1 2 3 10

Ab nächster Woche kann der Einzelhandel wieder unter Auflagen seine Pforten öffnen. Mittels eines Stufenplans wird es auch wieder Öffnungen in der Gastronomie und vielem mehr geben.
Aber wie man es kennt, schimpfen viele wieder.

Erst konnte es nicht schnell genug gehen für die Einzelhändler, nun ist es wieder nicht richtig.

Der kleine Schritt des englischen Mischmasch-Wortes „Click and Meet“ genügt dem Einzelhandel erstmal nicht als ersten Schritt, wie verlautbart wurde.

Wenn die Inzidenz stabil bleibt, kann es aber wieder Öffnungen im großen Umfang geben.
Dann können Einkaufszentren wieder öffnen und irgendwann alle Geschäfte auch wieder.

Der nächste Schritt sieht dann vor, dass erstmal die Außengastronomie dran, da bekannt ist, dass dort die Ansteckung durch Aerosole geringer ist als in Restaurants selbst.

In langsamen Schritten mit Auge auf die Inzidenz wird dann peu a peu geöffnet.

In Böblingen hat der Inhaber der Schönbuch-Brauerei mit angeschlossener Gastronomie geklagt auf höchstem Niveau.
Er meinte, die Öffnungen kämen zu schnell, da man als Brauer die Produktion nicht mal eben so beschleunigen könnte und auch wenn plötzlich bei steigender Inzidenz wieder geschlossen werden müsse, könnte man nicht einfach wieder alles auf null herunterfahren.

Was nicht nur hier ein Paradebeispiel ist, ist leider das Hickhack der Gewerbetreibenden bei uns in Deutschland.

Vor knapp einem Jahr hat die Weltgesundheitsorganisation die Pandemie ausgerufen.

So wie es scheint, hat aber niemand von den Gewerbetreibenden in diesem Jahr des Lockdowns und damit einhergehenden Verzichts nachgedacht.
Viele Betreiber von Bekleidungsgeschäften klagen darüber, dass sie „verderbliche Waren“ hätten. Sie argumentieren, dass sie die Winterkollektion, die sie nicht losgeworden sind, wegwerfen könnten, da es im nächsten Jahr eine neue Winterkollektion gäbe.

2020 war ein Ausnahmejahr, indem es vorrangig darum ging, Menschen vor einer potenziell tödlichen Krankheit zu schützen.

Man könnte im Winter 2021⁄2022 die aktuelle Winterkollektion verkaufen.

Die Zeit der Pandemie hat niemand genutzt, um über die Lage wie Modediktatur, Konsumzwang und vieles mehr nachzudenken.

Im Internet kursieren Gerüchte, dass es eine Inzidenz unter 50 bezogen auf die Corona-Pandemie nie geben könne.
Dies beruhe auf der Fehlerquote von PCR-Tests.
Die Behauptung ist, dass PCR-Tests eine Fehlerquote von zwei Prozent hätten.

Zugrunde liegt dabei, dass am Tag 340 000 PCR-Test genommen und ausgewertet werden.
Daraus ergäben sich 6800 falsche Tests.

Diese 6800 sind sogenannte „Falsch-Positive“, was bedeutet, dass eine Person das Corona-Virus nicht in sich trägt, der PCR-Test aber das Ergebnis liefert, dass diese Person es doch in sich hat. Das Ergebnis ist also falsch und liefert einen positiven Befund.

Nun muss man die Inzidenz aus den 6800 Betroffenen berechnen.
Die Inzidenz bezieht sich immer darauf, wie viele Personen sich neu infiziert haben in Relation gesetzt auf 100 000. Diese wird über sieben Tage betrachtet und berechnet.
Dazu setzt man die 6800 ins Verhältnis zu den 100 000, verglichen mit den Einwohnern in Deutschland von circa 83 Millionen.
Da die Inzidenz über sieben Tage berechnet wird, wird das Ergebnis mit 7 multipliziert.

Das ergäbe eine Inzidenz von 57 (57,35).

Falls dies stimmte, könnte es nie eine Inzidenz unter 57 geben, weil alleine schon die Fehlerquote (“Falsch-Positive“) dies nicht zuließe.
Schon eine Fehlerquote von einem Prozent implizierte eine Inzidenz von 29 (28,67).

Die Inzidenz berechnet sich generell bezogen auf 100 000 Personen, unabhängig davon, ob eine Stadt, ein Kreis, ein Bundesland oder ganz Deutschland betrachtet wird.

Laut dem Robert-Koch-Institut wurden in der Woche vom 15. bis zum 21. Februar 2021 etwa 1,1 millionen PCR-Tests vorgenommen. Das wären am Tag etwa  157 000.
Daraus ergäbe sich nach obigem Muster von zwei Prozent Fehlerquote eine Inzidenz von 26 (26,48).

PCR-Tests haben allerdings eine Trefferquote von 99.99 Prozent, was bedeutet, dass es eine Fehlerquote von 0,01 Prozent gibt.

Bei 157 000 PCR-Test fielen 15,7 Tests als „Falsch-Positive“ heraus.
Umgerechnet in Inzidenz wäre dies 0,132.

Dies ist für die Betrachtung einer Inzidenz irrelevant.

Im Jargon der Gerüchteküche hieße es dann wohl, dass es eine Inzidenz von unter 0,132 nicht geben kann.

Man sieht, dass die Berechnung der Personen und die daraus abgeleitete Inzidenz aus der Gerüchteküche nicht aufgeht.
Erstens haben sie falsche Zahlen für die PCR-Tests benutzt.
Zweitens stimmt die Fehlerquote nicht.

Auch wenn man diese falschen Zahlen – 340 000 Tests am Tag und Fehlerquote von zwei Prozent – als korrekt betrachten würde, hinge alles an den durchgeführten PCR-Tests.
Eine Änderung der PCR-Tests zum Beispiel nach unten wäre überhaupt nicht aussagekräftig.
Das ganze „Szenario“ widerspricht sich selbst.

Wie es klappen würde:
Wenn man eine Inzidenz von 50 erreichen wollte aus der realen Fehlerquote von 0,01 Prozent, müsste man jeden Tag etwa 60 millionen PCR-Tests nehmen, pro Woche also 420 millionen.
Die daraus resultierenden „Falsch-Positiven“ würden dann eine Inzidenz von 50 erreichen.
Das hieße, dass jedem Einwohner pro Woche fünf PCR-Tests genommen werden müssten.

Man bedenke Folgendes!
Am 1.7.2020 war die Inzidenz in Deutschland bei 1,03, am 24.8.2020 bei 6,8.
Wenn die Berechnungen der Gerüchteküche stimmten, hätten diese Werte nie erreicht werden können.

In Deutschland gibt es momentan drei Impfstoffe: der von Biontech, der von Moderna und der von AstraZeneca. Während man von Modern so gut wie nichts hört, hört man von Biontech und AstraZeneca umso mehr.


Nachdem alle laut nach einem Impfstoff gegen die Corona-Pandemie geschrien haben, scheint es mal wieder nicht richtig zu sein, was momentan verimpft wird.

Es geht dabei nicht um die Beschaffungslogistik.

Nachdem die ersten Chargen von BionTech/Pfizer verimpft wurden, wird nun mit dem Impfstoff von AstraZeneca geimpft.
Beschäftigte in Impfzentren erzählen davon, dass viele Menschen beim Aufklärungsgespräche explizit nach dem Impfstoff „Comirnaty“ von BionTech fragen.
Nicht gerade wenige haben es abgelehnt, den Impfstoff von AstraZeneca zu bekommen.
Dann kommen Nachrücker an die Reihe.

Generell scheint es in der Bevölkerung eine Abneigung gegen dieses Vakzin zu geben.
„Comirnaty“ scheint wohl – aus welchen Gründen auch immer – das bevorzugte Vakzin zu sein, während alles andere als minderwertig angesehen wird.
Diese Sichtweise resultiert aus dem Luxusanspruch vieler Menschen, die für sich entschieden haben, dass sie sich aussuchen können, was sie geimpft bekommen.

Dieses Verhalten ist das gleiche wie an einer Klinik in unmittelbarer Nähe. In der Corona-Verordnung wurde gesagt, dass Mitarbeiter FFP2-Masken – die sogenannten „Kaffeefilter“ – tragen müssen.

In dem Klinikum wurde diskutiert, man hätte verschiedene Muster und Marken bestellen können, damit sich jeder beim Eintreten zur Arbeit individuell entscheiden kann, welche Maske er möchte.
Dabei ging es nicht um Farben, sondern um verschiedenen Formen der Masken, wie zum Beispiel der „Kaffeefilter“, flache Formen oder die Ausarbeitung der Bänder et cetera.

Jeder scheint zu meinen, er habe in allem das Sagen und könne bestimmen, was er persönlich möchte.
Bei der Bereitstellung von Masken kann man die nehmen, die es momentan gibt.
Wenn man individuelle Vorlieben hat, kann man sich gerne welche selber kaufen und dann benutzen.

Beim Impfen ist es nicht viel anders.
Das Luxusdenken bestimmt auch hier den Anspruch der Zuimpfenden, nicht die Wirksamkeit.

Es geht um die Eindämmung einer Pandemie und das Retten vieler Menschen und nicht um die Befindlichkeit des eignen Egos.

Ein Virologe formulierte es treffend: „Möchten Sie ein Medikament, das einen Husten erträglicher macht oder möchten Sie, dass das Medikament Sie vor dem Tod bewahrt?“

Als Impfdrängler werden Personen bezeichnet, die sich unberechtigt Impfungen erschlichen haben. Dazu gehören auch diejenigen, die kurz vor Feierabend bei Impfzentren vorbeigehen und fragen, ob diese noch Dosen haben, die sonst weggeworfen werden müssten.

Diese Personen haben in der Regel keine Berechtigung eine Impfung zu bekommen. Es wird aber so (insgeheim) gehandhabt, dass sie diese bekommen, weil man sagt, man könne besser die Dosen verimpfen, anstatt diese zu entsorgen.

Im großen Stil wurde es in Krankenhäusern gemacht, bei Pflegediensten, Feuerwehren und so weiter. Dabei wurden Impfdosen – nicht Reste – an Personen verimpft, die nicht berechtigt waren, wie Angehörige von Feuerwehrleuten und vielem mehr. Man hatte geglaubt, dies ginge „unter der Hand“ und niemand merkte es.

Ich hatte vor kurzem darüber berichtet, wie sich in einem Krankenhaus Personen eine Impfung erschlichen hatten.
Daraufhin wurde vonseiten des Gesundheitsministers von Baden-Württemberg eine Welle losgetreten, um sowas zukünftig zu verhindern.
Auch der Arzt, mit dem ich mich persönlich angelegt hatte, weil er sich erdreisten wollte, seinen jungen Famulanten durch eine falsche Bescheinigung impfen zu lassen, war und ist so ein Unding, das das Gesundheitsministerium verhindern will.

