An diesen Wochenende – 28.11. – 29.11.2020 – findet in Kalkar der elfte Bundesparteitag der AFD statt.
Vornehmliches Thema dieses Parteitags ist die Rentenpolitik.


Zu Anfang distanzierte sich der Vorsitzende Meuthen von den Radikalen und Rechtsgerichteten in der Partei. Das kann er machen und daran ist auch nichts auszusetzen.
Wenn Alexander Gauland davon spricht, es dürfe kein „AfD-Bashing“ geben, sondern es ginge in den zwei Tagen um die Rentenpolitik, hat er nicht verstanden, was ein Parteitag ist.
Es geht Jörg Meuthen darum, sich von den Rechten, den Krawallmachern und Provokateuren – auch in den eignen Reihen – zu trennen und sie aus der Partei zu drängen.
Damit hat er vollkommen recht.
Die AfD verliert an Bedeutung durch Provokationen wie längst durch den Einlass von Randalierern in den Bundestag. Dies wirft einen dunklen Schatten auf sie.
Die Rentenpolitik wurde übrigens von 88 Prozent der Teilnehmer angenommen.

Am Rande wurde Alice Weidel interviewt.
Sie hatte das Interview verlassen, was in den Medien besonders hochgeschaukelt wird und sehr heftig kritisiert wurde.
Der Reporter hatte Weidel gefragt, ob die Rentenpolitik eher sozialliberal oder „sozialnationalistisch“ ausfallen würde.
Weidel hatte nachgehakt, worauf der sich rechtfertigte, er habe dies in einer Zeitung gelesen, sich dies aber nicht zu eigen gemacht.
Man kann Alice Weidel verstehen, dass sie dies als Unverschämtheit sah und das Interview verließ.

Was sonst noch auf dem Parteitag geschah, ist unerheblich.

In Artikeln in den sozialen Online-Netzwerken wird behauptet, dass Personen, die sich gegen Grippe impfen ließen, danach ein erhöhtes Risiko hätten, an Corona(Covid-19) zu erkranken.


Sie beziehen sich auf eine Aussage des britischen Gesundheitsministeriums.

Das Zitat, das sie von einem Mitarbeiter des britischen Gesundheitsministeriums anbringen, ist schlicht weg nicht richtig wiedergegeben.

Der Mitarbeiter hatte in einer Presseerklärung gesagt, dass diejenigen, die einer Risikogruppe angehörten, sowohl anfällig gegen Grippe als auch Corona seien.

Er sagt, dass es für diese Gruppe – Menschen über 65 Jahren – sinnvolll sei, sich gegen Grippe impfen zu lassen. Ebenso erwähnte er, dass sich auch Personen, die ein vermindertes Immunsystem hätten, zum Beispiel Chronisch-Kranken oder welche, die zu Transplantationspatienten gehören oder gehörten, dementsprechend impfen lassen sollten. Ers aprach auch darunter, dass die eben erwähnten Risikogruppen als erstes zu den Kandidaten einer Impfung gegen Corona gehören sollten.

Daraus machten Impfgegner die Behauptung, dass Menschen, die eine Grippeimpfung bekommen hätten, ein erhöhtes Infektionsrisiko hätten, an Corona zu erkranken.

Es geht bei Ihnen wie immer nur darum, dumm-dreiste Argumente gegen das ihrer Meinung nach gefährlichen Impfen zu bringen.
Wenn man Fakten so wie oben beschrieben verdreht und bewusst etwas anderes aussagt, ist dies eine Lüge.

Besonders in den sozialen Onlinenetzwerken kursieren Aufforderungen, Gutscheine bei lokalen Geschäften und Betrieben zu kaufen, damit diese lokalen Anbieter in der Corona-Krise über die Runde kommen.


Die Idee an sich ist nicht schlecht, beim näheren Hinsehen tun sich jedoch Mankos auf.

Man nehme an, Herr Meyer kauft einen Gutschein und verschenkt ihn zu Weihnachten an seine Frau. Diese geht dann wahrscheinlich zwischen Weihnachten und Neujahr oder etwas später in das Geschäft, in dem ihr Mann den Gutschein gekauft hatte.

Wenn Frau meiner den Gutschein abgibt, hat es für sie den Vorteil, dass sie nichts bezahlen muss.

Was ist mit dem Geschäft?

Das Geschäft hat das Geld schon im Voraus bekommen, also noch bevor  Frau Meyer einkaufen gegangen ist.

In der zeit nach Weihnachten werden erstmal Gutscheine eingelöst, aber es wird dadurch kein Geld in die Kassen gespült. Der Zeitpunkt des Bezahlens des Gutscheins war vorher.

Jedes Jahr beklagt der Einzelhandelsverband, dass in der Nachweihnachtszeit nichts in die Kassen käme, weil “nur” Gutscheine eingelöst würden.

Auch wenn dies wie das “täglich grüßendes Murmeltier” immer wieder jedes Jahr an der “Tagesordnung” ist, bestätigt dies die These.

Dies ist eine Verschiebung von Einnahmen, mehr nicht.

Zu den selbstdeklarierten „Querdenkern“ gesellen sich bekanntlich politisch Rechtsorientierte und –radikale. Sie demonstrieren gegen die Corona-Maßnahmen, aber haben etwas anderes im Sinn.


Nach den Krawallen vor dem Reichstag und der versuchten Stürmung am 29.8.2020 distanzierte sich der „Oberquerdenker“ erst von den Rechten, dann wurde aber wieder alles relativiert, wobei man davon ausgehen kann, dass dies nur pro forma passierte, um ein kleines bisschen „Good Publicity“ zu sammeln.

Bis jetzt tummeln sich immer noch zig Rechte unter den „Querdenkern“, wenn wieder welche gegen die Corona-Maßnahmen demonstrieren.

Die Rechten inszenieren sich in zweifacher Weise.

Zuallererst schieben sie der Demokratie eine Diktatur in die Schuhe und feiern sich als „Revoluzzer“ gegen eben diese Zustände.
Zweitens sehen sie sich als Opfer eben dieser „Diktatur“.
Auf der anderen Seite machen sie Nazi-Vergleiche, in denen einhellig erklärt wird, dass das Nazi-Regime nicht so schlimm gewesen wäre wie das momentan herrschende System in unserem deutschen Land.

Verharmlosen und Denunzieren in eins und gleichzeitig noch Ablenken von den eigenen Zielen! Dies alles unter dem momentanen Deckmantel der „ach so menschenverachtenden Corona-Regeln“!

Dazu kommen noch die Verschwörungstheoretiker, die ihren schwachsinnigen Sermon vom „Überwachungsstaat“ und der „Neuen Welt-Ordnung“ noch dazugeben.

Eine perfekte Welt, um sich selbst als „Erlöser“ und gleichzeitig „Gepeinigte“ darzustellen.

