsatzurteil der EU gibt, in dem gesagt wird, dass der Mindestlohn des Landes bezahlt werden muss, in dem die Arbeiter eingesetzt werden, nicht des Landes, in dem die Firma ihren Sitz hat.

Wenn der Gewerkschafter schon lange die Fremdarbeiter betreut hat und jetzt erst Tacheles redet, heuchelt er.

Ebenso kann man dem Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen nicht mehr glauben, wenn er meint, ein Lockdown sei erst bei der Zahl von 1550 Infizierten notwendig gewesen.

Laut Corona-Verordnung muss in einem Kreis beziehungsweise Landkreis sowie in einer kreisfreien Stadt ein „Lockdown“ kommen, wenn mehr als 50 Infizierte auf 100 000 Menschen im Mittel über eine Woche aufgetreten sind.

Im Kreis Gütersloh wohnen: 364.938 Menschen, Stand Ende 2019.
Rein rechnerisch – wie in der Corona-Verodnung beschrieben – hätte der „Lockdown“ bei 1277 Infizierten eingeleitet werden müssen und nicht bei 1550, wie Ministerpräsident Laschet es veranlasst hatte.

Ebenso verhält es sich mit dem „Lockdown“ für den Kreis Warendorf, in dem 277 840 Menschen wohnen. Dieser „Lockdown“ hätte bei rein rechnerisch 973 Infizierten eingeleitet werden müssen.

Genauso eine Verschleierung sieht man in der kreisfreien Stadt Hamm.
Es wird von offizieller Stelle behauptet, dort gelte ein Grenzwert von 90 Infizierten pro Tag auf 100 000 Einwohnern über eine Woche im Mittel.
Dies ist schlichtweg eine Falschaussage, denn laut Corona-Verordnung gilt überall der Grenzwert von 50.
Man könnte mit der Einwohnerzahl von circa 180 000 in der kreisfreien Stadt Hamm argumentieren. Dann würde dieser Grenzwert richtig sein, berechnet auf der Basis von 50, denn der Grenzwert von 50 pro 100 000 Einwohner ergibt in Hamm bei knapp 180 000 Menschen 90.

Man sieht also – wieder einmal – dass nicht nur von offizieller Seite Fakten verdreht werden, sondern alle Beteiligten nicht so ganz die Wahrheit sprechen.

Etwas sollte man bedenken, auch anhand der Einreiseverbote von Bürgern aus Nordrhein-Westfalen in vier Bundesländer.

Eine Person hat das Corona-Virus von China nach Deutschland eingeschleppt. Insgesamt sind über 190 000 Deutsche von dieser Seuche infiziert worden.
Wenn dem Corona-Ausbruch in den Kreisen Gütersloh, Warendorf und in Hamm kein Einhalt geboten wird, kann es ganz schnell zu einer zweiten Corona-Welle kommen.

Manchen Politikern sind wohl knapp 9000 Tote nicht genug!

Da bald wieder Sommerferien anstehen, wird wie in jedem Jahr wieder über Bildung diskutiert. Besonders in der Corona-Krise soll es gehapert haben.
Das Problem besteht aber schon lange.

Ich habe als Ausbilder gearbeitet und hatte die Aufgabe, Fachinformatiker Applikationsentwicklung auszubilden.
Ein großes Problem war, dass den Auszubildenden eklatante Grundkenntnisse fehlten, die wir als selbstverständlich von Schule mitbekamen.
Ein Beispiel möchte ich hervorheben, um zu zeigen, welches Problem herrschte und heutzutage immer noch herrscht.
Es ging um eine simple Aufgabenstellung.

Eine blaue Holzkiste kostet zwei Euro, ein rote drei Euro.
Für den Kauf stehen dreißig Euro zur Verfügung. Diese dreißig Euro sollen genau ausgegeben werden, nicht mehr, nicht weniger.

Welche Kombinationen eines gemischten Kaufs sind möglich?

Beispiel: Zwei rote Kisten und zwölf blaue kann man für genau dreißig Euro bekommen. Drei blaue und acht rote ebenfalls.

Notieren Sie alle möglichen Kombinationen, bei denen dreißig Euro genau erreicht werden!

Im Vorfeld musste mit den Auszubildenden geklärt werden, was ein gemischter Kauf ist.
Das bedeutet nicht, dass man fünfzehn blaue Kisten kauft oder zehn rote.
Es soll aus beiden Sorten gemischt wird.
Auch wurde klargestellt, dass man alle Kombinationen notieren soll.

Nun ging es los.

Ein paar öffneten auf ihren Computern die Entwicklungsumgebung für Programme.
Ein Programm(code) sollte nicht geschrieben werden, sondern nur im Kopf kalkuliert werden.

Manche kamen auf die „glorreiche“ Idee, dass man die Aufgabe gar nicht lösen könne, andere meinten, es gäbe „unendlich viele Lösungen“.

Intuitiv kamen bei vielen die möglichen Lösungen, dass fünfzehn blaue Kisten dreißig Euro kosteten und zehn rote auch dreißig, was aber nicht die Aufgabenstellung war.
Sie hatten zumindest begriffen, dass dreißig Euro genau ausgegeben werden sollten.

Die Zeit zog sich dahin …
Nicht jeder kam auf eine Lösung.

Die möglichen Lösungen sind :

  • 8 ⅹ Rot + 3 ⅹ Blau
  • 6 ⅹ Rot + 6 ⅹ Blau
  • 4 ⅹ Rot + 9 ⅹ Blau
  • 2 ⅹ Rot + 12 ⅹ Blau

Die Herleitung ist recht einfach.
Es fällt auf, dass die roten Holzkisten einen ungeraden Preis besitzen und die blauen einen gerade, drei Euro und zwei Euro.
Wenn man nur eine Sorte kaufen würde, ginge die Rechnung auf jeden Fall auf.
Eine ungerade Anzahl von roten Kisten kann man nicht kaufen, weil die Rechnung dann nicht aufginge, also muss man eine gerade Anzahl davon einkaufen.
Die nächste gerade Zahl zu zehn ist acht.
8 × 3 € ergeben 24 €, Rest 6. Da eine blaue Kiste 2 Euro kostet, kann man noch 3 Stück (6 €) kaufen, bis man dreißig Euro erreicht hat.
So geht die Überlegung weiter.

Die Anfangsaufgabe handelte übrigens von Sechserpacks Mineralwasser für zwei Euro und Limonade für drei Euro. Wenn eine Kombination nicht aufging, wurde einzelne Flaschen herausgenommen, indem man den Preis pro Flasche berechnet hatte.
Da immer wieder darauf hingewiesen werden musste, dass nur ganze Sechserpacks benutzt werden sollten, wurde die Aufgabe geändert in die mit den Kisten, die man nicht teilen kann..

In der Nacht vom 20. auf den 21. Juni 2020 ist es in der Stuttgarter Innenstadt zu Ausschreitungen und Plünderungen gekommen.
Ausgangspunkt dieser Randale war, dass die Polizei einen Jugendlichen beim mutmaßlichen Drogendelikt erwischt hatte.

Wie die Polizei explizit mitteilte, habe es sich um einen „weißen deutschen Jugendlichen“ gehandelt.
Dreihundert andere hatten sich mit dem Jugendlichen solidarisiert und attackierten die Polizei.
Infolgedessen kam es dann zu regelrechten Ausschreitungen in der Innenstadt mit massiven Sachbeschädigungen und Plünderungen.
Erst gegen halb fünf morgens nach ein paar Stunden hatte die Polizei die Situation wieder unter Kontrolle.

In den ersten Presseberichten wurden linke Gruppen als die Randalierer genannt, was aber etwas später plötzlich nicht mehr online zu lesen war.

Jetzt überschlugen sich die Meldungen

Mitglieder der Partei „Die Linken“ nahmen ihre Sympathisanten in Schutz, rechte Parteien ihre..

Bis zur offiziellen Pressekonferenz gegen 14 Uhr wurde gemutmaßt ohne Ende. Ermittlungsergebnisse gab es bis dahin nicht, also musste man etwas schreiben, um dabei zu sein.

Nach der Pressekonferenz überschlug sich eine rechte Presse-Webseite und zeigte, wie realitätsfern man argumentieren kann.