Da die Klagewelle über solche und ähnliche Fälle nicht abreist, soll es nun Strafen für Impfdrängler geben.

Dies ist richtig, ebenso die Höhe von bis zu 25 000 Euro.

Für Risikopatienten stehen nämlich die Impfdosen, die an die Erschleicher und Drängler verimpft wurden, nicht mehr zur Verfügung.

Gleichzeitig sollte es aber Instrumente oder die Möglichkeit geben, dies rückwirkend zu tun.
Wenn ein Gesetz oder ähnliches erlassen wird, gilt dies ab dem Tag der Initiierung. Die, die sich schon vorher eine Impfung erschlichen haben, bleiben von der Strafe verschont.

Moral und Ethik tangiert die Gruppe der Erschleicher und Drängler sowieso nicht, da sie ihren egoistischen Nutzen über alles und jeden Stellen.
Man kann sie nur bei ihrem liebsten Freund, dem Geld, packen.

Seit ungefähr einem Jahr wütet die Corona-Pandemie. Maßnahmen zur Eindämmung wie sogenannte Lockdowns und Maskenpflicht helfen zwar, sind aber nicht ersichtlich.
Nun wurde entschieden, dass es bald Schnelltests für alle geben solle.

Man kann verstehen, dass diese für manche Personen eine Sicherheit mit sich bringen könnten. Es kann aber auch genau ins Gegenteil kippen.

Die Abstriche müssen ungefähr von der Nase aus gesehen am Tränenkanal genommen werden. Dazu führt man das Stäbchen in die Nase ein und schiebt es nach oben.
„Wenn Tränen kommen, ist es richtig“, heißt es.

Personen können die Tests an sich selbst durchführen.
Das Hochschieben des Stäbchens vom Nasenloch aus nach oben ist unangenehm und kitzelt.
Man ist froh, wenn der Abstrich fertig ist. Dazu kommt noch das „Weinen“. Je weiter man hochschiebt, desto unangenehmer wird es.
Auch wenn ein Anderer von einem den Abstrich nimmt, ist das unangenehme Gefühl nicht besser. 

Es ist also fraglich, ob wegen gerade dieser Unannehmlichkeit „private“ Schnelltest richtig abgenommen werden. 

Das Stäbchen kommt im vorgesehenen Behältnis in eine Lösung und bleibt kurz dort.
Danach wird es geknetet und ausgewrungen in dem Behältnis.
Dies hat den Sinn, dass sich möglichst viel des Abstrichs in die Lösung verteilt.
Nun gibt man einen oder zwei Tröpfchen der Lösung auf den Teststreifen. Nach etwas einer Viertelstunde steht das Ergebnis fest.

Man hat dadurch vielleicht eine Sicherheit.

Wenn er negativ (keine Corona-Infektion) ist, kann man beruhigt sein.

Was ist aber, wenn der Test „positiv“ anzeigt?

In diesem Fall muss man sich ans Gesundheitsamt wenden und die Quarantäne einleiten. Zudem wird ein PCR-Test zur Kontrolle gemacht, weil die Schnelltests unter bestimmten Voraussetzungen „positiv“ anzeigen können, obwohl dem nicht so ist.

Wird wirklich jeder eigenverantwortlich in Quarantäne gehen und sich ans Gesundheitsamt wenden?

Eigenverantwortung funktioniert bei vielen leider nicht. Dies hat die Corona-Pandemie leider (auch als „Nebeneffekt“) gezeigt.

Welchen Sinn hätte es, wenn ein korrekt abgestrichener Schnelltest „negativ“ angezeigt hätte zu Hause?

Man hat die Gewissheit, dass man nicht an Corona/Covid erkrankt ist.

Mit dem Befund kann man nicht hausieren gehen. Theoretisch könnte man den Teststreifen abfotografieren und dies jemandem zeigen.
Eine Bescheinigung kann man sich auch nicht selbst ausstellen.

Die Sinnhaftigkeit der „Schnelltests für alle“ entzieht sich mir (noch).

In Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz werden Lehrer und Angestellte in Kindertagesstätten nun priorisiert geimpft.
Wie es immer ist, drehen manche Leute deswegen „hohl“.


Einerseits fordern die Eltern, dass ihren Kindern wieder in die Schule gehen und etwas beigebracht bekommen, andererseits wird dumme Polemik gegen die Schulöffnung und die Öffnung der Kindertagesstätten betrieben.

Eltern und Elterninitiativen fordern Gesundheitsschutz in den Einrichtungen.

Als erste Maßnahme wurde vonseiten der zuständigen Ämter Schnelltests für Personal und Kinder bereitgestellt.
Auch wenn es gut gemeint ist, werden die Kinder die Schnelltests irgendwann zu hassen beginnen, denn diese müssen weit in die Nase geschoben werden. „Wenn man zu weinen beginnt, ist es richtig“, beschreibt die Vorgehensweise zwar ironisch, aber authentisch, denn man muss den Tränenkanal erreichen beim Abstreichen.

Nun sollen also Lehrer und Erzieher geimpft werden, damit Schulen und Kindertagesstätten wieder öffnen können.
Das reicht aber manchen überfürsorglichen (Helikopter‑) Eltern wieder nicht.

Sie geben zu bedenken, was passieren würde, wenn die Lehrer zwar geimpft seien, Kinder sich aber gegenseitig ansteckten. Zudem könnten die Kinder dann die Eltern anstecken.
Sie malen schon wieder Horrorbilder an die Wände, die darauf hinweisen, dass sie anscheinend vergessen haben, dass es seit knapp einem Jahr eine Pandemie gibt.

Sie fordern, dass sowohl ihre Kinder geimpft werden und ebenso sie – die Eltern – auch.
Denn, so ist ihre Argumentation, könnten Kinder ihre Eltern anstecken.
Dass diese Eltern aber argumentierten, dass ihre Kinder Schlittenfahren müssten, um soziale Kontakte nicht zu verlieren, vergaßen sie wohl auch. Ihnen kam nicht in den Sinn, dass sich Kindern, wenn sie ohne Maske mit anderen Kindern Schlittenfahren, infizieren können.
Wenn man sich mit anderen Eltern und deren Kinder zum Schlittenfahren trifft, ist es nicht schlimm, auch nicht, wenn die Eltern zusammen stehen und sich zum Teil ohne Maske unterhalten.

Gleichzeitig zetern sie über die „Ungerechtigkeit“ bei der Impfung, weil eine Gruppe angeblich bevorzugt wird.

Sie sollten in sich gehen und über Egoismus nachdenken.

Ein paar Kinder und Jugendliche prahlten auf einer Spieleplattform im Internet damit, dass sie „ganz tolle Ideen“ hätten, wie man die Plattform noch erfolgreicher machen könnte. Obwohl sie eindeutig übertrieben, brachte es einige Börsianer auf den Plan.

Obwohl jeder eigentlich gewusst haben sollte, dass die Kinder maßlos übertrieben hatten, was Investitionen in Millionen‑ oder Milliardenhöhe anging, stieg der Wert der Aktien über das Zehn‑ bis Fünfzehnfache innerhalb weniger Tage.

Die Kinder hatten einfach geprahlt, dass sie reich wären und viel Geld in die Plattform stecken wollten. Ihre Eltern wären angeblich steinreich und würden alles tun, damit ihre Kinder und deren Freunde Spaß hätten. Dafür würden die Eltern eben auch Millionen lockermachen.

Diesen Bluff hätte man erkennen können, wenn man nicht nur Dollarzeichen als Pupillen hätte.

An diesem Beispiel zeigt sich, wie die Börsen inklusive Aktienhandel funktioniert.

An der Börse verlässt man sich gerne auf „Insider-Wissen“.
Gerne verlässt man sich auf „Prognosen“ oder „Abssichtserklärungen“.

Wer kennt diese Schwafeleien der sogenannten „Analysten“ nicht, wie „Unternehmen XY erklärte, dass sie anscheinend bis zum Jahre 2050 klimaneutral sein wollen, wenn alles klappt. Dies serviert dem Dax einen Anstieg von zwei Prozent auf diese Option.“.

So ging es dem feinen Öhrchen derjenigen, die sich Aktien der Spieleplattform kauften, in der Hoffnung, dass die steinreichen Eltern investieren würden.
Dadurch schoss der Preis der Aktien – Angebot-Nachfrage – nach oben.
Dies spülte der Plattform Gewinne in die Tasche.

Nach einigen Tagen ebbte es ab, aber es zeigt, wie unrealistisch es ist, sich auf die Börse zu verlassen.

Ein Mann kaufte Hühner, weil er wusste, dass momentan sehr viel Geflügelfleisch gegessen wird. Nach ein paar Tagen regnete es stark. Das Regenwasser lief in die Hühnerställe. Alle Hühner ertranken.
Der Mann schaute auf die Misere und meinte: „Hätte ich mal Enten gekauft.“

Einer meiner Kollegen ist fast umgekippt, weil ihm der Blutzucker entgleist ist. Er kam in die Notaufnahme. Der Corona-Schnelltest war positiv. Der Antikörper-Test ebenso. Ein PCR-Test war negativ, der zweite PCR-Test auch.

Ist dies ein Beweis, dass die Corona-Tests nicht das Richtige anzeigen?

Nein!

Wenn jemand in die Notaufnahme kommt, wird vorsichtshalber ein Antigen-Schnelltest gemacht. Dieser liefert nach knapp einer Viertelstunde den Befund.
Wenn dieser positiv ist, wird ein PCR-Test zur Kontrolle gemacht.
Beim Kollegen wurde aber auch Blut abgenommen, um zu bestimmen, ob Antikörper vorhanden sind.
Das ist nämlich auch ein Indiz, ob jemand an Corona/Covid-19 erkrankt ist.

Die Befunde von den Antigenen und Antikörpern waren beide positiv.
Der PCR-Test dauerte etwas länger als die beiden anderen und lieferte einen negativen Befund, was bedeutet, dass der Kollege keine Corona-Viren-Last in sich hat.

Wie kommen solche Befunde zustande?

Der Kollege hatte im Sommer vorigen Jahres eine relativ milde Corona-Infektion gehabt.
Das wusste man aber nicht in der Notaufnahme, in der er wegen seines entgleisten Zuckers war. Er hatte mit seiner Infektion in einem anderen Krankenhaus gelegen.

Wenn jemand eine Virusinfektion durchgemacht hat, bildet das Immunsystem Antigene und Antikörper dagegen.
Das bedeute, dass man sich unter normalen Umständen nicht mehr infizieren kann.

