Gedanken

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In Deutschland wird geimpft, zwar langsam, aber immerhin.
Durch die verminderten Lieferungen durch BioNTech wird es leider noch etwas so behäbig bleiben.
Gesundheitsminister Jens Spahn ruft seit einigen Tagen die Bevölkerung zu mehr Zusammenhalt und Geduld auf.

Hand aufs Herz!

Jens Spahn hat ziemlich schlechte Arbeit geleistet, was die Beschaffung und die Logistik bei den Impfdosen angeht.
Nun kommt leider auch noch hinzu, dass BioNTech und Pfizer nicht so viel liefern, wie bestellt.
Dias ganze Desaster ist, dass die Bundesregierung und die EU lange Zeit – aus welchen Gründen auch immer – auf Sanofi gesetzt hatten. Sanofi musste aber leider zurückrudern, weil es doch nicht so schnell mit der Entwicklung und Zulassung geklappt hatte wie erhofft.
Curevac aus Tübingen war auch nicht als erster am Start.

Nun musste man umdisponieren, was wieder Zeit kostete, weil die schon längst gescheiterte EU zu lahm ist, um schnell zu handeln.
Die „Beschaffungsexperten“ stellten EU-Interessen vor die nationalen Interessen, was auch wieder Zeit verstreichen ließ.
Ich habe hautnah mitbekommen, wie es lief und kann nur bei jeder Meldung über danebengelaufenen Impflieferungen den Kopf schütteln.

Jens Spahn hat dabei auf ganzer Linie versagt.
Er hat sich auf andere verlassen, die außer die Hände in den Schoß zu legen, nichts getan haben. Er hätte es wissen müssen, wie es ist, wenn man ein altes faules Walross wie die EU und manche EU-Politiker von hier nach da bewegen will.
Er hat lieber naiv darauf gehofft, dass alles wieder gut wird.

Pustekuchen!

Durch sein Zögern ist das Kind in den Brunnen gefallen.

Nun soll das Volk also den Ball flachhalten und eben warten.

C’est la vie!

Man muss sich aus seinem Hause solche „oberklugen“ Sprüche anhören, wie, dass man sich das Besorgen eines Impftermins nicht als Lebensaufgabe machen solle.
Dazu kam, dass er dreist meinte, die Durchimpfung von Deutschland könnte bis spät ins Jahr 2022 dauern.

Wir, dass Volk haben das Kind nicht in den Brunnen geworfen.
Wir haben alles aus Selbst‑ und Fremdschutz schön mitgemacht.
Langsam reicht es aber.

Leider ist eine hochinfektiöse Mutation des Coronavirus aufgetaucht.
Man muss darauf achten, wo sie auftaucht.
Nun aber erstmal den Winterlockdown 2020⁄2021 mit der neuen Mutation zu begründen, ist mies und dumm.
Nicht die neue Variante hat den Lockdown nötig gemacht, sondern die Leichtfertigkeit vieler, die meinten, sie bräuchten sich nicht mehr an die Pandemie-Regeln zu halten.
Dazu kommt das Desaster mit der Impfstofflogistik, was momentan sehr schwer auf den Schultern Spahns lastet.

Herr Spahn hat dabei versagt, nicht das Volk.
Das darf das Volk nicht vergessen.

Einer der größten Hochstapler in der Politik ist nach Hause gegangen.
Der selbstverliebte Trotzkopf zeigte in den letzten Tagen nach der verlorenen Wahl noch mehr von seiner Verwirrtheit.
Damit ist zumindest offiziell Schluss.

Die amerikanischen Wähler haben den populistischen Aufwiegler in die Schranken verweisen, was dieser nicht wahrhaben will.
Auch nachdem seine aufgehetzten Lemminge das Capitol stürmten und dort viel Unheil anrichteten, reichte es für Forrest Trump nicht, darüber nachzudenken, ob seine Art zu regieren – Wenn man es überhaupt “Regieren” nennen kann – die richtige ist.
Unverfroren palaverte er weiter seinen Sermon vom angeblich bewiesenen Wahlbetrug, ohne auch nur einen Beweis vorzulegen.

Die USA liegen soziologisch am Boden, da die Bevölkerung zerstritten ist, was der größte Verdienst Trumps im negativen Sinne ist.

Das Schlimme ist, dass seine Anhänger seinen geistigen und verbalen Durchfall glauben.

Es ist nicht damit getan, dass jetzt ein neuer Präsident an der Spitze steht. So schnell wird es keine Harmonie geben.

Es war schon verwunderlich, dass gestern bei der Amtseinführung Bidens keine Demonstration oder ähnliches stattgefunden hat.

Biden wird auf dem schnellsten Wege Entscheidungen von Trump rückgängig machen. Man denke nur an den Ausstieg aus dem Pariser Klimaabkommen oder die menschenunwürdige Flüchtlingspolitik, wenn man überhaupt von “Politik” in diesem Zusammenhang reden kann.

Auch die völlig konfuse und realitätsferne Corona-Handhabung hat nun ein Ende.

Biden muss aber auch in der Außenpolitik den Dreck von Trump aus den Häuser anderer Staaten kehren.

Eine Mammutaufgabe, die aber zu schaffen ist.

Nun gibt es endlich Impfstoffe gegen die Corona-Seuche.
Die ersten basieren auf sogenannter „mRNA“ und „Vektorisierung“.
Die Technik dahinter ist der Manipulation der Virus-Informationen geschuldet.

Es geht um Verdienste der Gentechnik.

mRNA-Impfstoffe

Der Impfstoff der Firma BioNTech und Pfizer basieren auf sogenannte mRNA-Sequenzen. Dies ist bestimmte Informationen im Bauplan des Virus, anhand der menschliche Organismus Eindringlinge eindeutig erkennt.
Ein Virus dockt sich mit dem „Spike“ (Dorn) an eine menschliche Zelle. Durch diesen „Spike“ infiziert der Virus die Zelle und infiltriert sie mit dem Bauplan von sich selbst. Die Zelle beginnt nun, Kopien dieses Virus zu produzieren.
Bei dem auf mRNA basierendem Impfstoff wird die Gen-Sequenz des „Spikes“ gespritzt. Der Zellen bauen nicht die Spikes, mehr nicht. Der Bauplan für die „Spikes“ steht in der sogenannten „mRNA“.
Die Zellen, die die Spikes produzieren alarmierend das Immunsystem, dass nun Antikörper gegen die Spikes generiert.
Damit ist der Körper dann gegen die Original-Viren immun, weil er nun die „Spikes“ der echten (funktionstüchtigen) Viren erkennt. Das bedeutet, dass das Immunsystem die Viren zerstört.
Die „Spikes“, die durch die Impfung produziert wurden, werden auch nach der Bildung der Antikörper zerstört, genauso wie die Zellen, die diese „Gebaut“ haben.

Vektor-Impfstoff

Der Vektorimpfstoff funktioniert so ähnlich.
Ein Virus, das für den menschlichen Körper völlig harmlos ist, wird dahingehend manipuliert, dass es den Bauplan für die „Spikes“ enthält.
Das Virus dockt an Zellen an und produziert „Spikes“. Mehr steht in dem Bauplan nicht drin.
Die „Spikes“ bewegen sich nun frei im Blut und das Immunsystem erkennt sie, worauf es Antikörper bildet.

Diese zwei Techniken basieren auf Gen-Technologie.
Ohne Gentechnik oder –technologie hätte man weiterhin auf die Impfung mit Totviren oder deaktivierten Viren setzten müssen. Menschen bekommen Viren gespritzt, die eigentlich nichts mehr anrichten können.
Die Betonung liegt auf „eigentlich“.
Bei so einer Form der Impfung bekommen viele Personen einen leichten Verlauf dieser durch die Viren verursachte Krankheit bekommen.
Bei Covid-19 (Corona) kann man einen noch so leichten eventuellen Verlauf nicht verantworten.

Es ist gut, dass es die Gentechnik gibt.

Einen traurigen Rekord von über zweimillionen Corona-Infizierten hat Deutschland heute zu vermelden. Seit gestern sind 22 368 Menschen zum Vortag infiziert. Die Pandemie hat ca. 45 000 Menschenleben gefordert.


Dem zum Trotz gibt es immer noch welche, die dies verleugnen.

Diese sind aber auch die, die die Regierung permanent kritisieren, wenn etwas in dieser Beziehung schiefläuft. Andersherum palavern sie, dass die Pandemie gar nicht sooo schlimm sei und die Zahlen seien gefälscht. Sie haben die Floskel „Die tägliche Zeitung der Coronazahlen“ geprägt, die eigentlich nur aussagt, wie dumm und menschenverachtend diese Menschen sind.
Diese Menschen sind unbelehrbar und leben in ihrer eigenen Welt.

Hat der sogenannnte „Lockdown“ etwas gebracht?

Er hat zumindest die Zahlen einigermaßen stabilisiert und etwas heruntergebracht, nicht viel, aber immerhin etwas. Dies lässt sich aus der grafischen Darstellung herauslesen.

Dies sind die Fallzahlen der täglich Neuinfizierten von Oktober bis heute.
Der Trend geht etwas nach unten, nachdem er Ende November/Anfang Dezember gestiegen ist.

Man kann in Anbetracht des „Lockdowns“ im Frühling, durch den die Zahlen auf ein Zehntel des ursprünglichen Wertes gesenkt werden konnten, auch diesmal davon ausgehen. dass die Zahlen gesenkt werden können.
Man darf nicht vergessen, dass Weihnachten war und die Zahlen nicht kontinuierlich gemeldet wurden. Dies sollte sich aber nun auch wieder eingependelt haben.