Es wurde während der Pressekonferenz mitgeteilt, dass zwölf von den vierundzwanzig festgenommenen Deutsche und zwölf Ausländer beziehungsweise welche „mit Migrationshintergrund“ gewesen seien.
Dies nutzte die rechte Propaganda:

„Ausländermob zerstört Stuttgarter Innenstadt.“

Aus der Wahrheit backt die Lüge ein Brot.

Kennen Sie das auch?
Bei langwierigen Diskussionen taucht irgendwann die Floskel „Ja, aber …“ auf, ab und zu auch die Begleitung „Das kann man sich doch denken!“.

Es zeigt im Grunde genommen nur, das das Gegenüber nichts verstanden hat und nicht bereit ist, seine Zweifel an belegten Sachverhalten oder Fakten einzustellen.
Es zeugt auch davon, dass er nicht richtig zu hörte oder nicht bei der Sache war, weil ihn (Gegen‑) Argumente nicht interessieren.
In das „Ja, aber, vielleicht …“ reihen sich ähnliche Floskeln wie „Nach dem gesunden Menschenverstand …“ oder „Das kann man sich doch denken, dass …“.

Alle diese Floskeln und noch mehr davon zeigen immer das gleiche Bild.

Man will nicht akzeptieren, dass man falsch liegt und klammert sich an Strohhalmen, die schon längst abgerissen wurden und keinen halt bieten.

Aktuell gibt es bekanntlich Diskussionen über die Corona-Warn-App der Bundesrepublik.
Der TÜV und sogar der sehr kritische „Chaos Computer Club“ hatten an der App keine Datenschutzverstöße festgestellt.
„Ja, aber, vielleicht wurden die auch nur bestochen, um nichts zu sagen.“

Die App wertet keine Standortinformationen (GPS) aus.
„Das kann man sich doch denken, dass die App das tut. Schließlich haben Handys das eingebaut.“

„Der gesunde Menschenverstand sagt schon, dass man mit der App mehr machen kann, als man uns sagt.“

Das kennen sie doch!

Es ist schade, dass uns manche Menschen ihre Paranoia aufzuzwingen versuchen.

Die Corona-Warn-App für Deutschland ist heute herausgekommen.
Sie ist dazu da, dass Infektionsketten nachvollziehbar gemacht werden sollen.


Sie ist datenschutzkonform und speichert keine Daten, mit dem der Benutzer oder andere persönlich identifizierbar sind.

Daten

Man muss keine Daten (von sich oder anderen) eingeben.
Die App benutzt keine Daten aus dem Adressbuch und kann auch nicht auf andere (interne) Daten zugreifen.
Wenn es so wäre, müsste man diese sogenannten Rechte beim Installieren oder beim ersten Start genehmigen.

Die App erzeugt auf jedem Handy eine Zufallszahl.
Diese Zufallszahl repräsentiert das Handy beziehungsweise den Benutzer dieser App.

Diese Zufallszahl wird nicht mit der Telefonnummer oder sonstiges verknüpft.

Sie wird nicht weitergegeben.
Dazu müsste man ja einwilligen.

Das einzige, was man einwilligen muss, ist Bluetooth, da sonst verschiedene Handys die anonymen Identifikationen (die Zufallszahl) nicht austauschen können.
Die Handys merken sich zwei Wochen lang, die Identifikationen mit Kontaktdatum. Wenn man jemanden mehrmals getroffen hat, natürlich mehrmals mit verschiedenen Datumsangaben und Verfallsdaten.

Diese Zufallszahlen bekommt weder der Nutzer noch jemand anderes zu sehen.

Nicht mal ein sogenannter „Screenshot“, ein Foto von der App, ist möglich, da dies verhindert und ein solcher Versuch als „Die Sicherheitsrichtlinien lassen keinen Screenshot dieser App zu.“ angezeigt wird.

Funktionsweise

Wenn zwei Benutzer sich treffen, merkt sich die App dieses Treffen, ,in dem die Handys die Idntifikationen (Zuallszahl) austauschen.
Falls innerhalb von zwei Wochen jemand mit Corona (Covid-19) infiziert wurde und dies seiner App mitteilt, schickt diese an alle „Begegnungen“ der letzten zwei Wochen eine Meldung, dass man mit einem Infizierten zusammengekommen sei. Nun kann man sich, wenn man es will, einem Corona-Test unterziehen.
Die zwei Wochen sind der Zeitraum zwischen Infektion und Ausbruch von Corona, die sogenannte Inkubationszeit.

Corona-Test, Infektion und die App

Wenn man einen Corona-Test hat anfertigen lassen und dieser ist positiv, bekommt man eine Zahlenkombination, die sogenannte Transaktionsnummer (TAN). Diese steht auch in den Brief, in dem man mitgeteilt bekommt, wie der Test ausging.

Wenn man nun der App mitteilt, dass man corona-positiv ist, muss man diese TAN, die nur einmal benutzt werden kann, in die App eingeben.
Erst dann weiß die App, dass der Benutzer corona-positiv ist.

Die App schickt nun an die Identifikationen (Zufallszahl) der letzte zwei Wochen, denen sie begegnet ist, eine Mitteilung, dass sie sich auf Corona testen lassen sollen.

Corona-Positive (Infizierte) haben übrigens häusliche Quarantäne.

Wenn man in die App – mit neuer TAN – wieder einträgt irgendwann, dass man nicht mehr infiziert ist, verhält sich die App wieder „normal“.

Kamera-Benutzung

Die App fragt nach, ob sie die Kamera benutzen darf – Fotos/Videos aufnehmen.

Dies muss man nicht zulassen.

Wenn man es zulässt, kann die Kamera die TAN – über einen sogenannten QR-Code, der sich in dem Brief befindet – einlesen.
Die einzige Bewandtnis ist, dass man die TAN nicht abtippen muss, sondern dies der App mit dem QR-Code bewerkstelligen lassen kann.

Kommunikation der App

Die App kommuniziert nur mit Apps anderer Benutzer (über Bluetooth).
Wenn sich der Benutzer mit der Zufallszahl 1 zum Beispiel mit dem Benutzer 20 trifft, merkt sich die eine App mit Datum, dass sie Nummer 1 getroffen hat und die andere, dass sie Nummer 20 getroffen hat auch mit Datum.
Nach zwei Wochen löschen dann beide Apps diese Nummern.
In zwei Wochen kann eine App viele Identifikationen (Zufallszahlen) sammeln, die aber nie benutzt werden, weil vielleicht niemand in den zwei Wochen corona-positiv wurde.

Kein Standort relevant

Für die App ist es nicht relevant, wo sich die Personen (mit den Identifikationen) getroffen haben, sondern nur wann, damit sie die Zwei-Wochen-Frist berechnen kann, zu welchem Zeitpunkt die Daten gelöscht werden müssen.
Man kann im Handy den Standortdienst (alias Ortung oder GPS) ausschalten, ohne dass die App dann Fehler macht.

Gerüchte und Mutmaßungen

Die Ewig-Verleugner haben sich schon auf die Argumentation gegen den Einsatz der App eingeschossen.

Sie behaupten, dass Corona-Infizierte identifiziert werden könnten.
Dies stimmt nicht, weil die App nicht mal auf das Adressbuch (Kontakte-App) oder die eigene Telefonnummer zugreift.
Diese Genehmigung würde die App ja erfragen.

Dass sie dümmlicherweise sagen, dass die App ein Bewegungsprofil erstellt, wo jemand sich aufhielte, wie lange und so weiter, stimmt nicht, da die App ohne Standortdienst auskommt beziehungsweise nicht darauf zugreift.

Eine weitere Argumentation ist, dass fälschlicherweise Benutzer als corona-positiv oder als corona-negativ eingestuft werden können.
Die App beziehungsweise das Handy kann niemanden Blut abnehmen, um zu schauen, ob man mit Corona infiziert ist.
Auch wenn eine Smartwatch oder ein Handy mit einem Infrarotsensor die Körpertemperatur messen würde und diese wäre erhöht, ließe das keinen Schluss zu, ob jemand Corona hätte.
Es könnte auch eine Entzündung sein oder eine starke Erkältung.
Ein Handy mit eingebautem medizinischem Labor gibt es noch nicht.