Der Schnelltest liefert das Resultat, dass jemand Antigene hat.
Das kann zweierlei bedeuten.
Die Person hat Antigene oder der Körper bildet gerade Antigene, weil die Person infiziert ist.
Deswegen muss bei einem positiven Befund auch zur Kontrolle ein PCR-Test hinterhergeschoben werden.

Der PCR-Test erkennt, ob Coronaviren vorhanden sind, mehr nicht.
Unabhängig davon zeigt der PCR-Test an, ob jemand in diesem Moment Coronaviren in sich trägt oder nicht.

Nun aber wieder zu meinem Kollegen!

Der obligatorische Schnelltest (Nasenabstrich) hat einen positiven Befund geliefert, weil er eine Infektion mit Corona durchgemacht hatte. Man hat bei ihm auch einen Antikörper-Test (Blutabnahme) gemacht.
Antikörper waren aus demselben Grund auch vorhanden.
Insgesamt wurde vier PCR-Tests bei ihm gemacht, die allesamt „negativ“ waren.

Der Schnelltest und der Bluttest haben „nur“ gesagt, dass Antigene und Antikörper vorhanden sind.
Das kann, wie oben gesehen zweierlei bedeuten.
Die PCR-Tests haben bewiesen, dass er keine Coronaviren in sich trägt.

Quot errat demonstratum.

Es ist eindeutig bewiesen, dass der Kollege Corona hatte, weil er keine Viren in sich trägt und Antigene sowie Antikörper in sich hat.

P.S.:
Diese Konstellation gibt es auch bei Personen, die gegen das Coronavirus geimpft sind.
Das Immunsystem bildet Antigene und Antikörper.
Diese können mit entsprechenden Tests nachgewiesen werden.
Bei „Frisch-Geimpften“ mit einem mRNA-Impfstoff würde der PCR-Test negativ ausfallen.
Der PCR-Test erkennt zwar die mRNA, aber er muss auch noch zwei anderen „Virus-Komponenten“ erkennen, um „positiv“ auszugeben.

Ab Anfang nächsten Monats gibt es in Australien die Novelle eines Urheberrechts. Zeitungsverleger haben sich durchgesetzt, dass dort hineinkommt, dass Internetplattformen Gebühren für das sogenannte Verlinken und Teilen bezahlen müssen.

Das bedeutet auch, dass Suchmaschinen wie Google, Bing, Yahoo, Lycos et cetera, wenn Artikel von Zeitungen dort in der Suche auftauchen, Gebühren dafür bezahlen müssen.
Facebook hat vorsorglich das Teilen von Artikeln bestimmter Zeitungen in Australien deaktiviert. Wenn man einen Zeitungsartikel dort teilen möchte, funktioniert es nicht mehr.
Auch ein bekanntes Online-Wetterangebot ist nun nicht mehr greifbar bei Facebook. Dieses hatten Facebook-Mitglieder immer benutzt, um über Waldbrände und vieles mehr informiert zu sein.

Facebook hat schon im Vorfeld gut gehandelt.

Man kann davon ausgehen, dass Google, Bing et cetera auch nachziehen und bestimmte Webseiten von Zeitungsunternehmen herausnehmen, um Gebühren beziehungsweise Kosten zu umgehen.

Das Kuriose dabei ist, dass die Zeitungsunternehmen davon profitiert haben, dass ihre Webseiten und auch neuste Nachrichten dort erschienen.
Durch das Teilen in sozialen Onlinenetzwerken und das sogenannte Verlinken in Suchmaschinen haben diese Webseiten mehr Besuche bekommen und deren Bekanntheit ist gestiegen.
Auch haben Leser kostenpflichtige Angebote bei ihnen gebucht, weil sie durch diese Praktik darauf aufmerksam wurden.
Das wird von vielen vergessen.

Dass Zeitungsunternehmen Geld verdienen möchten und dass sie durch Abonnements große Umsätze machen, ist unumstritten.
Sie haben das weitgehend kostenlose Nennen ihrer Webseiten und Nachrichten hingenommen, ohne jemals dafür bezahlt zu haben.

Dass sie jetzt darauf pochen, dass es um das Urheberrecht gehe, ist eine ganz miese Tour.

Im Artikel zu erschlichenen Impfungen habe ich beschrieben, wie zwei Angestellte einer Klinik Impftermine bekommen haben, obwohl sie ihnen laut Priorisierungsliste der Ständigen Impfkommission nicht zustanden.


Obwohl es Konsequenzen gab, meinte der in dem Artikel beschriebene Arzt, er könne nun auch Bekannte impfen lassen.

Dieser Arzt hatte sich vor ein paar Wochen eine Bescheinigung selbst ausgestellt oder sich von einem aus der Klinikverwaltung eine ausstellen lassen, dass er Anspruch auf eine Impfung habe, da er angeblich mit Corona/Covid-Patienten arbeite.

Dies stimmt definitiv nicht.

Dieser Arzt ist Chirurg und war beziehungsweise ist nicht im Corona/Covid-Bereich eingesetzt, auch nicht aushilfs‑ oder stundenweise.

Baden-Württembergs Sozial‑ und Integrationsminister Manfred Lucha, dem auch das Gesundheitsministerium untersteht, wurde darüber unterrichtet, weil niemand zuständig sein wollte, und hat reagiert.
In einem Brief wurde in scharfer und eindringlicher Sprache nochmals darauf hingewiesen, dass es eine Priorisierungsliste gäbe und dass nach dieser strikt vorgegangen werden müsse.

Das schien die Wogen in der Klinik etwas geglättet zu haben.

Nun flüsterte jemand, dass der obengenannte Arzt unverblümt seine „eigene Impfstrategie“ weiterführen würde.

In der Klinik wurde ein Famulant eingestellt.
Diese Person, etwa 25 Jahre alt, muss wohl dem Arzt bekannt sein.
Er drängte die Personalabteilung, dem Famulanten eine Bescheinigung auszustellen, dass dieser eine Impfung bekommen könnte.

Dieser Arzt kam vor zwei Wochen gespielt reumütig in die Notfallambulanz und teilte ihnen mit, dass er seine Pandemiezulage für diese spenden wolle, da er sie zu Unrecht bekommen hätte.
Niemand aus der Notfallambulanz hat bis jetzt etwas davon gesehen.

Dieser Arzt streckt seine Fühler weiter aus und macht einfach so weiter.

Da er seine Reumütigkeit nur inszeniert hat, wird es Zeit, ihn von seinem hohen Ross herunterzuholen.

Ob „Justice League“, „Avengers“ und wie immer die Kämpfer für das Gute heißen, sie treten eigentlich auf der Stelle. Das Gute siegt nie wirklich. Wenn es mal passieren sollte, ist dies nur von kurzer Dauer, denn irgendwo zieht sich etwas zusammen.

Die Superhelden könnten ihre vereinten Kräfte zur Veränderung der ganzen Menschheit einsetzen. Sie könnten Armut, Hunger, Ungerechtigkeit beseitigen.
Das ist aber nicht im Sinne des oder der Erfinder(s).
Lieber wird weiter auf die Gegner draufgehauen.
Das Gute siegt, doch die nächsten Bösen stehen schon auf dem Teppich und warten auf den Angriff.

Die Erfinder dieser Heldensagen haben schon längst gemerkt, dass ihre Zwiste und Kämpfe sich mit anderen Akteuren wiederholen und nichts Neues passiert, doch sie machen weiter.

Irgendwann …

Eine mysteriöse Person erscheint und pocht darauf, das das Universum im Gleichgewicht sein müsse, für ewige Zeit.
So war es immer und so muss es immer sein.
Gerne nimmt man das Symbol des Ying und Yang, das darstellt, dass das eine zum anderen gehört und dass beides fest miteinander verwoben ist. Das eine kann ohne das andere nicht existieren. Gerne nimmt man sich die asiatische Philosophie zur Hilfe, mit dem Hintergedanken: „Diese versteht sowieso kein Nicht-Asiate!“

Das klappt in der Regel als Ausrede immer.

Mögen es sogenannte „Hüter“ sein, Magier, mysteriöse Wesen, Halbgötter oder Aliens, die fähig sind, die Realität zu manipulieren!

Diese Wesen sind ewig alt und beobachten die Helden und Schurken.
Sie bewahren das Gleichgewicht zwischen Gut und Böse.
Dieses Gleichgewicht darf weder ein Superheld noch ein Superschurke stören.
Die Bewahrung ist der ewige Kampf im Universum.
Wenn das Gleichgewicht nicht mehr bestünde, wäre alles zerstört.

Einen kleinen Haken haben diese Erzählungen allerdings.

Wenn die Superhelden, also die Vertreter des Guten plötzlich triumphieren und alles „Friede, Freude, Eierkuchen“ ist, kommen diese Wesen oder zumindest eins davon.
Dieses Wesen erklärt dann, dass es eingreifen müsste oder musste, um das Gleichgewicht wieder herzustellen. Die Superhelden dürfen schließlich nicht „Herrscher über das Gute“ sein. Gut und Böse habe es schließlich gegeben seit „Anbeginn aller Zeiten und darüber hinaus“.
Die Geschichte ist so alt wie das Universum selbst und die pseudo-religiösen Erklärungen tun beim Sehen, Hören oder Lesen weh.

So verlieren die Superhelden die Macht zu herrschen und die „Ewige Ordnung“ ist wieder hergestellt.

Das mysteriöse Wesen taucht manchmal auch als Gegner der Superhelden auf und gibt sich irgendwann zu erkennen und legt seine Absichten dar.
Dieses Wesen hat im Gegensatz zu den Superhelden die „ewige Weisheit“ und die Superhelden ordnen sich irgendwann dem „Gleichgewicht“ unter.

Wenn es andersherum läuft, greift dieses Wesen nicht ein, oder nicht wirklich.
Wenn in einer Region des Universums das „Chaos“ regiert, entstehen laut einer „ewigen Weissagung“ plötzlich Superhelden, die das „Chaos“ beseitigen.
Wenn sie es geschafft haben, geht die Geschichte wieder von vorne los mit dem Wesen und dem „Gleichgewicht“.

Wenn „Superschurken“ über eine Region des Universums mit „Chaos“ regieren, greift das Wesen also nicht ein.
Dafür sind ja die Weissagungen und natürlich der unerschütterliche Glaube der Geknechteten zuständig, sich zu erheben. Irgendwann ist das Leid ja so groß, dass es zum Aufstand kommt.
Manchmal gibt es dann auch Superhelden mit ihren Superkräften, die dann die Superschurken besiegen. Diese Superhelden tauchen plötzlich auf.
Die Ausrede ist das, dass es eine „Weissagung“ gab, die angekündigt hätte, dass so ein Superheld – Erlöser (?) – kommen würde.