Wenn die sogenannten „Querdenker“ nichts mit den „Palaverköpfen“ der Rechten und der Verschwörungstheoretiker gemeinsam hätten, würden sie sich von denen distanzieren.

Keine Distanzierung ist auch ein Statement.

„Wir haben eine Pandemie“, sagte Jorge, mein Kollege, „Um diese zu beenden, muss jeder etwas tun.“
„Aber die Corona-Leugner meinen, wir lebten in einer Diktatur“, erwiderte ich ironisch.


„Diktatur? Ha! Ich komme aus Kuba. Frag mich mal!“

Jorge wird sauer, wenn er hört, wie die Corona-Leugner über die Menschenrechte philosophieren.

„Die sollen in Kuba gegen die Machthaber demonstrieren“, meint er und lacht lakonisch, „dann könnten sie danach erzählen, was Menschenrechtsverletzung ist. Das würden sie nicht tun, weil sie wohlstandsverwöhnt sind!“

Er schüttelt den Kopf: „Wie kann man nur so bescheuert sein und sich als Revolutionäre gegen eine Demokratie fühlen! Sie wissen nicht mal, wie super Eure Demokratie ist.“

Er äußert sich verständnislos über Bemerkungen der Corona-Leugner, die sich in das gleiche Boot zu sitzen glauben wie die Menschen, die 1989 gegen das DDR-Regime demonstriert haben.
Völliges Unverständnis macht sich in ihm breit, als er hört, wie ein elfjähriges Mädchen erzählt, sie habe sich wie Anne Frank gefühlt, als sie insgeheim ihren Geburtstag gefeiert habe.

„Diese Trottel“, sagt er, „sollen in Weißrussland demonstrieren gehen. Ob sie dann noch Menschenrechtsverletzungen durch Tragen von Masken reden?“

Auf dem Schild steht geschrieben, dass eine oder zwei oder Personen eines Hausstands auf dem Sportplatz spielen dürfen.
Dies sind die Regeln des zweiten sogenannten „Lockdowns“. 


Auf dem Sportplatz tummeln sich mindestens fünfundzwanzig Kinder und Jugendliche. 

Man sollte meinen, dass jeder es begriffen haben sollte, dass seit Anfang diesen Jahres eine schlimme Seuche namens Covid-19 (Corona) wütet. 

Im Sommer schien sie sich gelegt zu haben, doch dann infizierten sich wieder deutlich mehr Personen. 
Die Zahl der täglichen Neuinfektionen sind von Ende Sommer, bis jetzt auf das etwa Sechzigfache gestiegen. 
Durch den zweiten „Lockdown“ konnten die Zahlen leider nur zur Stagnation, aber nicht zum Rückgang gebracht werden. 

Nun ist es erstaunlich, dass es niemandem zu interessieren scheint, dass die Regeln eingehalten werden. Auch von Kindern und Jugendlichen kann man dies erwarten. 

Erwachsene, von denen auch welche zu den Eltern gehörten, sagten nichts und spielten zum Teil mit. 

Was sich dort „abspielte“, hat sich mir in keinster Weise erschlossen und ich konnte es nicht nachvollziehen. 

Dann aber sah ich einen aufwendigen parcour‑ähnlichen Aufbau neben dem Fußballfeld des Sportplatzes.
Dort trainierten Jugendliche mit einem älteren Mann. Sie hatten Kegel aufgestellt. Auch lagen Medizinbälle und andere Kleingeräte, die man für ein Fußballtraining brauchte, schön aufgereiht auf dem Platz.. Sie hatten einen Ball und liefen mit ihm slalon‑ähnlich um die Kegel und Medizinbälle im Zickzack.

Fußball-Training!

So umgeht also ein Fußballverein die Verbote, zu trainieren, indem man nach draußen geht.

Dies ist ein Vergehen der Corona-Regeln, was aber niemanden von den Trainierenden interessierte.

Heute findet in Stuttgart anscheinend eine Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen statt. Organisatoren sind die selbst deklarierten „Querdenker“. Ich hatte mir überlegt, ob ich mich akkreditieren sollte, doch habe mich dagegen entschieden.

Es ist davon auszugehen, dass so gut wie niemand von den Demonstranten einen Mund-Nase-Schutz trägt. Das hieße, man setzt sich einem hohen Infektionsrisiko aus.

Es ist weitreichend bekannt, dass die „Querdenker“ dies tun, um beweisen zu wollen, dass die Corona-Pandemie angeblich so harmlos ist wie eine Erkältung. Der Argumentation mit dem „Beweis“ ist übrigens nicht nachvollziehbar.
Sie lassen aber außer Acht, dass Erkältungsviren nicht das gleiche sind wie aggressive und hochinfektiöse Corona-Viren.

Um mich selbst zu schützen, verzichte ich also darauf.

Das nächste Argument, ist, dass man eine „Presseerklärung“ der „Querdenker“ unterzeichnen und mit sich führen muss.

Diese „Presseerklärung“ beginnt explizit damit, dass der Sender SWR und die Tagesschau sowie „Zeit online“ abgelehnt werden, weil sie in den Augen der „Querdenker“ nicht objektiv berichten. Diese werden also von vornherein ausgeschlossen, was bedeutet, dass Reporter dieser Medienunternehmen nicht gewollt sind.

Da radikale Demonstranten sich oft mit Pressevertretern anlegen und diese malträtieren, haben sich die „Querdenker“ etwas Neues ausgedacht.

Pressebegleiter.

Vornehmlich sagen sie, dies diene zum Schutz der Pressevertreter.
Gleichzeitig machen sie aber klar, dass sie die Pressevertreter herumführen, um zu zeigen, wo es sich lohnt zu berichten.

Dieses „betreute Berichten“ ist einer (Vorab‑) Zensur gleichzusetzen, da man nur das berichten darf beziehungsweise soll, was die „Querdenker“ wollen.

Man kann ja immer mit den Pressevertretern dorthin gehen, wo man will und sie irgendwo von abhalten, indem man behauptet, hier und dort wäre es zu gefährlich oder nicht berichtenswert.

Kurios ist übrigens die sogenannte „Presserklärung“ der „Querdenker“.
Die Darstellung, dass man bestimmte Pressevertreter nicht wolle, wirkt mit den „Pressebegleitungen“ zusammen zynisch, da sich die „Querdenker“ auf Artikel 5 des Grundgesetzes berufen und „Eine Zensur findet nicht statt.“ auf dieser „Erklärung“ stehen haben.

Bei einem PCR-Test handelt es sich um eine Möglichkeit, bestimmte Sequenzen auf einer Genprobe zu lokalisieren.

Das hört sich kompliziert an, ist es aber nicht.

Wir stellen uns vor, wir stünden auf einer Eisenbahnbrücke.
Dazu haben wir ein Funkgerät in der Hand.
Im Stellwerk sitzt eine zweite Person, ebenfalls mit einem Funkgerät.