Der Einsatz und die Installation der App ist entgegen allen Unkenrufen freiwillig.

Forscher gehen davon aus, dass die nächste Welle Corona-Infektion kommen wird, wenn die Beschränkungen nicht weiter eingehalten und durchgezogen werden.
Psychologen befürchten, dass es eine „psychische Pandemie“ geben wird.

Renommierte Psychologen argumentieren, dass viele – insbesondere alte und gebrechliche – Menschen Angst haben, was auf sie zukommen wird, ob sie sich infizieren werden und rechnen wohl auch mit dem Schlimmsten.

Die Parole „Den Freitod wählen, anstatt elendig zu krepieren“ scheint nicht von der Hand zu weisen zu sein, auch wenn sie sehr drastisch formuliert und übertreiben ist.

Leider gibt es viele Menschen, die Phobien entwickeln.
Man kann es niemanden verübeln, Angst vor der unbekannten Seuche Corona (Covid-19) zu haben, doch bei manchen wird diese Angst extrem. Depressiv-behaftet entwickeln große Angstzustände bis zu Suizidgedanken und müssen behandelt werden.
In den Zentren für Psychiatrie wurden mehr Menschen mit Angstzuständen eingewiesen, in den Praxen mehr therapiert.

Wie extrem wird es werden? Wie entwickelt sich die Lage der betroffenen?
Kann man von einer „psychischen Pandemie“ sprechen, die viele Länder ergreift?

Ich halte dies für übertrieben, aber warten wir ab!

Bekanntermaßen gibt es die Personen, die sich gegen die Corona-Beschränkungen wehren.
Sie berufen sich auf das Grundgesetz und verteidigen ihre „persönliche Freiheit“ und verleugnen die Gefahr von Corona (Covid-19).

Die Argumentation der vermeintlichen „Verteidiger der persönlichen Freiheit“ wiederholt sich innerhalb der gleichen Strukturen.

Die Ewig-Verleugner haben ein Bild der Welt, das aussagt, dass jede (staatliche) Maßnahme nur dazu dient, die Bevölkerung zu manipulieren oder in eine bestimmte Bahn zu lenken. Die „Regierung“ will in deren Augen über kurz oder lang eine Diktatur einrichten.

Als Beispiel möchte ich die Corona-Krise heranziehen.

Mitte/Ende März wütete die Welle der Corona-Pandemie in Europa. Zu diesem Zeitpunkt infizierten sich pro Tag in Deutschland etwa 5000 Personen, gegen Ende März waren es circa 6300.
Mitte März wurden die ersten Maßnahmen eingeleitet, die besagten, dass in Restaurants Abstände zu halten sind und dass sich dort nur noch eine bestimmte Anzahl aufhalten durften.
Am 23. März trat dann der sogenannte „Lockdown“ mit Kontaktbeschränkungen und Schließungen von Restaurants, Hotels, Läden et cetera in Kraft.
Ab dem 29. April wurden dann Mundschutze – Alltagsmasken – Pflicht beim Einkaufen, im öffentlichen Personennahverkehr und in einigen anderen Bereichen verpflichtend, um die Verbreitung weiter einzudämmen.

Einige Party-Fanatiker beklagten zwar, dass sie nirgends feiern könnten, doch es blieb ruhig.
Die ersten Stimmen wurden laut, als die Maskenpflicht eingeführt wurde.
Sie klangen wie bei Kindern, die einfach etwas nicht tun wollten.

Gesundheitsbehörden, unter anderem die WHO, hatten zu Anfang der Corona-Pandemie gesagt, dass nur medizinische Mundschutz hülfen, aber keine selbstgemachten.
Zwei Wochen später gab es eine andere Einschätzung, dass die selbstgenähten – nicht medizinischen – gegen Tröpfcheninfektion schützen.
Die Wahrscheinlichkeit, dass die Viren durch eine Alltagsmaske ausgeatmet werden und diese durch eine andere Person mit Maske eingeatmet werden, stellte sich als sehr gering heraus.
In der Wissenschaft gibt es eben laufend neue Erkenntnisse.

Für die, die aus einem Reflex heraus keine Maske tragen wollten, war dies ein Widerspruch.
Für ihre Argumentation zogen sie die „alte“ Einschätzung heran. Wenn man sie auf die „neue“ aufmerksam machte, entgegneten sie lapidar, dass die Wissenschaftler nicht wüssten, was sie täten.

Zudem hätte die „Wissenschaft“ nachgegeben – alternativ Falschmeldungen herausgegeben – damit die Regierung das Volk gängeln könnte.

Die Argumentationsschleife zieht sich durch alle Diskussionen.

Man bildet sich ein, dass zum Beispiel die Regierung eine Diktatur errichten will. Dies kann man nicht beweisen. Da der sogenannte „Lockdown“ Einschränkungen bedeutet, münzt man dies um, dass die Regierung mit diesen Maßnahmen schaut, wie schnell man das Volk einpferchen kann.
Der zweite Schritt ist dann das Tragen von Masken, um das Volk langsam daran zu gewöhnen, folgsam zu werden.

Dazu passt herein, dass Behörden erst Alltagsmasken als nicht ausreichend klassifiziert hat, einige Wochen später dies doch tun.
Man verliert einfach aus den Augen, dass die Behörden bei der ersten Einschätzung medizinische Masken mit Alltagsmasken verglichen haben und in der zweiten Einschätzung gesagt wurde, dass Alltagsmasken auch hülfen.

Das Ausgangsproblem ist immer das gleiche.
Die Regierung oder Unternehmen – Der Hass liegt generell bei Bill Gates und Microsoft sowie bei Pharma‑ und IT-Unternehmen. – plant das Volk unter Kontrolle zu bekommen.
Wenn nun die Regierung etwa tut, was einem nicht genehm ist, sieht man nicht das große Ganze – Abwendung einer Pandemie – sondern nur die Einschränkung und agiert dagegen.
Man feiert sich selbst als „Widerständler“.
Man sammelt Halbwahrheiten, um sich gegen jegliche Art von Fakten zu wehren. Dazu gehört auch, jegliche Behörden als „unglaubwürdig“ zu deklarieren.
Dazu gehört vonseiten der Ewig-Verleugner auch die immerwährende Forderung nach Quellen, aus denen man seine Fakten bezieht.
Lässt man sich darauf ein, merkt man schnell, dass die Ewig-Leugner diese aus „unglaubwürdig“ deklassieren, denn nur die eigenen Quellen, die nur Halbwahrheiten liefern, gelten bei ihnen „glaubwürdig“.

Alles für den Kontext, recht zu haben.

Schon vorige Woche habe ich ein Paar gesehen, das beim Einkaufen keinen Mundschutz getragen hat.
Laut der Information des Geschäfts hätten beide ein Attest.
Heute habe ich den Mann angesprochen, da er alleine war.

Der Mann hielt sich ohne Mund-Nase-Schutz im Geschäft auf.
Er unterhielt mit einer Bekannten.
Ich wartete kurz und sprach ihn freundlich an: „Entschuldigen Sie, anscheinend haben Sie vergessen, Ihre Maske aufzusetzen. Bitte holen Sie dies jetzt zum Schutz aller nach!“.
Er war sehr überrascht und meinte, er bräuchte keine zu tragen, weil er dahinter nicht atmen könne …

In der vorigen Woche war er mit seiner Ehefrau unterwegs und beide trugen keine Maske. Als ich die Person an der Information darauf ansprach, dass sich Personen ohne Masken im Geschäft aufhielten, sagte mir diese, das Ehepaar hätte ein Attest.
Ich fragte, ob sie es gesehen hätte, doch sie antwortete, eine Kollegin hätte es ihr mitgeteilt. Sie hatte die beiden einfach hineingelassen, ohne zu kontrollieren.

Ich merkte an, dass dies laut „Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg“ nicht sein könnte, worauf er sagte, er habe ein Attest.

Ich machte dem „Mann ohne Maske“ klar, dass ich daran zweifle, dass er ein Attest habe. Er erwiderte: „Das habe ich dabei.“ und zeigte es mir.