Bei der Ausgestaltung der Geschichte um das Gleichgewicht gibt es auch Kuriositäten.

So kann es auch passieren, dass das Gute geherrscht hatte und dann jemand seine Macht missbraucht hat. Deswegen gibt es seit Millionen von Jahren den Kampf gegeneinander.

Heldenepen sind so einfach zu durchschauen. 

Bei „Undercover-Boss“ schlüpfen Chefs in die Rolle von Praktikanten oder Bewerbern, um zu schauen, ob „unten“ alles richtig läuft und wo eventuell Nachholbedarf ist.
Diese Serie läuft seit 2011 bei RTL.

Der Ablauf einer Serienfolge ist im Prinzip seit Jahren gleich.
Ein Chef, ein Vorstandsvorsitzender oder ähnliches wird umgestylt, damit ihn niemand von der Belegschaft erkennt.
Als Ausrede, dass ein Kamerateam anwesend ist, wird gesagt, er nehme an einer Fernsehserie teil, bei dem Arbeitslose sich für einen Job qualifizieren müssten. Das ist aktuell seit ein paar Staffeln so. Davor waren es angeblich Dokumentationen, wie Arbeitslose oder Berufsumsteiger wieder in Lohn und Brot kommen.

Der „Undercover-Boss“ wird in der Firma an meist fünf verschiedenen Orten und in verschiedenen Tätigkeiten eingesetzt. Im Anschluss an jedem Arbeitstag müssen ihn die Angestellten, die ihn angewiesen oder unter ihre Fittiche genommen haben, bewerten.

Dies geschieht alles nur aus dem Vorwand heraus, dass er nicht entdeckt wird und dass die Sache nicht auffliegt.

Der „Undercover-Boss“ wird stellenweise hart herangenommen, wenn es um die Bewährung für einen potenziellen Posten im Unternehmen geht.

Man sieht schon oft, wie sich manche Mitarbeiter profilieren wollen und ihn sehr unter Druck setzen, ihn antreiben oder auf andere Arten schikanieren. Auch die Bewertungen sind nicht immer gerecht.

Wenn die „Arbeitswoche“ beendet ist, legt der Chef wieder seine „Verkleidung“ ab und kehrt in sein „normales“ Leben zurück.

Etwas später werden die Personen, bei denen der „Undercover-Boss“ eingesetzt war, in die Firmenzentrale eingeladen.
Dort gibt es erst small talk über den Praktikanten, dann kommt irgendwann die obligatorische Frage, ob man sich nicht kenne.
Dann wird aufgelöst und die Mitarbeiter bekommen Belohnungen wie Urlaube und vieles mehr.

Der „Undercover-Boss“ ist einigermaßen weit weg von seiner eigenen Wirkstätte und reist auch bei manchen Folgen von hier nach da.
Er ist auffällig, dass er oder sie – Auch Chefinnen gibt es! – so gut wie nur handwerkliche Tätigkeiten machen muss, auch unrealistische stellenweise, wie Elektrogeräte verdrahten und  einrichten, was nur Personen mit entsprechender (Spezial‑) Ausbildung tun dürfen.
Zudem sind sehr kraftaufwändige Tätigkeiten dabei, um zu zeigen, dass der „Chef“ sowas gar nicht gewöhnt ist und auch im Rückblick am Abend zugibt, total kaputt zu sein.

So darf der „Undercover-Boss“ Kabel verlegen, schwere Dinge von hier nach da bringen, Regale einräumen, Rasenmähen, mithelfen beim Hausbau und so weiter und sofort.

Während er angetrieben wird von den „Verantwortlichen“, kommt er mit ihnen auch über private Dinge ins Gespräch.
Dies ist ganz wichtig für die Belohnung zum Schluss der Folge.
Dass es unrealistisch ist, mit jemandem, den man gerade erst kennengelernt hat, über sehr private und intime Dinge ins Gespräch zu kommen, wird ausgeblendet.

In der Regel wird der „Undercover-Boss“ nicht entdeckt. Seine Maskerade hält.
Wenn es passiert, wird alles ziemlich locker genommen. Niemand ist ihm böse, auch nicht, wenn zum Ende der Folge die Auflösung kommt.
Kurios mutet an, dass noch niemand etwas Negatives über die Aktion gesagt hat.

Die ersten Staffeln waren noch einigermaßen interessant. Niemand kannte bis dahin „Undercover-Boss“ und niemand kam auf die Idee, dass irgendetwas nicht stimmte.
Zwischendurch bei den weiteren Staffeln wurde der Akteur mehrmals entdeckt und es wurde auf die Serie „Undercover-Boss“ verwiesen oder diese genannt.
Dann kamen Autoren der Serie auf die Idee mit den sogenannten „Job-Karussell“, also der Idee, den Angestellten weiszumachen, es handele sich um eine Show, in der Arbeitslose, die „wirklich arbeiten wollen“, auch einen Job bekommen.

Die Geschichte, die offiziell als „Dokutainment“ – Dokumentation und Entertainment – deklariert ist, stößt an ihre Grenzen.
In der aktuellen Staffel zeigt man auch ab und zu Kurzporträts der „Verantwortlichen“, bei denen der „Undercover-Boss“ eingesetzt ist. Sie erzählen von ihren Nöten, Ängsten und man erfährt einiges in ein paar Minuten von ihnen.
Die Serie kommt immer mehr einer gestellten und nacherzählten Geschichte nahe. Niemand schöpft Verdacht, dass irgend etwas nicht stimmt.
Auch, dass die „Verantwortlichen“ porträtiert werden, gibt niemandem zu denken, nicht im Ansatz.
Minutenlang wird über einen „Vorarbeiter“ erzählt. Seine Frau kommt auch zu Wort, als es um den Tiefschlag „Krebs“ ging. Das ist alles kein Grund, der Akteure, daran zu zweifeln, dass dies alles zum „Job-Karussell“ gehört.

Wenn die Mitarbeiter zum Chef (ehemaliger „Undercover-Boss“) eingeladen werden, wird sich über den Praktikanten unterhalten.
Dass die Intention der Serie die ist, dass der „Undercover-Boss“ an der Basis schaut, wie alles funktioniert, bemerkt man im Mitarbeitergespräch nicht. Der „Undercover-Boss“ bedankt sich für den Einsatz der Leute.
Dann bekommen sie Geschenke. Der ehemals Krebskranke darf sich in vom Unternehmen bezahlten Sonderurlaub beim „Wellness“ erholen. Mitarbeiter mit behinderten Kindern bekommen zum Beispiel eine Reise zu einer Delphintherapie bezahlt und vieles mehr. Ein Mitarbeiter bekam, weil er es sich von seinem Lohn nicht leisten konnte, ein Schlagzeug geschenkt und dergleichen mehr.

Was mir fehlt, ist die Selbstreflexion des „Undercover-Bosses“.
Er erzählt oft, dass die Mitarbeiter zum Beispiel auf der Baustelle oder im Lager hart arbeiten müssten und hier etwas zu ändern sei, doch es wurde noch nie gezeigt, wie Verbesserungen oder Konkretisierungen durchgesetzt wurden. Man könnte meinen, der „Undercover-Boss“ würde nur schauen, ob alle ihre Arbeit tun.

Die vielen Widersprüche, die nach und nach auftauchen, werden immer kurioser. Vielleicht werden die Besuche nur nachgestellt oder nach einem Drehbuch gefilmt!

Alles wirkt von Mal zu Mal gestellter und grotesker.

Wie sich diese Serie halten kann, ist mir ein Rätsel.

Laut Neuerungen der Corona-Verordnung müssen Personen, die stationäre Patienten besuchen möchten, einen negativen Corona-Test vorweisen. Da es nicht immer möglich ist, bieten manche Krankenhäuser an, Schnelltests zu machen, wenn die Besucher kommen.

“Das ist mein Job”, erzählt der Student Eric, “Wenn Besucher kommen, müssen sie als Erstes zur Einlasskontrolle. Diese prüft, ob er eine Genehmigung hat. Erst dann kommt er zu mir.”

So wie Eric es beschreibt, ist es auch in anderen Krankenhäusern, manche haben allerdings nicht so harten Regeln, wie dort, wo Eric seinen Job versieht.

Die generellen Regeln gelten allerdings überall. 

“Ein Besuch pro Tag für eine Stunde, wenn ein negativer Corona-Test vorliegt, der nicht älter als 48 Stunden alt ist”, ist die Devise. Dazu kommt meistens noch ein Zeitraum, wann besucht werden darf, zum Beispiel zwischen 15 und 18 Uhr.

Nicht überall gibt es Listen, wer jemanden besuchen darf.

Wenn jemand besuchen möchte, wird nach dem Corona-Test gefragt.

Kann der Besucher keinen vorweisen, wird ein Abstrich genommen. Nach etwa zwanzig Minuten zeigt der Schnelltest an, ob man “positiv” (infiziert) oder “negativ” (nicht infiziert) ist.

Ist der Test negativ, darf der Besucher in der Regel hinein.

Es hat sich natürlich herumgesprochen, dass die Schnelltests nichts kosten.

So hat es schon mehrmals Beschwerden gegeben, dass sich manche Personen einen Test abnehmen lassen, nur um zu wissen, ob sie sich mit dem Coronavirus infiziert haben.

“Ich habe mich gewundert, dass die Nachnamen von sechs Besuchern gleich waren”, erzählt Kevin, ein anderer von der Einlasskontrolle, “Es hat mich stutzig gemacht und beim Nachhaken kam heraus, dass alle sechs nur einen Schnelltest wollten. Sie wollten nicht einsehen, dass das so nicht geht.”

Kevin erzählt, dass er sie an die Testzentren verwiesen habe, die es im Ort gibt und die eigens dafür eingerichtet wurden.
“Sie waren sauer und relativierten. Wir sollten uns mal nicht so anstellen”, sagt Kevin kopfschüttelnd.

An dem Krankenhaus, an dem Eric arbeitet, kann dies nicht passieren.
Zu den Besucherregeln muss  jeder eine Genehmigung der Station, die er besuchen möchte, vorzeigen. Erst dann kann diese Person getestet werden, falls sie keinen “negativen Befund” dabei hat.

Es herrscht leider bei vielen Krankenhäusern Nachholbedarf.

In Baden-Württemberg ist am 14.März Landtagswahl. Da momentan die „heiße Phase“ angelaufen ist, wird man mit Informationen überhäuft, auch im Briefkasten.
Dies ist trotz Bekundungen vieler Leute nicht erlaubt.


Wahlwerbung per Telefon oder per E-Mail ist nicht erlaubt.

Dabei gilt das gleiche wie bei kommerzieller Werbung.
Anrufe und E-Mails sind nur dann erlaubt, wenn man im Vorfeld eingewilligt hat.