Wir haben folgende Aufgabe:
Wenn ein Zug mit einem roten, einem blauen und einem grünen Waggon an uns vorbeikommt, sagen wir dem Mann im Stellwerk Bescheid.
Wenn wir ihn Bescheid geben, macht er einen Strich in einem Buch.
Ob dieser diese Züge nun umlenkt, spielt keine Rolle.
Es ist nur wichtig, dass wir ihm melden, wenn diese drei Waggons in der Reihenfolge Rot, Blau und Grün bei uns vorbeikommen.

Wenn die Waggons in einer anderen Reihenfolge vorbeikommen, sagen wir nichts. Dann macht der im Stellwerk auch keinen Strich.

Eine Kolonne Rot, Blau und Grün fährt durch.
Wir melden dies.
Eine Kolonne Gelb, Schwarz und Weiß fährt vorbei.
Wir melden nichts.
Eine Kolonne Blau, Rot und Grün kommt vorbei.
Wir melden nicht.
Nun kommt ein roter, ein blauer und ein grüner Waggon vorbei.
Wir geben dem Mann im Stellwerk wieder Bescheid.

Im Prinzip arbeitet so ein PCR-Test.
Statt Kolonne heißt es Kette oder Sequenz.
Farbe heißt Polymerase.

„PCR-Test“ steht für „Polymerase-Ketten-Reaktion“ (ins Deutsche übersetzt).

Bei den Waggons sucht man eine bestimmte Kolonne von Farben.
In der Probe sucht man bestimmte Ketten von Polymerasen.

Wenn der „Aufpasser“ – im Prinzip der PCR-Test – eine bestimmte Kette oder Sequenz entdeckt, macht er Meldung.
Wenn er sie nicht entdeckt, macht er nichts.

Sucht der PCR-Test nach einem Corona-Virus, sucht er nach einer bestimmten Kette von aneinanderliegenden Polymerasen.
Diese Aneinanderkettung ist bei jedem Virus anders.
Wenn zum Beispiel wie bei der Abbildung oben nach dem „GCC“ gesucht werden soll, findet er nicht die anderen Sequenzen (Ketten) wie die roten auf der rechten Seite. Die anderen Ketten sind für den PCR-Test nicht relevant.

Wenn der PCR-Test, der den Corona-Virus entdecken soll, auf ein Grippe-Virus trifft, macht er keine Meldung.
Wir denken an die Farben!

So funktioniert – ziemlich simpel beschrieben – ein PCR-Test.

Jetzt ist auch klar, warum er nur ein bestimmtes „Dinge“ erkennen kann und nichts Anderes.

Seit Jahren gibt es das Schlagwort „Digitalisierung“, was darauf hinweisen soll, dass vieles auf „digitalem Weg“ besser – und vor allem schneller – funktionieren soll.


Momentan rückt das Wort „Digitaler Unterricht“ – auch unter „E-Learning“ bekannt – in den Fokus. Dies ist auch bedingt durch die Corona-Krise, da viele Schüler (von Elternseite) zu Hause bleiben (sollen).
Hier ist das Manko zu finden.
Kaum jemand kümmert sich um den „digitalen Unterricht“.
Das gleiche Problem wie immer!

Lehrer waren bezüglich der Corona-Krise nicht auf „digitalen Unterricht“ getrimmt, weswegen das sogenannte „Home-Schooling“ auch nicht funktionieren konnte.

Die Lehrer proklamierten kurz vor und während der Sommer‑ und auch Herbstferien, dass sie diese bräuchten, weil sie ja mehr tun mussten als sonst.
Nehmen wir es einfach mal so hin!

In den Sommerferien hatten kaum Lehrer darüber nachgedacht, wie man den Unterricht „digitalisieren“ könnte. Es kam auch kaum etwas aus dieser Richtung.
Man hätte ganz einfach Präsentationen machen können, um Unterrichtsinhalte anbieten zu können. Die einfachste Art wäre gewesen, Bücher einzuscannen und diese als Präsentationen oder elektronische Dokumente an die Wand zu projizieren oder online zu stellen.

Zu meiner Zeit als Ausbilder im informationstechnischen Bereich habe ich dies schon um die Jahrtausendwende gemacht, Unterrichtsinhalte als Präsentationen aufzubereiten oder E-Books – elektronische Bücher – anzubieten.
Diese digitalen Unterrichtseinheiten konnten sich die Auszubildenden herunterladen oder vom Großrechner kopieren.
Dies funktionierte hervorragend.
Viele meiner Auszubildenden waren Umschüler, die die vierzig Jahre schon überschritten hatten. Diese Art des Unterrichts bereitete keinem ein Problem.

Zu der Zeit gab ich auch Kurse für Bürokräfte, Kaufleute et cetera.
Auch veranstalteten wir Einführungskurse ins Internet für Senioren über die Volkshochschulen. Dies gab kein Problem.

Nun fragt man sich, warum die Schulen nicht zumindest etwas nachgezogen haben?

Informatikunterricht gibt es an den Schulen, doch dieser wird eher stiefmütterlich behandelt, als wäre die Informationstechnologie ein Auslaufmodell.

Statistiken zeigen, dass der informationstechnische „Umbau“ in der Industrie ein Anwachsen der Produktion um 250 Prozent gebracht hat. Schlagworte sind hier neben Automation auch „CNC“, „DNC“ und „NC“, was bedeutet, dass Maschinen einfach gesagt, programmierbar und sehr anpassungsfähig sind.
Die Verbesserung in den Büros liegt im gleichen Zeitraum nur bei knapp 100 Prozent. Die Umstellung in Behörden und Ämtern liegt noch darunter. Die Umsetzung bezüglich „E-Government“ – Amtsgeschäfte vom Internet oder elektronisch erledigen – ist noch im langsamen Gange.

Was mich stört, ist nicht die langsame Produktivitäts‑ oder Effizienzsteigerung im nicht-produzierenden Bereich, sondern der Umgang speziell der Lehrer mit den digitalen Medien.
Manchmal könnte man denken, diese Entwicklung sei an ihnen vorbeigegangen.

Ein „Paradebeispiel“ habe ich auf der Didacta – der Bildungsmesse – erlebt.

Die Didacta ist die größte Fachmesse für Bildungswirtschaft in Europa, sowohl im elektronischen als auch nicht-elektronischem Bereich.

Dort wurde eine „elektronische Tafel“ vorgestellt.
Auf dieser konnte man mit den Fingern oder einem Stift, der wie ein Stück Kreide aussah, Texte verfassen. Die Handschrifterkennung war so gut entwickelt, dass sie fast alles, was der Dozierende dort schrieb, in Blockschrift umsetzen konnte. Man konnte entweder wählen, ob dies zeitgleich passieren sollte oder später in einem Schritt.
Zudem bot sie die Möglichkeit, die Tafelinhalte in Dokumente wie Präsentationen oder E-Books zu speichern. Eine Schaltfläche „Tafel wischen“ löschte den Inhalt und speicherte ihn vorher in die Dokumente, wenn man dies wollte.
Die Schüler waren begeistert, doch leider nicht die Lehrer.