Ich erkannte direkt, dass es ein gefälschtes war, da ich in diese Thematik involviert bin.

Dies sagte ich ihm und fragte, woher er es habe.
Er gestand, es sich aus dem Internet heruntergeladen und einfach seinen Namen selbst eingetragen zu haben.
Ich hakte nach und er erzählte mir das Gleiche nochmal, im normalen freundlichen Plauderton.
Auf meine explizite Frage, ob er diesbezüglich mit dem ausstellenden Arzt oder seinen Hausarzt gesprochen habe, verneinte er dies.
Ich wollte wissen, ob er sich nie gefragt habe, ob es in Irdnung sei, dass ein Arzt aus Hessen, der in Baden-Württemberg approbiert habe, Blanko-Atteste für ganz Deutschland anbiete, in der jeder seinen Namen eintragen könne.
Er antwortete nur, dass das ja wohl nicht illegal sein könnte, weil es so etwas ja sonst nicht gebe.

Ein Arzt stellt nur in Ausnahmesituationen ein Attest aus.
Er stellt ebenso keine Atteste aus, ohne den Patienten zu kennen.
Man kann sich denken, dass das Ausfüllen eines „Attests“ nicht vom Patienten, sondern vom Arzt vorgenommen werden muss.
Bei einem Attest muss man keine Kopie der Approbationsurkunde des ausstellenden Arztes vorlegen. Zudem ist auf den Attesten die Unterschrift und der Stempel des Arztes (mit Adresse et cetera) vorhanden.
Ein Arzt darf ärztliche Zeugnisse und Atteste nur nach gewissenhafter ärztlicher Untersuchung und nach genauer Erhebung ausstellen
.

Ich sagte ihm, dass er theoretisch und vielleicht unwissend Erreger wie das Corona-Virus verteilen könnte oder sich gefährden würde.
Ich machte ihm klar, dass ich ihn anzeigen würde, da ich ja nun seinen Namen und seine Adresse hätte. Er sagte nichts dazu und nahm es mit enttäuschtem Gesicht schulterzuckend gelassen hin.

Dann ging ich zur Information und erläuterte den Fall.
Die Angestellte ging sofort in Opposition und meinte, dass der Mann ohne Maske dort einkaufen dürfe. Er habe angeblich das „Schreiben“ hochgehalten beim Betreten. Er und seine Ehefrau seien schließlich bekannt.
Auf mein Verlangen erschien nach kurzer Zeit der Geschäftsführer.

Ich stellte mich bei ihm vor und berichtete ihm die Sachlage.
Er wollte sofort losgehen, den Mann zur Rede stellen und ihn des Hauses verweisen.
Ich hatte ihm auf meinem Handy gezeigt, wie mehrere gefälschte Atteste aussähen.

Die Polizei leitete nun ein Ermittlungsverfahren wegen Urkundenfälschung und Betrug, wenn nicht auch ein Verfahren wegen Erschleichung einer Leistung, gegen den Mann ein.

Im Nachhinein tut mir der „Mann ohne Maske“ leid.
Ob er einen Tipp von einem Bekannten bekam oder selbst nach dem „Attest“ gesucht hatte, weiß ich nicht.
Die Leichtgläubigkeit und Naivität des Mannes zeigte mir, dass er sich nichts dabei gedacht hatte. Er hatte gehört, dass man ein „Attest“ bekommen kann und besorgte es sich ungeachtet der gesetzlichen Lage.
Zu glauben, dass etwas nicht illegal sein könnte, weil es angeboten werde, zeigte mir, dass er nicht darüber nachgedacht hatte, was er eigentlich tat.

Auch wenn er sich keiner Schuld bewusst ist, bekommt er nun seine Strafe.

Es wird behauptet, dass Corona kein Virus sei, sondern ein Bakterium der Auslöser dieser Pandemie.
Stimmt das und was hat es damit auf sich?

Wenn das Corona-Virus kein Virus, sondern ein Bakterium (Bazillus) wäre, hieße es Corona-Bakterium.

Wenn es wirklich ein Bakterium wäre, könnte die Pandemie mit Antibiotika bekämpft werden.

Hinter dieser abstrusen Behauptung steht eine Verschwörungstheorie.

Da ja laut deren „Urheber“ ein bakterieller Infekt ist, könne man ihn sehr leicht bekämpfen. Antibiotika gibt es ja zu Hauf und die Beschaffungswege sind kurz.

Hinter diesem Konstrukt steht wie immer die Behauptung, dass irgendwelche Drahtzieher – Bill Gates, Bilderberg-Gesellschaft, „Die Neue Weltordnung“, Aliens, Reptiloiden et cetera – im Hintergrund versuchen, die Menschheit zu dezimieren, damit nur die überleben, die man „systemkonform“ gängeln kann.

Dass Corona (Covid-19) eine Viruserkrankung ist, steht außer Frage.
Dies haben Wissenschaftler auf der ganzen Welt bestätigt.
Das Thema um Begriffe wie Inzidenz, Reproduktionsfaktor, Infektionswege ist sehr komplex und nicht jedermanns Sache.
So resignieren viele und sind froh, wenn jemand es einfach erklärt.

Weltverschwörungstheoretiker sind aber besonders „gut“ darin, eine einfache Lösung zu präsentieren, bei denen direkt such Schuldige und Prügelknaben genannt werden.
Das Gefährliche daran ist, dass diese Theorien sehr nahe an der Realität sind. Dazu kommen noch Halbwahrheiten und Lügen. Das Schüren von Ängsten kommt auch noch hinzu.

In der Werbung bezüglich einer Schmerzsalbe wird so etwas (ungewollt) zum Thema gemacht.
„Da ist bestimmt Chemie drin.“

Dieses „leise“ Angstschüren vor „Chemie“, die generell schädlich sein soll für Menschen, kennt wohl jeder.
Viele haben Angst vor Nebenwirkungen von Medikamenten.

Dies benutzen Verschwörungstheoretiker gezielt vermengt mit pseudowissenschaftlichen Gerüchten a la „Laut Experte XYZ ist gerade dies schädlich.“.
Wenn es ein Experte sagt, sollte es ja wohl stimmen!
Die Experten lösen sich bei kritischer Betrachtung allerdings in Bedeutungslosigkeit auf, denn die meisten haben sich ihr „Wissen“ selbst angeeignet. Auch die Quellen, aus denen sie ihr „Wissen“ bezogen haben, sind nicht nur zweifelhaft, sondern Lügen.

So speist das eine das andere.

Die neuartige Theorie mit dem Vertauschen von Viren und Bakterien widerspricht übrigens einer anderen Verschwörungstheorie, die behauptet, in Antibiotika befänden sich Drogen, um die Menschen willenlos zu machen.

Solange es kein Impfmittel gegen Corona (Covid-19) gibt, müssen die Abstandsregel wohl weiter eingehalten werden.
Man muss weiterhin alles versuchen einzudämmen, was eine Verbreitung fördern könnte.

Das ist (leider) bittere Realität.

Schweden setzt im Gegensatz zu anderen Länder auf die sogenannte Herdenimmunisierung und nimmt dabei viele Tote in Kauf.

In einer Tierherde werden alle Tiere mit der Krankheit, die einige von ihnen haben, infiziert. Dadurch sterben viele, doch die Überlebenden sind immunisiert und die Krankheit kann sich nicht weiter ausbreiten.

Im Gegensatz zu Schweden leben in Deutschland zehnmal soviel Personen auf definierten Flächen.
In Deutschland leben statistisch gesehen 232 Einwohner auf einem Quadratkilometer, in Schweden 25.

Die Theorie der Durchseuchung ist, dass 80 Prozent der Deutschen durchseucht werden müssten, wenn es kein Impfmittel gäbe.
Deutschland hat etwa 80 Millionen Einwohner.
Das hieße, dass circa 64 Millionen infiziert –  durchseucht – sein müssten, wobei davon auszugehen ist, dass etwa drei Millionen statistisch gesehen sterben würden.

Das in keinster Weise hinnehmbar.

Die Theorie der Durchseuchung ist unmenschlich und verabscheuungswürdig.


