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Gestern seilten sich bei Oberaichen Personen von einer Brücke auf die Autobahn A8 ab. Anlass war der bundesweite Tag zur Mobilitätswende.
Auf der Autobahn entstanden kilometerlange Staus in beide Fahrtrichtungen.

Ist so eine Aktion zielführend?

Deutschland und viele andere Länder stehen momentan in der sogenannten „Transformation“ weg von umweltverpestenden Verbrennungsmotoren hin zu Elektromotoren bei Fahrzeugen.
Der sogenannte „Tag zu Mobilitätswende“ soll dieser stellenweise langsam voranschreitenden „Wende“ einen Schub verpassen.
Um dies zu tun, seilen sich nahe dem Flughafen Stuttgart Personen von einer Brücke auf die Autobahn herab. Auf der Brücke hängt ein Transparent mit der Aufschrift „Mobilitätswende JETZT“.
Was die selbstdeklarierten „Aktivisten“ gemacht haben ist „gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr“, weswegen die Polizei, die vor Ort war, diese Personen angezeigt hat.

Zielführend ist diese Aktion keinesfalls. Sie führt zu erbosten Autofahrern, die auch stellenweise zum Flughafen mussten und zu spät kamen.
Die sogenannte „Mobilitätswende“ ist bitter notwendig,denn der Verkehrskollaps ist schon seit Jahren da und verschlimmert sich.
Fahrgemeinschaften macht so gut wie niemand.
Meine Gattin und ich haben ein Auto abgegeben, weil wir uns überlegt haben, ob es wirklich notwendig ist, dass wir beide eins haben. Es funktioniert. Wir bringen uns gegenseitig zur Arbeitsstelle und haben zudem noch eine niedrigere Steuerlast als vorher. Die zwei Autos, die wir vorher hatten, haben sich so gut wie nie rentiert. Eins hat im Nachhinein außer ein paar Ausnahmen gelohnt.
Zudem schützen wir die Umwelt, indem wir uns genau überlegen, wohin wir fahren müssen. Auch benutzen wir jetzt den „Öffentlichen Personennahverkehr“ für manche Wege.
Wir leisten auch etwas, um den Verkehrskollaps abzumildern, indem zumindest ein Auto weniger auf den Straßen unterwegs ist.

Zusammen mit der „Energiewende“ ist die „Mobilitätswende“ sehr wichtig.
Wenn man darüber nachdenkt, welche Kreise die sogenannte „Transformation“ in der Automobilindustrie schlägt, kann man nur den Kopf schütteln.
Kobalt und AlkalimetalleAlkalimetalle Alkalimetalle sind die chemischen Elemente Lithium, Natrium, Kalium, Rubidium, Caesium und Francium. werden in Dritt-Welt-Ländern unter menschenverachtenden Bedingungen gewonnen. Aber Afrika ist ja weit weg und man sieht es nicht wirklich, wenn man aus dem Fenster des Elektroautos schaut.
Auch die Gewinnung und Verarbeitung der für Autobatterien und –akkus ist sehr umweltschädigend. Aber auch die Leute, die diese gewinnen, werden damit belastet, weil in diesen Ländern kaum Arbeitssicherheitsmaßnahmen angewandt werden.

Die selbstdeklarierten „Aktivisten“, die sich gestern von der Autobahnbrücke abgeseilt haben, ändern an dieser Blinde-Augen-Politik rein gar nichts.

Wie ich schon in dem Beitrag über die Meinungsfreiheit beschrieb, liegt das Problem dieser nicht beim Staat, sondern eher bei bestimmten Gruppen und Gruppierungen jenseits der demokratischen Ränder.


Veranstalter von Demonstrationen und Events haben durch die Presseberichterstattung durchaus Vorteile. Es wird darüber berichtet, was stattfindet und was geschehen ist. Dies passiert objektiv und ohne Wertung. Das öffentliche Interesse ist also gewährleistet und befriedigt.
Der Nachteil für den Veranstalter ist, dass über alles berichtet wird, auch das, was man vielleicht nicht mag oder worüber  man wegsehen würde.

Die andere Seite ist, dass Gruppen mit radikalen oder extremen Ansichten gerne das Dogma „Lügenpresse“ benutzen. Dies hat den Zweck, dass man sich von der „Presse“ abgrenzen kann und andererseits auch behaupten kann, dass falsch berichtet wird oder in deren Jargon, dass man das berichtet, was „die Oberen“ gerne möchten, Stichwort: „InformationskontrolleZensur Unter Zensur oder Informationskontrolle versteht man ein Instrument, welches dazu da ist, nur „genehme“ Meinungen beziehungsweise Berichte zu veröffentlichen.“ oder „ZensurZensur Unter Zensur oder Informationskontrolle versteht man ein Instrument, welches dazu da ist, nur „genehme“ Meinungen beziehungsweise Berichte zu veröffentlichen.“.

Das heißt, man betreibt unterschwellig Hetze gegen die „Presse“.
Bei manchen Mitläufern ufert das dann aus und Pressevertreter werden angefeindet und schlimmstenfalls malträtiert.

Dann kann man aber immer noch sagen, dass man diese Leute nicht kennt und mit ihnen nichts zu tun haben will.
Ausgehend von Gewalt gegen die „Presse“ müsste die Polizei ein besonderes Auge auf Pressevertreter haben und sich in deren Nähe bewegen, um diese vor Übergriffe zu schützen.
Dies ist zwar auch Aufgabe der Polizei, es könnte aber auch einen Eindruck hinterlassen, dass die „Presse“ von der Polizei geschickt wird und diese schaut, was sie berichtet.
Dies würde dann wieder ins Bild „Staatspresse“ passen.

Dank der Verantwortung überwiegend vieler Menschen für andere sind die InzidenzenInzidenz Die Inzidenz gibt an, wie viele Neuinfektionen es in einem Zeitraum von sieben Tagen auf 100 000 Personen gibt. bezüglich der CoronaCorona Das Coronavirus verursacht eine schlimme Lungenkrankheit (COVID-19), die auch tödlich enden kann.-Neuinfizierten gesunken und sinken weiter.
Dies ist auch den Beschränkungen geschuldet.

Nun wird inzidenzInzidenz Die Inzidenz gibt an, wie viele Neuinfektionen es in einem Zeitraum von sieben Tagen auf 100 000 Personen gibt.-bedingt vieles wieder geöffnet oder ist schon geöffnet.
Viele Menschen gehen wieder in Restaurants. Das haben sie vermisst.

Trotz sinkender Inzidenz ist allerdings Vorsicht geboten.

Was mich allerdings nervt und ärgert, ist, dass viele Menschen bedingt durch die partiellen Öffnung glauben, die PandemiePandemie Eine Pandemie bezeichnet eine weltweite kursierende, (hoch) infektiöse Krankheit. sei beendet.
Sie benehmen sich auch so.

Am Wochenende versammelten sich in Stuttgart und in Tübingen Jugendliche zu Partys im Freien oder in der Innenstadt.
Als die Polizei unter anderem auch wegen Ruhestörung einschritt, wurde sie aggressiv angegangen. Viele weigerten sich zu gehen, auch nachdem Platzverweise ausgesprochen wurden. Die Polizisten wurden arg beleidigt und auch mit Flaschen beworfen, da sie die Jugendlichen aus deren Sicht beim Feiern gestört hatten.

Gerade haben wir die dritte Corona-Welle überstanden.
Durch die erhöhte UV-Strahlung, die mit mehr Sonnenlicht einhergeht, werden auch Viren deaktiviert und zerstört.
Da die Corona-Eindämmungsmaßnahmen konsequent befolgt wurden und auch durch das bessere und hellere  Wetter die Infektionen zurückgegangen sind, scheint viele nicht zu interessieren.
Sie scheinen dies vergessen zu haben!
Sie tun so, als sei die Pandemie beendet und alles wäre wieder so wie vor der Pandemie.
Das ist ein Trugschluss.

In den unbequemen Zeiten der partiell einschneidenden Beschränkung hat anscheinend niemand darüber nachgedacht, ob das, was man als selbstverständlich hinnimmt, wirklich das Gelbe vom Ei ist.
Viele kommen nicht mehr damit klar, dass sie nicht immer das Beste, Größte und Tollste haben können, wenn sie es wollen.
Die so hochgelobte Globalisierung hat gezeigt, dass der hohe Konsum und die unendlich scheinende Produktion irgend nicht mehr so weiter funktioniert.
In der Automobil‑ und der Computerindustrie fehlen Elektronikbauteile, weswegen Kurzarbeit angesagt ist oder Firmen schließen müssen und mussten.
Die Globalisierung ist ein sensibles „Ding“, was sich durch die Corona-Pandemie gezeigt hat.
Man sieht, wie es ist, wenn irgend etwas plötzlich nicht mehr da ist.

Zudem zeigte sich der Egoismus. Man denke darüber nach, als der sogenannte „Toilettenpapier-Hype“ stattfand.
Die, die es sich leisten konnten, plünderten nicht nur die Toilettenpapierregale, sondern nahmen alles mit, was sie vielleicht irgendwann gebrauchen könnten.
Dieses unendlich anmutende Horten brachte kaum jemanden dazu, nachzudenken, ob dies denn wirklich alles ist und war, ob die Essenz des „Glückes“ es sein kann, dass man sich mehr als andere kaufen und vor allem andere dieses wegnehmen kann.
Der eigene Vorteil zählte und zählt.

Schwere Krisen haben historisch betrachtet gezeigt, dass man danach reformieren muss.
Die Sozialversicherungen sind nicht einfach aus sich alleine entstanden, sondern weil Krisen dazu geführt haben, dass Menschen alleine gelassen wurden und in prekäre Situationen kamen.

Die Kehrwoche in Württemberg wurde deswegen eingeführt, als man erkannte, dass Sauberkeit zu längerem und besserem Leben führt.
In erster Linie sollten Fäkalien und Unrat aus den Städten und Gemeinden gekehrt werden, da man erkannt hatte, dass sich Krankheiten über diese verbreiteten.
Sie wurde nicht erlassen, weil irgendjemand es sich „just for fun“ ausgedacht hatte.

So sollte sich jeder an die eigene Nase fassen und darüber nachdenken, ob maßloser Konsum das einzige Ziel sein kann, was man verfolgen sollte. Oder die grenzenlose Freiheit, alles zu tun, wann und wo man es will.
Es hat sich gezeigt, dass die Ellenbogenmentalität zu nichts geführt hat.

Fast 90 000 Corona-Tote sind in Deutschland zu beklagen.
Für manche Leute anscheinend kein Anlass, darüber nachzudenken, was dies bedeutet.
Sie reflektieren nicht, weil es sie wohl nicht tangiert oder sie es ignorieren, in dem sie dies wegschieben.
Nachdenken ist zynisch betrachtet nur eine Person aus dem nahen Kreise oder Familie, die krank geworden und/oder gestorben ist.

Auch die Sache mit den corona-bedingten Fake-NewsFake-News gezielt und absichtlich veröffentlichte oder platzierte Falschnachrichten veranlasst niemanden über den dahinter stehenden Egoismus nachzudenken. Corona-Leugner bedienen sich perfider Mittel, um sich selbst einen Ablassbrief auszustellen, obwohl sie es sind, die die Infektionen durch Nichtbeachten der Regel weiterverbreiten.

Egoismus in allen Bereichen!

Man kann in bestimmten Grenzen noch verstehen, dass Unternehmer weitermachen möchten, doch nicht um jeden Preis!

Egoismus, immer mehr und mehr Konsum kann nicht auf Dauer funktionieren.
Es beweist sich momentan, dass es nicht funktioniert.