Anbetracht, dass nun die Impfungen gestartet sind, kann man ein Licht an Ende des Tunnels sehen.
Auch wenn einiges im Argen beim Impfen liegt, wird sich alles einpendeln.
Aufgrund des unmissverständlichen Aufdeckens von Pannen und Erschleichungen beim Impfen hat nun auch das „Sozial‑ und Integrationsministerium“ – respektive Gesundheitsministerium – reagiert und einen Rundbrief an die Kliniken und Krankenhäuser in Baden-Württemberg verschickt, in dem nochmals eindringlich darauf hingewiesen wird, welche Personen nach Priorität zu impfen sind.

Zweimillionen Infizierte insgesamt in Deutschland sollte jedem zu denken geben.

Seit Ende vorigen Jahres wird in Deutschland gegen das Corona-Virus geimpft. Laut der Liste der Ständigen Impfkontrolle – STIKO-Liste – gibt es ganz klare Regeln, wer wann geimpft wird. Leider setzen sich manche Leute darüber hinweg und manipulieren, damit sie früher dran kommen.

So geschehen in einem bekannten Krankenhaus.

Personal in Notaufnahmen und Fieberambulanzen sowie Intensiv‑ und Coronastationen stehen oben auf der Prioritätenliste.
Diese haben besonders viele Kontakte mit potenziell Coronainfizierten.

Das passt manchen Egoisten nicht, da sie ja warten müssen, bis sie dran sind.

Die Verwaltungsangestellte der oben genannten Notaufnahme kam auf eine „geniale“ Idee, wie sie sich vordrängeln könne.
Bevor sie in die Verwaltung berufen wurde, hatte sie eine 30-Prozent-Stelle in der Notaufnahme. Dies steht trotz alledem noch in ihrem Vertrag. Sie hat aber seitdem nicht mehr dort gearbeitet.
Sie posaunte heraus, dass sie ja noch „Mitarbeiterin der Notaufnahme mit 30 Prozent“ wäre und besorgte sich einen Impftermin. Als zuständige Verwaltungsangestellte kann sie sich auch selbst eine Bescheinigung ausfüllen, dass sie eben dort arbeitet. Einer ihrer Vorgesetzten kann dies aber auch getan haben

Dies ist eine miese egoistische Art, sich eine Impfung zu erschleichen.

Im Gegensatz zu ihren Kollegen in der Notaufnahme ist diese Frau schon geimpft, obwohl sie momentan noch kein Anrecht darauf hatte.

Laut Informanten in der Verwaltung und im Aufsichtsrat hat sich ein Arzt auch die Impfung erschlichen.
Mit der Begründung, er habe Übergewicht und rauche, weswegen er auch zur Risikogruppe gehöre, trotz Alters von 50 Jahren, hat er auch eine Bescheinigung vorgelegt und bekam seine Impfung. Er musste allerdings dazu nach Ulm fahren.
Mit einem anderen Arzt brüstet sich ein Bericht des SWR, in dem ein Verantwortlicher davon spricht, dass es kaum Impfdosen gäbe und erst ein Arzt geimpft wäre. Dieser Arzt hat übrigens Anrecht auf das Impfen, da er auf der Corona-Station arbeitet.

Bei den anderen Erwähnten handelt es sich um erschlichene Impfungen.

Nun fragt man sich, wer von der Verwaltung solche Bescheinigungen ausstellt.


Man stelle sich folgende Szene vor …

Der Chef eines Unternehmens in der Telekommunikationsbranche ist verschwunden. Zwei Beamte der Kriminalpolizei kommen in die Firma und möchten mit Mitarbeiter über Verschwinden reden, um Ansatzpunkte zu sammeln. Sie stellen sich mit Dienstausweisen vor und fragen, ob sie den stellvertretenden Chef sprechen könnten.
Die Person am Empfang zückt ihr Handy, hält es auf die beiden Beamten und macht einen Film mit dem Kommentar: „Heute ist Dienstag. Die Polizei kommt hier ohne Beschluss herein. Ich dokumentiere das illegale Eindringen.“.

Diese Szene stammt aus einer Episode von „Letzte Spur Berlin“.
Es ist nicht abwegig, was dort dargestellt wird, denn es spiegelt die Realität sehr nah wider.

Jeder meint heutzutage, er könne Journalist sein oder sogar Enthüllungsjournalist.
Das ist symptomatisch für diese Zeit, in der wir leben.
Jeder, der ein Smartphone hat, eine Kamera oder Videokamera, meint, er sei der beste Fotograf oder Kameramann, geschweige denn Journalist.

Bei jeder kleinsten Möglichkeit wird heute gefilmt, zum Beispiel wenn das Auto von jemandem im absoluten Halteverbot steht und die Polizei veranlasst, dass dieses abgeschleppt wird oder wie im obigen Fall aus der Krimi-Episode.

Die meisten Fotos die mit Smartphones geschossen werden, sind nicht schön. Es wird nicht fotografiert, es wird geknipst, ohne darüber nachzudenken. Ebenso ist es mit Videos. Weil es mit dem Smartphone bequem ist, es hochkant in der Hand zu halten, werden auch die Video so gemacht. Hochkant-Videos sind nicht ästhetisch. Warum sind Fernseher, Laptop-Displays und Monitore quer – die längste Seite ist die horizontale – angebracht?

Gibt es Hochkant-Monitore?

Nein!

Eine Ausnahme: Bei Zeitungsverlegern gibt es so etwas manchmal, um das Layout zu kontrollieren.

Ansonsten ist es ein Tabu, Videos hochkant zu drehen.

Die Möchtegern-Journalisten stellen jenseits des Rechts am eigenen Bild Videos online in die sozialen Online-Netzwerke.
Wenn man jemanden fotografiert oder filmt, darf man das Material nicht ohne Erlaubnis veröffentlichen, was viele aber nicht wahrhaben wollen.
Auch echte Journalisten dürfen dies nicht ohne weiteres.

Wenn man Videos sieht, wie die Polizei gegen jemanden vorgeht, fragt man sich sowieso, welchen Zweck diese dienen. In den meisten Fällen wollen die Filmer über die Willkür der Polizei berichten. Manche meinen auch, wenn sie filmen, würde die Polizei Angst bekommen.

Die Frage, worüber berichtet wird, ist eine Frage der Relevanz. Dies gehört zum Handwerkszeug eines Journalisten und kann in der Regel von einem Amateur oder Hobbyreporter oder Möchtegern Journalisten nicht beantwortet werden.

Auch wenn man ein teures Equipment besitzt, heißt es nicht, dass man Journalist ist, denn um Journalist zu sein, gehört wesentlich mehr als Fotos oder Videos anzufertigen und über irgendwas zu berichten.

Es geht um wesentlich mehr, was dieses Klientel aber leider nicht begreifen wil. oder nicht begreift.

Gestern spielten sich unglaubliche Szenen im amerikanischen Capitol ab. Aufgebrachte Anhänger des scheidenden Präsidenten Trump meinten, sie dürften das Capitol stürmen, um durchsetzen zu wollen, dass dieser im Amt bleiben darf.

Während der Querelen starben leider vier der Demonstranten.

Das ganze Problem ist, dass die USA bedingt durch die permanente populistische Hetze von Donald Trump tief politisch gespalten sind.
Zudem kommt noch, dass er nicht verlieren kann und seine Fans und Anhänger aufhetzt, seinen Schwachsinn zu glauben, es habe massive Wahlfälschungen gegeben.
Keine dieser Behauptungen Trumps ist belegt, doch die aufgeputschten Anhänger glauben „ihrem Präsidenten“.
So ist dem auch geschuldet, dass diese aufgebrachte Personen es für völlig legitim halten, das Capitol zu stürmen, um zu verhindern, dass der Kongress Joe Bidens baldige Präsidentschaft proklamiert und zertifiziert.

Dass Donald Trump nicht wirklich ernstzunehmen war, wusste man ja eigentlich immer. Keiner hat allerdings etwas dagegen unternommen.

Trump hat die Stürmung mitverschuldet, da er aus seinem Narzissmus heraus nicht zugeben wollte, die Präsidentschaftswahl verloren zu haben.

Durch die unterschwellige Hetze, die er immer gegen bestimmte Gruppen betrieb, ist die Lage eskaliert.

In den Tumulten und um diese herum gab es leider vier Todesopfer, wovon eine Frau angeschossen wurde und die drei anderen „medizinische Notfälle“ gewesen sein sollen.

Erst Stunden später nahm der Kongress seine Beratungen demonstrativ wieder auf, um Trumps Niederlage bei der Wahl endgültig zu besiegeln.

Joe Biden meinte dazu: „Das Capitol zu stürmen, Fenster einzuschlagen, Büros zu besetzen, den Senat der Vereinigten Staaten zu besetzen, sich durch die Schreibtische des Repräsentantenhauses im Capitol zu wühlen und die Sicherheit ordnungsgemäß gewählter Beamter zu bedrohen, ist kein Protest. Das ist Aufruhr.“

Andere Kongress‑ und Senatsmitglieder sprachen von inländischen Terroristen.

Trump veröffentlichte larifari eine Proforma-Videobotschaft,  indem er seine Fans aufrief, nach Hause zugehen. Dies kann man keinesfalls als Reue auffassen, denn kurz vorher hetzte er sie noch auf, zum Senat zu gehen und die Zertifizierung seiner Abwahl zu verhindern.

Trump darf sich den Schuh der vier Todesopfer anziehen.

Er wird jegliche Schuld von sich weisen, doch diese lastet schwer auf ihn.

Nachtrag, 7.1.2021:
Noch-Präsident Trump sicherte laut seines Sprechers zu, die Übergabe an Biden werde „ordentlich“ verlaufen. Trotz alledem schob er noch hinterher, dass er mit der Wahl nicht einherginge und die „Fakten“ ihm recht gäben und er nicht aufhören werde, die Wahl anzuzweifeln.
Dieser Mann ist nicht belehrbar.

Nachtrag 8.1.2021:
Noch-Präsident Trump hat die Randale verurteilt und sprach davon, es müsse sich versöhnt werden und es sei Zeit der Heilung.
Etwas später sprach der wieder davon, dass er am Wahlergebnis zweifle.
Er will an der Vereidigung Bidens nicht teilnehmen, was wieder für seinen Narzissmus spricht.