Wahlwerbung ist auch verboten in Wahllokalen, denn hier gilt das Neutralitätsgebot.
Auch ist in unmittelbarer Nähe von Wahllokalen (und auch Schulen) das Aufhängen von Wahlplakaten nicht erlaubt. „Unmittelbare Nähe“ ist dabei übrigens ein dehnbarer Begriff. Der Zusatz ist dabei, dass die Wahlwerbung nur aufgehängt werden darf, wenn sie in „unmittelbarer Nähe“ von Wahllokalen keinen Einfluss auf die Entscheidung der Wähler nimmt, was bedeutet, dass sie nicht dazu geeignet sein darf, (noch) zu beeinflussen.

Heikler wird es mit Briefkastenwerbung.

Wenn am Briefkasten „keine Werbung“ steht, darf Wahlwerbung als Wurfsendungen, Flugblätter et cetera nicht eingeworfen werden.
Handelt es sich um personalisierte – also persönlich adressierte – Werbung, ist diese wieder erlaubt.
Wahlwerbung mit dem Aufdruck „An alle Haushalte“ oder ähnlichem darf nicht eingeworfen werden, da sie keinen konkreten Adressaten enthält. Dem ist auch geschuldet, dass man vorher einwilligen muss, diese Art von Werbung bekommen zu dürfen.

Parteien dürfen Anfragen an die Einwohnermeldeämter stellen, um Adressen zu bekommen. Dabei gilt die Abgabe nicht generell, sondern nur für bestimmte Gruppen, zum Beispiel bei Personen von 25 bis 55 Jahren.
Beim Einwohnermeldeamt kann man gegen diese Abgabe übrigens Einspruch erheben, auch im Vorfeld.

Dies war nur ein kleiner Abriss, was erlaubt ist und was nicht.
Es gibt noch viel mehr Regeln, doch diese sind die wichtigsten.

Mitglieder der Bundesregierung und einige Länderchefs trafen sich mit Vertretern der Pharmaindustrie, um eine bessere und schnellere Lieferung von Impfstoffen zu bekommen, doch was nach dem „Impfgipfel“ als Erfolg kommuniziert wurde, war nichts Bedeutendes.

Im Prinzip ging es darum, sich eine weiße Weste anzuziehen und sich gegenseitig dort hineinzuhelfen, nachdem die Möchtegern-Impfstrategie gehörig in den Brunnen gefallen ist.
Man versuchte einen Flickenteppich ohne Nadel und Faden zu stopfen, währenddessen dieser rasend schnell weiter zerfällt.

Auch die Beteuerungen der Kanzlerin sind wie eine fallendes Vogelfeder in einem wellenschlagenden Ozean. Nichts Bewegendes davon ist sichtbar, wenn sie davon spricht, dass jeder bis September ein Impfangebot bekommen haben würde.

Ebenso wurde wieder kalter Kaffee aufgewärmt, indem man die Deutschen dazu aufrief, sich zu gedulden, denn die Pharmaunternehmen könnten schließlich nicht zaubern.
Man hätte alles besser im Vorfeld kommunizieren müssen, betonte Angela Merkel und versucht sich so einen Ablassbrief zu erkaufen. Das Betonen, man könne jetzt die „Gegenseite“ besser einschätzen und es sei ein ertragreiches Gespräch gewesen, sieht eher aus, als wenn jemand in kalten Kaffee, den er wieder aufgewärmt hat, noch geronnene, saure Milch hinzugibt und behauptet: „Ich habe ja gesagt, dass es nicht schmeckt.“, während noch nicht verklungen ist, dass es ein wohlschmeckendes Getränk sei, was man gerade einschenke.

Zwischen belegten Brötchen, Getränken und dergleichen mehr wurde darüber geredet, dass es nichts Neues gab.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmeyer wurde dazu berufen, er solle die Logistik für die Beschaffung von Material bezüglich Spritzen übernehmen.
Das Debakel mit den Spritzen, Kanülen und Nadeln wurde dabei aber völlig unter den Teppich gekehrt.

Wofür es eine Pressekonferenz zum gescheiterten „Placebo-Impfgipfel“ gab, bei dem nichts außer schon Bekanntem herauskam, ist schleierhaft.

Vor zwei Wochen bin ich gegen Covid-19 (Corona) geimpft worden. Die zweite Dosis bekomme ich Anfang Februar.
Ich habe keine Nebenwirkungen und kann mich auch sonst nicht beklagen.

Auf der Hand liegen die vielen Vorteile.

Als ich nach der Impfung nach Hause fuhr, stellte ich fest, dass ich mich im Handy-Fach der Mittelkonsole induktiv aufladen kann. Ich hatte früh morgens gefrühstückt und hatte Hunger. Nach ein paar Minuten war ich wieder satt und spürte, wie viel Energie in mir pulsierte.

Ich werde nicht ganz auf die normale Ernährung verzichten, denn Schokolade schmeckt immer gut.

Der Vorteil ist aber, dass man sich „hochpowern“ kann, wenn es mal sein muss. Steckdosen und Kabel gibt es ja überall.
Wenn andere in der Kantine in der Schlange stehen, benutze ich die Steckdose.

Wo andere ihre Elektro-Autos aufladen, muss ich nur die Hand auflegen.

Der andere Vorteil ist, dass ich mit der neuesten Variante von „Windows CE (Corona Edition)“ gechipt bin und Updates eingespielt werden können, während man vor dem Laptop sitzt.

Bevor ich geimpft wurde, hatte ich mich gewundert, warum die IT-Abteilung direkt neben der Impfstation ist. Vor der Impfung und Chippung wurde getestet, welche Systemvoraussetzungen ich habe. Ich bin kompatibel mit der aktuellen Version von „Windows CE“. Ich kann alle modernen Features nutzen wie Bluetooth. Es sieht etwas lustig aus, wenn der rechte Schneidezahn blau leuchtet, aber das kann man ignorieren. Die anderen werden sich wohl oder übel daran gewöhnen müssen. Man sieht es ja nicht immer, weil ich auch einen Mundschutz trage.

Die elektronische Patientenakte ist bei mir schon wieder überholt, denn ich lege meine Hand auf einen Scanner beim Hausarzt und er weiß direkt was mir fehlt und kennt jeden Vitalwert, wie Blutdruck, Sauerstoffsättigung und dergleichen mehr. EKG muss nur heruntergeladen werden und schon ist der Graph da. Ich kann ja auch alle möglichen Drucker ansteuern.

Im medizinischen Bereich hat man in der Notaufnahme und der Fieberambulanz auch immense Vorteile.
Man kann sofort sagen, ob es sich um einen Simulanten handelt oder nicht.
Der Chip lässt auch zu, dass man Menschen scannen kann.

Im IT-Bereich und beim Journalismus ist es hilfreich, wenn man Texte verfassen muss. Diese kann man sich ausdenken und direkt auf dem Computer oder im Internet speichern.
Auch der Vorteil, E-Mail neuronal zu verfassen und zu verschicken, spart Zeit.

Da Microsoft ja auch mit Google zusammenarbeitet, haben geimpfte Personen nochmals einen Synergieeffekt.
Auf dem Chip laufen auch Android-App ohne Einschränkungen.
Wenn man etwas wissen will, kann man nicht nur bei Google und Bing etwas „in Gedanken“ suchen, sondern auch die Facebook-App und viele anderen mehr stellen sicher, dass man das Handy nicht braucht, wenn vieles „intern“ läuft „unter der Haut“.
Man muss nicht immer aufs Handy schauen, wenn eine WhatsApp-Nachricht hereinkommt, denn diese sind einfach da und man weiß, was drin steht.

Man kann sich auch unterhalten, ohne den Mund zubewegen über Android-Beam, NFC oder Bluetooth.
Datenschutz muss schließlich sein.

Aluhut-Träger sind mir immer noch ein Geheimnis, da sie ja abgeschirmt sind, doch Microsoft verspricht, dass ein bald erscheinendes Update auch diese Hürde nehmen kann.

Momentan kursieren Nachrichten über die Mutationen des Corona-Virus. Die Regierung warnt besonders davor, weil niemand wirklich weiß, was passieren mag. Überlegungen, deswegen den sogenannten „Lockdown“ zu verlängern, stehen im Raum.

Dass die Virus-Mutationen infektiöser sind und dass diese schon längst in Deutschland angekommen sind, steht außer Frage.
Was die Politiker allerdings daraus machen, ist etwas ganz anderes.
Das einzige, was den verantwortlichen Politikern dazu einfällt, ist es, den „Lockdown“ zu verlängern und sonst nichts.
Es gibt kein Konzept, wie es Mitte Februar weitergehen soll, außer eine Verlängerung.

Das kann es aber nicht sein.

Nun weil eine hochinfektiöse Variante auftaucht und sich schon welche damit angesteckt haben, können wir nicht einfach zu Vorbeugung weiter alles dicht machen und hoffen, dass alles besser werden mag.

Angesichts der sinkenden Inzidenz nicht nur in den Kreisen und Bundesländern, sondern auch bundesweit, sprechen Bände, dass die verschärften Maßnahmen etwas gebracht haben. Die in den Keller fallenden Inzidenzzahlen sind aber erst nicht aufgetreten, seitdem die Anordnung erlassen wurde, man solle OP‑ oder FFP2-Masken im Personenverkehr oder beim Einkaufen tragen.

Auch dieses plötzliche Auftauchen und das vehemente Festhalten an einer Inzidenz von 25, die erst seit kurzem im Gespräch ist, zeigt, dass in unserem Land etwas gewaltig schiefläuft.

Die von Deutschland betriebene Beschaffung von Impfstoffen ist völlig konfus gelaufen, aber auch die EU hat diesbezüglich vollkommen versagt. Die Fixierung auf Sanofi als Zugpferd für Impfstoff war ein Griff in die Kloake, denn der Pharmakonzern Sanofi bekommt es nicht hin, einen Impfstoff in der Zeit herzustellen, wie man selbst gedacht hatte.
Der deutsche Hoffnungsträger Curevac ist leider auch zum Rohrkrepierer geworden, ebenso wie die Einstellung der Corona-Impfstoffforschung bei Merck Pharma gemeinsam mit dem Pasteur-Institut.
Nun musste man mit BioNTech/Pfizer verhandeln. Es wurde ja als Hoffnung sondergleichen hingestellt, doch die Realität sieht anders aus.
Die deutsche Regierung hat sich leider nicht genug Impfdosen gesichert. BioNTech/Pfizer können aus „unerklärlichen Gründen“ plötzlich nicht die versprochene Menge liefern.
Der neue Produzent AstraZenenca glänzt auch durch verminderte Lieferungen, wie kommuniziert wurde, obwohl noch nicht die Zulassung da ist. Auch die Ergebnisse, dass der Impfstoff bei Personen über 65 Jahren kaum mehr wirkt, ist negativ.