Ich unterhielt mich mit Lehrern und interviewte sie.
Die Lehrer redeten sich leider mit der Argumentation heraus, dass Schüler überfordert seien.

Dies war fast das gleiche Argument wie bei allen anderen, die ich fragte.
Auch das Thema „digitale Schulbücher“ – E-Books („elektronische Bücher“) – stieß auf sehr wenig Gegenliebe.
Viele Lehrer argumentierten, E-Books und gedruckte Bücher könne man nicht gleichsetzen, da bei Papierbüchern die Haptik entscheidend sei. Man müsse das Papier fühlen können. Auch wurde mir gesagt, dass Papierbücher die Fantasie anregten, E-Books aber nicht. Bei E-Books könne man sich übrigens auch keine Notizen machen. Dass dies bei allen E-Book-Lesegeräten funktionierte, stritten viele ab, auch noch, als ich es ihnen zeigte.

Das Problem ist, dass Lehrer lieber beim „analogen Unterricht“ bleiben (wollen). Kaum jemand hat sich Gedanken gemacht, wie „digitaler Unterricht“ funktionieren könne, geschweige denn, was dies überhaupt ist.

Was mich bei der Haltung der Lehrer ärgert, ist die Ablehnung mit dem Verweis, dass Schüler mit der „neuen Technik“ überfordert seien.
Die Schüler wachsen mit den „neuen Medien“ auf. Fast jeder hat ein Smartphone, einen PC zu Hause stehen et cetera. Diese Kinder wachsen damit auf und auch in diese „elektronische Welt“ hinein.

Ich glaube eher, dass die Lehrer nicht damit klarkommen und ihre Unfähigkeiten oder Unlust auf die Schüler projizieren.

Sie prangern an, dass die Menschenrechte verletzt seien, weil man momentan unter bestimmten Bedingungen einen Mund-Nasen-Schutz tragen müsse. Ebenso sagen sie, man griffe in Grundrechte ein, weil private Treffen nur im sehr engen Rahmen möglich seien.

Sie fordern, dass die Tragepflicht für Mund-Nasen-Schutz (Masken) gekippt werden solle, weil es ja angeblich nichts gebracht habe.
Sie verleugnen dabei aber, dass die Zahlen der täglichen Neuinfektionen in den Keller gegangen sind beim ersten sogennanten „Lockdown“ von anfangs etwa 6 700 auf circa 400.

Das Problem bei ihnen ist, dass sie generell alles verleugnen, was die Corona-Pandemie angeht.

Es ist aber nicht so, dass sie es aus „Unwissen“ tun, sondern aus Absicht.

Sie sind egoistisch und kümmern sich außer ihrer „persönlichen Freiheit“ um nichts und um niemanden.

Da sie nicht bereit sind, an andere zu denken und sich dementsprechend zu verhalten, müssen sie sich ja eine Rechtfertigung für ihr Verhalten einfallen lassen.
Die geht über kuriose Dinge wie das permanente Wiederholen der Grundrechte laut Grundgesetz über das Verharmlosen und die Verleugnung der Corona-Pandemie.

Ihr innerer Antrieb ist dabei nur der Egoismus und die damit verbundene Unfähigkeit und der Unwille, sich an Regeln für andere zu halten.

Um sich zu rechtfertigen, geht das Palaver bis hin zu eklatanter Ablehnung von allem, was sie nur einschränken könnte.  Dabei sind Kuriositäten an der Tagesordnung. Sie beschweren sich, dass sie zum Beispiel ein belegtes Brötchen beim Bäcker kaufen dürfen – mit Makse !!! – aber diess dort nicht verspeisen dürfen.
Sie tun so, als ob sie sich auf einmal für das Gastronomie und deren Misere interessierten, wobei dies nur pures Heucheln ist. So können momentan nicht ins Restaurant. Sie haben zwar dort auch sonst nicht gespeist, aber für ein dumm-dreistes Argument reicht es immerhin, wenn man behauptet, durch die Einschränkungen des momentan – zweiten – „Lockdowns“ gingen „Bekannte“ pleite.
„Bekannte“ bedeutet dabei, dass man jemanden kennt, der jemanden kennt, der jemanden und so weiter kennt, der „pleite“ geht.

Sie verbreiten Gerüchte, Unwahrheiten, Lügen und Falschinformationen.

Die Intention dahinter ist die, dass man die eigene „persönliche Freiheit“ ausleben kann.

Dieses Verhalten ist menschenverachtend und asozial.

Schausteller, Künstler, Marktbeschicker und viele anderen Berufsgruppen haben bedingt durch die Corona-Krise einen schweren Stand. Viele sind leider schon pleite gegangen.


Bei manchen Marktbeschickern, insbesondere der von Mittelaltermärkten, wird es hart.
Allerdings ist es nicht hoffnungslos.

Meine Herzallerliebste und ich sind an Wochenenden, an denen wir gemeinsam freihaben, oft auf Mittelaltermärkten, Steampunk-Veranstaltungen und dergleichen mehr unterwegs.
Wir kennen viele Personen aus der „Szene“ und sind mit ihnen auch außerhalb der Veranstaltungen in Verbindung.

In der Corona-Krise hat es viele leider schlimm erwischt. Diese Art von Märkten finden nicht statt.

Wir sagen denen Leuten immer, sie könnten doch mit ihren Produkten auf „normalen“ Wochenmärkten gehen. Sie sollten sich in ihrer Gewandung kleiden und losgehen.
Viele wollen dies nicht, weil sie auf ihre mittelalterlichen Veranstaltungen festgelegt sind.
Bloß nicht nach links oder rechts schauen!

Lieber auf hohem Niveau klagen und von der „besseren Zeit“ erzählen!

Wenn man auf einem „normalen“ Wochenmarkt in Gewandung des Mittelalters mit einem antik anmutenden Stand unterwegs ist, ist man der Hingucker. So kann man schon Kundschaft bekommen, weil man außergewöhnlich erscheint.

Dies wollen aber viele nicht, aus dem oben angeführtem Grund.
Mittelalter ist Mittelalter und Gegenwart ist Gegenwart.

Einige von unseren Bekannten machen dies, manche mit Gewandung, andere mit zeitgemäßer Kleidung.
Sie haben Erfolg. Manche setzen auch zumindest etwas um.

Dann sind da die Unflexiblen, die von den Erinnerungen zehren und lieber keine Einnahmen haben, als einmal etwas anderes zu versuchen, es den anderen nachzutun.

Denen ist leider nicht zu helfen.