Jeder sollte über sich und seinen möglichen Egoismus nachdenken!

Absichtlich (platzierte) FalschnachrichtenFake-News gezielt und absichtlich veröffentlichte oder platzierte Falschnachrichten – auch Fake-NewsFake-News gezielt und absichtlich veröffentlichte oder platzierte Falschnachrichten genannt – kursieren immer wieder im Internet und insbesondere in den sozialen Online-Netzwerken. Vor ein paar Tagen wurde eine neue Dimension von Falschnachrichten bekannt.

Diese Art der Fake-News ist sehr besorgniserregend.

Blogger und sogenannte „Influencer“ bekamen ein Angebot der miesen Art.

Sie sollten den CoronaCorona Das Coronavirus verursacht eine schlimme Lungenkrankheit (COVID-19), die auch tödlich enden kann.-ImpfstoffVakzine Vakzine sind Impfstoffe, mit denen der menschliche Körper gegen Krankheiten immunisiert wird „Comirnaty“ von BioNTech nicht nur schlechtmachen.
Um Lügen darüber zu verbreiten, wurde ihnen (nicht gerade wenig) Geld angeboten.

Der Absender dieser Mail dieses unmoralischen Angebots stammt aus Großbritannien.
Es ist allerdings eine Briefkastenfirma.
Recherchen haben ergeben, dass die Fäden bis nach Russland reichen.

Noch kann man nicht sagen, was die Absicht der Fake-News sein soll.
Möglicherweise stecken Impfgegner dahinter oder wirtschaftliche Interessen von Konkurrenten.

Man bedenke, dass wenig für Impfgegner spricht, da diese nicht nur einen Impfstoff „unter die Lupe“ nähmen, sondern viele beziehungsweise alle.

In Diskussionen um das Impfen hört man von Impfgegnern oft das Argument, dass in Impfstoffen Zellen von Embryonen vorhanden seien.
Was vielerorts als Fake-NewsFake-News gezielt und absichtlich veröffentlichte oder platzierte Falschnachrichten abgetan wird, hat einen realen Hintergrund.

Im Jahre 1977 wurde zu wissenschaftlichen Zwecken aus einem abgetriebenen Embryo sogenannte HEK-Zellen gewonnen. „Human embryonal kidney“ sind sogenannte 293-Zellen und stammen wie der englische Name „kidney“ verrät, aus den Nieren beziehungsweise aus der Nierenrinde.
Diese Zellen werden seit 1977 permanent kultiviert und vermehrt.
Alle „menschlichen embryonalen Nierenzellen“ sind nachgezüchtete Zellen, der Urzellen von 1977, denn es wurden keine anderen Embryos (oder Föten) zu diesen Zwecken mehr benutzt.

Die Zellkultur der „HEK-Zellen“ wird benutzt, um Bakterien und Viren und Teile davon zu vermehren.
Die „HEK-Zellen“ haben diese Eigenschaften, die andere Zellen und Zellkulturen nicht oder nur bedingt haben, weswegen immer wieder neue von ihnen nachgezüchtet werden.

Sie können besonders für die neuartigen mRNAmRNA Unter mRNA versteht man in der Genetik einen "Stoff", der genetische Information für den Aufbau eines bestimmten Eiweißes (Protein) in einer Zelle enthält.‑ und Vektorimpfstoffe benutzt werden, weswegen sie in den aktuellen Fokus geraten. Besonders bei Vektorimpfstoffen haben sie den Vorteil, da sie insbesondere die Trägerviren – Adenoviren – replizieren können.

Die Zellen wurden – wie oben beschrieben – im Jahre 1977 von einem abgetriebenen Embryo entnommen.
Seitdem sind die „HEK-Zellen“ vermehrt worden. Es gibt seitdem keine Entnahmen mehr, sodass mancherorts von „unsterblichen Zellen“ gesprochen wird.

Dass Impfgegner diese Sache für sich ausschlachten und es auch dementsprechende Petitionen gibt, dass keine Embryos oder Föten für Impfszwecke benutztt und entnommen werden für diese, sind Dramatisierungen.

Unter welchen Voraussetzungen die Urzellen entnommen wurden, ist nicht ganz klar, auch nicht, ob es wirklich ganz koscher war.
Man kann aber davon ausgehen, dass dies in Ordnung war.

Da in der Erbsubstanz der „HEK-Zellen“ keine Y-Chromosomen gefunden wurden, kann man davon ausgehen. dass das Embryo „weiblicher Natur“ war.

Die Impfgegner schrecken vor nichts zurück, um Lügen und Fake-News zu verbreiten.

CovidiotenCovidioten Als Covidioten werden Personen bezeichnet, die leugnen, dass die Corona-Pandemie sowie die Corona-Krankheit (Covid-19) existiert. Oft werden Querdenker auch so bezeichnet, da sie im Prinzip ins gleiche Horn blasen. – Synonym für CoronaCorona Das Coronavirus verursacht eine schlimme Lungenkrankheit (COVID-19), die auch tödlich enden kann.‑/CovidCorona Das Coronavirus verursacht eine schlimme Lungenkrankheit (COVID-19), die auch tödlich enden kann.-Leugner – sowie Impfgegner gehen größtenteils argumentationskonform Hand in Hand.
Ihre realitätsferne „Mission“ ist nicht nur die Leugnung der PandemiePandemie Eine Pandemie bezeichnet eine weltweite kursierende, (hoch) infektiöse Krankheit., sondern auch die Verhinderung der Bekämpfung.

Wo keine Pandemie sei, müsse man ja auch keine bekämpfen, so ihr Credo.
Und darum geht es vorder‑ und hintergründig.

Die Covidioten verleugnen die Corona-Pandemie per se und suchen den langen Tag nach angeblichen Beweisen, dass es diese nicht gebe oder diese nur eine Grippe oder eine schwere Erkältung sei.
Sie behaupten ja bekanntermaßen, dass eine geheime Macht eine Diktatur plane und die Pandemie nur inszeniert sei, um den Menschen – in deren Jargon „SchlafschafeSchlafschafe Verschwörungstheoretiker bezeichnen Personen, die ihnen nicht glauben als "schlafende Schafe", um auszudrücken, dass diese sich aus Bequemlichkeit angeblich alles gefallen lassen.“ – beim Impfen Chips zu implantieren, um diese zu kontrollieren.

Die „Neue Weltordnung“, wie diese Verschwörungstheorie genannt wird, passt zu der Impf-Hysterie, der Corona-Leugnung und vielem mehr. So ist kompatibel zu vielem,

Ähnlich argumentieren die Impfgegner.
Sie stellen, ohne Beweise zu liefern, Behauptungen auf, dass Impfen schädlich sei.
Sie sind der Auffassung, dass Impfen nur eine Inszenierung der Pharmaindustrie sei, um Geld zu scheffeln.

Beide Verschwörungstheorie passen bezüglich der Corona-Pandemie zusammen.
Auf der einen Seite ist die Pandemie ja nur inszeniert, um die Leute schonmal auf eine bevorstehende Diktatur vorzubereiten, indem getestet wird, ob die Menschen alles mitmachen, wie die Maskenpflicht, auf der anderen Seite wird geschossen, dass mit Impfmitteln, in den Gifte und Chips sind, Menschen manipuliert werden.

Beide „Gruppierungen“, bei denen viele beiden angehören, verbreiten Fake-NewsFake-News gezielt und absichtlich veröffentlichte oder platzierte Falschnachrichten und Gerüchte, um ihre Ziele zu erreichen. Sie haben eine selektive Wahrnehmung von der Realität und passen hervorragend zusammen.

Man munkelt ja, dass der Oberquerdenker sein Geld bei der Gemeinwohlbank des Königreichs Deutschlands angelegt habe.

Unter einer „Task-Force“ versteht man eine für eine begrenzte Zeit gebildete Arbeitsgruppe zur Lösung komplexer Probleme. Eine „CoronaCorona Das Coronavirus verursacht eine schlimme Lungenkrankheit (COVID-19), die auch tödlich enden kann.-Task-Force“ ist also eine Arbeitsgruppe, um die Corona‑/CovidCorona Das Coronavirus verursacht eine schlimme Lungenkrankheit (COVID-19), die auch tödlich enden kann.-Infektionen in bestimmten Bereichen abzuwenden.

Die Aufgaben sind vielfältig.

Die „Corona-Task-Force“ hat stellenweise umfassende Entscheidungskompetenzen.
So kann sie zum Beispiel Besuchsstopps in betroffene Krankenhäuser verhängen. Dass sie anordnet, das Masken und Mundnasenschutze innerhalb des Hauses oder Häuser zu tragen sind, ist obligatorisch.
Sie setzt auch Vorgaben und Regeln aus dem InfektionsschutzgesetzInfektionsschutzgesetz Das deutsche Infektionsschutzgesetz (IfSG) ist ein Bundesgesetz gegen gemeingefährliche oder übertragbare Krankheiten bei Menschen und regelt die hierfür notwendige Mitwirkung und Zusammenarbeit von Behörden et cetera oder den Länder-Corona-Verordnungen durch und wendet diese somit an.
Sie ist die Anlaufstelle, wenn es um Dinge geht, die die PandemiePandemie Eine Pandemie bezeichnet eine weltweite kursierende, (hoch) infektiöse Krankheit. angehen.

Sie organisiert, dass zum Beispiel Abstrichstationen sowohl für (AntigenSchnellteste Ein Antigen-Schnelltest kann erkennen, ob eine Person mit Krankheitskeimen oder ähnlichem infiziert wurde.‑) Schnell‑ als auch PCRPCR Ein PCR-Test kann in einer Probe Krankheitskeime und vieles mehr erkennen.-Tests aufgebaut werden.
Dahinter steckt viel Organisation.

Mitarbeiter in Krankenhäusern können einen PCR-Abstrich machen lassen.
Dazu stellt die „Corona-Task-Force“ Ressourcen zur Verfügung.
Dies sind erstmal Mitarbeiter, die auf der einen Seite wissen müssen, wie Abstriche zu nehmen sind und andererseits die EDVEDV Elektronische Daten-Verarbeitung beherrschen müssen. Abstriche müssen nachvollziehbar sein, falls jemand einen „positiven“ Befund hat. Dann muss diese Person dem Gesundheitsamt gemeldet werden.
Mithilfe der EDV werden Ausstreichende aufgenommen und die Daten an das Labor übergeben, damit die Abstrichröhrchen mit den Proben zugeordnet werden können.
Dazu zählt auch die Dokumentation.

Auch die Verfolgung von Infektionsausbrüchen gehört zum Arbeitsbereich.

Zudem müssen Hygienemaßnahmen durchgesetzt und überprüft werden.

Es ist nötig, dass die „Corona-Task-Force“ mit vielen Stellen kommuniziert und dies dokumentiert.

Für Samstag, den 22.5.2021, wurden zwei Demonstrationen in Berlin angemeldet. Das Oberverwaltungsgericht hat diese mit Hinblick auf die Erfahrungen voriger Demonstrationen von Gegner der Maßnahmen zur Eindämmung der CoronaCorona Das Coronavirus verursacht eine schlimme Lungenkrankheit (COVID-19), die auch tödlich enden kann.-PandemiePandemie Eine Pandemie bezeichnet eine weltweite kursierende, (hoch) infektiöse Krankheit. verboten.