Geduld, Disziplin und Zusammenhalt sind die Eckpfeiler jeder Gemeinschaft.
Momenten scheinen diese aber auseinander zu bröckeln.
So offenbart sich der Egoismus vieler Personen.

In der Corona-Krise, die über ein halbes Jahr andauert, resignieren viele Menschen. Dies kann man nachvollziehen, kommen doch große Teile des „öffentlichen Lebens“ zum Erliegen.
Man kann nicht einfach mal ins Museum, in den Zoo, den botanischen Garten oder spontan ins Restaurant.

Zu der „persönlichen Einschränkung“ kommen noch bittere Nachrichten, dass viele Betriebe und Unternehmen am Rande ihrer Existenz stehen. Viele Firmen haben Kurzarbeit.
Nachrichten aus dem Wirtschaftsressort überschlagen und übertreffen sich stellenweise, wer pleite geht und wo es unaufhaltsam ist.

Das Corona-Virus ist immer noch allgegenwärtig.
Ein kleines Ding, das man weder sehen, schmecken noch fühlen kann, regiert die Welt.

Immer noch!

Wissenschaftler arbeiten mit Hochdruck an einem Impfstoff und versuchen Medikamente zu entwickeln, die die Erkrankung (Covid-19) abmildern.
Im Gegensatz zu Mittel, die gegen Bakterien wirken – Antibiotika – gibt es gegen Viren kein Heilmittel.
„Grippemittel“ zum Beispiel zerstören nicht das Influenzavirus, sondern senken nur das Fieber und lindern die Beschwerden. Der menschliche Körper – das Immunsystem – muss das Virus selbst besiegen.

Deutschland ist im Gegensatz zu anderen Länder glimpflich davon gekommen. Dies ist dem schnellen Reagieren geschuldet, schon vor dem offiziellen „Lockdown“ Infektionsherde zu lokalisieren und Maßnahmen einzuleiten. In Restaurants wurden Abstandsregeln schon vor dem „Lockdown“ definiert. Erst als diese kaum etwas brachten, hatte man sich schweren Herzens zum „Lockdown“ durchgerungen.

Erst durch das sogenannte AHA-Prinzip – Abstand , Hygiene, Alltagsmaske – konnte die Infektiösität verringert werden.
Die Zahl der Neuinfizierten konnte innerhalb von zwei Monaten auf nahezu einem Zehntel gesenkt werden.

Die schlimmsten Befürchtungen trafen nicht ein.

Langsam wird das „öffentliche Leben“ wieder angekurbelt.

Aber die Seuche ist noch nicht besiegt.

Auch wenn es viele Personen nervt, ist es wichtig, die Maßnahmen zum Eindämmen und zur Bekämpfung einzuhalten.

In den sozialen Onlinenetzwerken sieht man oft, dass manche Mitglieder „‚ Living history‘ ist bunt, nicht braun“ als Schriftzug innerhalb ihres Profilbilds oder Avatars haben. Leider werden Personen, die in historischen Vereinen verankert sind, als „rechtsradikal“ denunziert.

Besonders bei Akteuren, die das Mittelalter darstellen, sind diese Schriftzüge zu finden.

Im Denken der mancher Leute bedeutet, dass Personen, die sich an der Vergangenheit festhalten oder sich für diese interessieren, automatisch, dass man „rechtsradikal“ ist.

Dabei vergessen sie aber, dass Deutschlands Vergangenheit nicht nur zwölf Jahre unter der Terrorherrschaft der Nazis ist, sondern es auch noch viele tausend Jahre gibt, die anders waren.
Das spielt bei den Zeigefinger-Leuten aber keine Rolle, denn auch, so argumentieren sie, gab es im Mittelalter Pogrome gegen Juden.
Wenn Seuchen ausbrachen, wurden die Juden beschuldigt.

Bedingt durch die religiösen Beschränkungen waren viele Juden Geldverleiher. So konnte man Elend und Krankheiten auf die Juden schieben, um seinen Verpflichtunggen der Rückzahlung des geliehenen Geldes nicht nachkommen zu müssen, wenn die Juden vertrieben oder – noch schlimmer – getötet wurden.

Dies war im Mittelalter und auch schon davor leider gang und gäbe, in allen Ländern.

Bei Mittelalterveranstaltungen wird so etwas nicht dargestellt.

Auch tummeln sich dort nicht nur Einheimische. Ausländer werden auch nicht ausgegrenzt.

Für manche „Zietgenossen„scheint aber Geschichte generell ein Problem zu sein.

Das Denunzieren von Mittelalterveranstaltungen als „rechtsradikal“ zeigt, dass diese Leute keine Ahnung haben.

Gegen 4:30 Uhr, nachdem ich mit Cora vom Gassigehen zurückgekommen war, schaute ich vor dem Duschen kurz auf Facebook. In der App stand, dass ich für dreißig Tage gesperrt sei.
Ich legte Widerspruch ein.

Mit wurde ein Bild von Claus Schenk Graf von Stauffenberg angezeigt, dass ich am 20.7.2019 zum Jahrestag des leider erfolglosen Attentats gegen Hitler veröffentlicht. Dieses Bild hatte ich von Wikipedia heruntergeladen.

Vor etwa zwei Wochen passierte mir so etwas ähnliches.

Facebook schrieb mir, dass man dieses Bild entfernt habe, weil es gegen die sogenannten „Gemeinschaftsstandard“ verstoße.
Ich legte Einspruch ein. Das Bild wurde freigegeben und erschien wieder in der Timeline.

Heute Morgen wurde mir vonseiten Facebooks mitgeteilt, dass ich wegen dieses Bildes für dreißig Tage gesperrt worden sei.
Dies Einzige, was man in einem solchen Fall machen kann, ist Einspruch erheben. Man kann nicht mehr mit Facebook interagieren . nichts veröffentlichen, nichts kommentieren, nichts „liken“.
Etwas anschauen funktioniert allerdings.

Seltsam war, dass ich einen Beitrag veröffentlichen konnte.

Vor einigen Tagen wurde ein Bild von von Stauffenberg eingemakelt, es würde gegen die „Gemeinschaftsregeln“ von Facebook verstoßen.
Ich hatte es zum 20.7. vorigen Jahres gepostet.
Ich legte Widerspruch ein, dem stattgegeben wurde.
Gerade wurde das Bild wieder angezeigt und mir gedroht, mich für 30 Tage zu sperren.
Falls ich nichts poste, hält meine Gattin Euch auf den Laufenden.

Ansonsten konnte ich mich „frei bewegen“.

Gegen 6:05 Uhr gab Facebook dann Entwarnung.

Dein Beitrag ist wieder auf Facebook
Heute um 06 : 05
Es tut uns leid, dass wir das falsch aufgenommen haben. Wir haben deinen Beitrag noch einmal geprüft und bestätigt, dass er unseren Gemeinschaftsstandards entspricht.
Wir möchten uns dafür bedanken, dass du dir die Zeit genommen hast, eine erneute Überprüfung zu beantragen. Durch dein Feedback können wir uns weiter verbessern.

Ich habe das Bild unter die Lupe genommen.
Dort ist Claus Schenk von Stauffenberg mit einer Wehrmachtsuniform zu sehen. Nirgends ist ein Emblem der Nazis zu sehen.
Ich hatte befürchtet, dass ein automatisierter Scanner möglicherweise ein verbotenes Symbol gesehen haben mag.

Was mich geärgert hatte, war, dass dieses Bild zweimal angemakelt wurde.

Welchen Verdacht ich habe …

Die sogenannte „Taskforce“ von Facebook, die dazu da ist, um Hassbeiträge oder Verstöße gegen die Gemeinschaftsstandards aufzuspüren, hat Mitglieder in ihren Reihen, die sich mit Geschichte nicht auskennen.
Solche Leute sollte man kündigen.

Wenn in den sozialen Onlinenetzwerken mal informationelle Ebbe herrscht oder es manchen langweilig wird, kommt es zu Auswüchsen, die schon wehtun. So werden Dinge vor allem bei „Facebook“gepostet, die völlig neben der Spur sind.