Nachtrag 9.1.2021:
Der Micro-Feed-Netzwerk Twitter hat Donald Trumps Konto dauerhaft gesperrt mit der Begründung, dass er zu Gewalt aufgestachelt habe.
Ebenso wurde das Konto seines Wahlkampfteams gesperrt.
Auch Facebook plant, Trumps Konto dort zu sperren.

In den sozialen Online-Netzwerken tummeln sich bekanntermaßen auch Politiker. Viele sind nur dort, weil es „in“ ist oder weil sie meinen, dort präsent sein zu müssen. Manchmal will die Partei dies auch.


Viele Statements von Politikern sind ähnlich wie „Auf dem Meeting gute Gespräche geführt mit …“.
Nun wartet man vergebens darauf, dass noch etwas kommt, zum Beispiel, was denn genau besprochen wurde und welchen Konsens es möglicherweise gegeben  oder welche Meinung derjenige hatte, der es schrieb.

Pustekuchen!

Bei dem allgemeinen Statement, dass man sich irgendwo mit jemanden getroffen habe und dass man „gute Gespräche“ geführt habe, hört und sieht man nichts.
Man fragt sich, warum dieser Politiker dies geschrieben hat.

Weil er seine Arbeit nicht richtig tut.

Wenn es etwas zu berichten gäbe, würde er es auch schreiben!

Mitnichten!

Sie möchten so viel wie möglich für sich behalten, damit niemand von den Wählern erfährt, welchen Standpunkt er vertritt. Von den Wählern könnte sich ja jemand vor den Kopf gestoßen fühlen und ihn vielleicht nicht mehr wählen.
Da geht nicht.
Er will ja wiedergewählt werden und tut alles dafür, dass er weiter in Gremien und so weiter sitzen darf.

Die eigene Meinung könnte ja den Wähler verstimmen und dann entschiedet sich jemand, einen anderen zu wählen.

Auskunft darüber, worüber sie gesprochen haben, wer welche Meinung vertrat und was herausgekommen ist, gehört auch zu deren Job.
Erst,  wenn man weiß,  welchen Standpunkt welcher Politiker vertritt,  kann man entscheiden,  ob und wer seine „Wählerstimme“ bekommt.

Wenn ich über wissenschaftliche Erkenntnisse berichte,  schreibe ich auch nicht „Mit Steven Hawkings gute Gespräche über Astrophysik geführt“, anstatt Fakten.

Man sollte meinen, dass jede Person fähig ist, sich auszudrücken sowie sich gut und vernünftig artikulieren kann. Manchmal denkt man aber bei bestimmten Kapriolen eher das Gegenteil.
Es geht nicht um die Rechtschreibung und Grammatik.

Es geht um die kleinen „lustigen Symbole“ – genannt „Smileys“ oder „Emojis“.

Angefangen hatte alles mit der Erfindung des Smileys im Jahre 1963 durch Harvey Ball, die motivieren sollten.
Anfang der 1980-er-Jahre schlug der Informatikprofessor Scott Fahlman vor, Smileys in abgewandelter Form zu benutzen, da im E-Mails et cetera nicht immer klar wäre, wie genau etwas gemeint sei. So entstanden die nach links gedrehten Smileys als Buchstabenkombination, zum Beispiel : –) für fröhlich oder : – ( für traurig und so weiter.
Anfang der 2000-er-Jahre etablierten sich auf modernen Telefonen die kleinen meist gelben Smileys und ab 2015 die sogenannten Emojis, die auch Bildzeichen genannt werden. Die Emojis sind aufwendiger gestaltet und befinden sich nun auch in der Zeichenkodierung Unicode.

Was anfangs als “Beigabe” zur Unterscheidung gedacht war, ob etwas ernst, traurig  oder fröhlich gemeint war, wurde leider inflationär eingesetzt.
Ein Satz wie „Helmut hat sein Auto kaputt. Das tut mir aber leid.“ sieht aus wie eine Neuigkeit mit Anteilnahme. Wenn man aber den lachenden Smiley „: –)“ hinten dran hängt, kommt es sarkastisch-ironisch herüber.
Dies war der Sinn dahinter.

Manche erzählen ganze Geschichten mit den Piktogrammen.
Viele Personen benutzen es als Beiwerk zu Textnachrichten, um alles nochmals als Emojis zu wiederholen.
Aus dem Text “Heute schaute ich den Film ‘Planet der Affen’.” wird ausufernd eine Aneinanderreihung vom Emoji “”Erde” und zwei Emojis “Affe”.

Die Sinnhaftigkeit dieser redundanten Benutzung eröffnet sich einem nicht, denn warum sollte man – wie oben beim „Planet der Affen“ – generell Emojis benutzen, wenn man es auch kürzer in Worten fassen kann, zumal es auch schneller geht, da man Emojis erst heraussuchen muss.
Es ist ja auch keine Zweideutigkeit in der Aussage zu finden.

Im Zeitalter der SMS war es sicherlich einfach, bei einem Witz per SMS eine Antwort a la „: –)“ zu verschicken, doch bei den Emojis klappt dies nicht mehr so schnell, außer man benutzt sie immer wieder und hat sie in einer Liste namens „zuletzt benutzt“ oder ähnliches gespeichert.

Die Sinnhaftigkeit, weswegen es für Sport, Freizeitbeschäftigungen Emojis geben muss, eröffnet sich einem nicht. Auch die regelmäßige Erweiterung der Emojis mit stellenweise unsinnigen Symbolen, wie zum Beispiel einem Einhorn, einer Nixe und so weiter, kann man nur versuchen zu begreifen.

Möglicherweise gibt es auch Gruppen in der Bevölkerung, die nicht mehr richtig schreiben können und „Bildchen“ benutzen!

Laut Corona-Verordnung gibt es begrenzte Kundenzahlen in Läden und Geschäften. Offiziell bedeutet dies: ein Kunde auf zehn Quadratmeter Verkaufsfläche. Dies schient aber kaum jemanden zu interessieren.


Große Supermarktketten haben entschieden, dass man nur mit einem Einkaufswagen den Laden betreten darf. Bei einer begrenzten Anzahl von Einkaufswägen sollte dies genügen, doch die Realität sieht anders aus.

Wenn man zum Beispiel die Verkaufsfläche durch zehn Quadratmeter teilt, kommt man so auf die Anzahl der möglichen Kunden.
Dann stellt man entsprechend viele Einkaufswägen zur Verfügung, um dies zu gewährleisten.
Die Security beziehungsweise Einlasskontrolle schaut, dass niemand ohne Einkaufswagen hereingehen kann.

Soweit theoretisch!

Dies funktioniert aber nicht, wie es angedacht ist.
Wenn zwei – „Wir gehören zusammen.“ – hineingehen, drückt die Security ein Auge zu.

Generell!

Wir haben es bei vielen nicht nur Großmarktketten getestet.

Einige Läden deklarieren groß und breit, dass sie die Einlassbeschränkungen kontrollieren.
Ausgehend vom Lockdown im Frühling/Frühsommer zählten wir die Einkaufswägen durch.

Niemand von den Verantwortlichen kontrollierte übrigens, wie viele Einkaufswägen und wie viele Kunden sich gerade dort befanden.

Es ist ja schön und gut, dass die Security draußen steht und Desinfektionsmittel zur Verfügung hat, wenn jemand die Handgriffe der Wägen gereinigt haben möchte, doch diese Praktik, dass die Anzahl nicht kontrolliert oder dass mehrere Personen mit einem Wagen hineingehen können, bringt überhaupt nichts.

Hier herrscht massiver Nachholbedarf.

Mike erzählt, dass das Jahr 2020 ein ganz schlimmes gewesen sei. Die drei Urlaube, die ja jedes Jahr sein müssten, seien fast ins Wasser gefallen. Niemand könnte erachten, wie schlimm „Home-Office“ sei. Man bräuchte oft Erholung davon.

Das Jahr 2020 war ein besonderes Jahr im negativen Sinne.
Das Corona-Virus breitete sich über den ganzen Erdball aus.
Etwa 83 Millionen Infizierte, mehr als 1,8 Millionen Tote.

Viele Hinterbliebene trauern um ihre verstorbenen Verwandten.

Doch in Deutschland sitzt ein Mike auf seiner Insel und jammert darüber, dass er es fast nicht geschafft hätte, dreimal in den Urlaub zu fahren.
Er ist Doktorand, seine Frau Kim arbeitet bei einer Leihfirma und ist momentan eingesetzt als Bürokraft, obwohl sie auch studiert hat.
Kim ist ebenso genervt, weil der dritte Urlaub fast nicht geklappt hätte, „Lockdown“ und neuer Job, bei dem man ihr nahe gelegt hatte, sie müsse den Urlaub verschieben. Gerade hatte es mit dem Urlaub dann doch noch geklappt, denn zufälligerweise wurde das Beherbergungsverbot kurz vorher aufgehoben.
Beide sitzen im „Home-Office“ und ärgern sich.

So wie Kim und Mike geht es vielen.

Sie haben nicht auf vieles verzichten müssen, beklagen aber ihre Lage.

Andere sind arbeitslos geworden, wissen nicht mehr, wie sie ihre Ausgaben bewältigen sollen.
Unternehmen, Gastronomen und Händler wissen nicht, wie es weitergeht.
Die Wirtschaft ist desolat.

Schlimm sei ja auch, erzählt Mike, dass man zu Silvester nicht böllern dürfe. Das sei einmal im Jahr und das wolle man verbieten.
Auch dass man momentan nicht so in Läden und Geschäfte gehen kann, wie man will, sei schlimm, so er weiter, zu „Home–Office“ komme noch sowas hinzu.

Manche Menschen haben es nicht so einfach.