„Du bist kein Amerikaner“, schrieb er mir bei Facebook, „Du hast Dich nicht in amerikanische Belange einzumischen! Es interessiert, nicht, was Ihr denkt.“


Als Nächstes meinte er, er müsse meine Facebook-Freunde beleidigen, weil sie ihre Meinung zu Joe Biden, den neuen US-Präsidenten, kundtaten.
Er sparte nicht mit Kraftausdrücken wie „Afterschließmuskeln“ und dass es uns eine „braune Wurst“ zu interessieren habe, wie sein Amerika gewählt habe.

„Dein Präsident“, konterte ich, „hat das Pariser Klimaabkommen gekündigt, hat Friedensverträge mit arabischen Ländern gekippt, verleugnet die Corona-Pandemie und beleidigt meine Kanzlerin. Zudem benachteiligt er deutsche Produkte in Amerika.Und ich darf ihn nicht kritisieren? Ich darf auch nicht froh sein, dass dieser ungehobelte Klotz endlich von der Weltbühne verschwindet?“

Dazu hätte niemand das Recht, meinte er weiter und ergoss seinen Sermon gegen uns Nicht-Amerikaner weiter.

So ist es gestern geschehen bei Facebook, als ich geschrieben hatte, dass Amerika wieder groß werden könne, nachdem Trump weg sei.

Hier sieht man die „harsche Rhetorik“, die Trump leider salonfähig gemacht hat. Das einzige, was zählt, ist „America First“.
Nichts sonst.
Kein Verbündeter, kein Partner, noch die Welt.

Diese Zeiten sind endlich vorbei.

Joe Biden möchte das gespaltene Amerika befrieden.

Wir hoffen drauf!

Ja, sie hassen uns.
Sie hassen uns rechtschaffende Bürger.
Sie hassen uns, weil wir ihnen kein Recht geben und ihnen immer wieder widersprechen.

Lügen!

Das ist das einzige, was sie wirklich können.
Nennen wir sie verharmlosend „Falschnachrichten“ – „Fake-News“!

Sie sitzen wie auf Abruf und reagieren auf Menschen wie uns.
Sie haben sich eine eigene Welt geschaffen, die auf Sand gebaut ist. Sie merken es nicht und versuchen immer und immer wieder, den Sand neu zu schichten, obwohl er unaufhörlich wegsackt.
Dir Erhaltung der eigenen Welt gelingt auf Dauer nicht.
Wir wissen es bereits, aber sie nicht.

Sie stänkern gegen jeden, der auch nur im Geringsten ihrer Welt zunahe kommt, aus Angst, man könne Löcher in die Blase, die sie zusammenhält, stechen. Dann wäre irgendwann die Luft raus und die Welt stürbe.

Sie reden sich heraus und schwafeln dumm, um bloß nicht zugeben zu müssen, dass ihre Welt nur ein Gebilde aus dünner Luft ist, die die rechtschaffenden Menschen wie wir nur anzuhauchen brauchen, damit sie umkippt.

Auf Sand gebaut und instabil gegen den klitzekleinsten Gegenwind!

Sie krakeelen und pöbeln andere an, um ja nicht zugeben zu müssen, dass sie unrecht haben.

Jeder kennt seltsamerweise einen davon.

Lange hatte ich überlegt, ob ich etwas zum US-Wahlkampf schreiben sollte,
Politik ist nicht mein Metier, obwohl ich mich in der Politik sehr gut auskenne. Berichterstattung in der Politik ist aber nicht „meine Welt“.


De „Ära Trump“ ist also endlich vorbei, wobei ich mich immer gefragt habe, wie man so einen Populisten überhaupt wählen konnte. Zudem kommt ja, dass er immer schlimmer wurde.
Um die amerikanische Autoindustrie zu retten, verhängte er Strafzölle gegen deutsche Autos, die in Amerika hoch angesehen sind.
Dazu kommt das stellenweise größenwahnsinnige Gehabe, wenn er vermeintlich versucht hatte, der Welt außerhalb Amerikas zu erklären, wie diese zu funktionieren hat.

Donald Trump war anmaßend, anscheinend ohne Grenzen zu kennen.
Viele stieß er vor den Kopf.

Ebenso hat sein lascher Umgang und das Leugnen (mit) der Corona-Pandemie viele zur Weißglut gebracht.

Dies Ära „America first“ ist endlich vorbei.

Es kann mit Joe Biden eigentlich nur besser werden.

Congratulations!

Voriges Jahr brannte die Kathedrale Notre-Dame in Paris.
Seltsamerweise hatte niemand behauptet, die Franzosen – „Direction Générale de la Sécurité Extérieure“ – hätten selbst den Brand gelegt, um sich gegen – wen auch immer – zu positionieren.

Schon seltsam, denn als das World-Trade-Center von islamistischen Terroristen zerstört wurde, schob man dem amerikanischen Geheimdienst – CIA – dies in die Schuhe, obwohl nie klar wurde, weswegen es so gewesen sein sollte. Es gab bis jetzt keine Erklärung.
Welche Gründe es immer auch geben mag, so scheint es so zu sein, dass etwas, das in Europa passiert „wahr“ ist. Damit kann man es als Europäer nicht wegdiskutieren, weil es quasi vor der Haustür geschah.
Dies mag eine der Erklärungen sein.

Auch die islamistischen Anschläge in Spanien, Großbritannien und so weiter wurden nie angezweifelt.
Bei der jüngsten Terrorattacke in Wien zweifelt niemand, ob es nicht nur eine Verschwörung gewesen sein könnte, um zum Beispiel die „Neue Weltordnung“ voranzutreiben. Niemand fragte, ob es nur ein Täuschungsmanöver gewesen sein könnte.

Die Weltverschwörung gegen uns, die Bürger, scheint weit weg zu sein.
Über den „großen Teich“ ist alles anders.
Dort hat der CIA zusammen mit anderen Geheimdiensten die „Twin-Towers“ – World-Trade-Center – selbst zerstört, um einen Krieg anzufangen.

Dieser daraus resultierende Krieg gegen den internationalen islamistischen Terror wütet immer noch, aber hat wohl einen Zweck. Diesen kennen aber nur die „Eingeweihten“.

Während man an der Mondladung durch die Amerikaner zweifelt, kommt aber keiner auf die Idee den ersten Menschen im All – Juri Gagarin – für eine Lüge zu halten.

Auffallend ist bei den Verschwörungstheorien, dass fast immer die USA – respektive deren Geheimdienste, allen voran der CIA – involviert sind.

Es sollte uns zu denken geben!

Gestern sind in Wien gegen 20 Ihr Schüsse gefallen.
Es gab insgesamt sechs Tatorte dieses Anschlags mit islamistischem Hintergrund. Mindestens fünf Todesopfer und mehrere Verletzte sind zu beklagen.

Von den verletzten Opfern schweben siebzehn in Lebensgefahr.

Österreichs Kanzler Kurz und Innenminister Nehammer sprechen von islamistischem Motiv der Täter. Ein Täter wurde übrigens von der Polizei erschossen, nach den anderen wird mit Hochdruck gefahndet.