„So änderst Du den Facebook-Algorithmus.“

Ein Algorithmus ist eine eindeutige Handlungsvorschrift zur Lösung eines Problems oder von Problemen. Algorithmen bestehen aus endlich vielen, wohldefinierten Einzelschritten. Damit können sie zur Ausführung in ein Computerprogramm implementiert, aber auch in menschlicher Sprache formuliert werden.

Es wird behauptet, dass im Nachrichtenverlauf – „News-Feed“ genannt – immer nur 25 Freunde angezeigt werden, die Facebook vorschlägt.
Man könne dies umgehen, indem Freunde einfach den Post (Beitrag) kommentieren oder auch „liken“ sollen.
Denn dann würden diese Freunde als erste angezeigt.

Leider werden dann Tatsachen mit Spekulationen vermischt.

Es gibt allerdings zwei „News-Feeds“: „Top-Meldungen“ und „Neueste Meldungen“.
Für beide Feeds gibt es zwei verschiedene Algorithmen.
„Neueste …“ zeigt die chronologisch aktuellen an.
Bei „Top …“ wird es schwieriger. Die Beiträge, die viele Interaktionen haben und oft verbreitet werden stehen dann oben, ebenso die mit hoher Relevanz
Was immer „hohe Relevanz“ bedeuten mag!

Wenn die Behauptung wie oben aufgestellt wird, schient es um den „Top…“-Feed zu gehen, denn dieser ist standardmäßig eingestellt. Viele wissen auch nicht, dass es noch etwas anderes gibt oder wo man dies umstellen kann.

Der Algorithmus ist übrigens fest deklariert, was auch bedeutet, dass man ihn nicht ändern kann. Wenn es so wäre, könnte jeder Facebook ändern.

Es scheint so, dass man plötzlich wieder Leute sieht, die man lange nicht gesehen hat.
Der Fokus ist, dass man im Feed Beiträge dieser Personen sucht.

Da in dem Beitrag immer steht, dass man den Text kopieren solle, damit möglichst viele den „Algorithmus ändern“ können, ist es klar, dass es sich lediglich um einen Kettenbrief mit modernem Anstrich handelt.


Laut „Querdenken711“ und „Widerstand 2020“ fand am 16.5.2020 die achte Veranstaltung gegen die Corona-Maßnahmen statt.
Im Vorfeld dieser wurde besonders auch in den Mainstreammedien darauf eingegangen, dass Politiker aus dem rechten politischen Spektrum ihren Einfluss auf diese ausübten.
Am 16.5. wurden ein Teilnehmer von einer Horde linksradikaler Schläger krankenhausreif geschlagen und mit einer Schreckschusspistole traktiert.
Laut Polizei sind diese Schläger der sogenannten „Antifa“ zuzurechnen.

Die „Antifa“ hatte es schon in den 1930-er-Jaren gegeben. Diese kämpfte gegen die erstarkenden Nazis. Da Kommunisten und andere Linksradikale die Nazis als Faschisten bezeichnen, nannten sie sich „Antifaschisten“.

Heute, Sonntag, den 24.5.2020, hatten die Antifa-Leute eine Gegen-Veranstaltung zur Anti-Corona-Demo initiiert, weil die AfD – respektive Alice Weidel – diese Demo angemeldet hatte.
Die „Antifa“ hatte gegendemonstriert, weil diese Demo von den „Faschisten“ – also AfD – organisiert worden war.

Und hier liegt die Crux!

Der „Antifa“ ist es völlig egal, welches Thema eine Veranstaltung hat. Wenn sie von „rechts“ kommt, macht man eine Gegendemo oder prügelt auf (vermeintlich) Rechte ein.

Und „Rechts“ ist bei der „Antifa“ ein weitgestreutes Feld. Da in der „Antifa“ Linksradikale und Anarchisten sind, sind im Prinzip alle, die nicht deren „freiheitliche Themen“ besetzen dem rechten Milieu zuzuordnen. Vom linken Verständnis her sind CDU-Mitglieder auch „Faschisten“.

Das einzige Muster, was es bei der „Antifa“ gibt, ist „links“ oder „faschistisch“ (rechts).

Dieses Verhalten ist bigott, denn als die ersten Anti-Corona-Demos stattfanden, wurde in den Medien nicht gesagt, dass auch „Rechte“ dabei waren.

Der „Antifa“ geht es nicht um die Infektionsgefahr, die von den Anti-Corona-Demos ausgeht.

Es geht ihnen nur um ihr einfaches Denkmuster.

Dies ist Heucheln auf höchstem Niveau.

Der Mann lachte herzlich, als er sagte: „In der Schule habe ich Chemie nicht verstanden und hatte eine Fünf.“ Dabei grinst er noch und findet sein Statement ganz toll.

Es ist ein Phänomen – vor allem bei sogenannten „Promis“ – immer wieder darauf hinzuweisen, dass sie schlechte Schüler waren.
Für sie ist es nicht schlimm, dass sie Mathematik, Chemie, Biologie und Physik nie verstanden haben und möglicherweise auch versetzungsgefährdet waren.

Alles nicht schlimm!

Es scheint ja eine Auszeichnung zu sein, dass man Mathematik und Naturwissenschaften in der Schule – und folglich im späteren Leben – nie verstanden hat.

„Ach, das ist ja interessant, dass Sie Journalismus studiert haben“, hört man lobend. Wenn man jedoch erzählt, dass man auch noch ein Informatik-Studium absolvierte, wird es kurios. Dann ist es gar nicht mehr interessant, was man sagt.
„Hören Sie bloß auf! Am Computer tue ich mich schwer. Da müssen mir meine Kinder helfen.“ Danach kommt wieder ein gestelltes Lachen.
Dann erzählt man, dass man in der Schule …

Dieses Kokettieren mit den schlechten Noten ist bei Frauen und Männern übrigens gleich.

Dies ist kein Einzelfall.

Sowas hört man auch nicht nur im privaten Kreis, auch im Fernsehen, bei Interviews oder Quizzen erzählt jemand sowas, um sich zu rechtfertigen, dass diese Frage nicht zu lösen ist, weil in der Schule …

Im Klartext heißt das : „Ich war ein dummer Schüler.“.

Anscheinend ist das aber nicht schlimm, denn man hat es ja zu etwas gebracht.

Irgendwie!

In Hollywood soll es „Eliten“ geben, die Kinder rauben, diese in schalldichte Keller sperren und sie foltern. Dann gewinnen sie angeblich das Hormon Adrenochrom aus dem Blut der Kinder, spritzen sich dies und verjüngen such damit. Die Kinder würden anschließend an Organbanken oder Kannibalen verkauft.

Diese Verschwörungstheorie kursiert nicht erst seit kurzem, sondern schon weitaus länger, als man denkt.
Man denke an die Gerüchte aus dem Mittelalter, Juden würden Kinder essen oder deren Blut trinken.

Am 28.10.2017 veröffentlichte jemand im Politikforum der Plattform „4chan“ – Synonym für „Fortune“ (Schicksal)) – einen Beitrag mit der Überschrift „Ruhe vor dem Sturm“.
Darin behauptet der Autor, der sich selbst „Q“ nennt, dass Hollywoodstars und Eliten wie hohe Beamte einen Kinderhändlerring betreiben würden. Er formulierte, dass das Ziel sei, Kinder zu foltern und Adrenochrom zu gewinnen, um sich damit zu verjüngen beziehungsweise „ewige Jugend“ zu erlangen. Der Autor mit dem Namen „Q“ stellte sich selbst ein hoher Mitarbeiter des Militärs vor, der „Q Clearance“ besäße, was bedeutet, dass er Zugang zu streng geheimen Informationen wie Waffensystemen et cetera hat.

Um wen es sich bei „Q“ handelt, ist bis jetzt nicht geklärt.

Er selbst beschrieb vieles so, dass man einen riesigen Interpretationsspielraum hat.
Darauf angesprochen, was er konkret meine oder warum er stellenweise kryptisch oder sehr vage schreibe, antwortete er, wenn er deutlicher formuliere, wäre die Wahrscheinlichkeit, dass er identifiziert würde, sehr groß.