Viele, denen es relativ gut geht während der Corona-Pandemie meckern darüber, dass sie auf etwas verzichten müssen.
Hinterbliebene müssen auf Gespräche mit Verstorbenen für immer verzichten.

Die Impfung gegen das Corona-Virus beziehungsweise gegen die Corona-Krankheit ist endlich da.
Nun kann diese heimtückische globale Seuche eingedämmt werden.
Wie zu befürchten war, tauchen Desinformationen auf.

Es geht um einen Bericht der amerikanischen Gesundheitsbehörde, die die Impfung mit den Impfstoffen von BionTech/Pfizer und Moderna überwacht.

„Anaphylaxis Following m-RNA COVID-19 Vaccine Receipt“

Dort wird berichtet, ob es Problem bei den Impfungen gegeben hat.
Allerdings betrachtet dieser Bericht keine Nebenwirkungen wie gerötete Einstichstellen, Benommenheit oder Schmerzen an den Einstichstellen, sondern es geht um allergische Reaktionen auf den Impfstoff selbst.

Diese allergische Reaktion, genannt „anaphylaktischer Schock“, kann durch die unterschiedlichsten Dinge verursacht werden, wie Nahrungsmittel, mindergiftige Substanzen oder Medikamente.

In einer Tabelle werden „Reaktionen“ bei der Impfung festgehalten.

*Dec 18, 5:30 pm EST
**unable to perform normal daily activities, unable to work, required care from doctor or health care professional

In der ersten Zeile sind die geimpften Personen gelistet, darunter die „Probleme“ und „Nebenwirkungen“ und als Drittes die Anzahl von Schwangeren.
Unter der Tabelle ist das Erfassungsdatum genannt und dann wird erwähnt, dass die Nebenwirkungen „unfähig, normale Aktivitäten während des Tages nachzugehen, unfähig zu arbeiten“ von einem Arzt oder medizinischem Personal begutachtet wurden. (grauer Info-Kasten oben).

Nun wird kurz über insgesamt sechs Fälle eines anaphylaktischen Schocks berichtet

Prescribing information for both Pfizer-BioNTech and Moderna COVID-19 vaccines contains information on anaphylaxis

Post-authorization pharmacovigilance systems have detected and
confirmed 6 anaphylaxis cases following vaccination
– Notifications received have been timely
– Notifications ruled out suggests systems are sensitive
– Reinforce measures to recognize, respond, and report anaphylaxis
– Persons with anaphylaxis following COVID-19 vaccination should not
receive additional doses of COVID-19 vaccine
– Consultation with allergy/immunology experts to provide guidance on
evaluation of persons following anaphylaxis to COVID-19 vaccine

Dokument der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC

Es geht darum, auszuschließen, dass Personen, die einen anaphylaktischen Schock hatten, nochmals mit dem gleichen Mittel die zweite – notwendige – Impfung bekommen. Sechs dieser Fälle sind erkannt und aufgenommen worden.
Diese wurden gebeten, sich an Allergologen und Immunologen zu wenden, um weiteres auszuschließen.
Dies steht in der Box mit dem englischsprachigen Zitat.

Dies waren die Fakten, die von der amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC stammen.

Die Impfgegner schlachten dies für sich aus. Man muss seine meinungslosen Schafe ja bei Laune halten und – selbstredend – Fake-News präsentieren, die man ihnen als Fakten verkauft.
So behaupten die Fake-News-Erschaffer, dass am 18. Dezember 3150 Patienten Nebenwirkungen bei den Impfungen hatten.

Bei 112 807 Geimpften sind dies 2,79 Prozent mit Nebenwirkungen.
Nebenwirkungen sind – wie oben beschrieben – Schmerzen und Rötungen an der Einstichstelle, Benommenheit, Schwindel oder Unwohlsein.
Da aber auf diese 3150 Fälle kein Kommentar mehr folgt in dem Dokument, ist davon auszugehen, dass diese für eine weitere Erfassung irrelevant sind.

Die Impfgegner schimpfen, dass sowas nicht hätte passieren dürfen, vergessen aber, dass die Nebenwirkungen bei drei auf hundert Personen eingetroffen sind.
Auch wenn man beispielsweise Kopfschmerztabletten nimmt, kann es passieren, dass man sich unwohl fühlt, einem schwindelig ist oder man Kreislaufprobleme bekommt.

Nebenwirkungen kann niemand ausschließen und diese sind auch von der Konstitution jeder einzelnen Person abhängig. Wogegen eine Person allergisch reagiert, passiert bei anderen nichts.

Die „Eingeweihten“ meinen also, der Corona-Virus stamme aus einem Labor und wäre dazu da, die Menschheit zu dezimieren. Die ganze Informations‑ und Aufklärungspolitik wird betrieben, um die „restliche Menschheit“ zu täuschen.

Liebe „Eingeweihte“, gäbe es nicht effektivere Mittel, um die Menschheit zu dezimieren?

Man könnte zum Beispiel Gift in die Wasserversorgung kippen und viele Menschen würden sterben, ohne dass jemand merkt, was geschehen ist und vor allem, warum es geschehen ist.

Mal angenommen, in China wäre ein Virus designt worden, das dort freiwillig oder unfreiwillig losgelassen wurde, wäre es nicht effektiver, wenn es tödlich wäre, ohne jegliche Einschränkung?
Dann hätte man aber auch ein schnell wirkendes Gift nehmen können.
Einmal um die ganze Welt gereist und alle sind über den Jordan.
Nein, nein, das wäre zu einfach.

Die Menschheit soll ja bei vollem Bewusstsein krepieren und vorher noch mitansehen müssen, wie Verwandte sterben oder Freunde.

Die „Herrschenden“ weisen an, dass es eine Impfung geben soll.

Bei Direktübertragungen der ersten Impfungen gegen Covid-19 (Corona) werden nur Placebos gespritzt. Das echte Mittel wird gezeigt, dann vor laufender Kamera ausgetauscht – kurz den Arm vor die Kamera gehalten – und dann als Impfung verkauft.

So erzählen es zumindest die „Eingeweihten“.

So einen Schwachsinn muss man sich zusammenbrauen können!

Es nervt mich wirklich, dass es wenige laute Leute gibt, die nicht mal die einfachsten Dinge wie Infektionswege von Krankheiten auf die Kette bekommen.
Sie fantasieren sich irgendeinen Stuss zusammen und suchen nach großen Zusammenhängen.
Wenn es so wäre, dass es eine Eliten-Clique ganz da oben gäbe, welchen Sinne ergäbe es, ein potenziell tödlichen Virus zu designen, das bestimmte Menschen umbringt?

Die „Eingeweihten“ können dies nicht beantworten, aber beharren darauf, Recht zu haben.

Seuchen hat es immer wieder gegeben.
Man denke an die Pest im 14. Jahrhundert, dann die Spanische Grippe die nach dem Ersten Weltkriegs wütete, die Hongkong-Grippe vor knapp fünfzig Jahren, nur um bekannte Seuchen zu nennen.

Im Mittelalter kursierte die Lepra, Pocken, Menschen starben an der Grippe. Am Ende des 19. Jahrhunderts gab es die Tuberkulose, die leider immer noch nicht ausgerottet ist. Nicht zu vergessen Kinderlähmung oder Ebola, die Schweine‑ und Vogelgrippe.

Leider gibt es sowas immer wieder. Irgendein Erreger mutiert und dezimiert viele Menschen.

Das Problem, wie in den anderen Epochen auch, ist der Effekt der Überraschung. Niemand ist auf sowas vorbereitet. Die Menschen im Mittelalter machten die Juden für die Pest verantwortlich.

Na, fällt etwas auf?

Die Juden, das Weltkapital, die „neue Weltordnung“!

Immer stehen Reiche oben an der Spitze, die die Seuche gebracht haben.
Bei Covid-19 ist es Bill Gates, die Volksrepublik China.

Und wie immer gibt es welche, die es nicht wahrhaben wollen.

„Bereut Eure Sünden und Ihr bleibt verschont!“, riefen die Priester ganz früher.
„Wehrt Euch gegen Bill Gates und die Neue Weltordnung!“
„Bereut, dass Ihr Windows benutzt und Office!“

So einen geistigen Mist versuchen uns die Verschwörungstheoretiker als Wahrheit zu verkaufen.

Fallt nicht darauf herein!

Sehr geehrter Herr Tolzin aus Herrenberg-Kuppingen,
gestern musste ich erstaunt feststellen, dass sich in meinem Briefkasten trotz Aufkleber „Keine Werbung, … , keine sonstigen Blätter“ plötzlich einer Ihrer Flyer befand.

Er trägt die Überschrift „Kreis Böblingen steht auf.“.

Ich habe mich gefragt, wie es Ihnen als informierter Bürger, Journalist und Bürgerrechtler passieren konnte, dass dort „Kreis“ und nicht „Landkreis“ stand.

Vielleicht läuft man in Kuppingen auf der Widdersteinstraße ja im Kreis, so wie Sie Ihre Argumentation immer wiederholen, als wenn Sie im Kreis laufen oder sich in einer niemals enden wollenden Schleife ohne Wiederkehr befinden.
Die Widdersteinstraße hat bekanntermaßen einen Ausleger, der in eine Sackgasse endet und davor ist eben der Kreis, der einen Rundverkehr in rechteckiger Form gleicht.
Wenn man nur immer rechts herumläuft, kommt man nicht heraus.
Vielleicht befindet sich im Schwerpunkt die „Deutsche Mitte“.

Wie dem auch sei!

Verrannt haben Sie sich allemal!

„Kreis Böblingen steht“ … jedenfalls nicht auf.

Es sind einige Leute, die wissenschaftliche (beziehungsweise medizinische) Erkenntnisse nicht wirklich verstehen oder aus einem Schutzreflex heraus die Wahrheit nicht sehen wollen.
Vielleicht steht ja der „Kreis“ in der Widdersteinstraße auf, also die, die in diesem Rechteck wohnen und wegen eines möglichen Rechtsdralls nicht mehr herauskommen.
Ich muss übrigens zugeben, dass ich die Widdersteinstraße erst auf der Landkarte nicht gefunden habe, da ich aufgrund Ihrer Aussagen und Argumentation gedacht hatte, dass es „Widerstandstraße“ geheißen haben könnte.