Dies sind alles „Entwicklungen“, die man nicht berechnen konnte im Vorfeld. Es bliebt trotz alledem aber der bittere Geschmack, dass das Bundesgesundheitsministerium zu wenig akquiriert hatte.
Das Einkaufen eines Antikörper-Medikaments gegen schwere Verläufe von Covid-19 hat gerade nicht geglänzt, steht laut klinischen Studien überhaupt nicht fest, ob das Medikament, dass pro Dosis etwa 2 000 Euro kostet dies verhindern kann.
Was das Gesundheitsministerium, allen voran Jens Spahn, sich momentan liefert, ist ein völliges Armutszeugnis.
In diesem Kontext passt auch das immer wieder kehrende Erwähnen der hochinfektiösen Variante des Corona-Virus, kann aber nicht von dem Beschaffungsdebakel ablenken.

Auch die obenerwähnte Inzidenz von 25 passt in diese Situation herein, kann man sich doch selbst schön herausreden.

Und ablenken von den eigenen Defiziten!

Dass die Inzidenzen heruntergehen, wird damit übertüncht, dass man auf die Mutationen zeigt und so das eigene fehlerhafte Handeln relativiert und sich dahinter versteckt.
Meine Gattin und ich halten uns an die sogenannten AHA-Regeln, halten unsere Aktivitäten zurück, doch irgendwann reicht es auch.
Und dieser Punkt ist momentan bei uns erreicht.

Vor genau einem Jahr, am 27.1.2020, wurde der erste Corona-Infizierte in Deutschland identifiziert und verifiziert. Es war ein Mann aus Bayern, der auf einem Seminar mit einer chinesischen Kollegin war und sich bei ihr angesteckt hatte.

Laut der behandelnden Ärztin war diese Krankheit neuartig, da man infiziert und infektiös sein konnte, ohne Symptome zu zeigen.
Dies wurde anhand der chinesischen Kollegin des Patienten gezeigt. Erst nachdem diese ein paar Tage später wieder zurück nach China geflogen war, stellten sich bei ihr nach knapp einer Woche Symptome ein.
Der Ärztin wurde leider erst nicht geglaubt und ihre Erkenntnisse wurden ignoriert.
Den ersten Corona-Toten gab es Anfang März in Deutschland.

Seitdem ist ein Jahr ins Land beziehungsweise in die Welt gezogen.

Die traurige Bilanz ist, dass weltweit fast hundertmillionen erkrankt und mehr als zweimillionen Menschen an Corona (Covid-19) verstorben sind.
In Deutschland sind es circa 2.1 millionen Infizierte und etwas mehr als 53 000 Tote.

Am 11.3.2020 rief die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Pandemie aus, was bedeutet, dass die Krankheit sich über die ganze Welt unkontrolliert ausbreitetet.
Etwas ein Dreivierteljahr danach sind endlich Impfstoffe verfügbar und viele Menschen sind schon geimpft.
Ein Licht am Ende des Tunnels ist zu sehen.

Was in dieser Zeit alles passiert ist!

Meine Gattin und ich waren im Februar vorigen Jahres auf der Intergastra, der internationalen Gastronomiemesse, in Stuttgart, als noch niemand wirklich die Krankheit ernstnahm. Es hieß, sie sei weit weg, obwohl manche Koch-Teams aus Asien zu Hause blieben, weil es bei ihnen Infizierte gab oder sie noch oder wieder in Quarantäne waren.
Am Wochenende wurden dann vorsorglich Spender mit Desinfektionsmitteln aufgestellt, mehr allerdings pro forma.
Bei der Kochmeisterschaft feierten wir mit Niederländern, Thailändern, Schweden und vielen anderen mehr.
Überall war ausgelassene Stimmung.

Dann wurde es ernster.
Die Zahlen in Deutschland stiegen langsam, aber stetig an. Als es knapp 27 000 Infizierte und die ersten Toten gab, wurde der erste sogenannte „Lockdown“ initiiert.
Kurz vorher dachte noch niemand daran, beim Einkaufen eine Maske zu tragen. Abstand wurde eingehalten, wenn es ging, aber kaum ernsthaft.
Zu der Zeit gab es „Schlachten“ um Toilettenpapier. Weswegen sich die Menschen unkontrolliert mit zig Rollen eindeckten, hat sich mir bis jetzt nicht eröffnet.

Im Sommer flachten die Zahlen der Neuinfizierten ab beziehungsweise hielten sich auf niedrigem Niveau, was auch durch die Maskenpflicht geschuldet war. Niemanden überraschte wirklich, dass sie nach dem Sommer wieder stiegen, hatten manche geglaubt, die Pandemie wäre vorbei.
Im Herbst und jetzt über den Winter kam es dann zum Fiasko. Es gab Tage, da waren die Zahlen der täglichen Neuinfektionen höher als die Insgesamt-Infizierten im Frühjahr, als der erste „Lockdown“ kam.

In den Medien wurde die Pandemie Anfang 2020 zwar als schlimm bezeichnet, doch diese wurde auch von den Politikern heruntergespielt.
Ich muss zugeben, dass meine Gattin und ich sie auch erst für harmlos hielten. Irgendwann kam aber das Erwachen.

Meine Gattin und ich tragen Masken und halten Abstand, vermeiden Treffen und viele Menschenaufläufe. Wir gehen auch weniger einkaufen.
Wir sind nicht erkrankt.

Vorige Woche bekam ich die Impfung gegen Corona (Covid-19), weil ich an einem Arbeitsplatz tätig bin, der hoch-aerosol‑ und hoch-virus-behaftet ist.
Meine Gattin bekommt ihre Impfung Mitte dieser Woche. Sie arbeitet in der Notaufnahme und der (Corona‑)Fieberambulanz.
Die zweiten Impfungen, also die Folgeimpfungen, bekommen wir Anfang und Mitte Februar.

Innerhalb der „Pandemie-Zeit“ häuften sich sogenannte Fake-News, also wissentlich gestreute Falschmeldungen.

Während Anfang 2020 noch gesagt wurde, dass die Regierung die Krankheit nicht ernstnähme – Überschrift: „Frau Merkel, diese 1000 Corona-Toten gehen auf Ihr Konto.“ – veränderten sich die Hetzkampagnen in genau das Gegenteil.
Es wurde gegen die Regierung gehetzt, dass sie es übertriebe mit den Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie und vieles mehr.
Das war schon seltsam, denn genau die gleichen Medien postulierten genau das Gegenteil als noch vor ein paar Wochen.
Gepaart mit Hetze, Fake-News und angeblich wissenschaftlichen Erkenntnissen, die nicht empirisch verifiziert waren oder Blablabla und Lügen waren, wurde behauptet, die Pandemie wäre nicht so schlimm.
Die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie wurden als falsch und überzogen dargestellt. Immer wieder gossen die gleichen Personen die altbekannten und schon mehrfach falsifizierten Nachrichten von Neuem auf.
Dazu kam die Unzufriedenheit vieler Unternehmer und Privatpersonen, bei denen auch sehr oft nur die eigene Lage im Fokus stand und nicht das große Ganze gesehen wurde.

Auch dass Rechtspopulisten „Leugnern“ und Lügnern eine Plattform boten, war schlimm.

Momentan konzentrieren sich die Fake-News auf das Impfen.
Kurios ist übrigens die Berichterstattung eines in Deutschland bekannten in Russland beheimateten Fernsehsenders.
Als in Russland der Impfstoff „Sputnik 4“ zugelassen und verimpft wurde, gab es Lobeshymnen auf die Forscher und in den Berichterstattungen gab es keine negativen Stimmen aus der Bevölkerung. In Russland scheint es keine Impfgegner zu geben.
Nach ein paar Wochen schimpft genau die gleiche Mediengesellschaft über das Impfen in Deutschland wie die Kesselflicker. Es werden Horrorszenarien gemalt, die in den Mad-Max-Filmen nicht besser hätten sein können. Impfnebenwirkungen werden hochstilisiert und massiv übertrieben.
Es wird geschwafelt von „Genmanipulation“ und „Genozid“ durchs Impfen und dergleichen mehr. Man verbreitet schon längst bewiesene Falschdarstellungen als „neue Erkenntnisse“ zum Selbstzweck, nur um hetzen zu können, mehr nicht.

Was mich sehr überrascht hat, ist, dass ich wie viele Andere erkennen musste, in welchem egoistischen und egozentrischen „System“ wird leben.

Jeder meint, die Welt sei seine Bühne.

Anstatt sich an die Maskenpflicht zu halten, um andere zu schützen, kämpft man nur um die Abschaffung, um sich selbst nicht verbiegen zu müssen. Man klammert sich, auch wissentlich, an Halbwahrheiten und Lügen und verbreitet diese, um bloß nicht Einschnitte hinnehmen zu müssen. Man sieht um sich herum nicht die anderen Menschen, die stellenweise schwer leiden.
Alles nur, weil man seine egoistischen „Freiheiten“ nicht für eine kurze Zeit für Andere opfern will. Dazu koaliert man auch mit Rechtspopulisten und Hetzern. Nur das eigene Bedürfnis und das eigene Ziel ist wichtig.

Die Pandemie hat gezeigt, in welcher „Welt“ viele von uns leben.

Dazu kommt noch die selbstverursachte Bildungsmisere.
Lehrer sind kaum bereit, digitalen Unterricht zu machen und kopieren lieber Papierblätter mit Aufgaben und verschicken diese an Schüler und sammeln diese wieder wie normale Hausaufgaben ein.
KITA-Mitarbeiter suhlen sich in Weltuntergangsszenarien, anstatt über ihren eigenen Schatten zu springen.

Über den Winter wird mit den Kindern Schlitten gefahren. Dazu treffen sich viele Familien auf den Schneehängen, als wenn es keine Pandemie gäbe. Der Tenor scheint wohl zu sein, man kenne sich ja und Bekannte steckten sich nicht gegenseitig an.
Dies sind übrigens die Gleichen, die sich dagegen aussprechen, dass Schulen, Kindergärten und ähnliches wieder öffnen dürfen, weil die Infektiosität in den Räumen zu hoch sei.

Dann kam Ende Dezember die Impfung dran.

Während vornehmlich in Altenheimen geimpft wird, läuft parallel auch die Akquirierung der Personengruppen über 80, sowie Krankenhaus‑ und Pflegepersonal, aus der Gruppe, die viele Kontakte mit Infizierten haben.
Leider glänzten auch hier wieder die Egoisten, wie hier schon berichtet wurde. Mitarbeiter aus Krankenhausverwaltungen, die noch kein Anrecht auf eine Impfung haben, haben sich Impfungen erschlichen und feiern sich groß. Durch Aufdeckungen und Kommunikation mit zum Beispiel dem baden-württembergischen Sozialminister, der auch den Gesundheitsbereich abdeckt, kommt dem zumindest ein Riegel, wenn auch ein kleiner, vorgeschoben werden.