Er weist auch darauf hin, dass Präsident Trumpf den Kriminellen in der Regierung Paroli biete und der „Tag der Abrechnung“ nahe sei.
John F. Kennedy habe seinen Tod nur vorgetäuscht, damit er zusammen mit Trump den Kriminellen das Handwerk legen könne.
Dass John F. Kennedy hundert Jahre alt wäre, spielt keine Rolle.

Aus den „Erläuterungen“, die „Q“ veröffentlichte, hat sich eine Verschwörungstheorie namens „QAnon“ entwickelt.
Personen, die die „Berichte“ vn „Q“ weiterverteilten nannten sich „Q Anonym“, abgekürzt „QAnon“.

Das Kuriose ist, dass eine Person, die auch noch größtenteils vage Angaben macht oder auch in Rätsel etwas darstellt, so etwas bewirken kann.
Die Behauptung beweisen konnte dieser „Q“ nicht, denn er sagte immer wieder, wenn er konkreter würde, könnte man darauf kommen, wer er sei.

Alles, was er sagte, kann mit keinem Beweis belegt oder gar falsifiziert werden.

Adrenochrom kann sehr einfach synthetisch hergestellt werden.
Nun sollte man sich fragen, worum man Kinder entführt, diese foltert und aus ihnen Adrenochrom gewinnt.
Man könnte es sich einfacher machen und es bestellen. Es ist frei verkäuflich.
Zudem beginge man keine Straftaten.

Theoretisch könnte es sich um einen Gag gehandelt haben, um andere zu verkohlen.

Adrenochrom ist ein Stoffwechselprodukt des Adrenalins und ist an der Bildung des Hautpigments (Melanozyten) beteiligt. Adrenochrom kann synthetisch ohne großen Aufwand hergestellt werden. Es wurde 1952 im Zuge klinischer Studien zum Verständnis der Schizophrenie und deren Behandlung näher untersucht. 1982 wurde Adrenochrom allerdings als psychisch-aktive Substanz verworfen.

Q ist ein gottähnlicher Charakter bei der Serie „Raumschiff Enterprise – Das nächste Jahrhundert“ („Star Trek – TNG“).

Diskussionen sind wichtig, fördern sie doch den Gedankenaustausch und erweitern sie den Horizont. Oftmals treffen gegenteilige Meinungen aufeinander und es gibt trotzdem einen Kontext.
Gift sind allerdings Totschlagargumente.

„Sie meinen auch wohl, wir hätten in der Vergangenheit nur Fehlentscheidungen getroffen.“, „Weil Sie studiert haben, meinen Sie alles besser zu können.“ oder „Ich kann das besser einschätzen, weil ich schon länger in dieser Firma bin.“ kennen viele.

So etwas nennt man „Totschlagargumente“.

Viele Diskutanten lassen sich durch solche inhaltslosen Sprüche in die Ecke drängen und hören dann mit der Diskussion auf.
Das ist die Intention derjenigen, die unbelehrbar sind und andere nicht zu Wort kommen lassen.

Sie unterstellen dem anderen, dass er keine Kompetenz besitzt oder eben keine Erfahrung hat.
Gleichzeitig erheben sich diese Personen selbst in den „Autoritätsstand“, indem sie sich als allumfassend wissend darstellen oder ihre Autoritäten (Stellung oder Rang) herauskehren.

Totschlagargumente gibt es viele. Die meisten kennt eigentlich jeder.

Im Zeitalter von Fakenews, Verschwörungstheorien und ähnlichem Unsinn mehr, kursiert das moderne Totschlagargument „Informieren Sie sich erstmal richtig!“.

Abgewandelte Formen, die nicht so auffällig sind, sind „Sie haben wohl eine Kinder“ oder „Sie arbeiten nicht in diesem Bereich.“
Dies Bewandtnis solcher Phrasen ist die gleiche, nur in abgewandelter Form. Es kommen immer wieder neue Formen hinzu.

Am besten ist es, sich mit demjenigen, der sie benutzt, nicht anzulegen, denn er wird nur mit weiteren Totschlagargumenten kontern.

Das bekannteste aller Totschlagsargumente ist übrigens: „Damit sollten wir noch eine Weile warten!“.

Die emeritierte Professorin für Klimatologie, Greta Thunfisch Thunberg hat ein weiteres Gebiet für sich entdeckt – Virologie.
Sie hat sich in Rekordzeit von einigen Wochen zur weltbesten Virologin entwickelt.

Noch vor einigen Wochen hatte sie behauptet, sie sei anscheinend an Corona (Covid-19) erkrankt gewesen.
Dies hat aber niemanden interessiert.

Seit dieser Zeit hat sich die Ausnahme-Schülerin – Stichwort: „Inselbegabung“ . wohl in Virologie so weit autodidaktisch fortgebildet, dass sie mit den besten Ärzten und der Weltgesundheitsorganisation WHO locker mithalten kann.

Ausgerechnet im Jahr 2020 musste Corona vieles lahmlegen, wo sie doch 2020 als das Jahr erkoren hatte, indem der Klimawandel endlich in eine Richtung des Durchbruchs gelenkt werden sollte.

Man verstehen, dass die Medienmaschine, die hinter ihr steht, kaum noch Geld einnimmt, da die digitale Version von „Friday for Future“ kaum für Aufsehen gesorgt hatte.

Nun versucht sie sich also als „Virologin“, die Korrelationen zwischen Klimawandel und Corona steht – den Glauben an die Wissenschaft.
Sie meint, wenn man den Klimawandel genauso schnell „behandeln“ könnte wie man gegen Corona ankämpft, würde alles gut..

Endlich ist sie wieder in den Medien!

Artikel 5 des deutschen Grundgesetzes enthält zahlreiche Grundrechte, welche die freie Kommunikation schützen.
Unter Absatz steht eindeutig, dass eine Zensur nicht statt findet

Unter Zensur oder Informationskontrolle versteht mein ein Instrument oder Instrumentarium, welches dazu da ist, nur „genehme“ Meinungen beziehungsweise Berichte zu veröffentlichen.
Abweichendes wird verhindert.

Bei der Zensur handelt es sich um eine Vorab-Zensur.

Wenn ein Journalist, Reporter oder Autor etwas veröffentlichen möchte, muss er dies der Zensurbehörde vorlegen und prüfen lassen. Diese entscheidet nun darüber, ob veröffentlicht wird oder darauf hingewirkt wird, es so zu verändern, dass es doch veröffentlicht werden kann.

Artikel 5 beschreibt aber auch, dass man niemandes Ehre verletzen darf.

Hat man jetzt etwas veröffentlicht, kann es passieren – zum Beispiel ist Online-Medien – dass dies mit Blick auf Wahrhaftigkeit und Objektivität oder Ehrverletzung wieder herausgenommen wird.

Dabei handelt es sich dann nicht um Zensur.

Wenn ein Journalist oder Reporter zu einer Veranstaltung gehen und darüber berichten möchte, sollte er sich akkreditieren.
Die Akkreditierung hat den Sinn, dass der Ausrichter der Veranstaltung weiß, wie viele Pressevertreter kommen. Dann kann er Plätze bereitstellen oder Mitteilungen in bestimmter Anzahl anfertigen lassen.

Der Ausrichter muss die Akkreditierung nicht bestätigen.
Auf der anderen Seite ist der Berichterstatter nicht verpflichtet, über die Veranstaltung zu berichten. Es muss dem Veranstalter auch nicht sagen, wo er die Berichte veröffentlicht hat.

Der Ausrichter darf nicht darauf einwirken, was veröffentlicht wird.
Dies wäre dann (Vorab‑) Zensur.
Wenn etwas falsch wiedergegeben wurde, hat er allerdings das Recht einer Gegendarstellung, die er durch den Presserat erwirken kann, falls sich das Medium dagegen sträubt.

Wenn man sich bei „Querdenken 711“ – bekannt durch die Kundgebungen gegen die Anti-Corona-Maßnahmen der Regierung – akkreditieren möchte, muss man ein Dokument ausfüllen.
Dort muss man persönliche Daten, über Name, Adresse, das Medium, für das man arbeitet et cetera angeben.
Das ist (noch) völlig normal.

Kurios wird es dann aber hier:

Aufgrund der verzerrten Berichterstattung in ARD, SWR und ZEIT online sprechen wir nur mit Journalisten, die die beigefügte Erklärung unterzeichnen.