Auf der Vorderseite des Flyers ist eine ganz tolle Grafik zu sehen, die die Intensivbettenbelegung zeigt.
Dabei ist Ihnen beziehungsweise ihrem Freund Schiffmann aber der Fehler unterlaufen, dass dies zwei Statistiken sind, die andere Anfangsanforderungen und Betrachtungsräume haben.
Man kann nicht die durchschnittliche Verteilung und Belegung der Intensivbetten über ganz 2018 mit der Belegung über die Zeit des Anstiegs der Corona-Infizierten ab März 2020 vergleichen, vor allem, wenn die „2020-Belegung“ täglich gemeldet wird und nicht wie 2018 monatlich.
Zudem zeigt das „2018-Diagramm“ die Intensivbetten, die es gibt und nicht die Intensivbetten, die belegt oder frei sind, wie im „2020-Diagramm“.

Das müssen Sie doch gewusst haben, denn Journalisten müssen ja Statistiken verstehen können, weil es zum Handwerk gehört!

Da Sie Journalist sind, sollten Sie auch die Aussage kennen, dass Ihr Freund Schiffmann die Covid-Patienten als „Bodensatz“ bezeichnet.

Zu „dumm“ nur, dass gerade dieser klitzekleine „Bodensatz“ dafür sorgt, dass die Intensivbetten langsam aber stetig knapp werden.

Ganz oben auf der Vorderseite geht es auch um den PCR-Test.
Der PCR-Test, der auf das Corona-Virus geeicht ist, kann nur anzeigen, ob ein Corona-Test „positiv“ oder „negativ“ ist.

Das wissen Sie als ehemaliger „gesundheitspolitischer Sprecher“, denn sonst hätten Sie diesen Posten ja nicht innehaben können.

Dann kommen Sie auf den sogenannten „CT-Wert“ zu sprechen.

Sie vergessen aber dabei, dass ein Vermehrungszyklus von unter 30 – CT-Wert unter 30 – darauf schließen lässt, dass der, von dem die Probe genommen wurde, infektiös ist.
Dann weisen Sie darauf hin, dass der PCR-Test auch Erbmaterial und vieles andere erkennen kann.
Das stimmt, denn der PCR-Test (an sich) ist nur eine Verfahrensbeschreibung.
Er kann eingesetzt werden, um alle möglichen Gen-Ketten, Viren und vieles mehr wie Erbkrankheiten oder schwere Krankheiten erkennen.

So gibt es zum Beispiel einen PCR-Test, der auf das Corona-Virus geeicht ist.

Zu Beginn war der Test laut Biologen und Medizinern fehleranfälliger. Inzwischen ist er aber sicher, denn die Bedingungen, wie man genau etwas finden kann, wurden verbessert. Ein „genetischer Fingerabdruck“ des Corona-Virus reicht nicht aus. Es muss eine zweiter, der sich von dem ersten unterscheidet, ebenso positiv anschlagen.
Das ist wie bei der Fahndung nach einem Verdächtigen. Er kann nicht nur anhand der Augenfarbe überführt werden, da auch seine Fingerabdrücke stimmen müssen.

Es ist aber so – Das muss ich Ihnen nicht erklären! – , dass neuerdings drei Sequenzen (“genetische Fingerabdrücke“) gefunden werden müssen.
Wenn alle drei „positiv“ ausschlagen, ist der Patient positiv an Corona (Covid) erkrankt.
Wenn nur eine Sequenz „positiv“ detektiert wird, muss man weitersuchen oder es kann nach 50 Vermehrungszyklen abgebrochen werden. Oft wird auch angeordnet, den Test zu wiederholen, um ganz sicher eine Infektion ausschließen zu können.

Zwei „Richtige“ bedeutet übrigens „schwach positiv“.

Die spezifischen Tests können übrigens keine „sonstigen Dinge“ erkennen, da sie dafür (nicht) geeicht oder ausgelegt sind.

Jedem steht laut Artikel 5 des Grundgesetzes zu, sich überall zu informieren, wo man will.

Das machen Sie ja auch, Herr Tolzin.

Sie schauen gerne Servus-TV, wie ich dem Flyer entnehmen kann.
Bei Servus-TV darf Herr Bhakdi behaupten, dass die Pandemie zu Ende sei, auch wenn in Deutschland momentan von einem Tag auf den nächsten ungefähr 25 000 Menschen neu an den Corona-Virus erkranken und grob überschlagen 600 sterben.

Weltweit gehen die Corona-Infizierten in Richtung 80 Millionen, die Todesfälle sind bei mehr als 1,7 Millionen.

Bei momentan – 23.12.2020 – 524 065 Neufällen weltweit kann man von einem Ende der Pandemie sprechen, wenn man dieser Meinung ist.
Das gestattet ja Artikel 5.
Man muss sich dann nur fragen lassen, ob man noch in dieser Realität beheimatet ist.
Über circa 500 000 täglich neuinfizierte Menschen hinwegzusehen, fällt schon in die Kategorie „Menschenverachtung“.

Diese Aussage darf ich machen, wegen Artikel 5.

Aus der aufgeschlagenen Innenseite des Flyers folgen QR-Codes mit Gruppen wie „Eltern stehen auf“ und „Expertengruppen“.
Diese Expertengruppen verweisen auf andere Expertengruppen, die wieder auf die vorigen verweisen.
„Experte A“ hat sein Wissen von „Experte B“, der dies wiederum von der Webseite von „Experte A“ hat.

Das ist so, als wenn der Paketbote in der Widdersteinstraße beim Nachbarn von Ihnen ein Paket abgeben hätte und sich die Nachbarn Meier und Müller immer daraus einen Spaß mit Ihnen machen, Sie immer wieder von Meier nach Müller und zurück zuschicken, weil diese immer wieder sagen: „Der hat das Paket.“.

Irgendwann würden Sie aber merken, dass man Sie hochgenommen hat oder zumindest, dass etwas nicht stimmt.

Nun kommt das schon zigmal widerlegte Wissen, dass Masken schädlich seien.
Es wird in Videos gezeigt, dass sogenannte CO2-Messgeräte Alarm schlagen, wenn man (aus)atmet. Diese Geräte alarmieren, wenn der CO2-Gehalt über 10 000 ppm gemessen wird. In der Luft, die man ausatmet, sind aber schon 40 000 ppm vorhanden. Bei „ppm“ handelt es sich um eine Konzentration, wieviele Teilchen sich von einem „Material“ in einer million anderer befindet – „Teile pro million“ auf Englisch: „Parts per million“.

Messungen von Lungenärzten haben zudem mehrfach ergeben, dass der Sauerstoffgehalt beim Atmen unter der Maske nicht sinkt und der Kohlendioxidgehalt (CO2) nicht steigt.
Man hätte auch einen Selbst-Test machen können und sich das Messgerät beim Ausatmen unter die Nase oder vor den Mund halten können und es hätte auch angeschlagen.
Dies nennt man „Falsifikation“.

Angeblich halten Masken nichts zurück.

Dann können diese ja auch kein Sauerstoff zurückhalten. Sauerstoff ist wesentlich kleiner als ein Virus. Ein Kohlendioxid-Molekül hat nur ein Atom mehr als ein Sauerstoff-Molekül.
Man muss bei der generellen Aussage „Masken halten nichts zurück.“ unterscheiden, ob man medizinische oder selbst-gehäkelte Masken meint.

Jetzt kommt auf der hintersten Seite das Infektionsschutzgesetz zur Sprache.
Die dritte Variante davon heißt übrigens „Drittes Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ und nicht „Ermächtigungsgesetz“.
Das Ermächtigungsgesetz gab – einfach gesagt – den Nazis die Möglichkeit, Gesetze ohne Zustimmung des Parlaments abzuschaffen oder neue zu erlassen.

„Das dritte Gesetz …“ legt die Grundlage, dass das Parlament in jede Einscheidung mit eingebunden werden muss, wenn etwas entschieden wird, das zum Beispiel die Corona-Krise betrifft, weil diese ja eine „epidemische Lage von nationaler Tragweite“ ist.
Die Ministerpräsidentenkonferenz vor dem „zweiten Lockdown“ war so etwas. Jedes Landesparlament musste ratifizieren und zustimmen.
Das nennt man „parlamentarische Kontrolle“.

Das muss man aber einem Ex-Mitglied er „Deutschen Mitte“, wie Sie es sind, nicht erklären. Zudem waren Sie dort „gesundheitspolitischer Sprecher“, bevor Sie aus der Partei „entfernt“ wurden. Kann ja mal passieren.
Man muss nicht darauf verweisen, dass diese Partei rechtskonservativ ist, man kann dies aber. Diese Partei unterstützt die „Germanische Neue Medizin“, die als Scharlatanerie bekannt ist, aber Schwamm drüber!

Sehr geehrter Herr Tolzin,
nun bin ich gespannt, ob und wenn, wie Sie (gegen)argumentieren.

Mit freundlichem Gruß aus Böblingen

Dietmar Schneidewind

P.S.: Alle Fakten und auch Ihre Adresse habe ich aus dem oben genannten Flyer, der Sie als Verantwortlicher nennt. Dort kann jeder diese Angaben nachlesen.

Mit einem PCR-Test könne man nicht nachweisen, ob eine Person infektiös sei, behaupten die Gegner der Corona-Maßnahmen.
Ein Corona-PCR-Test kann das Corona-Virus nachweisen.


Wie sieht es mit der Infektiosität aus?