Unzufriedenheit hat auch die Beschaffungslogistik der Bundesregierung geschürt. Aber auch die EU hat sich nicht gerade, vorsichtig ausgedrückt, nicht mit Ruhm bekleckert, was vernünftige Beschaffung angeht.
BioNTech/Pfizer, Moderna und nun auch AstraZeneca können nicht soviel produzieren, wie sie erst behauptet hatten.
BioNTech/Pfizer hatte sich zudem bei der Bundesregierung beschwert, dass aus einer Ampulle statt fünf nun sechs Dosen gezogen wurden. Das Unternehmen fordert nun Nachverhandlungen, da nicht mit ihnen abgesprochen war, dass mehr – in diesem Fall zwanzig Prozent – aus einer Lieferung herausgeholt würden. Dass zu wenig Impfdosen geliefert wurden, interessiert dieses Unternehmen in keinster Weise.
Pures Kapitalinteresse gegen Verantwortung!

Die Pandemie hat uns gezeigt, woran wir gesellschaftlich und psycho-soziologisch wirklich arbeiten müssen.

In dem Artikel „Das Erschleichen einer Impfung“ hatte ich beschrieben, wie sich in einer bekannten Klinik Mitarbeiter Impfungen erschlichen haben, obwohl diese ihnen (noch) nicht zustanden. Es ging darum, dass Mitarbeiter aus der Verwaltung Berechtigungsscheine bekamen und sich unberechtigt impfen ließen.

Im Klinikum scheint die Welle der Empörung hochgeschlagen zu sein, denn nun fühlt sich die Mitarbeiterin der Verwaltung, die unberechtigt eine Impfung bekam, berufen, medizinisches Personal aus den Bereichen, die besonders gefährdet sind, einen Termin zu besorgen.

Da es mir nach dem Telefonat mit einer Kollegin einer ortsansässigen Zeitung, der ich den Skandal gesteckt hatte, klar war, dass in eben dieser Zeitung außer Mainstream-Berichten nichts passieren wird, wurde mit Manfred („Manne“) Lucha vom Sozialministerium Baden-Württembergs kommuniziert. Er, der auch für den Gesundheitsbereich zuständig ist, fand die Sache gar nicht gut und ließ nachforschen.
Einige Tage später ging ein Brief an alle Kliniken und Krankenhäuser in Baden-Württemberg, in dem eindeutig beschrieben wurde, wer momentan eine Impfung bekäme und wer nicht. In dem Brief wurde auch nochmals darauf eingegangen, welche Personen zu welcher Gruppe zählen. Auch waren dort Erklärungen beigefügt, warum diese Priorisierungen vorgenommen wurden.
Eindringlich wurde darauf hingewiesen, dass niemand – aus welchen Gründen auch immer – bevorzugt behandelt werden dürfe.

In obengenannter Klinik hatte ein Arzt dem Personal in der Notaufnahme gesagt, er wolle ihnen seine – zu Unrecht erhaltene – Pandemiezulage spenden. Dies ist übrigens der Arzt, der nie mit Covid-Patienten zusammen gekommen war und der sich eine Impfung erschlichen hatte mit der frechen Behauptung, er gehöre zu einer priorisierten Gruppe, weil er übergewichtig sei und rauche.
Ebenso hat die Verwaltungsangestellte, die zu Unrecht eine Impfung bekommen hatte, plötzlich kalte Füße bekommen und bietet Hilfe bei der Besorgung eines Impftermins an.

Vom Geld des Arztes hat die Notaufnahme übrigens nichts bis jetzt gesehen. Die Ankündigung ist über anderthalb Wochen her.
Ob die Verwaltungsangestellte schon Impftermine akquiriert hatte, ist nicht bekannt.

Die Heuchelei und der Egoismus gehen also weiter!

Ein neuer Service behauptet, er können negative Bewertungen im Internet tilgen, damit Gewerbetreibende, Restaurants, Hotel und Gewerbetreibende bessere Geschäfte machen können. Der Slogan lautet: „Weg mit den unfairen Bewertungen.“

Was sich dahinter verbirgt, ist alles andere als erfolgversprechend und seriös.

Wenn jemand beispielsweise bei einem Restaurant gegessen hat und dies bewerten möchte, gibt es viele Plattformen, wo man es tun kann.
Man kann verstehen, dass es auch Dauer-Meckerer gibt, denen man nichts recht machen kann. Diese Personen können durch ihre eigene Unzufriedenheit Bewertungen ins Negative ziehen und so unbewusst den dem Restaurant, anderen Dienstleistern oder ähnlichem schaden.

Darauf zielt der Service ab. Er verspricht, unfaire Bewertungen zu tilgen.

Ich habe bei einem solchen Unternehmen, das aktuell viel Werbung insbesondere in den sozialen Onlinenetzwerken schaltet, nachgefragt, wie man „unfaire“ und „gerechtfertigte“ negative Kritik auseinanderhalten wolle. Seit zwei Wochen warte ich auf eine Antwort. Jedes Mal, wenn ich wieder eine Werbung von dem Unternehmen sehe, stelle ich die Frage aufs Neue. Es kommt keine Antwort. Auch über das Kontaktformular auf deren Webseite hat sich nichts getan, nicht mal eine Bestätigung, dass überhaupt etwas bei ihnen eingegangen ist.

Stutzig machte mich auch, dass die Geschäftsführer in Ecuador sitzen.
Sonst erfährt man über das Unternehmen so gut wie nichts.

Um zumindest etwas von ihnen zu erfahren, habe ich ihnen auch eine E-Mail geschrieben, dass ich sehr interessiert wäre an dem Service des Löschens, weil wir angeblich ein Lieferservice für Pizza wären und die Nase voll hätten von Meckereien. Ich habe behauptet, die Konkurrenz wolle uns aus dem Markt werfen, indem momentan nur negative Kritik online gestellt würde.

Man kann sich denken, dass nichts kam.

Nun überlege man sich Folgendes …
Man beauftragte die Firma mit der Löschung von „unfairen“ Bewertungen.
Theoretisch würde man in unserem Beispiel eine Bewertungsplattform anschreiben und ihr mitteilen, dass die „negative“ Bewertungen von Herrn Meyer und Frau Schmidt nur unfaires Verhalten seien und diese zu löschen seien.
Auf den meisten Plattformen sind Bewertungen allerdings anonymisiert.
Die Plattform wird erstmal prüfen müssen, ob die genannte Person recht hatte und muss sich mit ihr auseinandersetzen.
Sie kann ja nicht einfach irgendetwas löschen, nur weil jemand dies meint.

Andersherum könnte die „Lösch-Firma“ Personen, die „unfaire“ Bewertungen abgegeben haben eine E-Mail schicken oder auf eine andere Art mit ihnen Kontakt aufnehmen.
Dazu müssen es aber Bewertungen sein, die nicht anonymisiert sind und Personen, die zugestimmt haben, dass man sie (von Extern) kontaktieren darf.

Diese Firma, die anscheinend Ende 2020 gegründet wurde, hat zig Anzeigen geschaltet.
Sie hat nicht mal eine Webseite, die wirklich funktioniert.
Eine Firma, die von sich behauptet, „negative“ beziehungsweise „unfaire“ Bewertungen sogar bei Google und anderen riesengroßen Portalen löschen zu lassen, sollte schon Referenzen aufweisen.

Wie soll die Firma eigentlich durchsetzen, dass etwas gelöscht wird?

Wie oben erwähnt beschwert sich eine Pizzeria, dass jemand eine negative Bewertung geschrieben habe, die nicht gerechtfertigt gewesen sei.
Die „Lösch-Firma“ muss beweisen, dass dem so war, denn ohne Beweise wird ein Bewertungsportal nichts löschen.
Das heißt, im schlimmsten Fall wird nichts gelöscht. Man hat also für nichts bezahlt.
Vielleicht nur dafür, dass jemand sich Mühe gab, etwas für einen löschen lassen zu wollen oder vielleicht auch geheuchelt hat, dies gegen Geld tun zu können.
Wenn zum Beispiel Google eine Bewertung nicht löscht, ist das Unternehmen, also die „Lösch-Firma“ schön raus. Sie kann behaupten, sie habe alles unternommen und Google habe dem zugesagt, doch wenn Google dies trotz alledem nicht tue oder dies noch dauere, könne man eben nichts tun.

Was man auch bedenken sollte, ist, dass das Löschen von Bewertungen sehr unseriös ist und alles verzehrt.

Wenn Firmen Erfolg hätten, könnte es sein, dass sie nicht nur „unfaire“ Bewertungen löschen lassen, sondern generell negative. 
Es gibt ja auch leider Firmen, bei denen man gegen Geld positive Bewertungen kaufen kann.

Lassen Sie sich bitte nicht von solchen Lockangeboten angeln!

Jens Spahn hat sich erfreulich dazu geäußert, dass das Pharmaunternehmen AstraZenenca bei der Europäischen Gesundheitsbehörde beantragt hatte, ihren Impfstoff gegen Corona (Covid-19) zuzulassen.


Anscheinend immer noch angeschlagen von dem Beschaffungsdebakel bezüglich BionTech/Pfizer äußert er sich im meinungslosen Politiker-Slang darüber, dass AstraZeneca gar nicht soviel liefern könne, wie bestellt wurde. Das ist interessant, denn der Impfstoff ist noch nicht zugelassen, aber die Beschaffung ist in die Knie gegangen.

Hat sich Jens Spahn möglicherweise bei Karl Lauterbach mit dem Schwartmal-Sydrom angesteckt?
Einen seltsamen Lichtblick kommuniziert er allerdings.

Ich erwarte die Zulassung des Impfstoffes von AstraZeneca in einer Woche. Ich hoffe, dass dann auch im Februar Lieferungen geben wird von AstraZeneca und zwar in einer Größenordnung, da bin ich weiterhin zuversichtlich, die schon im Februar einen Unterschied machen wird im Vergleich zu, wenn wir AstraZeneca nicht hätten

Man lasse sich dies auf der Zunge zergehen!

Frei nach dem Statement von Jens Spahn zu Impfstoff von AstraZeneca kann man auch folgendes schlussfolgern:

„Wenn ich Bonbons kaufe, habe ich mehr (in einer Größenordnung), als wenn ich keine hätte.“

Vor einigen Tagen hatte ich darüber berichtet, wie sich Mitarbeiter aus Verwaltungen in Krankenhäusern Impfungen erschlichen haben. Ich gab diese Informationen an Kollegen einer ortsansässigen Zeitung weiter und stieß auf offenen Ohren.