Wie man es von den CovidiotenCovidioten Als Covidioten werden Personen bezeichnet, die leugnen, dass die Corona-Pandemie sowie die Corona-Krankheit (Covid-19) existiert. Oft werden Querdenker auch so bezeichnet, da sie im Prinzip ins gleiche Horn blasen. – Synonym für Corona-Leugner – selbst ernannten „Querdenkern“ und anderen Gruppierungen dieser Möchtegern-Szene gewohnt ist, haben sich diese nicht darum geschert. Mehrere hundert Realitätsverweigerer trafen in Berlin ein.
Im Vorfeld hatte die Polizei schon Reisebusse angehalten und diese an der Weiterfahrt gehindert.
Ebenso hatte die Polizei einige Personen aufgehalten, die Bühnen und ähnliches trotz Verbot aufbauen wollten.

Es sollte nicht überraschen, dass die Demonstranten nicht auf die Aufforderungen der Polizei hörten und versuchten, ihre Demonstration beziehungsweise Kundgebung abzuhalten.
Die Polizei nahm 200 Personen in Gewahrsam und erteilte zig Platzverbote. Viele Anzeigen wurden wegen Verstöße gegen das InfektionsschutzgesetzInfektionsschutzgesetz Das deutsche Infektionsschutzgesetz (IfSG) ist ein Bundesgesetz gegen gemeingefährliche oder übertragbare Krankheiten bei Menschen und regelt die hierfür notwendige Mitwirkung und Zusammenarbeit von Behörden et cetera geschrieben.

Es sollte nicht überraschen, dass die Versammelten sich nicht an die Maskenpflicht und Abstandsregeln hielten. Die wenigen, die dies doch taten, kann man an einer Hand abzählen.

Alleine schon das Motto „Friede, Freiheit und Grundrechte“ führte sich schon beim ersten Motto-Wort ad absurdum. Die Teilnehmer der Demonstration waren aggressiv der Polizei gegenüber. Peinlich war auch das Grölen von „Wir sind friedlich, was seid Ihr“, wobei die Aggression und Provokation eindeutig von den Covidioten ausging.

Ein Journalist beschrieb die Lage so: „Ich habe ungebildete Schreihälse wirre Parolen schreien hören.“.

Kennen Sie das auch?
In den sozialen Online-Netzwerken setzen manche Diskutanten sogenannte Lach-Smileys unter Kommentaren. Diese sollen andeuten, dass man diejenigen mit anderer Meinung auslacht.

Schon interesant, welche „Diskussionskultur“ manche Menschen haben!

Ich kontere dann mit einer kleinen Provokation: „An die Leute, die Lach-Smiley bei Kommentaren machen: Bitte Argumente! Oder muss ich davon ausgehen, dass (Eure) Dummheit lacht?!“.

Dann wird es kurios(er).

Diejenige, den mit ihren Lach-Smileys den Anderen mitteilen, dass sie sie nicht ernst nehmen und sie auslachen, fühlen sich plötzlich angegriffen.
Komisch!
Sie kommen aus ihre Lachecke und sind reagieren, indem sie sich empören, dass sie jemand „angreift“ und für dumm erklärt.
Das ist aber gar nicht passiert, denn man muss nur die kontextuelle Frage verstehen!

Wenn man einen Lach-Smiley in einer Diskussion setzt, muss man sich schonmal gefallen lassen, gefragt zu werden, warum man es tut.
Das wollen diese Personen aber nicht, denn sie lachen andere nur aus, weil sie nicht deren Meinung sind.
Sie zeigen durch ihr Verhalten gegenüber der kleinen Provokation meinerseits, dass sie nicht argumentieren können und wollen, denn sie sind gleich beleidigt und schlagen verbal zurück.

Es ist noch harmlos, wenn sie donnern, dass sie „gar nichts müssen“.
Andere beleidigen einfach, weil man sie ja auch beleidigt hat.
Empörend kommt die Gegenfrage: „Was soll das denn jetzt?“
Einfach richtig lesen!
Neben Empörungen, die darauf hinweisen, dass man mit Kritik nicht umgehen kann oder Beleidigungen, passiert nicht viel. Argumente kommen nicht.

Eins lernt man übrigens: Die Personen haben keine Argumente.


Über vierzehn Monate befindet sich die Welt im PandemiePandemie Eine Pandemie bezeichnet eine weltweite kursierende, (hoch) infektiöse Krankheit.-Status.
Ende dieser Woche gibt es wieder viele Öffnungsschritte in Deutschland.
Hat die Pandemie die Leute zum Nachdenken gebracht?


In Laufe der Woche und an diesem Wochenende öffnen wieder viele Betriebe, weil die InzidenzenInzidenz Die Inzidenz gibt an, wie viele Neuinfektionen es in einem Zeitraum von sieben Tagen auf 100 000 Personen gibt. in Kreisen, Landkreise und kreisfreien Städten sinken.
Man kann verstehen, dass viele in die Städte und Regionen strömen.

Gestern waren wir im Killesberg-Park in Stuttgart.

Man hätte meinen können, dass es keine CoronaCorona Das Coronavirus verursacht eine schlimme Lungenkrankheit (COVID-19), die auch tödlich enden kann.-Pandemie gäbe.
An den Imbiss‑ und Gastro-Ständen standen Leute dicht gedrängt. Masken sah man sehr wenige.
Die Verkäufer und das Personal hatten Masken auf, doch mindestens 95 Prozent der Besucher nicht.
Auch die Aufforderung an einem Restaurant, dass es nur Artikel „to go“ gäbe und dass das Verspeisen in unmittelbaren Nähe nicht gestattet sei, interessierte niemanden.
In der Foodlounge im Stuttgarter Königsbau war es ähnlich. Die Tische waren abgesperrt und überall stand, dass das Verspeisen nicht innerhalb des Königsbaus erlaubt sei.
Dann nahm man die Taschen eben einige Meter mit und stellte sie nahe der Rolltreppen ab und begann zu essen., innerhalb des Königsbaus in der Foodlounge.
Nahe der Rolltreppe auf den etwas breiteren Handläufen stehen auch Schilder, dass man dort nichts abstellen solle.

Die Sinnhaftigkeit, die dahinter steckt, ist die, dass in geschlossenen Räumen wie ein Einkaufszentrum die Luft nicht so zirkuliert wie im Freien.
In geschlossenen Räumen muss auch deswegen eine Maske getragen werden, weil sich Personen näherkommen als zum Beispiel auf Straßen oder Fußgängerzonen.
Zudem setzt man die Maske beim Essen ab und kann so ungewollt Keime versprühen.

Was mich immer wieder wundert, ist, wie Personen mit den Masken umgehen.
Nachdem sie einen Bereich verlassen haben, wird diese mehr oder weniger vom Gesicht gerissen, größtenteils mit einer negativen Bemerkung.

Die Maskenpflicht besteht seit über einem Jahr und alles was damit zusammenhängt, wie Abstands‑ und Hygieneregeln!

Die Pandemie ist nicht aufgehoben oder verschwunden, nur weil die Inzidenzen unter einen Wert von 100 sinken!

Was wir vorige Woche und am Wochenende sehen und gesehen haben, lässt uns an den gesunden und vor allem verantwortungslosen Menschenverstand zweifeln.
Schnelltestzentren für Corona-Tests werden nur besucht, damit man shoppen gehen kann. Wenn man auf seinen Befund warte, trägt man „natürlich“ keine Maske, auch nicht in unmittelbaren Nähe der Abstrichstelle.
Es geht größtenteils nur um die „egoistische Freiheit“, nicht um die persönliche.
Wenn man zum Geschäft hineingeht, wird erstmal geschimpft, dass man warten muss und die Personalien zwecks Nachverfolgung abgeben muss. Man ist doch negativ getestet!
Kurz vor der Tür wird erst die Maske aufgesetzt, am besten die Nase offenlassen, denn man ist ja „negativ“!
Es behindert ja das „freie“ Atmen!

Unverantwortlich ist auch, dass trotz Absage des Veranstalters viele zum sogenannten „WGT“ nach Leipzig gefahren sind. Niemand wird einen Schnell‑ oder PCRPCR Ein PCR-Test kann in einer Probe Krankheitskeime und vieles mehr erkennen.-Test vorher gemacht haben, um das Treffen der „Schwarzen Szene“ zu besuchen.

Dass die CovidiotenCovidioten Als Covidioten werden Personen bezeichnet, die leugnen, dass die Corona-Pandemie sowie die Corona-Krankheit (Covid-19) existiert. Oft werden Querdenker auch so bezeichnet, da sie im Prinzip ins gleiche Horn blasen. – Synonym für Corona‑ oder CovidCorona Das Coronavirus verursacht eine schlimme Lungenkrankheit (COVID-19), die auch tödlich enden kann.-Leugner – in Berlin versucht haben, zu demonstrieren, lasse ich außer Acht. Dies ist nur eine klitzekleine Horde verwirrter Menschen und irrelevant für eine „Berichterstattung“.

In und während der Zeit der Pandemie scheint aber auch niemand darüber nachgedacht zu haben, ob alles, was man tut, richtig ist und war.
Man regt sich lieber über „Repressalien“ des Staates auf, als an andere zu denken, die vielleicht durch das eigene Fehlverhalten zu Schaden kommen könnten. Der eigene uneingeschränkte Konsum steht im Mittelpunkt und darum baut man seine eigene Welt mit Freiheiten, die man persönlich und egoistisch braucht.
Andere benötigt man nur, um die eigenen Ziele zu untermauern und ausleben zu können. Danach sind sie wieder uninteressant.

Über ein Jahr Einschränkungen, aber kein Umdenken!

Manchmal kommt es mir so vor, als wäre die Menschheit am Ende.

Wenn man wie ich als Journalist arbeitet, ist man der Wahrheit und der Objektivität verpflichtet.

Wir Journalisten werden immer in einen Topf geworfen, und man schimpft uns die „Kampfpresse“ oder schlimmer noch die „Lügenpresse“.
Ich möchte ein Beispiel geben, was guter und was schlechter Journalismus ist.

Vor ein paar Wochen bekam ich etwas „gesteckt“.
Es ging um ein Thema, das nicht wirklich mein Bereich ist – Biologie und Tierversuche.
Ich schreibe im Metier Astrophysik, „Kritik von Pseudo-Wissenschaften“ sowie Evolution.

Ein Student, nennen wir ihn Mike, erzählte mir, dass er im Rahmen seiner Nebentätigkeit mit Mikroplastik arbeite. Die chinesische Regierung ist an dem Projekt beteiligt und sein Mentor Jing lässt ihn Versuche mit Fischen machen.
Die Fische werden ausgebrütet und kommen dann in ein Verhaltensbecken, in dem sich Chemikalien befinden. Nach 120 Stunden werden die Fische dann getötet, sesziert, untersucht und das Ergebnis dokumentiert.
Die Versuche werden mit verschiedenen Chemikalien wiederholt.

Mike arbeitet auch sonntags, weil laut ihm die Fischen nach 120 Stunden getötet werden müssen, weil es sonst als Tierversuch gelte.

Das stieß mir auf und ich recherchierte im Internet, fand aber nichts mit 120 Stunden in den Gesetzen wie Tierversuchsgesetze, Tierschutzgesetze und dergleichen mehr.

Diskussionen mit Tierschützern und Tierärzten brachten auch nichts.
Mir schwebten die Bilder der armen Tiere vor Augen und diese Aussage: „Wenn wir die Fische innerhalb 120 Stunden töten, gilt es de jura nicht als Tierversuch.“

Es hört sich also erstmal so an:
„Die Chinesen umgehen das Tierschutzgesetz.“
Das wäre ein Hammer!

Die Recherche brachte, wie gesagt nichts, und mir kam in den Sinn, dass Jing Mikes Gutgläubigkeit und Naivität ausnutzte.
Mir taten auch die Fische leid.
Laut TierSchutzgesetz müssen Versuche angemeldet und genehmigt werden, bei denen Tieren Leid, Schmerz und ähnliches zugefügt wird.