Der von der Polizei erschossene Täter kam aus dem Norden Mazedoniens und war zwanzig Jahre alt. Er war wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung – sogenannter „Islamischer Staat“ – vorbestraft.

Spezialeinheiten der Polizei haben am Morgen Wohnungen von mutmaßlichen Bekannten eines der Täter in St. Pölten durchsucht. Eine Person soll abgeführt worden sein.

„Beim Militär haben wir auch Talibans aufgespürt und verhaftet“, erzählt Hussein und wird still, als wenn er wieder die Schüsse hört, „es war eine schlimme Zeit. „

Hussein – Name geändert – ist vor sechs Jahren als Flüchtling anerkannt worden. Er stammt aus Afghanistan.
Wir kamen ins Gespräch, wie lange er seinen Job bei uns in der Security schon mache und er kam langsam aus sich heraus. Er wirkt schüchtern, doch es ist eher das Abwarten, was passiert. Er ist sehr aufmerksam. Als er die Lage mit aufmerksamen Blicken analysiert hat, holt er Luft und erzählt, wie es war, nach Deutschland zu kommen.

„Ich konnte kein Wort Deutsch“, sagt er, ich habe nie einen Deutschkurs gemacht, habe es von Kollegen gelernt. Immer ein Stückchen mehr,“
Er macht jetzt einen vertraulichen Eindruck, als kennten wir uns schon lange.
„Anfangs kam noch dazu, dass ich Probleme beim Sprechen hatte. Meine Zunge wollte nicht und nichts ging. Einfach stopp! Dann ging es wieder. Aber über Jahre wurde es besser.“

Mir war nie aufgefallen, dass er einen Sprachfehler hatte, auch heute nicht.

Er sprach wieder von den Talibans.
„Das komische ist, dass die Amerikaner gesagt haben, die Talibans kämen aus Afghanistan. Wenn wir jemanden von ihnen lebendig gefangen haben, sprachen die meisten kein Farsi. Eher arabisch. Der Amerikaner sagte etwas anderes. Wir haben immer gedacht, die wollen uns nicht verstehen. Wenn sie geredet haben, sprachen sie nicht unsere Sprache. Afghanen, die kein Farsi verstehen!“
Er zuckt mit den Schultern.

Farsi – Neupersisch – wird als Amtssprache in Afghanistan gesprochen.
Wenn laut amerikanischem Militär die Talibans aus Afghanistan kämen, muss man sich fragen, worum sie kein Farsi sprechen.

Die Corona-Leugner müssen mehr oder weniger schnell, anerkennen, dass Corona (Covid-19) wohl doch in dem Ausmaß kursiert, wie das Robert-Koch-Institut es darstellt.


Um sich doch irgendwie gegen die Pandemie und deren Auswirkungen zu positionieren, gehen sie seltsame Wege.

Sie tun so, als erkennten sie es an, aber…

„Wir werden noch lange mit dem Virus leben müssen“, sagen Sie und heucheln dabei.
Da man aber nicht davor gefeit sei, meinen sie, hülfen ja Dinge wie die Masken im Großen und Ganzen auch nicht.

Klingelt es?

Die „Argumentation“ ist die gleiche, nur der Einstieg ist anders, einschleimender und pseudo-entgegenkommend.

Im Klartext : „Wir haben ja immer gesagt, dass Masken nichts taugen.“!

Dass der Hintergrund der gleiche realitätsferne Sermon ist wie immer, kommt erstmal nicht zutage, denn sie gehen ja scheinheilig auf die Fakten ein.

Das ewige Palaver, dass es Viren immer schon gebe und dass das menschliche Immunsystem mit ihnen fertig würde, folgt dann.
Wenn das Immunsystem sowie alles schaffe, bräuchte man eben keine Masken.

Das zieht aber nicht!

Die Realdenkenden sind nicht so dumm, wie die Corona-Leugner es meinen. Sie haben sich ihre Meinung nicht aufoktroyieren lassen, sondern können selbstständig denken und sich selbst die Meinung bilden.

Die Blase, in der die Corona-Leugner leben, hat Löcher und wird irgendwann ganz verschwinden.

Die Corona-Leugner werden immer weniger und auch irrelevanter.

Sie wissen es bloß noch nicht.

Über die Corona-Leugner kann man nur den Kopf schütteln. Gleichzeitig könnte man sich aufregen über deren penetrante Mission, allen anderen ihre realitätsferne Meinung aufzwingen zu wollen.


Es gibt die Corona-Leugner ja nicht erst seit kurzem. Sie tummeln sich momentan aber vermehrt herum. Ihre Präsenz erstreckt sich größtenteils in den sozialen Online-Netzwerken.

Was mir aufgefallen ist, ist, dass es Wellen gibt, wie ihre Fake-News verbreitet werden und wie sie argumentieren.
Dabei versuchen sie, ihre Falschinformationen, die nicht weiter als „Fakten“ verkaufen können, zu ignorieren.

Die „Anfangsverbreitung“ von angeblichen „realen Fakten“ ihrer angebeteten „Wissenschaftler“ hat sich durch immer bessere Methoden der Labore und Behörden als das, was sie sind, herausgestellt: Lügen und Verfälschungen.

Sie können auch anhand immer weiter steigender Neuinfektionen nicht mehr argumentieren, alles sei nicht so schlimm wie „offiziell“ behauptet.
Anfangs – Anfang 2020 – funktionierte es vielleicht noch, doch immer mehr erkannten, dass ihre kruden Thesen nur heiße Luft waren.

Die Unbelehrbaren und Bildungsresistenten versuche es zwar immer noch, haben aber kein Erfolg mehr oder kaum noch. Sie hallen mehr und mehr.

Auffällig ist, das ihre „Argumentation“ von „oben“ gesteuert wird.
Die „dort oben“ in ihren Reihen, geben ihnen vor, wie zu argumentieren ist und was gerade verbreitet werden soll, denn immer wieder kommen manche Argumente in den Nebel und „neue“ kämpfen sich hoch.

Man kann es sich so vorstellen:
Auf einem See fahren viele Boote. Immer wieder werden modernere Boote ins Wasser gesetzt, die die anderen irgendwann verdrängen. Die alten fahren zwar eine Weile noch, aber die neuen werden öfters benutzt.

Die „Overheads“ der Corona-Leugner bestimmen, welches Boot gerade in See sticht und benutzt wird.
So instruieren sie ihre Leute, wie sie ihre Fake-News besser unter die Leute bringen können, um sich selbst mit Lügen nach „oben“ boxen zu können.
Momentan heften sie sich an die Gastronomen, weil diese wegen des bevorstehenden Lockdowns geschlossen sein müssen. Dort können sie Unmut streuen und den anheizen. Vermischt mit Halb-Wahrheiten manipulieren sie so.