Man wollte sich mit den Kliniken in Verbindung setzen.

Gestern rief mich die Kollegin an, mit der ich vor einer Woche schon telefoniert hatte und sagte mir, der betreffende Artikel erschiene heute, Samstag, den 23.1.2021, in der Zeitung. Sie sagte, sie habe im Rahmen der nun öffnenden Impfzentren in unserem Landkreis recherchiert und dies als Aufmacher genommen, um auch meine Darstellung einzubringen

Heute Morgen las ich dann den Artikel dazu.

Es ging, wie sie sagte, um die Öffnung der Impfzentren und den Problemen, die damit verbunden sind, wie Engpässe bei den Impfstoffen, (k)einen Termin zu bekommen et cetera.
Wenn man weiß, was ich herausbekommen habe, kann man ein Zitat eines Mitarbeiters der Personalabteilung des Klinikums näher verstehen.
Man kann herauslesen, dass meine Kollegin nachgehakt haben könnte, ob bekannt sei, dass Mitarbeiter sich Impfungen erschlichen haben könnten. Mir fiel diese kleine Passage auf, weil ich den Stein ins Rollen gebracht hatte und dieses Zitat in einem Kontext setzen kann. Den alltäglichen Zeitungsleser wird dies überhaupt nicht tangieren und auffallen. Er wird dies als Faktum lesen und mehr nicht

Manche Mitarbeiter arbeiten auf den ersten Blick nicht dauerhaft in einem Covid-Bereich, sind aber durch ihr Fachgebiet besonders exponiert oder haben in der Notfallversorgung durchaus mit Covid-Patienten zu tun und können dadurch auch impfberechtigt sein.

(Ein Sprecher der Klinik)

Das ist richtig, aber darum ging es in meiner schon vorher stattgefundenen Recherche nicht.
Es ging darum, dass sich Personen aus der Verwaltung, die überhaupt nicht mit Corona-Patienten in Verbindung gekommen sind und auch nicht kommen, eine Impfung erschlichen haben, obwohl sie ihnen definitiv nicht zustand. Diese Personen waren weder in der ersten noch in der zweiten Priorisierungsgruppe, die von der STIKO – Ständige Impfkommission – genannt wurde, aufgelistet.

Das war und ist der Skandal.

Mitarbeiter aus der Verwaltung und auch mindestens ein Arzt hatten die Personalverantwortlichen getäuscht und hatten sich unberechtigt – wider besseres Wissen der Personalverwaltung? – Impfbescheinigungen ausstellen lassen.
Dies hatte ich ja laut meiner Recherche herausgefunden.

Hier hätte man ansetzen sollen und nicht lapidar eine inkontextuelle Richtigstellung drucken sollen, die niemand versteht oder wahrnimmt.

Ich zweifle daran, dass die Kollegin überhaupt die Erschleichungen angesprochen hatte. Mir kommt es eher so vor, als ob sie nur gefragt hätte, wie und nach welchem Schema Mitarbeiter geimpft würden.

Guter Journalismus geht anders.

Schwarzmalerkönig Karl Lauterbach hat die Inzidenz von 25 ins Gespräch gebracht, weil er anscheinend nicht mit dem Verhalten der Bevölkerung zufrieden ist. Die Fallzahlen der täglich Neuinfizierten fällt stetig und Impfungen werden langsam und behäbig, aber immer hin, verabreicht.

Nun trötet auch der für den Gesundheitsbereich zuständige Sozialminister von Baden-Württemberg, Manfred („Manne“) Lucha in die gleiche Plastiktrompete.

Die 50-er-Inzidenz wurde von der WHO und der EU bestätigt als Indikator für einen „roten Alarm“.
In Deutschland wurde dann irgendwann behauptet, dass Infektionsketten bei über einer Inzidenz von über 50 von den Gesundheitsämtern nicht mehr nachvollzogen werden können.
Das war auf einmal kurz vor dem Winterlockdown 2020⁄2021 so, will heißen, dass die Regierung dies so auf einmal kommunizierte.

Auch wenn es schwer war, hielten sich die meisten an den neuerlichen Regeln, auch über Weihnachten. Es fiel vielen schwer, Verwandte nicht zu besuchen.

Seit etwa voriger Woche sind die Fallzahlen niedriger geworden.
Man erinnere sich, dass dies auch schon kurz Neujahr absehbar war anhand der Statistik des Robert-Koch-Instituts, dass sich weniger von einem auf den anderen Tag anstecken.
Da hieß es aber, dass man noch nicht aussagekräftige Zahlen habe, weil über die Feiertage die Zahlen nicht immer zeitnah übermittelt worden seien und man abwarten müsse.

Nun gehen die Zahlen nach unten, spürbar!

Anstatt die Bevölkerung für den Einsatz zu loben, wird nur dumm-dämlich von der Regierung herumgelabert.

Neue Mutationen gab es übrigens auch schon im Herbst. Diese konnten sich aber anscheinend nicht gegen die „Ur-Variante“ Covid-19 durchsetzen und verschwand irgendwann ins Nirwana.

Dann wurde publik, dass die Regierung auf das falsche Pferd bei der Impfstoffbeschaffung gesetzt hatte.

Ob es einen Zusammenhang zwischen der 25 und der versemmelten Impfstofflogistik gibt, liegt nahe, kann aber nicht bewiesen werden.
Heute kommt eine Meldung, dass im Februar mehr Impfdosen geliefert würden.

Es bleibt abzuwarten, was dann wieder kommt und wie die Ausreden ausfallen.

In Deutschland wird geimpft, zwar langsam, aber immerhin.
Durch die verminderten Lieferungen durch BioNTech wird es leider noch etwas so behäbig bleiben.
Gesundheitsminister Jens Spahn ruft seit einigen Tagen die Bevölkerung zu mehr Zusammenhalt und Geduld auf.

Hand aufs Herz!

Jens Spahn hat ziemlich schlechte Arbeit geleistet, was die Beschaffung und die Logistik bei den Impfdosen angeht.
Nun kommt leider auch noch hinzu, dass BioNTech und Pfizer nicht so viel liefern, wie bestellt.
Dias ganze Desaster ist, dass die Bundesregierung und die EU lange Zeit – aus welchen Gründen auch immer – auf Sanofi gesetzt hatten. Sanofi musste aber leider zurückrudern, weil es doch nicht so schnell mit der Entwicklung und Zulassung geklappt hatte wie erhofft.
Curevac aus Tübingen war auch nicht als erster am Start.

Nun musste man umdisponieren, was wieder Zeit kostete, weil die schon längst gescheiterte EU zu lahm ist, um schnell zu handeln.
Die „Beschaffungsexperten“ stellten EU-Interessen vor die nationalen Interessen, was auch wieder Zeit verstreichen ließ.
Ich habe hautnah mitbekommen, wie es lief und kann nur bei jeder Meldung über danebengelaufenen Impflieferungen den Kopf schütteln.

Jens Spahn hat dabei auf ganzer Linie versagt.
Er hat sich auf andere verlassen, die außer die Hände in den Schoß zu legen, nichts getan haben. Er hätte es wissen müssen, wie es ist, wenn man ein altes faules Walross wie die EU und manche EU-Politiker von hier nach da bewegen will.
Er hat lieber naiv darauf gehofft, dass alles wieder gut wird.

Pustekuchen!

Durch sein Zögern ist das Kind in den Brunnen gefallen.

Nun soll das Volk also den Ball flachhalten und eben warten.

C’est la vie!

Man muss sich aus seinem Hause solche „oberklugen“ Sprüche anhören, wie, dass man sich das Besorgen eines Impftermins nicht als Lebensaufgabe machen solle.
Dazu kam, dass er dreist meinte, die Durchimpfung von Deutschland könnte bis spät ins Jahr 2022 dauern.

Wir, dass Volk haben das Kind nicht in den Brunnen geworfen.
Wir haben alles aus Selbst‑ und Fremdschutz schön mitgemacht.
Langsam reicht es aber.

Leider ist eine hochinfektiöse Mutation des Coronavirus aufgetaucht.
Man muss darauf achten, wo sie auftaucht.
Nun aber erstmal den Winterlockdown 2020⁄2021 mit der neuen Mutation zu begründen, ist mies und dumm.
Nicht die neue Variante hat den Lockdown nötig gemacht, sondern die Leichtfertigkeit vieler, die meinten, sie bräuchten sich nicht mehr an die Pandemie-Regeln zu halten.
Dazu kommt das Desaster mit der Impfstofflogistik, was momentan sehr schwer auf den Schultern Spahns lastet.

Herr Spahn hat dabei versagt, nicht das Volk.
Das darf das Volk nicht vergessen.

Einer der größten Hochstapler in der Politik ist nach Hause gegangen.
Der selbstverliebte Trotzkopf zeigte in den letzten Tagen nach der verlorenen Wahl noch mehr von seiner Verwirrtheit.
Damit ist zumindest offiziell Schluss.

Die amerikanischen Wähler haben den populistischen Aufwiegler in die Schranken verweisen, was dieser nicht wahrhaben will.
Auch nachdem seine aufgehetzten Lemminge das Capitol stürmten und dort viel Unheil anrichteten, reichte es für Forrest Trump nicht, darüber nachzudenken, ob seine Art zu regieren – Wenn man es überhaupt “Regieren” nennen kann – die richtige ist.
Unverfroren palaverte er weiter seinen Sermon vom angeblich bewiesenen Wahlbetrug, ohne auch nur einen Beweis vorzulegen.

Die USA liegen soziologisch am Boden, da die Bevölkerung zerstritten ist, was der größte Verdienst Trumps im negativen Sinne ist.

Das Schlimme ist, dass seine Anhänger seinen geistigen und verbalen Durchfall glauben.

Es ist nicht damit getan, dass jetzt ein neuer Präsident an der Spitze steht. So schnell wird es keine Harmonie geben.

Es war schon verwunderlich, dass gestern bei der Amtseinführung Bidens keine Demonstration oder ähnliches stattgefunden hat.

Biden wird auf dem schnellsten Wege Entscheidungen von Trump rückgängig machen. Man denke nur an den Ausstieg aus dem Pariser Klimaabkommen oder die menschenunwürdige Flüchtlingspolitik, wenn man überhaupt von “Politik” in diesem Zusammenhang reden kann.

Auch die völlig konfuse und realitätsferne Corona-Handhabung hat nun ein Ende.

Biden muss aber auch in der Außenpolitik den Dreck von Trump aus den Häuser anderer Staaten kehren.

Eine Mammutaufgabe, die aber zu schaffen ist.

1 2 3 10

Gedanken