Ich schrieb daraufhin nochmals mehrere offizielle Stellen an, Tierschutzbeauftragte, Tierärzte und so weiter.
Keiner konnte etwas bestätigen, niemand kannte irgendwas mit 120 Stunden.
Ich begann daraufhin, das TierSchurtgesetz näher anzuschauen.
Die ganze Sache galt für Wirbeltier, Kopffüssler und Weichtiere. Fische waren also drin.

Dann fiel mir eine Stelle auf, dass Tiere fähig sein mussten, sich selbstständig zu ernähren.
Das könnte der Punkt sein.

Ich wandte mich nochmals an eine Ärztin, die mir zweimall zurückgemailt hatte und wissen wollte, wie es weiter ginge.
Wir diskutierten über Stadien von Fischen, wann ein Fisch selbstständig essen könne.
Dann stolperte ich über das sog. „Tierversuchsanordnungsgesetz“ und einige EUEU Europäische Union-Richtlinien.
In einer Beurteilung der Rasse Zebra-Bärbling in Tierversuchen stand:

“As per Article 1(3)(a)(i) of Directive 2010⁄63/EU (EU 2010) on the protection of animals used for scientific purposes, live nonuman vertebrate animals including independently feeding larval forms are covered by its scope. According to the description of OECD TG236, the zebrafish embryos are used until 96 h post-rtilisation. Zebrafish is generally not considered as being capable of independent feeding until five days post-fertilisation. This is confirmed by the Commission Implementing Decision 2012⁄707/EU (EU 2012b) on a common format on collection of information on the use of animals for scientific purposes in the EU states that „Fish should be counted from the stage of being capable of independent feeding onward. Zebrafish kept in optimal breeding conditions (approximately + 28°C) should be counted 5 days post fertilisation“. Considering the foregoing, the embryos in question should not be considered as „independently feeding larval forms“within the meaning of the Directive and therefore the procedure, as far as the embryos are concerned, does not fall within its scope.”

Das war also die Lösung.

Die 120 Stunden, die Mike als „de jura“ deklariert hatte bzw. man ihm so mitgeteilt hatte, waren also falsch. Vielleicht hatte man es ihm einfach so gesagt, um ihn ruhig zu stellen.

Also Entwarnung!

Ich dachte drüber nach. Mir taten die Fisch-Embryonen leid.
De jura und de scienta wurden Regeln festgesetzt.

Die „Kampfpresse“ hätte wohl etwas anderes daraus gemacht.

Illegale Tierversuche
Chinesische Regierung unterläuft Tierschutz.

Ich hoffe, ich konnte an einem Beispiel klarmachen, was gute Pressearbeit (inklusive Sorgfalt) und was schlechte ist.

Selten passiert es, dass ich aus Langeweile durch die Sender zappe. Ich bin bei „Rosins Restaurants“ hängengeblieben. Was sich „Sternekoch“ Frank Rosin geleistet hat, ist nicht Beratung für gescheiterte Gastronomen, sondern nur Stänkern und Pöbeln.

Die Inhaber des Restaurants „Hafen Extra“ aus Aurich haben Frank Rosin um Hilfe gerufen.
Sie hatte im Februar 2020 das Restaurant übernommen, doch dann kam der sogenannte „LockdownLockdown Der Lockdown bezeichnet eine temporäre, staatlich angeordnete und durchgesetzte Quarantäne für die breite Bevölkerung mit Einschränkungen des öffentlichen Lebens.“. Wegen wenigem Startkapital stand „Hafen Extra“ nach ein paar Wochen so gut wie vor dem Ruin.

Rosin unterhielt sich anfangs mit dem Gastronomen-Ehepaar des „Hafen Extra“ und bekam heraus, dass sie finanziell gesehen kaum noch atmen konnten. Die Pacht war zwar gestundet worden und drei Monate standen aus, und dies ließ nicht mal Spielraum, einen Abholservice anzubieten, da die beiden kein Geld hatten, Verpackungsmaterial geschweige denn Flugblätter und ähnliches zu kaufen.
Rosin sprach davon, dass sie es sich in einer „Komfortzone“ bequem gemacht hätten und nichts sonst getan hätten.
Der Gastronom widersprach und wies auf die klammen Mittel hin, was Rosin aber vollkommen ignorierte und immer wieder darauf hinwies, die beiden hätten nichts getan, außer sich selbst zu bedauern.
Er machte auch beim wiederholten Einspruch weiter, ohne wahrzunehmen, wo das Problem wirklich lag.

Er wurde zusehends ungemütlicher, brach aber irgendwann aus unerklärlichen Gründen ab und kam darauf zu sprechen, dass am nächsten Tag das Testessen anstünde und de beide sich vier Gerichte zum Mitnehmen ausdenken sollten, die von den Testessern bewertet würden.

Seltsamerweise besorgte er auch Verpackungsmaterial und kam damit am nächsten Morgen herein.

„Was habt Ihr Euch ausgedacht?“, wollte er wissen.
Es sollte Schnitzel, Burger und (vegetarisches) Schmorgemüse geben.

Dies gefiel Rosin ganz und gar nicht, denn er argumentierte damit, dass Aurich eine Stadt in Friesland sei und man Fischgerichte anbieten solle.
Die zwei vom „Hafen Extra“ argumentierten, dass sie extra keine Fischgerichte anbieten wollten, weil dies im Prinzip jeder machte in Aurich.
Dies passte Rosin nicht, denn er mag anscheinend keine Widerworte. Nachdem er nochmals darauf eingegangen war, wurde die „Diskussion“ niveaulos und Rosin redete davon, dass die beiden keine Fischgerichte zubereiten könnten, obwohl sie aus Aurich kämen und dies nur vertuschen wollten, indem sie etwas Anderes verkaufen wollten.
Er sprach in immer aggressiverem Ton davon, dass sie keine Ahnung hätten, was die Leute wollten und sie“endlich aus der Komfortzone“ herauskommen müssten.
Er attackierte sie hart und ließ keine Gegenargumente zu, indem er den beiden das Wort abschnitt und sie beleidigte, was er als „positive Kritik“ verkaufte. Die Inhaber waren beleidigt und wütend, was man deutlich sehen konnte.
Das, was Rosin in den darauffolgenden Minuten machte, waren nur Stänkereien und Pöbeleien ohne Sinn und Verstand, die er im Monolog führte.

In diesem Moment überlegte ich, ob ich den Fernseher vom Tisch treten oder umschalten sollte.
Ich entschied mich fürs Umschalten.

„Rosins Restaurants“ habe ich schon einige Male in unregelmäßigen Abständen geschaut.
Rosin will Reststrandinhabern und –betreibern aus einer Notlage helfen und neue Perspektiven zeigen.
Was er allerdings macht, hat nichts damit zu tun. Er oktroyiert den Hilfesuchenden seine eigene Minung und tarnt dies als „kulinarisache Neuausrichtung“.
Er denkt sich nämlich etwas aus. Dann bekommen die Hilfesuchenden die „Hausaufgaben“, eine neue Karte mit möglichst neuen Gerichten zusammenzustellen.
Am nächsten Tag – wobei „nächster Tag“ relativ ist – schaut er sie sich an und schimpft, dass dies nicht das richtige sei und ,man wohl bei „sowas“ nicht von einer „kulinarischen Idee“ sprechen könne.
Die Meinungen der Hilfesuchenden interessieren nicht.

Der Inneneinrichter, der zu Rosins Team gehört, schließt sich auch nicht mit den Hilfesuchenden kurz, sondern agiert genauso wie Rosin. Er tut das, was er für richtig hält. Ob es den Hilfesuchenden gefällt,. spielt keine Rolle. Es wird getan, was er meint.
Das Design des neuen Aushängeschilds des Restaurants wird auch nicht besprochen, sondern man präsentiert es als Überraschung. Manchmal kann man sehen, wie die Leute darauf negativ reagieren.

Die Serie „Rosins Restaurants“ hält ironischerweise genau das, was der Name verspricht.
Rosin gestaltet die Restaurants so, wie er meint.
Es entstehen „Rosins Restaurants“.

In einem Beitrag wird über ein Experiment mit einem zum Tode verurteilen US-Bürger berichtet. Es geht in der Schlussfolgerung um psychosomatische Erscheinungen.
Und noch um etwas Anderes.

Das Experiment gestaltet sich folgendermaßen.
Ein zum Tode Verurteilter wird gefragt, ob er an einem Experiment teilnehmen möchte.
Im Experiment geht es darum, zu untersuchen, wie der Körper reagiert, wenn man Blut verliert.
Dem Probanden wird auf ein Bett arretiert und ihm wird der Puls aufgeschnitten. Er würde also Blut verlieren, das aufgefangen wird in einem Eimer.
Was der Proband nicht weiß, ist, dass man ihm körperlich nichts antut und man eine Flasche mit Wasser langsam in einen Eimer tropfen lässt.
Der Proband hört das vermeintliche Blut tropfen, verliert an Farbe und hat Angst.
In dem Experiment wird untersucht, dass sich die psychische Verfassung auf den Körper auswirkt.
Der Proband reagiert so, als wenn er Blut verlöre, was aber nur einer psychosomatischen Erscheinung geschuldet ist.

Dieses Experiment wird von den CoronaCorona Das Coronavirus verursacht eine schlimme Lungenkrankheit (COVID-19), die auch tödlich enden kann.-Leugnern – „CovidiotenCovidioten Als Covidioten werden Personen bezeichnet, die leugnen, dass die Corona-Pandemie sowie die Corona-Krankheit (Covid-19) existiert. Oft werden Querdenker auch so bezeichnet, da sie im Prinzip ins gleiche Horn blasen.“ genannt – als „Beweis“ benutzt, dass es gar keine Corona-PandemiePandemie Eine Pandemie bezeichnet eine weltweite kursierende, (hoch) infektiöse Krankheit. gebe und dass alle nur einer Manipulation aufgesessen seien.
Es sind also die „alten Argumente“ in neuer Verpackung.
Dies ist das Prekäre daran, denn die alte „Neue Welt-Ordnung“ wird weiter verbreitet.

Das Experiment – wenn es überhaupt stattgefunden hat – beweist nur, dass einem dle Fantasie einen Streich spielen kann und dass das seelische Befinden und Empfinden einen großen Einfluss auf uns hat, was auch das Wohlfühlen betrifft.
Dieses Experiment, das anscheinend in den 1940-er‑ oder 1950-er-Jahren durchgeführt worden sein mag, wurde nicht so geführt, dass man jemanden angeblich mit einer Krankheit infiziert hat und geschaut hat, wie die Person sich verhält.
Dass der Proband bleich geworden ist, mag aber auch dem geschuldet sein, dass ihm bewusst ist, dass er in Kürze sterben wird.

Die „Argumentation“ der Covidioten ist also immer die gleiche.
Sie glauben, dass alle Länder all ihren Einwohnern die Pandemie nur vortäuschen und diese gar nicht existiert.
Die Beschreibung des Experiments dient nur dass, den „Nicht-Eingeweihten – im Covidioten-Jargon: „SchlafschafeSchlafschafe Verschwörungstheoretiker bezeichnen Personen, die ihnen nicht glauben als "schlafende Schafe", um auszudrücken, dass diese sich aus Bequemlichkeit angeblich alles gefallen lassen.“ – weismachen zu wollen, dass man sich eine Krankheit mit Symptomen (und Tod) nur einbildet, wenn die „Oberen“ es immer wieder plausibel kommunizieren.

Das Perfide ist, dass die Covidioten nur ihre egoistischen Ziele zu maskieren versuchen.