Nachdem das In-Zweifel-Ziehen von Fakten und wisseenschaftlichen Erkenntnissen nicht funktioniert hatte, wurde erstmal versucht, sich über eine Opferrolle Gehör zu verschaffen. Immer mehr von ihnen warfen Diskutanten „Beleidigungen“ vor, was aber nicht stimmte. Dies passiert mit dem Zweck die Gegenseite mundtot zu machen.

Aktuell ist es, die Anzahl der Kranken zu relativieren.

Dies geschieht mit obstusen Tabellen, die alle samt eine kranken Phantasie entstammen und sich zum Ziel gesetzt haben, mal wieder Definition scheinheilig und pseudowissenschaftlich aufzubereiten.
Sie unterscheiden zwischen:

  1. Erkrankten
  2. Infizierten
  3. Postitiv-gestesteten
  4. Infektiösen
  1. Erkrankte
    Erkrankte sind in dem Kontext der Corona-Leugner Personen, die an Corona (covid-19) erkrankt sind.
  2. Infizierte
    Infizierte sind bei ihnen Personen, die sich infiziert haben.
  3. Positiv-gestestete oder „Corona-positive“
    Dies sind welche, die einen Corona-Test gemacht haben und als Ergebnis erhalten haben, dass sie das Coronavirus in sich haben.
  4. Infektiöse
    Infektiöse sind welche, die andere anstecken (infizieren) können.

Jetzt wird es unwissenschaftlich in deren „Argumentation“!

Fakt ist: Wenn man infiziert wurde, hat man das Virus in sich. Ein Corona-Test fällt „positiv“ aus. Andersherum ist ein „Positiver“ auch infiziert worden.
Die „Corona-Leugner“ stellen dies anders dar.

„Ein Positiver“ muss nicht infiziert sein“, sagen sie oder: „Er ist infiziert aber nicht positiv“.
Das ist dumme Wortklauberei, mehr nicht. Wissenschaftlich gesehen gibt es keine Unterscheidung.
Man kann natürlich sagen: „Er ist zwar infiziert worden, aber nicht getestet worden.“ Man kann aber auch sagen: „Er ist infiziert und deswegen positiv, obwohl er nicht getestet wurde.“
„Er ist infiziert und er hat die Viren in sich. Dies ist eine positive Aussage.“
Dies ist im sprachlichen Kontext so definiert. Man nennt es „positive Aussage“.

An dieser „Argumentation“ medizinische beziehungsweise wissenschaftliche Begriffe umzudeuten, um sich selbst ins richtige Licht zu setzen, zeigt sich, dass die Corona-Leugner merken, dass sie verloren haben.
Sie haben gemerkt, dass sie nicht mehr ernst genommen werden und versuchen ihre „Mission“ verzweifelt zu Ende zu führen, doch ihr Niedergang ist schon besiegelt.

Jetzt jaulen sie wieder.
Wie verletzte im Krieg.
Denn sie führen ja einen Krieg, meinen sie zumindest.


Diesen Krieg führen sie gegen das Establishment respektive selbst deklarierte „Neuer Weltordnung“ (NWO).
Ihr Feind ist die „Zensur“.
Dabei geht es a priori um die „Corona-Lüge“.

Sie wollen nicht anerkennen, dass es Corona (COVID-19) überhaupt gibt.
Sie verbreiten Verharmlosungen und Falsch-Informationen, lügen sich die Welt kaputt und erzählen jedem, der eine andere Meinung hat, diese wären einer Gehirnwäsche unterzogen worden.
Sie palavern und palavern, fühlen sich als Revoluzzer gegen die „Neue Weltordnung“ und prahlen, dass sie die „Einzig Wahren“ sind.
Sie sind die Eingeweihten, alle anderen nur „Schlafschafe“ und welche, die stur glauben, was ihnen vorgesetzt wird.

Es geht nur darum, dass sie recht haben oder es sich mit lauten Worten nehmen.
Da die anderen ja nur verblendet sind, kann man sie ja auch beleidigen. Sie sind ja manipuliert und haben nur Scheuklappen auf.

Quellen haben sie nicht, denn sie haben recht – per definitionem.
Sie haben recht, weil sie recht haben.

Wenn sie Quellen für Informationen liefern sollten, dann nach einem immer gleichen Schema.
Quelle A bezieht sich auf Quelle B, die ihre Informationen von Quelle A hat. Quelle Ⅽ basiert auf A und B und A zitiert wieder Ⅽ. B gibt A und Ⅽ recht, also kann sich A auf B beziehen.
Alles ist im gleichen „Parallel-Universum“, nichts kommt von irgendwo anders rein.

So läuft es eben bei denen.

Sie wundern sich dann, dass man sie „Covidioten“ nennt.

Es ist beschossen.
Aber dem 2.11.2020 wird es bis voraussichtlich Ende des Monats den zweiten sogenannten „Lockdown“ geben.
Was beinhaltet dieser „Lockdown“?

Einiges wird zurückgefahren, um die rasant ansteigenden Corona-Neufälle einzudämmen.

  • In der Öffentlichkeit dürfen sich nur noch maximal zehn Personen aus zwei Haushalten treffen.
  • Die Gastronomie bleibt geschlossen.
    Es darf aber Essen für Zuhause abgeholt werden..
  • Der Einzelhandel bleibt geöffnet.
    Es gilt aber wieder, dass ein Kunde pro zehn Quadratmeter im Laden sein darf.
  • Veranstaltungen, die der Unterhaltung und der Freizeit dienen, bleiben geschlossen.
  • Freizeit‑ und Amateursportbetrieb ist nicht erlaubt.
    Individualsport – draußen joggen gehen et cetera – bleibt weiter erlaubt
  • Friseure bleiben geöffnet, Nagel‑, Tattoostudios und ähnliches bleben geschlossen.
  • Schulen und Kindergärten sowie –tagesstätten bleiben geöffnet.
  • Es gilt im ganzen Land ein Beherbergungsverbot in Hotel und ähnlichem. Geschäftsreisen dürfen getätigt werden.

Diese Maßnahmen sind leider nötig.
Es gilt, die Pandemie in den Griff zu bekommen,

Im Internet und den sozialen Online-Netzwerken taucht immer wieder eine Tabelle mit „Todeszahlen und –ursachen der letzten vier Monate“ auf.
Vorweg genommen:
Die Tabelle ist eine Fälschung.

Was mich dabei stört, ist die Zusammenstellung der Daten.

Beim Statistischen Bundesamt, dem Bundesgesundheitsministerien und dem Robert-Koch-Institut kann man sich diese Daten abrufen und diese dann zusammenführen.

Auch wenn diese Tabelle stimmen würde, störte mich der lapidar und perfide Vergleich zwischen den Sterbeursachen.
Dort sind Vergleiche zwischen Infektionen, Unfällen, Erbkrankheiten, chronischen Krankheiten und unheilbare Krankheiten gezogen, um zu zeigen, dass es zum Beispiel mehr Verkehrstote als Corona-Todesfälle gäbe.