Wenn man einen Abstrich oder eine Probe von einem potenziell infizierten Menschen nimmt, befinden sich darin relativ wenige Corona-Viren.
Um nachzuweisen, ob sich diese dort befinden, werden die Viren vermehrt beziehungsweise verdoppelt.
Dieser Vermehrungszyklus wird immer und immer wieder durchgeführt.
Schließlich sind die Viren auch sehr klein.
Dieser Vermehrungszyklus ist standardisiert und zertifiziert und läuft im Prinzip bei jedem Abstrich gleich ab.
Ab einer bestimmten Anzahl von Viren schlägt der PCR-Test an und meldet, dass die Person „positiv“ sei.
Wenn man wenige Zyklen benötigt, ist die Virenlast hoch. Bei vielen Zyklen ist die Last gering oder nicht vorhanden. Die Zyklen werden ab einer bestimmten Anzahl abgebrochen. Wenn sich dann nichts erfassen lässt, gilt die Person als „negativ“.
„Positiv“ bedeutet, der Test schlug an und die Testung war „positiv“. „Positiv“ im Sinne „Es wurden Corona-Viren gefunden.“
Bei „negativ“ gilt dies analog.
Bei den Vermehrungszyklen gibt es einen Schwellenwert – englisch: „cycle treshold“, abgekürzt CT. Dieser CT-Wert hat eine Schwelle von 30.
Ein CT-Wert unter 30 drückt aus, dass die Person, von der der Abstrich genommen wurde, sehr viele Viren in sich hat. Sie ist also (hoch) infektiös. Sie atmet also Viren auch aus.
Der CT-Wert wird in der Regel niemandem mitgeteilt. Der PCR-Test sagt aus, dass eine Person infiziert ist, wenn der Test „positiv“ ergibt.
Es kann auch nicht ausgeschlossen werden, dass eine „positiv“ getestete Person bei einem hohen CT-Wert immer nicht-infektiös ist. Die Viren können sich vervielfältigen, sodass die Person nach einigen Tagen erst infektiös wird.
Der überwiegend große Teil der Infizierten ist infektiös, was bedeutet, dass er andere anstecken kann.
Deswegen werden „Corona-Positive“ auch durch Quarantäne isoliert, damit sie niemanden anstecken können.
Es wäre unverantwortlich andersherum zu entscheiden, dass nämlich nicht klar ist, ob jemand infektiös ist und diese Person freiherumlaufen darf.

Es nervt mich, dass ich zu Weihnachten Einschränkungen hinnehmen muss.
Es ärgert mich, dass ich meinen Vater seit voriges Jahr um diese zeit dreimal gesehen habe. Ich telefoniere jede Woche oder alle zwei Wochen mit ihm. Er ist in einem Altenheim.

Was man erst als „weit entfernt“ verharmloste, verteilte sich innerhalb weniger Wochen über die ganze Erde.
Am 11.3.2020 rief die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Pandemie-Status aus.

In Deutschland haben sich seit Überschwappen des Corona-Virus bis heute, Stand: 20.12.2020, ungefähr eineinhalb Millionen Einwohner damit infiziert.
Über die Dunkelziffer liegen keine Daten vor.

Es sind in diesem Jahr sehr viele Veranstaltungen ausgefallen.
Unsere Veranstaltung „Steampunk-Picknick in der Villa Rustica“ musste von Anfang Juli auf Mitte September verschoben werden und durfte auch nur unter sehr strengen Hygieneregeln stattfinden.
Sie war übrigens die einzige dieser Art, die in Baden-Württemberg stattfinden durfte.

Natürlich bin ich genervt, dass man so gut wie nirgends hingehen kann.
Unsere Steampunk-Stammtische finden kaum noch statt. Wenn es hoch war, waren es drei. Diese ansonsten vierwöchigen Treffen waren sehr sporadisch und auch durften nur knapp zehn Personen von unserer Gruppe in den Restaurants erscheinen.
Photo-Shootings fanden mit Masken statt oder gar nicht..

Man macht das beste daraus.

Ein Jahr des Verzichts!
So eine Situation wie momentan gab es für die meisten noch nicht.

Man freut sich über Begegnungen und dann gibt es leider über Weihnachten wieder einen sogenannten „Lockdown“.

Bei meinem Vater sind Besuche leider momentan nicht erlaubt. Auch gab es in diesem Jahr mehrmals Besuch-Stopps.
Wir durften ihn aber dieses Jahr dreimal besuchen.
Hamm, der Ort, in dem sich das Altenheim befindet, befindet sich nicht weit vom Kreis Gütersloh. Bekanntlich „brüstete“ sich Gütersloh und die kreisfreie Stadt Hamm im negativen Sinne mit einer sehr hohen Inzidenz wegen der fleischverarbeitenden Industrie.

Menschen haben es an sich, dass sie sich schnell an neue Begebenheiten gewöhnen.
Das ist auch während der Corona-Pandemie auch nicht anders.
Man trägt die Masken bei der Arbeit, in Fußgängerzonen, beim Einlaufen et cetera.
Es geht, wenn man will und sich nicht als Opfer einer eingebildeten Diktatur sieht.

Nächstes Jahr ist der „Corona-Spuk“ hoffentlich vorüber!.

Angeblich könnte man sich auf PCR-Tests und Schnelltests ja nicht verlassen, behaupten die Corona-Leugner. Sie behaupten, dass ein PCR-Test auch Influenza-Viren erkennen könne.


In dem Beitrag, wie ein PCR-Test funktioniert, wurde bewiesen, warum ein PCR-Test, der Corona-Viren erkennen soll, keine Influenza-Viren erkennen kann.

Nun folgt eine Testreihe, um zu erklären, wie Corona-Leugner auf widersprüchliche Aussagen zu Schnell‑ und PCR-Test kommen.
Die Grenze zwischen Wahrheit und Unwahrheit der Corona-Leugner ist dabei sehr dünn.

Allen PCR-Tests liegen Verfahrensregeln zugrunde, die für jeden PCR-Test gelten.
PCR-Test ist der Oberbegriff. Um etwas Spezielles erkennen zu können, werden PCR-Test extra „abgestimmt“ auf das, was sie erkennen sollen.
Ein spezialisierter PCR-Test kann nur zwei Aussagen treffen, nämlich die, ob etwas gefunden wurde oder nicht.
„Gefunden“ heißt „positiv“, „nicht gefunden“ „negativ“.

Einer Person wird ein Abstrich aus dem Rachen und der Nase genommen.
Dazu wird ein PCR-Test angewandt, der darauf ausgelegt ist, Corona-Viren zu erkennen. Der PCR-Test ist „negativ“, was bedeutet, dass die Person nicht mit Corona-Viren infiziert ist.
Nun wird ein weiterer Abstrich von Rachen und Nase bei der gleichen Person genommen.
Nach der Anwendung eines auf Influenza (Grippe) geeichten PCR-Tests kommt heraus, dass dieser „positiv“ verläuft. Dies bedeutet, dass die Person mit Influenza infiziert ist.

Ein PCR-Test kann nur immer nach einer Sache suchen.

Wenn er für Influenza geeicht ist, schaut er nur noch Influenza-Viren. Spürt er sie auf, ist das Ergebnis „positiv“, ansonsten „negativ“.
Ein PCR-Test für Corona-Viren kann nur Corona-Viren aufspüren.
Ein PCR-Test, der auf Masern geeicht ist, nur Masern-Viren.

PCR-Tests, können nicht nur Viren erkennen, sondern auch andere Krankheiten und sogar Erbkrankheiten oder Gendefekte.
Sie benutzen „genetische Fingerabdrücke“ zu Erkennung.

Ein PCR-Test, der zum Beispiel nach dem „genetischen Fingerabdruck“ von Corona-Viren sucht, kann nicht Influenza, Masern et cetera erkennen.

Das Verfahren, wie ein PCR-Test funktioniert, ist hier sehr einfach dargestellt.

Nun ist der Fokus wieder auf der Person weiter oben.

Der „Corona-PCR-Test“ war „negativ“, der „Influenza-PCR-Test“ war „positiv“.

Man musste ja zwei Abstriche machen, weil man zwei PCR-Tests angewandt hat.

Jetzt nimmt man von der Personen einen Schnelltest, der für Corona-Viren geeicht ist.
Nach knapp einer Viertelstunde zeigt dieser Test an, dass man „positiv“ auf Corona getestet wurde.

Ein Widerspruch?

Keinesfalls!

Der Schnelltest basiert auf Antikörper – sogenanntes Immunglobulin G und Immunglobulin Ⅿ – und zeigt eine Konstellation an.
Die Person, die getestet wurde, hat vor einigen Monaten eine Corona-Erkrankung gehabt und ist davon genesen.
Der (Antikörper‑) Schnelltest zeigte an, dass die Person Antikörper zu Corona hat.
Der Schnelltest sagt unter anderem nicht nur aus, ob man gerade infiziert ist, sondern ob man infiziert war (und Antikörper gebildet hat).

Nun wird auch klar, weswegen jemand, der laut Schnelltest „positiv“ ist, danach einen PCR-Test machen sollte.
Der PCR-Test sucht explizit nach dem Corona-Viren.
Er sucht nicht nach Antikörpern.

Zusammen mit dem „positiven“ Schnelltest sagt ein „negativer“ PCR-Test aus, dass die Person an Corona erkrankt gewesen (und genesen) ist.
Sind beide Tests „positiv“, bedeutet dies, dass die Antikörper sich gerade bilden und dass im Körper Corona-Viren gefunden wurden.

Es sollte nach dieser Darstellung klar sein, warum der Schnelltest und der PCR-Test bei der gleichen Indikation verschiedene Ergebnisse liefern können.

Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, nichts zum zweiten sogenannten „Lockdown“ zu schreiben. Es zwingt sich allerdings auf.


Ausschlaggebend war ein Zeitungsartikel, in dem berichtet wurde, dass jemand trotz „Befreiungsattest von der Maskenpflicht“ nicht in ein Geschäft gelassen wurde.