Franziska Giffey ist als Bundesfamilienministerin zurückgetreten und um ihre Entlassung gebeten.
Hintergrund sind die nun deutlich erhärteten Vorwürfe, sie habe bei ihrer Promotionsdissertation plagiiert.

Auch wenn ihr Doktortitel noch nicht entzogen wurde, erklärte sie ihren Rücktritt damit, dass die Öffentlichkeit schon jetzt Anspruch auf Klarheit und Verbindlichkeit habe.

Die Affäre wurde im Jahr 2019 bekannt.
Die Freie Universität Berlin prüfte die Dissertation Giffey und entzog ihr mit Hinweis, dass sie wissenschaftlich gearbeitet habe und daran nichts zu beanstanden gewesen sei, nicht den Doktortitel, sondern erteilte ihr „nur“ eine Rüge.
Eine „Rüge“ gibt es aber laut Berliner Hochschulgesetz nicht.

Nun wurde auf Druck der AStA der FU Berlin nochmal geprüft und – siehe da – es stellten sich 29 nicht genannte Stellen heraus, von denen 27 sogar eindeutig plagiiert waren.
Damit ging der Allgemeine Studentenausschuss (AStA) an die Öffentlichkeit.
Dann wurde neu geprüft und nun befindet sich die Entscheidung über die potenzielle Aberkennung des Doktortitel Giffeys in der Schwebe.

Da Giffey weiter an ihrer Kandidatur als Regierende Bürgermeisterin Berlins festhält, ist davon auszugehen, dass der Rücktritt als Familienministerin nur darauf hinzuführen ist, dass sie aus den Reihen der eigenen Partei – SPDSPD Sozial Demokratische Partei – und Regierung Druck bekam.

Ein Va-Bange-Spiel sondergleichen!


Sich impfen lassen, sich beim Impfen vordrängeln, beim Impfen abgewiesen werden und Vorteilsnahme alias Vetternwirtschaft sind momentan in aller Munde.


In der Region Aachen gibt es ein Impfzentrum, das unabhängig Termine vergab, doch da lief nicht alles in geregelten Bahnen.

Eine Frau Anfang sechzig pflegt einen alten dementen Mann.
Sie besorgte sich alle Bescheinigungen, die sie brauchte und machte einen Impftermin klar.
Eigentlich sollte nichts mehr schiefgehen, da die Frau in der Priorisierungsliste stand.
Beim Impfzentrum kontrollierte man alle Dokumente.
Man fand jedoch, keine Verfügung des dementen Herren, in dem stand, dass die Frau ihn pflege.
Von der Krankenkasse hatte die Frau die Bescheinigung bekommen, dass sie ihn pflege.
Man wies die Frau als nicht impfberechtigt zurück und gab ihr mit auf den Weg, dass andere nötiger als sie eine Impfung bräuchten als sie, da es auch Leute gäbe, die kranker wären als sie.

Dies nahm man dann zum Anlass einer Beschwerde.

Korrespondenzen gingen an die Oberbürgermeisterin von Aachen, an das Gesundheitsamt und an das zuständige Ministerium des Landes Nordrhein-Westfalens.

Bevor die Beschwerden herausgingen, wurde mehrmals geprüft, ob die Patientin wirklich alles notwendigen Unterlagen dabei gehabt hatte und ob sie auch in die Priorisierungsgruppe fiel. Das war korrekt gewesen.

Nun nahm alles seinen Lauf.

Eine E-Mail des Impfzentrums ging ein, in der sich entschuldigt wurde. Darin wurde aufgefordert, man möge sich bitte telefonisch melden.
Bei dem Telefonat wurde sich mehrmals entschuldigt.

Dann wurde die Frau aufgefordert, direkt zu kommen.

So kam die Frau zu ihrer Impfung.

Seltsam mutet an, dass das oben genannte Impfzentrum nicht mehr eigenständig Termine vergeben darf.

Bei großen Online-Versandhäusern kann es mal passieren, dass Bestellungen nicht angekommen. In den meisten Fällen bekommt man das Geld erstattet oder die Ware wird nochmals verschickt.
Manchmal kommt es auch zu (Beinahe‑) Betrug.

Ich hatte etwas bei Amazon bestellt, wobei ich bis Anfang diesen Monats warten sollte, weil die Ware aus China kam.

Am 5. Mai 2021 war die Ware noch nicht da. Ich wartete noch ein paar Tage und kontaktierte den Verkäufer.

Dieser meldete sich bei mir und bat mich, dass ich ihm meine Adresse schicken solle, da man dann herausbekommen könne, wo das Paket sei.
Ich schrieb zurück, dass in der Nachricht alles vermerkt sei, was von Relevanz – Die Auftrags‑ beziehungsweise Bestellnummer – sei.
In der Antwort kam, dass das Paket den Status „geliefert“ hätte, Man belehrte mich, dass es sein könne, dass ein Nachbar es angenommen habe. Ich sollte auch beim Paketshop nachhacken, ob dort etwas liege.
Ich intervenierte, denn in der Nachverfolgung – Trackingcode der Lieferung – war nur vermerkt, dass der Zoll das Paket kurz nach der aufgegebenen Bestellung genehmigt habe. Das war der letzte Eintrag von vor knapp sechs Wochen.
Die Antwort kam prompt mit dem Hinweis, dass ich nochmals bei den Nachbarn nachfragen solle und „diversen Paketshops“. Wann das Paket angekommen sei, blieb man mir auf mehrmaliger Nachfrage auch schuldig.

Ich machte Meldung bei Amazon und innerhalb kurzer Zeit schrieb dieser zurück, dass eine Rücküberweisung angestoßen sei, da man davon ausgehe, dass das Paket verloren gegangen sei.
Das Geld bekam ich innerhalb eines Tages auf mein Konto gutgeschrieben.

Einen Tag später bekam ich vom Verkäufer wieder eine Nachricht, dass man nun eindeutig wisse, dass das Paket angekommen sei und man kenne wie bereits erwähnt, welcher Paketdienst involviert wäre. Wann und er es waren, weiß ich bis jetzt nicht. Ich forderte, dass man mir sage, wer es denn geliefert haben wolle und ob es einen Trackingcode gebe.
Kurioserweise schrieb jemand zurück, dass man mich innerhalb der nächsten halben Stunde auf meine hinterlegte Telefonnummer anrufen wolle, um alles zu klären, weil diese ganze Angelegenheit ja dem Datenschutz unterliege.

Das Geld ist zurücküberweisen und ich warte auf den Anruf.
Ich frage mich, wie sie meine Telefonnummer kennen, die bei Amazon gar nicht hinterlegt ist.

Nachtrag 15.5.2021:
Das Paket wurde laut Verkäufer jetzt vom lokalen Paketdienst ins Auto gepackt und ist bereit zur Auslieferung an mich.
Allerdings möchte ich mich einige Tage gedulden, weil der Paketdienst es direkt beim Zoll abgeholt hat.

Nachtrag 20.5.2021:
Ich habe die Ware bei einem anderen Anbieter bestellt.
Ich mache allerdings das „Spielchen“ mit dem ersten Verkäufer weiter. Ich lasse ihn im Glauben, dass ich ihm glaube und korrespondiere lebhaft mit ihm.
Eigentlich hätte er schon längst merken müssen, dass Amazon eine Rückforderung von dem Geld initiiert hatte.

Die schäbige Spezies „Impfvordrängler“ lässt immer wieder von sich hören.
Eine Geschichte über Kinderärzte, die wohl geimpft haben, wurde nahegebracht.


Eine Bauerntochter, die momentan eine Ausbildung zur „Verwaltungsangestellten“ auf einem Amt macht, hatte Angst vor CoronaCorona Das Coronavirus verursacht eine schlimme Lungenkrankheit (COVID-19), die auch tödlich enden kann./Covid-19Corona Das Coronavirus verursacht eine schlimme Lungenkrankheit (COVID-19), die auch tödlich enden kann., wie viele millionen Menschen auch.

Eine gute Freundin von ihr wurde geimpft, weil sie Polizistin ist.
Dies passte ihr nicht, da sie gewohnt ist, alles zu bekommen, was sie will.
Auf einem kleinen Dorf gibt es Vetternwirtschaft, was die Eltern auch im Sinne ihrer Tochter ausnutzten.
Die Tochter weinte ihnen die Ohren voll, weil ihre Freundin die Impfung – aus gutem Grund – bekam und sie nicht.

Die Mutter versuchte einen Termin in einem Impfzentrum bekommen, was natürlich bei einer dreiundzwanzigjährigem gesunden Frau nicht gelang.
So musste wieder der Dorf-Klüngel heran!

Es fand sich ein Arzt, der sich auf eine Impfung einließ. Involviert war auch ein Apotheker.

So erzählte die Bauerntochter ihrer Freundin stolz, dass sie jetzt „endlich“ auch geimpft sei.
Auf Nachfrage war sie so offenherzig und erzählte die genaze GEschichte. 

Der Kinderarzt, der sich mit dem Apotheker kurzgeschlossen hatte, hätte angeblich gesagt, eine Impfdosis wäre übriggeblieben. Dann habe er sie angerufen. Er hätte an sie gedacht.

Der Arzt bekommt jetzt mit der „Kassenärztlichen Vereinigung“ richtig Ärger.

In geheimen Gruppen der Gegner der Maßnahmen zur Eindämmung der CoronaCorona Das Coronavirus verursacht eine schlimme Lungenkrankheit (COVID-19), die auch tödlich enden kann.-PandemiePandemie Eine Pandemie bezeichnet eine weltweite kursierende, (hoch) infektiöse Krankheit. werden gefälschte Impfausweise zum Kauf bis 200 Euro angeboten. Mal davon abgesehen, dass dies illegal ist, scheinen die ´“Anbieter“ sich Fotos solchen Ausweisen von Instagram und ähnlichem zu besorgen.

Eine Gesellschaft, bei der es wichtiger ist, auf Datenschutz für alles und jeden zu pochen, haben viele Personen so ein hohes Geltungsbedürfnis, dass sie von allem Bilder machen und diese in sozialen Onlinenetzwerken oder Fotowebseiten und vielem mehr veröffentlichen.

Dies ist dann die Zweischneidigkeit einerseits von Datenschutz und andererseits vom Posieren.

Man kann verstehen, dass manch Einer stolz und glücklich ist, (endlich) geimpft zu sein. Die Freude ist groß, dass man sich potenziell nicht mehr infizieren und es auf andere übertragen kann.

Wenn es um Datenschutz geht, ist man ganz vorne dabei. Wenn man etwas posten – veröffentlichen – kann von sich, zählt dieser nicht mehr.

Die andere Seite sind die kriminellen Geschäftemacher, die leichtes Geld wittern.
Bedingt durch die Lockerungen für Geimpfte und Genesene und die Unzufriedenheit vieler über diese, bieten Kriminelle Möglichkeiten, um doch in den Genuss dieser Lockerungen zu kommen, auch wenn man die Bedingungen dafür nicht erfüllt.
Es wird aber auch Impfgegner und CovidiotenCovidioten Als Covidioten werden Personen bezeichnet, die leugnen, dass die Corona-Pandemie sowie die Corona-Krankheit (Covid-19) existiert. Oft werden Querdenker auch so bezeichnet, da sie im Prinzip ins gleiche Horn blasen. geben, die sich solche gefälschten Impfbücher besorgen werden.
Bei der Gruppe der Impfgegner wird es dann sehr kurios. Einerseits weigern sie sich, etwas zum Allgemeinwohl – zum Beispiel Infektionseindämmung – zu leisten, andererseits wollen sie aber auch Vorzüge haben, als wenn sie etwas für das Allgemeinwohl geleistet hätten.