Dann wird es mies und unethisch.
Verkehrsunfälle und Infektionen und andere „Arten“ wie oben genannt, kann man nicht vergleichen, denn bei Infektionen kann man sich schützen, im Straßenverkehr teilweise bei Erbkrankheiten in der Regel nicht.

Dies ist schon mal nicht kausal.

Dazu kommet die typische Möchtegern-Argumentation der Corona-Leugner, die zeigen wollen, dass die an Corona Verstorbenen nicht relevant sind.
Wieder ein Stück, um Corona zu verharmlosen und zu ignoreren.

Mit kommt bei sowas das Essen hoch!

Bitte hören Sie endlich auf, Panik zu verbreiten!
Man kann es nicht mehr hören.
Es gibt so viele Dinge, über die man berichten kann.


Man kann sich darüber aufregen und die Kritik ist angebracht.

Es nervt, dass seit Anfang des Jahres (nur) ein Thema in den Medien vorherrscht – die Corona-Krise.
Es ist jedermanns Recht, dies schlecht zu finden und seinen Unmut darüber zum Ausdruck zu bringen.

Mich ärgert es auch, dass es nur dieses eine Thema zu geben scheint, über das zum x-ten Mal von zig Seiten berichtet wird.
Mir reichte es auch, wenn nur noch darüber berichtet würde, wenn sich (eklatant) etwas geändert hätte oder neue Erkenntnisse vorlägen.

Die Fallzahlen der Neuinfizierten hatten mich zu Anfang der Corona-Krise geschockt und ich hatte riesige Angst, mich zu infizieren. Diese Angst habe ich immer noch, doch nicht mehr so stark.
Irgendwann stumpft man bei den Fallzahlen ab oder igelt sich ein. Ich halte mich an die Eindämmungsregeln alias AHA-Regel (Alltagsmaske, Hygiene, Abstand) und komme gut damit zurecht. Ich habe mich nicht mit Corona infiziert, obwohl ich berufsbedingt mit vielen potenziell Infizierten zusammen komme und auch schon mit nachgewiesen infizierten Personen Begegnungen hatte.

Ich kann verstehen, wenn manche Menschen sich abkapseln, um nicht immer daran erinnert zu werden, dass wir uns überall theoretisch an dieser schlimmen Seuche anstecken können. Das kann jeder so handhaben, wie er will.

Was mich aber stört, ist, dass Corona-Leugner mit dieser Angst versuchen, Menschen zu manipulieren.
Für sie ist es ja klar, dass Corona (Covid-19) harmlos ist und das alles nur eine riesengroße Lüge ist.
Sie krakeelen immer öfter bei Meldungen, man solle aufhören, Panik zu verbreiten und endlich zur Normalität übergehen.

Dies ist aber nur vorgeschoben, um ihre perfiden Ziele, Corona zu verharmlosen oder als weltweite Lüge aller Regierungen aller Staaten zu deklarieren. Wenn es nach ihnen ginge, dürften die Medien gar nicht über Corona berichten.
Das wäre allerdings Zensur.
Dies ist in keinster Weise hinnehmbar.

Seit einigen Tagen kursieren Videos im Internet, in dem Personen einen Mund-Nase-Schutz tragen. Nach ein paar Atemzüge, schieben sie ein Kohlendioxid-Messgerät darunter. Dieses gab Alarm.


Dann erzählt ein „Proband“, es wäre zu viel Kohlendioxid hinter dem Mund-Nase-Schutzen und dies wäre so schädlich, dass man bei längerem Aufsetzen sterben könne.

Bei den Geräten handelt es sich um Warngeräte für Innenräume. Man setzt sie zum Beispiel bei offenen Kaminen ein. Falls die Kohelndioxidkonzentration einen bestimmten Wert übersteigt, geben sie Alarm, damit niemand erstickt.

Diese Geräte geben ab einer Konzentration von 10 000 ppm eine Meldung.

ppm steht für „Parts per Million“ (Teile pro Millionen)

Diese Geräte sind allerdings für Räume konzipiert und nicht für kleine Volumina.

Wenn ein Mensch ausatmet, bläst er 40 000 ppm Kohlendioxid hinaus.
Dazu kommt noch eine „Luftsäule“, die in den Luftröhren bleibt.
Da Lunge wird ja nicht zusammengepresst. Etwas „Rest-Luft“ bleibt ja darin.
Das ist jetzt einfach geschrieben.

Das bedeutet, dass das Gerät, dass bei 10 000 ppm Alarm schlägt, bei 40 000 ppm auch Alarm schlägt.

Die „Versuchsanordnung“ mit dem Mund-Nase-Schutz und dem Messgerät hat Fehler und ist nicht aussagekräftig.

Nebenbei bemerkt: Wenn man ohne Mund-Nase-Schutz auf das Messgeräte bliese, würde es auch Alarm schlagen, weil die Konzentration über dem Grenzwert liegt.

Pfui, Pfui, pfui!
Man kann doch das Robert-Koch-Institut (RKI) nicht als Quelle heranziehen! Es ist doch gekauft von der Regierung und liefert die Zahlen, die die Regierung haben will.

So funktioniert es bei Corona-Leugnern. Sie haben eine eigene Sicht der Realität.
Besonders „beliebt“ ist bei ihnen, dass sie wissenschaftliche Erkenntnisse nicht beachten oder ablehnen und nur ihrem „Gefühl“ nachgehen, wie die „große weite Welt“ funktioniert oder funktionieren soll.
In ihrem Unverständnis, Informationen zu filtern, zu bewerten und richtig einzuordnen, legen sie sich gepaart mit ihrem Unmut der Politikerverdrossenheit eine verdrehte Weltansicht zu.
Auch wenn die Wissenschaft und Kultur in unserem Land frei sind, meinen die Corona-Leugner etwas anderes. Die Politik beherrscht alles und bestimmt, welche Erkenntnisse gerade gemacht werden.
Eigentlich ist es armselig, alles durcheinander zu wirbeln, damit die eigene Weltansicht stimmt.
Nun kommt es stellenweise aber auch zu „Ausfällen“ in der Argumentation, die ja nur emotional geführt wird über Wunschdenken.
Ein Beispiel veranschaulicht, wie opportunistisch Corona-Leugner sind.
Laut Corona-Leugnern stimmen die Zahlen der Neuinfektionen des RKI nicht.
Sue haben sich etwas anderes zurechtgelegt.
Die Anzahl der Intensivbetten!
Sie verweisen gerne auf die Webseite des Intensivbettenregisters und führen dann an, dass die Zahlen sich mit denen eben dieser Webseite nicht vertragen.
Komisch nur, dass das Intensiv(betten)register vom RKI bereitgestellt wird!

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