Der Ladeninhaber argumentierte, dass er zum Schutz anderer Menschen nicht erlaube, dass jemand ohne vorgeschriebener Maske hineinginge.
Er machte also von seinem Hausrecht Gebrauch und verbat der Person den Eintritt.

Dies ist zum Beispiel in Krankenhäusern und pflegerischen Einrichtungen gängige Praxis.
Wenn sich jemand weigert, in einem Krankenhaus einen Mundschutz zu tragen – auch mit „Befreiungsattest“ – kann man ihm den Zutritt verweigern. So machen es nebenbei bemerkt viele Krankenhäuser.

In den sozialen Onlinenetzwerken regen sich viele darüber auf, dass der Geschäftsführer den Kunden nicht hineinließ.

Man kann anderer Meinung sein, was durch Artikel 5 des Grundgesetzes der Bundesrepublik gewährt ist.
Dumm wird es allerdings, wenn man sich auf irgend etwas beruft, was nicht stimmt.
Falschinformationen darf man äußern wegen Artikel 5, doch wenn einer widerspricht und beweist, sind diese nicht (mehr) haltbar, sollte man seine Meinung ändern.

Die Diskussion um die obengenannte Sache wurde irgendwann kurios.

Jemand meinte, wenn man ein Befreiungsattest habe, bräuchte man dies nicht vorzuzeigen.
Wenn sich jemand ein Attest hat ausstellen lassen, ist die Intention dahinter, dass er etwas damit erreichen möchte. Er kann also sagen, er sei von der Maskenpflicht befreit. Wenn das Gegenüber dies nicht glaubt, ist der mit dem Attest in der Beweispflicht. Er muss also das Attest als „Beweis“ vorlegen.

Als nächstes wurde von den „Spezialisten“ der Datenschutz genannt.
Man bräuchte das Attest nicht zeigen, weil es sich dabei um Datenschutz handle.
Das Attest wird nur einer Person vorgezeigt und diese gibt das Attest nicht an sogenannte „dritte Personen“ weiter. „Dritte Personen“ wären in diesem Kontext Personen außerhalb des Geschäfts.
Wenn der Geschäftsinhaber laut herausposaunen würde, dass zum Beispiel Frau Meier ein Attest hätte, dass sie keine Maske tragen müsste, handelte es sich um so einen Fall.
Da ein Attest in den meisten Fällen auf Papier gedruckt ist, zieht der Datenschutz aber nicht wirklich.
In diesem Kontext kann man das so sehen.

Man muss das Attest als Original zeigen, nicht als Kopie oder Foto auf dem Smartphone.

Zudem kann der Geschäftsinhaber den Personalausweis verlangen, wenn er die Person nicht kennt. Ein Attest von Frau Meier könnte ja Frau Schmidt bei sich tragen.

In diesem Zusammenhang führte jemand an, dass nur eine Person mit „behördlicher Befugnis“ nach einem Personalausweis fragen dürfe beziehungsweise, dass man nur solchen Personen, zum Beispiel Polizisten oder Ordnungsamtsmitarbeiter, den „Perso“ zeigen müsse.
Der obengenannte Geschäftsinhaber hat in seinem Geschäft allerdings hoheitliche Präferenzen, weswegen er durchaus danach fragen darf.

Eine Person setzte aber noch einen drauf.
Sie bezog sich auf §102 der Strafprozessordnung und sagte, dass ihr dann niemand verbieten könne, das Geschäft zu betreten.
§102 StOP regelt, wie und in welchem Maße Durchsuchungen, zum Beispiel Hausdurchsuchungen, bei Ermittlungen oder Beweissicherungen durchgeführt werden dürfen.
Dieser Paragraf legt die Regeln fest.
§102 des Strafgesetzbuches regelt Maßnahmen von Tätern bei einem „Angriff gegen Organe und Vertreter ausländischer Staaten“.
Da kann sich die Person nicht versprochen oder verschrieben haben.

Die Person wollte also allen Ernstes behaupten, dass sie laut §102 StPO in ein Geschäft eindringen dürfte, auch gegen die ausdrückliche Weigerung des obengenannten Geschäftsführers.
Nicht mal ein Polizist kann ohne eine richterliche Anordnung eine Durchsuchung durchführen.

Manche Leute kommen auf die „tollsten“ Ideen, wenn sie unbedingt Recht behalten wollen.

Es sei einem Mord gleichzusetzen und am besten sollte man „sie“ in ein Gefängnis stecken, denn „sie“ handelten mit Tötungsabsichten.
Dies ging an die Adresse derer, die sich gegen Corona (Covid) impfen lassen möchten. Alle sollten sich überlegen, welche Absichten „sie“ hätten.

Die Debatte über Impfen hat wieder angefangen!

Das, was sich hier überzogen und verrückt anhört, ist Impfgegner-Jargon.

Ganz normaler Impfgegner-Jargon!

Impfgegner haben Angst vor Impfungen.
Sie krakeelten das wie pawlowsche Hunde bei jeder sich bietenden Gelegenheit heraus, gewollt oder ungewollt. Meistens ungewollt!
Sie sind absolut penetrant dabei.

Damit man sie ernst nimmt, konstruieren sie Szenarien, bei denen Endzeitfilme wie zum Beispiel „Mad Max“ noch harmlos sind.

Sie reden nicht von der „Neuen Weltordnung“, sondern proklamieren, dass die Pharmaindustrie der Moloch sei, der alles beherrschen wolle.
Der große Feind ist neben der Pharmakonzerne Microsoft-Gründer Bill Gates.
Bill Gates sitze mit den Bossen der Pharmaindustrie am großen, runden Tisch und diese ließen sich zusammen Krankheiten einfallen, gegen die sie auch gleichzeitig ein Mittelchen parat hätten.
Andererseits entwickele die Pharmaindustrie zusammen mit Bill Gates auch “fiese Dinge”:

Chips, die einem beim Impfen implantiert würden, oder Gifte, um die Bevölkerung zu dezimieren. Die Chips seien dazu da, um immer zu wissen, wo sich jemand befinde oder um jemanden gezielt mit einem Funksignal töten zu können.
Impfgegner diskutieren immer so. Sie erzählen permanent, Impfstoffe seien tödliches Gift, anscheinend um eine Rechtfertigung für ihre eigene Angst zu haben.

Sie lügen über Impfungen, die harmlos verlaufen und bauschen Impfgeschädigte oder –tote auf.
Sie projizieren ihre eigenen Ängste auf andere.

Das, was sie palavern, kann man getrost ignorieren.

Recherche zu betreiben ist nicht so einfach, weswegen behauptet wird , die Presse würde dies nicht richtig machen und das berichten, was sie muss
oder was ihr vorgegeben wird.



Anhand von Beispielen soll erläutert werden, wie Recherche funktioniert.

1.

In einem Beitrag in einem Blog wird behauptet, dass die Corona-Pandemie von langer Hand vorbereitet worden sei. Es gäbe bei einem Ausstatter von Produkten für Krankenhäuser und Labore bereits seit 2015 Produktbeschreibungen, in denen Corona (Covid-19) genannt würde.

Was immer die Erwähnung von 2015 beinhaltet, muss verifiziert oder falsifiziert werden.
Man schreibt am besten den Produzenten an. Er hat ja Masken und andere Produkte in seinem Sortiment, die von 2015 stammen und in deren Beschreibung man eindeutig lesen kann, dass diese Produkte von der „Sicherheit“ auch erhöhten Anforderungen wie Corona standhalten.
Der Produzent antwortete, dass es richtig sei, dass es die oben genannten Produkte seit 2015 gebe. Im Sommer wurden diese nochmals zertifiziert und auch mit den neuen Anforderungen verglichen. Es stellte sich heraus, dass diese Anforderungen auch erfüllt seien. Aufgrund der Engpässe während der Pandemie änderte man die Produktbeschreibung dementsprechend.

2.

Die Stiftung des Microsoft-Gründers Bill Gates hätte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) manipuliert, indem er 80 Prozent der Spenden beigetragen habe.

Die WHO wird zu 80 Prozent durch Spenden finanziert. Die Spenden, die von der „Melissa an Bill Gastes Foundation“ an die WHO fließen machen in dem Aufkommen, acht Prozent aus. Also knapp ein Zwölftel der Spenden.
Dies kann man in den Veröffentlichungen der WHO lesen.

3.

Damit das Magazin „Der Spiegel“ konform berichte, was man wolle, habe Bill Gates den Spiegel bestochen. Er habe sich die Meinung erkauft.
Bill Gates spendete dem Spiegel knapp 220 000 Euro.

Das ist wenig gemessen an der Geldsumme, die er mit Werbung einnimmt.
Der Volkswagen-Konzern hatte beim Spiegel Werbung für 25 Millionen Euro geschaltet.
Der Spiegel hatte unverblümt über den Dieselskandal berichtet.
Wenn man in den Kontext um Bill Gates geht, dürfte der Spiegel über den Dieselskandal nicht berichten hätten dürfen, da der Spiegel hundertfach mehr Geld „investiert“ hatte.

Dies sind drei Beispiele, wie recherchiert wird.
Wenn eine Behauptung im Raum steht, muss man dieser nachgehen. Man kann in Veröffentlichungen und Verlautbarungen von Organisationen oder Unternehmen schauen oder man schreibt diese an. Zugegeben ist das Anschrieben nicht für „Privatpersonen“, die nicht im Pressebereich tätig sind, schwer.
Man kann aber recherchieren und sich zumindest ein Bild machen, ob Behauptungen stimmen (können).
Bei größeren Sachen ist die Recherche natürlich aufwendiger und kann sich über lange Zeit hinziehen, doch es lohnt sich.

„Bedingt durch die Corona-Pandemie haben wir keinen Umsatz mehr“, erzählt Robert und lässt die Schultern hängen, „Wenn die Maßnahmen noch weitergehen, kann ich meinen Laden ganz dichtmachen.“


Mit „dichtmachen“ meint er, dass er sein Restaurant schließen könne.
Das schiebt er auf die Corona-Pandemie, die ja laut seinem Bekunden schuld an seiner Misere sei.