In der „Erklärung“ steht Folgendes:

Ich, _____________________, bin mir bewusst, dass ich als
Journalist eine hohe Verantwortung habe, da ich die veröffentlichte
Meinung „herstelle“ und somit die Basis für den gesellschaftlichen
Diskurs und politische Entscheidungen bin.
Ich verpflichte mich hiermit wahrheitsgemäß, unparteiisch und vollständig zu berichten und die Grundrechte gemäß Grundgesetz Artikel 5 zu wahren, insbesondere „Eine Zensur findet nicht statt.“.

So eine „Erklärung“ ist völlig sinnentleert, da der Deutsche Pressecodex für Journalisten maßgeblich ist, in dem viel mehr Grundsätze stehen.

Besonders die Passage mit der Zensur ist sinnlos, weil nicht der Journalist – wenn es eine gäbe – keine Zensur übt, sondern die zuständige Behörde oder Stelle.

Man versucht Druck auf die „zugelassenen Journalisten“ ausüben, dass sie genau das schreiben oder berichten, was auf den Kundgebungen passiert.

Initiator von „Querdenken 711“ bringt es auf den Punkt.

Interwiews von mir nur an Journalisten, die unsere Erklärung unterzeichen.

Der Rechtschreibfehler bei „Interwiews“ wurde übernommen.

Dies hört sich nach (Vorab‑) Zensur an.

Momentan gibt es zwei große „Gruppen“, was die Meinung zu Anti-Corona-Maßnahmen betrifft. Die einen sagen, es sei richtig, dass es die Beschränkungen gibt, die anderen sind dagegen.
Nun versuchen welche zu vermitteln, allerdings fragwürdig.

„Toleranz und Respekt“, heißt es in deren Präambel. Das hört sich schon mal gut an. Weiter geht es damit, dass man Leute nicht einfach in die Ecke „Weltverschwörungstheoretiker“ stellen dürfe. Man müsse auch über deren Meinung nachdenken, schließlich sei überall ein Quentchen Wahrheit.
Es gehe nicht an, dass man Schubladen öffne, weil einem die Meinung des anderen nicht passe.

Dies sind hehre Ziele.

Dazu kommt eine Passage der Antrittsrede des ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker, der darüber philosophiert, was passiert, wenn eine Seite die Wahrheit für sich alleine beansprucht.

Nachdem man die Regeln festgelegt hat, wird es kurios.

Nun behaupten die Moralapostel, dass der Begriff „Weltverschwörungstheoretiker“ eine Beleidigung für kritische Menschen sei. Diese machten sich nämlich Gedanke wie jeder andere und hätten auch Ängste. Es wäre moralisch nicht hinnehmbar, dies zu ignorieren.

Wenn kritische Menschen sich Fragen stellten, ob der Corona-Virus wirklich so gefährlich sei, wie die mit Gebühren finanzierten Medien dies darstellten, könne man dies nicht einfach unter den Tisch kehren und ignorieren.
Wenn diese Menschen sich bei anderen Quellen informiert hätten, die in diesen Medien nicht zitiert würden, müsse man dies anerkennen.
Die über Gebühren finanzierte Medien verbreiteten nur die Meinung der Regierung.

Stopp!

Bis hier hin und nicht weiter!

Man sieht, dass es sich um eine dreiste Manipulationsmethode handelt, in der suggeriert wird, dass oben genannte Medien nicht frei wären, andere jedoch schon!

Hier ist die Crux!

Man versucht mit perfiden Mittel den „Weltverschwörungstheoretiker“ eine Plattform unter dem Deckmäntelchen „Toleranz und Respekt“ zu eröffnen.

Weiter unten in dem Pamphlet heißt es, dass diese Menschen sich Gedanken machen würden, wie die unter dem Kampf gegen Corona entzogene Freiheitsrechte verteidigt und wiederhergestellt werden könnten.
Es muss jetzt nicht gesagt werden, dass die Moralapostel sich gegen die Anti-Corona-Maßnahmen auflehnen, weil es ihr gutes Recht sei.
Immer wieder wird darauf hingewiesen, dass jeder gleichberechtigt seine Meinung kundtun darf. Gleichzeitig reden sie aber von Informationskontrolle des Staates und das man diesem nichts glasuben dürfe.

Die vermeintlichen Moralapostel sind „Weltverschwörungstheoretiker“, die sich tarnen und anderen ihre Meinung aufdrängen wollen, die der Anderen aber als „Staatspropaganda“ abtun.

Auf sowas darf man nicht hereinfallen.

Den Verschwörungstheoretiker rund um die angebliche „Corona-Lüge“ ist nichts zu schade, um es für eigene Zwecke zu missbrauchen.
Die wirren Aluhut-Träger haben einen Zusammenhang zwischen dem neuen Mobilfunkstandard 5G und Corona (Covid-19) konstruiert.

Angeblich sei Corona zeitgleich mit der Einführung von 5G aufgetreten.

Da Deutschland nur in einigen wenigen Großstädten 5G-Anlagen zum Testen aufgestellt hat, ist ein Zusammenhang nicht gegeben, wie von den Verschwörungstheoretikern behauptet wird.
Wenn es stimmte, müsste es in Gangelt, Kreis Heinsberg, – dem Corona-Hotspot in Deutschland – ein funktionsfähiges 5G-Netz geben.
Dies ist aber nicht der Fall.

Es wird ohne Vergleichsstudien behauptet, dass das 5G-Netz das Immunsystem des Menschen schwäche und dadurch gefördert werde, dass sich Krankheiten schneller ausbreiten könnten.

Bedingt durch die höheren Datenübertragungsraten bei 5G werden höhere Frequenzen benötigt. Diese liegen im Bereich um 38 Gigahertz. Man spricht auch von Millimeterwellen.
Durch neue fokussierbare Antennen und Transmitter reduzieren sich die Übertragungszeiten für Datenpakete auf unter einer Millisekunde.
Da höhere Frequenzen und kleinere Wellenlängen nicht soviel Energie erzeugen, reduziert sich folglich auch die Wärmewirkung.
Experten des Bundesamts für Strahlenschutz haben in Studien bewiesen, dass diese geringe Wärmewirkung nur in den oberen Hautschichten eindringe und keinen Schaden anrichte.

Um das Immunsystem zu schwächen, müsste man Menschen schon sehr hohen Strahlungen aussetzen, die nicht mal in der Anfangszeit des Mobilfunks erreicht wurden.

Noch bevor es die Mobilfunknetze gab, wurden ISDN-Telefone eingeführt, die nicht mehr wie die „alten“ analog, sondern digital funktionierten.
Zu dieser Zeit kamen auch sogenannte Schnurlos-Telefone heraus und es kursierten die ersten Gerüchte, dass diese Telefon durch die „getakteten Verbindungen“ Krebs verursachen würden.

Dies konnte weder bei den Schnurlos-Telefonen noch bei Mobiltelefonen nachgewiesen werden.

Jedes Mal, wenn ein Mobilfunkstandard oder Datenübertragungsstandard bei Mobiltelefonen durch einen neueren abgelöst wurde, flammten diese Gerüchte wieder auf.

Diese Verschwörungstheorie wird auch bei Personen verbreitet, die sich gegen die angeblichen „Freiheitsbeschränkungen durch die Anti-Corona-Maßnahmen“ aufzulehnen meinen.

Da diese Corona-Leugner und –Verharmloser behaupten, dass Corona nicht schlimmer als eine Grippe oder Erkältung sei, kommt es ihnen gerade recht, dass man einen Zusammenhang mit 5G konstruieren kann.

Da angeblich die elektromagnetische Strahlung von 5G das Immunsystem schwäche, kann man bei der Behauptung bleiben, dass Corona harmlos sei, denn wenn Menschen erkrankten und im schlimmsten Fall stürben, liege dies nicht am Corona-Virus, sondern daran, dass das Immunsystem durch die „5G-Strahlung“ zerstört worden sei.

So kann man auch behaupten, dass diese Personen durch eine völlig harmlose Erkältung gestorben seien, weil der Körper keinerlei Abwehrkräfte mehr gehabt habe.

Gedanken