Dem Geimpften, die Fotos ihrer Impfausweise oder –bücher posten, trifft keine Schuld.
Wer schuld ist, sind die Kriminellen.
Laut Recherchen bestellen die Fälscher im Internet oder Versandhändlern Stempel nach deren Vorgaben. In der Region Stuttgart haben sich fünfzehn Stempelproduzenten bei der Polizei gemeldet, weil ihnen Bestellung nicht ganz koscher vorkamen. So haben Personen Stempel für Arztpraxen oder für Ämter bestellt. Aufgefallen war es, weil die Lieferadresse Privatanschriften waren und mit den Adressen auf den Stempeln und auch den Namen differierten.
Nachfragen und Anfragen bei Ärzten haben ergeben, dass diese nichts bestellt und auch niemanden beauftragt hatten, Stempel anfertigen zu lassen, geschweige denn diese an Privatadressen liefern zu lassen.

Vollständlig Geimpfte und Genesene brauchen bei Friseurbesuchen und beim Shoppen keinen negativen Corona-Test mehr vorlegen. Auch entfällt für sie die Quarantäne, wenn sie Kontakt mit einer Person hatten, die nachweislich corona-infiziert ist oder war. Sie dürfen abends trotz Ausgangssperre spazieren gehen.

Wegen des Neids auf andere, der Unzufriedenheit der eigenen Lage oder der Weigerung, etwas für sich und andere zu tun, entstehen solche Vorhaben.

Die, die die Fälschungen, anbieten und die, die sie kaufen, fehlt es an Empathie. Bei ihnen zählt nur ihr eigener Vorteil und dafür leugnen sie auch ihre eigene Meinung.

Das Bild dort oben soll ein falschgemachtes Selfie symbolisieren. Viele Personen haben vergessen, dass Handys eine Kamera auf der Vorderseite haben. Sie posieren vor dem Spiegel und fotografieren sich mit dem Handy in der Hand. Das soll „super cool“ sein.

Die Rede ist hier, wie man sich vorstellen kann, von Selbstdarstellern und sogenannten „Influencern“ in sozialen Online-Netzwerken.
Diese „Spezies“ ist besonders penetrant und zudem sehr aktiv.

Diese Art von Akteuren sind der Meinung, dass sie die Superstars sind und eigentlich das Sagen haben, vor allem was Trends, Mode und so weiter angeht.
Soziale Themen inklusive Politik interessiert sie nicht. Es zählt nur die Selbstdarstellung und die eventuell damit verbundene Kommerzialisierung, auch des eigenen Egos.
Das Handy mit der Vorderseite auf den Fußboden stellen und dann mit der Vorderseitenkamera Videos mit Aufnahmeverzögerung aufnehmen, aus der Froschperspektive ist bei ihnen auch sehr wichtig.

Dass Videos in Hochformat den Regeln widersprechen, ist ihnen egal.
Hauptsache, sie posten – veröffentlichen – irgendetwas.

Auch viele, die sich als gewiefte Profis und Alleskönner darstellen, haben nicht mal den Unterschied zwischen Hochkant‑ und Querformatbildern verstanden. Es wird geknipst und nicht fotografiert. Wenn etwas nicht ganz auf das Foto passt, wird mit dem Handy solange herumgepfuscht, bis das Bild ungefähr so ist, wie man es haben will.

Es zählt nur, was man selbst empfindet und Regeln, zum Beispiel von ästhetischen Bildern, sind in deren Augen etwas für „Verlierer“.

Zudem kommt, dass sie in überheblicher Weise von sich überzeugt sind und sich auch als Vorbilder für andere sehen.
Dabei vergessen sie aber, dass das Sammeln von „Likes“ und „Followern“ nur ein kleiner Teil ist, was die sozialen Online-Netzwerke ausmacht.

Sie sonnen sich in der vereinfachten Online-Welt und kommen außerhalb – in der realen Welt – kaum klar.Sie übertragen ihre „Erfahrungen“ aus der Online-Welt in die reale und kommen auch nicht damit klar.

Man bekommt eben nicht nur Lob, wenn man in der realen Welt an einem Tisch sitzt und Eis isst.
In der Online-Welt bekommt man Lob oder zumindest geheucheltes Lob, wenn man das Foto eines Eisbechers postet, in der realen Welt hebt niemand den Daumen, wenn man dort sitzt und jemand kommt vorbei.
Die Überheblichkeit, ein Online-Superstar zu sein, ufert darin aus, dass man nicht mit Kritik umgehen kann und sich Dramen abspielen.

„Das ist so niederträchtig, was mir die Leute schreiben“, berichtete eine sogenannte „Influencerin“, „Hier steht: ‚Du gefällst mir nicht und für mich siehst Du auch nicht schön aus, wie manche meinen.“ Das ist so eine niederträchtige Beleidigung.“

Wo dies eine „niederträchtige Beleidigung“ ist, wurde erst klar, nach dem sie in die Lobeswelle eintauchte und sich wieder über die Komplimente, die man ihr macht, „krass“ freute.

Aber sie beantworte alle „Persönlichen Nachrichten“, Kommentare oder E-Mails, wie sie weitererzählt, alleine schon aus Höflichkeit.
Sie rechtfertigt sich unter Anderen dabei, dass andere sie loben und sie hübsch finden und das sagt sie auch den „niederträchtigen Beleidigern“, um in ihrer Sprach-Welt zu bleiben.
Wenn die Mehrheit das sagt, gilt es eben für alle und das ist schließlich Balsam für ihre Seele.
Sie sagt, dass es besser wäre, dass solche „niederträchtigen Beleidigungen“ direkt gelöscht würden mit „Filtern“, schließlich gebe es ja „diesen Paragrafen gegen Hate-Speech“.

Was die Intention der vielen selbsternannten „Superstars“ ist, muss sich einem nicht eröffnen.

Manche nutzen ihre Online-Präsenz, um Werbeverträge an Land zu ziehen und preisen dann Produkte an. Für die Werbewirtschaft eine gelungene Sache, denn so kommen sie indirekt in die Schulen hinein. Werbung in der Nähe von Schule und innerhalb dieser ist nämlich verboten.
Wenn aber eine Klassenkameradin ihre neue Shoppingtour mit Bildern und Videos posten, schauen dies die Klassenkameraden und kaufen etwas ein, um nicht „out“ zu sein.
Das Modediktat funktioniert so in zweifacher Hinsicht. Was die „Influencerin“ als „in“ bezeichnet, muss man aus dem Herden‑ und Mitschwimmertrieb mitmachen und zweitens fühlt sich die „Influencerin“ bestätigt, weil andere das Gleiche kaufen wie sie. Ein Kreislaufsystem!
Die Werbetreibenden machen so gute Einnahmen.

Die Welt der „Influencer“ und „Superstars“ funktioniert.
Allerdings nur in eigenen Gesetzen, wobei Gesetze und Regeln ansonsten als „No Go“ gelten.

ZensurZensur Unter Zensur oder Informationskontrolle versteht man ein Instrument, welches dazu da ist, nur „genehme“ Meinungen beziehungsweise Berichte zu veröffentlichen. gibt es stellenweise durch die Eltern oder die Produktionsfirma für den Onlineauftritt, damit bei den jungen Mädchen nichts Negatives ankommt. Es könnte ja sein, dass „Niederträchtiges“ an die „Influencer“ herankommt und dann ist die „heile Hello-Kitty-Welt“ kaputt. Nicht, dass die „sensiblen Seelen“ weinen!

In der Influencer‑ und Selbstdarstellerwelt ist kein Platz für Regeln, aber wenn die „heile Welt“ angeknabbert wird, werden die Rufe nach Hilfe laut.

Ein Problem im Gegensatz zur Film‑ und Fernsehwelt ist, dass diese Art von Medien nicht der „Freiwilligen Selbstkontrolle“ unterliegt. Dort kann im Prinzip gepostet werden, was man will, ohne dass irgendwo eine Warnung vor zum Beispiel jugendgefährdenden Inhalten steht.

Noch kann jeder sich und seine Produkte darstellen wie er will, doch irgendwann wird es auch hier auch Regulierungen geben müssen.
Blogs und andere Postings fallen unter den „neuen Medien“, was bedeutet, dass die E-Commerce-Richtlinie, das Telemediengesetz und der Rundfunkstaatsvertrag eindeutig regeln. Dort steht, dass Werbung und andere Inhalte eindeutig getrennt werden müssen. Schleichwerbung, also getarnte oder unterschwellige Werbung, darf es nicht geben.
Werbung muss als Werbung deklariert sein, zum Beispiel mit einer Überschrift, in dem das Wort „Werbung“ gut sichtbar ist.
Verstöße dieser Regeln müssen auch verfolgt und geahndet werden.

Gegen die mehr oder minder sinnfreien Beiträge – Posts oder Postings – kann man leider nichts regulieren!

Als meine Herzallerliebste mich von der Arbeit abholte, erzählte sie mir, sie habe einen Mann mit zwei Hunden getroffen, der ihr gesagt habe, einer seiner Hunde sei durch einen „Chiropraktiker“ geheilt worden. Der Hund hätte einen Wirbel ausgerenkt gehabt, und man wäre von Tierarzt zu Tierarzt gelaufen, bis eben dieser „Chiropraktiker“ als Einziger erkannt hätte, was dem Hund gefehlt habe, und dies behoben habe.
Meine Herzallerliebste sagte, dass der geheilte Hund allerdings zittere, was der Mann aber wegwischte mit dem Argument, dass es bald verschwinden würde.
Er schimpfte auch auf die „Pfuscher“. So nannte er die Tierärzte.

Ein paar Wochen später traf ich den Mann beim Gassigehen mit Cora auch.
Unaufgefordert vermittelte er mir seine Geschichte von dem „Chiropraktiker“ und den „Pfuschern“.
Ich hörte mir seine Geschichte erst mal an, während ich sah, dass der „geheilte Hund“ zitterte.
Als er fertig war, fragte ich neugierig: „Warum zittert Ihr Hund denn, wenn er geheilt ist?“.
Er meinte, dies käme davon, dass der Hund jahrelang nicht richtig von den „Pfuschern“ (alias Tierärzten) therapiert worden wäre, und es nur noch eine Frage der Zeit sei, bis sich dies gelegt habe.
Ich konterte, dass ich nicht beurteilen könne, wie es dem Hund vorher gegangen sei, doch ich sähe, dass der Hund litte. Der Hundebesitzer winkte lapidar ab, dass dies schnell verschwände.
„Ihr Hund leidet aber. Meine Gattin hatte Sie übrigens vor mehr als einen Monat getroffen und sagte mir, Ihr Hund zittere“, intervenierte ich, doch ich erntete Widerspruch, dass es seinem Hund besser ginge, seitdem er bei dem „Knochenbrecher“ gewesen sei, und dass die „Pfuscher“ es nicht hinbekommen hätten.

Mir tat nur der Hund leid, der zitterte und auch den Schwanz zwischen den Beinen verschränkt hatte, und ich ging fassungslos weiter.

Meine Herzallerliebste bestätigte mir, dass der Hund schon bei ihrer ersten Begegnung mit dem Mann gezittert hatte.

Einige Wochen später traf ich den Mann und den Hund wieder. Und man sollte es nicht meinen, er erzählte mir wieder (unaufgefordert) „seine Geschichte“.
Ich hörte sie mir an, um vielleicht Einzelheiten zu erhaschen.