Sein „Laden“ hat bedingt durch den „Lockdown“ im Frühjahr und nun im Spätherbst keine Einnahmen.
Er bietet zwar Gericht zum Mitnehmen an, doch die werden nicht bestellt oder niemand kommt, um sich etwas nach Hause zu holen.

Dann erzählt er, dass er das Restaurant vor knapp zwei Jahren eröffnet habe. Die Gäste hätten sich nach einem Viertel‑ bis Halbjahr dezimiert.
„Es hat sich nie jemand beschwert“, sagt er, „und die Schnitzel sind immer gut angekommen.“

Er muss sich fragen lassen, warum die Kunden weggeblieben sind.
Das kann er nicht eingehend beantworten. Die Konkurrenz sei stark und die Kunden bevorzugten eben „Fast Food“, meint er. Das sei auch die Ursache, dass nach einem halben Jahr die Restaurantgäste so gut wie weggeblieben seien.
„Es ist ja so, dass die Leute erst kommen, weil du neu bist, doch dann haben sie dich kennengelernt und das war es dann.“

Der gelernte Kaufmann hat sich vor knapp zwei Jahren einen „Traum“ erfüllt.
Der Hobbykoch, der auf Vereinsfesten Bratwurst und Pommes Frites verkauft hatte, hat sich entschieden, ein schönes, uriges Restaurant zu übernehmen, dessen Pächter in den Ruhestand gegangen waren.
Mit Pommes Frites, Schnitzel‑ und Wurstvariationen hat er versucht, ein Restaurant zu eröffnen.
Das hatte in der Anfangszeit geklappt, weil seine Vereinsfreunde erstmal kamen, dann doch sahen, dass es außer einfachen Gerichten, die zudem keine Herausforderung für den Gaumen waren, nichts herauskam.

Grillmeister und Koch ist etwas anderes.

In einem Restaurant möchte man eine angenehme Zeit verbringen und etwas Schönes essen, das man sonst nicht bekommt oder was man selbst vielleicht zubereiten kann, aber der Aufwand zu groß ist.
So wie ihn gibt es leider sehr viele – Hobbyköche, die meinen, sie könnten das „große Geschäft“ machen.
Dabei fehlt vielen das gastronomische Hintergrundwissen. Es reicht als Gastronom oder Restaurantbetreiber nicht, dass man etwas zu essen anbietet.
Ein Restaurantbesuch muss ein kleines Erlebnis sein, man muss sich wohlfühlen.
Vor allem darf dort kein Essen angeboten werden, das genauso schmeckt, wie das aus der Imbissstube. Dazu geht man dorthin. Man weiß, welche Qualität einen erwartet.

Die Qualität, die Robert in seinem Restaurant ist nicht gerade gut. Dessert aus der Tüte oder gefroren und mit dem Mikrowellenherd erhitzt.
Die Soßen sind dickflüssig, genau wie die Suppen.

Etwas hobbymäßig zu tun, wie Robert als „Grillmeister“ bei Vereinsfesten ist etwas anderen als wenn man Gastronom oder Koch ist.
Wenn man kein Gefühl für die Materie hat, ist man verloren.
Einfach etwas zusammenkochen ist nicht Gastronomie.

Es gibt leider in Deutschland zu viele von dieser Sorte der Möchtegern-Gastronomen, die aus einer „Bierlaune“ heraus ein Restaurant eröffnet haben und mehr oder weniger dahin siechen.

Es kann keine Beständigkeit haben, auf niedrigem Niveau zu versuchen, etwas an den Mann oder die Frau zu bringen.

Dazu muss man mehr „auf der Pfanne haben“ als hobbymäßig die Schnellküche zu beherrschen.

Dann ist es armselig und ohne jegliche Selbstkritik, wenn man nach Jahren des „kulinarischen Siechtums“ plötzlich alles auf die Corona-Krise schiebt.

Besonders in den sozialen Onlinenetzwerken sieht und liest man vieles von ihnen.Sie mokieren sich über die Politik, motzen über Korruption in den „obersten Reihen“ und vieles mehr. Doch außer Kritik sieht man nichts von ihnen.

Die Sofa-Politiker!

Sie leeren ihren Dreckseimer der eigenen Resignation über andere, vornehmlich den Politikern, die ja um das Volk herum regieren und nur in ihre eigene Tasche wirtschaften.

Hasstiraden und Hasstiraden!

Ein Thema lässt sich immer finden und wenn es um die Corona-Maßnahmen gibt, die die Pandemie eingrenzen und Schaden vom Volk nehmen sollen.

Bei ihnen ist alles dumm, blöd, dämlich und eben „pfui“.

Mit Vorschlägen, wie man es besser machen könne, kommen sie nicht, sondern nur mit hohlen Floskeln und Totschlagargumenten.

Mehr können sie nicht, denn wenn man konkret wird und von ihnen Lösungen möchte, wie es denn besser funktionieren könnte, strecken sie die Flügel schon, während man die Frage noch formuliert.

Ganz großes Kino!

Es geht nur darum, zu kritisieren, aber Lösungen haben sie nicht. Das wollen sie auch nicht. Sie reflektieren ihren eigenen Unmut auf andere und kritisieren die anderen, wenn sie eine andere Meinung haben, zum Beispiel wenn sie mit etwas einverstanden oder zufrieden sind.

Inkontextuelle Floskeln mit Pseudowissen verbreiten – das können sie.

Wenn man sie fragt, warum sie sich denn nicht politisch einbrächten, weichen sie aus mit „Mit denen will ich nichts zu tun haben“ oder „Das bringt ja nichts.“
Gleichzeitig wehren sie sich, dass man sich ja selbst nicht politisch betätige. In dieser Situation kommen sie nicht klar, wenn ich ihnen sage, dass ich in meiner Heimatstadt in den 1980⁄90-er-Jahren im Gemeinderat vertreten war und dass ich in meiner neuen Heimat die Ortsgruppe der „Piratenpartei“ mitgegründet hätte und auch außerhalb von Parteien sehr viel mache.

Damit kommen sie nicht klar, denn sie bekommen dann Minderwertigkeitskomplexe, weil sie ja von ihrem Sofa nicht aufstehen und in die reale Welt gehen.

Dann schimpfen sie wieder inkontextuell und lenken von sich ab!

Ein Blinder wurde von einem Bekannten mit dem Auto zum Arzt gefahren.
Auf der Rückfahrt nach Hause passierte ein Unfall, an dessen Folgen der Blinde etwas später starb.
Seine letzten Worte waren: „Es gibt keine Autos.“

So zynisch dies auch klingen mag, doch es gibt leider ein „Vorbild“ dazu.

Wen würde es wundern, dass dies die Corona-Leugner sind!

Eine Krankenschwester in South Dakota hat Corona-Kranke auf der Intensivstation, auf der sie arbeitet, sterben sehen.
Sie erzählt davon, dass sie auch Corona-Leugner behandelt hat. Diese hätten immer und immer wieder behauptet, sie könnten nicht an Corona (Covid-19) erkrankt sein, weil dies eine große Lüge sei. Man würde ihnen nur sagen, sie litten an Corona, in der Realität wäre es etwas anderes, möglicherweise Gift, was aber niemand zugäbe.

Drastisch wurde es, als die obengenannte Krankenschwester einen Corona-Leugner sterben sah und dieser behauptete, dass dies nicht passieren könnte, weil dies nicht real sei.

Sie war geschockt von so seiner Arroganz und Realitätsverweigerung im Angesicht des Todes.

Dies sind harte Fälle und von diesen gibt es nur sehr wenige, doch dies ist leider die Misere der Corona-Leugner.

Manche wollen vielleicht nicht wahrhaben, dass wir eine Krise durchmachen, während der theoretisch jeder sterben kann, wenn er an Corona erkrankt ist. Sie wollen sich nicht damit beschäftigen, weil sie Angst haben oder bekommen.

Dann kommen noch die dazu, die strikt behaupten, es gäbe Corona nicht und alles wäre nur eine Verschwörung, um die Weltwirtschaft zu ruinieren oder alles umzustrukturieren. Das Schlagwort dazu ist „Neue Welt-Ordnung“.

Zudem gibt es noch Egoisten, die meinen, dass ihre „persönliche Freiheit“ mehr wert sei, als alles andere. Ihr Egoismus und Egozentrismus ist so schlimm, dass sie schlussendlich nicht mal über ihren Tellerrand schauen und andere sehen. Das sind die schlimmsten, weil sie andere für ihre Zwecke benutzen und diese aufstacheln gegen die, die angeblich die „Freiheit“ mit Füßen treten. Dabei geht es ihnen nur um sich selbst. Wenn sie ihre Ziele erreicht haben, interessieren sie die anderen, die ihnen vermeidlich geholfen haben, nicht mehr oder vorher schon nicht mehr.

Leider sind viele Menschen auch mit ihrer eigenen Lage unzufrieden und begehren so gegen „die da oben“ auf.
Es nervt sie, dass sie momentan auf der Stelle treten und lassen sich auch stellenweise von Realitätsverweigerern – der Verschwörungstheoretikern – vereinnahmen.

Zu Pseudoargumenten der Corona-Leugner gehört unter anderem eins, dass oben im Prolog übertrieben geführt wurde.

Weil sie behaupten, dass sie niemanden kennten, der an Corona erkrankt sei, schlussfolgern sie für sich, dass es die Krankheit gar nicht geben kann.

Dies ist eine sehr beschränkte Wahrnehmung der Welt.

Und dies bedeutet „Was ich nicht sehe, existiert nicht“.

Nun zu dem Blinden!

Wenn er Autos nicht gesehen hat, existieren sie nicht, ist ein guter Vergleich mit den Augenverschießern alias Corona-Leugnern.

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