Ich hatte mich, weil mir der arme Hund nicht aus dem Sinn ging, erkundigt, worum es bei dieser Methode ging. Mir klang nämlich „Man nennt ihn auch Knochenbrecher“ nach.
Es ging wohl um den Fernseh-Tier-Guru Tamme Hanken, der medienwirksam bzw. fernsehwirksam Pferde von ihren Leiden „befreite“. Dieser Mann nennt sich „Knochenbrecher“, was der ostfriesische Ausdruck für „alternativer Heiler“ ist.
Hanken hatte anfangs seine „Methoden“ auf Menschen angewandt, hatte dies aber aufgegeben, weil er keine Erlaubnis bzw. Approbation hatte. Nun wendet er seine unter Medizinern sehr umstrittene Methoden an Pferde an.
Wissenschaftlich und empirisch ist seine Methode nicht belegt; auch Langzeitbeobachtungen, die die Heilerfolge bestätigen könnten, gibt es nicht.

„Aber Ihr Hund zittert und humpelt immer noch wie vor ein paar Wochen“, wandte ich ein, doch als Erklärung bekam ich: „Die Nerven müssen sich erst beruhigen.“
Dann musste ich mir wieder anhören, dass die Tierärzte allesamt Pfuscher seien und keine Ahnung hätten. Er lobte den „Chiropraktiker“ alias „Knochenbrecher“ in den Himmel und sparte natürlich nicht mit Lob für ihn.
Ich machte ihn darauf aufmerksam, dass ich keinen Fortschritt bei seinem Hund sähe und dass meine Herzallerliebste auch davon berichtet hätte, dass der Hund gezittert habe.
Der Mann wiederholte noch mal, dass die Nerven sich erst erholen müssten.
„Ich mache mir eher Sorgen, dass Ihr Hund einen bleibenden Schaden hat“, erklärte ich, doch er winkte ab: „Das können Sie nicht beurteilen, weil Sie ihn ja nicht kennen.“
„Sie sagten, dass Sie bei Tamme Hanken gewesen seien“, preschte ich nach vorn, „dieser zieht an den Beinen der Tiere und lässt diese dann zurückschnellen. Die Pferde, die ich sah, waren alles Andere als begeistert. Sie humpelten danach stellenweise noch mehr und sahen nicht glücklich aus. Man konnte Schmerz in den Gesichtern sehen.“
Dies wischte der Mann mit „Papperlapapp“ weg und lobte noch mal den „Knochenbrecher“.
Ich konterte, dass ich die ganze Sache für Tierquälerei hielte und es für sehr bedenklich ansähe, wie die Tiere behandelt würden.
Ich bemerkte, dass man genauso gut den Hund hätte in Alufolie anpacken können, um ihn gegen Einflüsse von außen schützen zu können, und kniff ein Auge zu, während ich sagte: „Dann ist Ihr Hund gegen Erdstrahlung geschützt und zittert vielleicht nicht mehr.“.
Der Mann warf mir vor, ich hätte keine Ahnung und wäre verbohrt.

Was ich erlebte, war ein typisches Beispiel von EsoterikEsoterik Die Esoterik ist eine Pseudowissenschaft, die nur für einen begrenzten „inneren“ Personenkreis zugänglich ist und auf Fantasien und Fantastereien basiert..
Der Mann glaubt, dass die fragwürdige Behandlung geholfen habe und ignoriert jegliche Bedenken.

Liebe Leser, lassen Sie sich nicht auf solche Praktiken ein, denn nur einer kann gewinnen.

Der Geldbeutel des „Knochenbrechers“.

Der Bundestag und der Bundesrat haben abgestimmt, dass von CoronaCorona Das Coronavirus verursacht eine schlimme Lungenkrankheit (COVID-19), die auch tödlich enden kann./Covid-19Corona Das Coronavirus verursacht eine schlimme Lungenkrankheit (COVID-19), die auch tödlich enden kann. genesene und vollständig geimpfte Personen ihre durch das InfektionsschutzgesetzInfektionsschutzgesetz Das deutsche Infektionsschutzgesetz (IfSG) ist ein Bundesgesetz gegen gemeingefährliche oder übertragbare Krankheiten bei Menschen und regelt die hierfür notwendige Mitwirkung und Zusammenarbeit von Behörden et cetera und den Corona-Verordnungen partiell entzogene Rechte teilweise zurückbekommen sollen.

Vollständig Geimpfte und Genesene brauchen sich nicht mehr an die Ausgangssperre halten, können ohne einen Corona-Test zum Friseur oder zum Shoppen gehen.
Ferner entfällt die Quarantäne nach Reisen. Bezüglich Hochinzidenz‑ oder Virusvariantengebieten ist die Quarantänepflicht allerdings nicht aufgehoben.
Mitglieder dieser Gruppen dürfen auch mehr Mitglieder, bei denen es sich so verhält, treffen.
Sie können also privat beliebig viele andere Geimpfte oder Genesene treffen. Bei Treffen mit Ungeimpften werden sie nicht mehr mitgezählt.
Auch darf man mit diesen Personen vermehrt Sport machen, auch sogenannter „kontaktreicher“ Sport.
Die Abstandsregeln und die Maskenpflicht besteht weiterhin.

Der Grund dafür ist, dass nach einer Impfung oder einer überstandenen Infektion die Gefahr einer Übertragung des CoronavirusCorona Das Coronavirus verursacht eine schlimme Lungenkrankheit (COVID-19), die auch tödlich enden kann. massiv sinkt. Dies belegen unter anderem Beobachtungsstudien, auf die das Robert Koch-Institut verweist.
Somit ist der Sach‑ und Rechtsgrund für die Einschränkungen nicht mehr gegeben.

Das Argument vieler, dass die meisten Bürger noch kein Impfangebot bekommen hätten, kann den Geimpften und Genesenen die Ausübung ihrer Grundrechte nicht (mehr) verwehren. Dies produziert zwar Neid bei Ungeimpften, doch können die partiell beschnittenen Grundrechte nicht weiter bestehen bleiben. Auch kann somit die immer wieder beschworene „Gleichbehandlung“ oder die Angst vor der Gefährdung des Friedens in der Gesellschaft nicht als Argument herhalten.

Dies ist ein kleiner Schritt in Richtung „Normalisierung“, mehr nicht.

Der Begriff „Fast-Fashion“ ist relativ neu und bezeichnet das permanente Bestellen und Kaufen von vermeintlich hochwertiger und moderner Kleidung. „Fast-Fahion“ spielt damit auf das Wegwerfen von Rohstoffen wie Verpackungen bei „Fast-Food“ an.

Pro Jahr werden auf der ganzen Welt etwa 120 milliarden Kleidungsstücke produziert. Wenn man diese auf die Erdbevölkerung umrechnet, würde sich jeder Mensch jedes Jahr 15 Kleidungsstücke kaufen. Dies ist ein theoretischer, statistischer Wert, da man bedenken muss, dass in reichen Ländern mehr und in armen weniger gekauft wird.

In der sogenannten „westlichen Welt“ ist „Mode“ beziehungsweise „Fashion“ für viele Menschen sehr wichtig. Sie wollen „up to date“ bleiben, und niemand solle sagen, dass sie nicht „mit der Mode“ gehen.
Es hat solche grotesken Züge angenommen, dass neu gekaufte – vermeintlich „moderne“ – Kleidungsstücke im Durchschnitt nur 1,7-mal getragen werden, bevor sie entsorgt werden oder als sogenannte „Schrankleiche“ verschwinden.
Kurioserweise landen vierzig Prozent der gekauften Kleidungsstücke sowieso mit Etiketten in den Schränken und Schubladen, ohne dass sie überhaupt jemals getragen wurden oder werden.

Ironischerweise könnte man sagen: „Ich habe viel Mode in meinen Schränken.“.

Rund ein Drittel aller Befragten gab in dieser Umfrage an, in einem durchschnittlichen Monat 50 € bis unter 75 € für Kleidung auszugeben. Weitere große Anteile der Befragten gaben monatlich im Durchschnitt über 100 € oder sogar über 125 € aus.
Bezüglich Mode gaben die Befragten an, dass ihnen Sonderangebote wichtig seien. Der Anteil der Befragten, welche sich nach einem Sonderangebot richten, steigt kontinuierlich an. Die Relevanz des Kaufpreises übertrifft damit für die Konsumenten auch die Relevanz von Marken als Kaufkriterium für neue Kleidung.

Zitat aus einer diesbezüglichen Marktforschungsstudie von Statista, 2017 – 2019

Im schnelllebigen Modemarkt haben sich auch andere Erscheinungsformen von „Kollektionen“ etabliert, um den Umsatz anzukurbeln.
Gab es vor einigen Jahren pro Quartal eine Kollektion, präsentieren manche Bekleidungsgeschäfte im Wochenturnus neue sogenannte „Mini-Kollektionen“. Dies basiert einerseits darauf, dass die Kleiderständer auf den Verkaufsflächen verschoben werden und der Kunde in die Irre geführt wird. Andererseits wird auf den Webseiten der Bekleidungsunternehmen geheuchelt, etwas anderes wäre momentan gerade „in“ im Gegensatz zu dem von der Woche davor.
Was genau eine sogenannte „Mini-Kollektion“ sein soll, können die Bekleidungsunternehmen allerdings nicht wirklich definieren, denn einmal sind es neue Accessoires, dann wieder Kleidungsstücke. Der Begriff ist also sehr ungenau und nicht klar umrissen.

Dies alles zielt nur darauf hinaus, möglichst viel in kürzester Zeit umzusetzen und vor allem Konsumenten dazu zu bringen, immer mehr und mehr mit einem „guten Gefühl“ zu kaufen.

Das „gute Gefühl“ soll damit bestärkt werden, dass die „Mode“ nachhaltig produziert wird und auch wiederverwendet wird.
Bei den Labels und Zertifizierungen hat der Konsument allerdings so gut wie keine Chance, überhaupt durchzublicken, was wann wo mit ausgemusterter Kleidung wirklich geschieht.
„Recycelte Kleidung“ bedeutet bei den meisten Produzenten nur, dass in den neuen Sachen ein Anteil – zum Beispiel 25 Prozent – aus wiederverwendeten Fasern enthalten ist. Da die meisten Stoffe synthetischer Herkunft sind, kann man davon ausgehen, dass es schon ausreicht, wenn zum Beispiel zur Produktion eines Pullovers ein paar zerschredderte Einweg-Plastik-Flaschen verwendet wurden, um die Fasern zu gewinnen.

Bei manchen Unternehmen kann man alte Kleidung abgeben, die dann dem „Recycling“ zugeführt wird.
Suspekt wird es, wenn man sich anschaut, wohin die ausgemusterte Kleidung geht.
So gut wie nie wird etwas dem „Kreislauf“ wieder zugeführt.
Einiges wird an Second-Hand-Läden oder –Börsen verkauft. Das meiste wird jedoch geschreddert oder kleingeschnitten und als Putzlappen „wiedergeboren“.
Vieles wird leider auch verbrannt oder wird als Brennmaterial abgegeben oder verkauft.

Zieht man nun Resümee, sehen die „Ökobilanzen“ im Bekleidungssektor, insbesondere in der „Fast-Fahion“, erschreckend aus.
„Recycling“ bedeutet bei denen, dass irgendwas „recycelt“ wurde. Man weiß nicht, ob alte Kleidung als Rohstoff von neuer gedient hat (wohl eher nicht). Als Rohstoff für die Kleidung könnte auch eine eingeschmolzene Suppenterrine aus Plastik hergehalten haben.
Ebenso ist schlimm, was mit der abgegebenen Kleidung passiert.
„Recycling“ und „Nachhaltigkeit“ bedeutet nicht, dass man die abgetragene Kleidung einsammelt und sie irgendwo lagert oder verbrennt.
Man muss aber auch den Konsumenten eine Rüge erteilen.
Würden sie sich nicht auf das „immer mehr“ einlassen, sähe alles ganz anders aus.
Die sogenannten „Influencer“ gehören aber auch zu den „Treibern“.
Würden sie sich zurückhalten, wäre auch allen geholfen, zumindest ein bisschen.

In einer politischen Gruppe im sozialen Onlinenetzwerk Facebook wurde diskutiert, wie es passieren könne, dass in Altenheimen, in denen die Senioren durchgeimpft sind, CoronaCorona Das Coronavirus verursacht eine schlimme Lungenkrankheit (COVID-19), die auch tödlich enden kann.-Fälle auftreten können beziehungsweise Senioren erkranken können, die geimpft sind.

Da es Berichte zum Beispiel vom „Westdeutschen Rundfunk“ gab, in denen man sich dieser Problematik annahm, wollte ich mir ein eigenes Bild verschaffen.

So fragte ich unter anderem auch Virologen und Mediziner, insbesondere Ärzte, die Corona-Infizierte betreuen.

Ich fand heraus, dass bei einem Artikel berichtet wurden, dass sich die Erkrankten schon vor der ersten Impfung angesteckt hatten.
In einem anderen Altenheim geschah die Infektion zwischen der ersten und zweiten Impfung.

Dass bis zur zweiten Impfung kein vollumfänglicher Schutz besteht, ist allgemein bekannt.
Dies ist ein Grund, warum sich Menschen angesteckt haben können.

Bei einem weiteren Bericht fehlten wesentliche Informationen.
Haben sich die Bewohner gegenseitig angesteckt oder waren es nur – wie dort steht – leichte Erkrankungen, die doch auf die erfolgte Impfung zurückzuführen sind?
Das war nicht klar. In dem Bericht wurde auch nicht klar, ob es Schnell-Tests oder PcR-Tests waren.
Bei Schnell-Tests gibt es erstens eine Ungenauigkeit und zweitens zeigen diese nur an, ob die Person Antigene gegen Corona/Covid-19Corona Das Coronavirus verursacht eine schlimme Lungenkrankheit (COVID-19), die auch tödlich enden kann. in sich tragen.
Dies hatte ich in einem Text über einen Kollegen geklärt, bei dem so etwas Ähnliches passiert war.

Nun kommen wir aber zu der Darstellung eines Virologen!

Er erklärte anhand der unklaren Lage der Berichte, es sei bekannt, dass das Virus von außen hineingetragen worden wäre. Von einer nicht-geimpften Person.
Bewohner des Altenheims, die nicht geimpft waren, hatten leider eine schweren bis tödlichen Verlauf.
Ebenso waren nur nicht-geimpfte Altenpfleger schwer krank gewesen.
Wenn das Virus nun von außen kam, muss diese Person eine hohe Virenlast gehabt haben.
Logischerweise muss die erste Person aus dem Altenheim, die sich infiziert hat, eine nicht-geimpfte gewesen sein.
Diese hat dann die Erreger weiter verteilt.
Die anderen (geimpften Personen) haben die kontaminierten Aerosole eingeatmet und hatten auch erstmal eine Virenlast. Es braucht einige (relativ kurze) Zeit, bis das Immunsystem sich wehrt. In dieser Zeit muss der PCRPCR Ein PCR-Test kann in einer Probe Krankheitskeime und vieles mehr erkennen.-Test genommen worden sein. Es steht allerdings nicht zu 100 Prozent fest, ob wirklich überall PCR-Tests genommen wurden oder nur SchnelltestSchnellteste Ein Antigen-Schnelltest kann erkennen, ob eine Person mit Krankheitskeimen oder ähnlichem infiziert wurde. (AntigenSchnellteste Ein Antigen-Schnelltest kann erkennen, ob eine Person mit Krankheitskeimen oder ähnlichem infiziert wurde.-Tests) . Diese haben eine Virenlast angezeigt, wobei nicht bekannt ist, dass es nicht nur „schwach positiv“ war, was erfahrungsgemäß sein könnte. Es ist auch nicht bewiesen, ob geimpfte andere angesteckt haben.

Nach dieser Einschätzung des von mir befragten Virologen, teilte ich dies den Diskutanten mit.

Seit Tagen warte ich auf eine Antwort oder auch nur eine Reaktion mittels „Like“ oder ähnlichem.

In Koblenz hat eine Apotheke CoronaCorona Das Coronavirus verursacht eine schlimme Lungenkrankheit (COVID-19), die auch tödlich enden kann.-GlobuliGlobuli Globuli sind kleine Zuckerkügelchen, auf denen angeblich Wirkstoffe vorhanden sind. Sie werden in der Homöopathie benutzt. Keine Studie konnte die Wirksamkeit der Kügelchen nachweisen. hergestellt und verkauft.
Die Aufsichtsbehörde hat den Verkauf gestoppt und diesen „vorerst“ verboten.



Wie die Inhaberin der Apotheke schilderte, habe sie Nachfragen nach einem diesbezüglichen homöopathischen Mittel bekommen.
Sie habe sich Reste aus weggeworfenen Impfampullen aus einer Impfstation besorgt und habe dieses HomöopathikumHomöopathie Eine Pseudowissenschaft und Pseudo-Medizin, bei der Zuckerkügelchen ohne Wirkstoffe als "Arznei", "Arzneimittel" bzw. "Medikament" verabreicht werden. Es wurde keine Wirkung bei homöopathischen Mitteln nachgewiesen. selbst hergestellt und vertrieben.
Angeblich habe sie es einige dutzendmal verkauft.

Die Globuli – kleine Kügelchen – wurden laut Apothekerin in der Potenz D30 produziert.

Nun muss man wissen, wie HomöopathikaHomöopathie Eine Pseudowissenschaft und Pseudo-Medizin, bei der Zuckerkügelchen ohne Wirkstoffe als "Arznei", "Arzneimittel" bzw. "Medikament" verabreicht werden. Es wurde keine Wirkung bei homöopathischen Mitteln nachgewiesen. hergestellt werden.

Das Ausgangsmaterial soll Comirnaty, der ImpfstoffVakzine Vakzine sind Impfstoffe, mit denen der menschliche Körper gegen Krankheiten immunisiert wird von BioNTech/Pfizer, gewesen sein.

Das Ausgangsmaterial muss die Apothekerin wohl irgendwie aus den Ampullen heraustropfen lassen oder mit einer Pipette herausgenommen haben.
Um eine Potenz von D30 herauszubekommen, tut man Folgendes.
Das Ausgangsmaterial wird mit neun Teilen von Wasser oder Alkohol verdünnt. So entsteht eine Verdünnung, im Homöopathenjargon „Potenzierung“ oder „Potenz“ von 1 zu 10.
Ⅾ steht für Dezimal, also 10-er-Potenz, also 10 hoch ⅹ.
Dies zehnfach verdünnte Gemisch wird nun zehnmal in Richtung des Erdmittelpunktes auf ein Kissen geklopft. Dann werden neun Teile davon abgegossen
Dann wird wieder verdünnt, geklopft, abgegossen und so weiter.
Diese Prozedur – Verdünnen, Klopfen, Abgießen et cetera – wird insgesamt dreißigmal wiederholt, immer auf die gleiche Weise.
Wenn dieser Vorgang fertig ist, wird diese superverdünnte Lösung auf Zuckerkügelchen gegeben.

Die Sinnhaftigkeit des Klopfens kann übrigens kein HomöopathHomöopathie Eine Pseudowissenschaft und Pseudo-Medizin, bei der Zuckerkügelchen ohne Wirkstoffe als "Arznei", "Arzneimittel" bzw. "Medikament" verabreicht werden. Es wurde keine Wirkung bei homöopathischen Mitteln nachgewiesen. erklären.
Es gehört dazu.

Nun sollen also die Globuli gegen Corona/Covid-19Corona Das Coronavirus verursacht eine schlimme Lungenkrankheit (COVID-19), die auch tödlich enden kann. helfen …

Das funktioniert aus Sicht der HomöopathieHomöopathie Eine Pseudowissenschaft und Pseudo-Medizin, bei der Zuckerkügelchen ohne Wirkstoffe als "Arznei", "Arzneimittel" bzw. "Medikament" verabreicht werden. Es wurde keine Wirkung bei homöopathischen Mitteln nachgewiesen. schon nicht.
Laut des „Ähnlichkeitsprinzips“ der Homöopathie kann nur „etwas durch ähnliches geheilt werden“.

Dem Erfinder der Homöopathie, Samuel Hahnemann, war aufgefallen, dass Chinarinde, wenn man sie zu sich nahm, ähnliche Symptome verursachte wie Malaria. Da er Chinarinde im Selbstversuch zu sich nahm und dies an sich bemerkte, schlussfolgerte er, dass man Chinarinde nur verdünnen müsse, damit sie Malaria besiegen könnte. Er kam auf die Verdünnung, weil er meinte, dass der Organismus kleine Teile besser aufnehmen könne und weil man durch Verdünnung nur die „Essenz des Mittels“ erhielte.

Wenn man ein ImpfmittelVakzine Vakzine sind Impfstoffe, mit denen der menschliche Körper gegen Krankheiten immunisiert wird zu sich nimmt, verhindert dies ja die Krankheit.
Nimmt man nun Corona-Globuli, wirken diese gegen die Impfung, also gegen das, was sie bewirkt.
Man hätte also Corona-Viren nehmen müssen, denn diese führen ja zu den Beschwerden. Dies hätten potenziert werden müssen. Dann wäre das „Ähnlichkeitsprinzip“ gewährt.
Wenn man nun beim „Ähnlichkeitsprinzip“ bleibt, könnte man auch etwas suchen, was ähnliche Lungenbeschwerden wie Covid-19/Corona verursacht.
Nikotin kann die Lunge kaputtmachen und verursacht ähnliche Problem wie Corona/Covid-19.
Man könnte also Nikotin potenzieren und dies als „Heilmittel“ (oder „Impfmittel“) dagegen verabreichen.

Physikalisch und chemisch gesehen, kann übrigens in Globuli kein Wirkstoff sein, denn die AvogadroAvogadro Die Avogadro-Konstante gibt an, 6,023 x 10 ^ 23 Teilchen in einer Molmasse vorhanden sind.-Konstante und die Losschmidtsche Zahl bedingen, dass in Globuli kein Wirkstoff mehr enthalten sein kann.
In einer Molmasse kann es nur ca. 6,023 mal 10 hoch 23 Teilchen geben.
Diese Potenz hieße D23.
Die Globuli der Apothekerin waren aber mit D30, also 10 milliarden (10 hoch sieben) mal mehr verdünnt.
Dann auf Globuli aufgetragen, was auch noch mal potenziert.

Das rheinland-pfälzische Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung als Apothekenaufsicht teilte am Freitag mit, man prüfe, ob gegen arzneimittelrechtliche oder sonstige Vorschriften verstoßen wurde.
Das ist ein dummes Argument.
Man hätte sagen können, das Homöopathika nicht wirken, weil sich darin kein Wirkstoff befindet.

Die Gabe der Corona-Globuli solle angebliche Nebenwirkungen vom Impfstoffen mildern. Hier widerspricht sich die Apothekerin wider selbst. Denn – wie oben gesehen – würden die Corona-Globuli das Impfmittel außer Kraft und außer Funktion setzen.

HomöopathenHomöopathie Eine Pseudowissenschaft und Pseudo-Medizin, bei der Zuckerkügelchen ohne Wirkstoffe als "Arznei", "Arzneimittel" bzw. "Medikament" verabreicht werden. Es wurde keine Wirkung bei homöopathischen Mitteln nachgewiesen. und deren Gläubigen relativieren irgendwann übrigens immer ihre Argumente.

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