Sie sind ja immer noch im Amt, Herr Strobl!
Haben Sie immer noch nicht begriffen, dass Sie riesige Fehler gemacht haben?
Liegt es vielleicht an Ihrem mangelnden Ehrgefühl?

Am 6.5.2022 wurde das Innenministerium durchsucht und Beweismittel auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Stuttgart sichergestellt.
Dass das Amt des Innenministers, also Ihr Amt, angeknackst ist, scheint Sie nicht zu interessieren.
Sie reden sich heraus, dass Sie an den Rechtsstaat glauben und dies eben seine Aufgabe sei.
Wie Sie in einer Videobotschaft zum Bezirksparteitag der CDUCDU Christlich Demokratische Union in Waiblingen sagten, lebten und arbeiteten Sie ja für ihn. Für Sie sei Politik auch eine Sache der Haltung. Sie stünden für maximale Transparenz, bemerkten Sie.

Transparenz ist so eine Sache bei Ihnen.

Alles fing damit an, dass dem Inspekteur der Polizei, sexuelle Nötigung vorgeworfen wurde.
Sie – gewissermaßen sein Chef – leiteten die Ermittlungen gegen den ranghöchsten Polizisten des Landes ein.
Seitdem ist es still um ihn geworden.
Als Sie Akten endlich präsentierten, waren viele Stellen geschwärzt, aus Gründen der Geheimhaltung hieß es.
Dann passierte Ihnen ein dummes Missgeschick.
Sie gaben die geheimen Ermittlungsakten ungeschwärzt an einen Journalisten weiter.
Man beachte: Niemand durfte wissen, was in den Akten genau stand, auch keine Mitglieder des Landtags, aber ein Journalist bekam diese Informationen.

Nun steht der Vorwurf des Geheimnisverrats im Raum gegen Sie.

Wie kann das denn nun passieren?

Da muss ich Sie nicht zu fragen!

Sie scheint es ja nicht zu interessieren, dass deswegen gegen Sie ermittelt wird.
Sie reden sich mit dummen Floskeln über die Rechtsstaatlichkeit und „in dubio pro reoIn Dubio pro reo „Im Zweifel für den Angeklagten” – Solange die Schuld des Angeklagten nicht bewiesen ist, gilt dieser als „nicht schuldig”.“ heraus.

Sie haben wohl nie daran gedacht, dass Sie mit Ihrem Verhalten dem Amt des Innenministers und dem Innenministerium schaden.

Wenden Sie den Schaden ab!

Treten Sie zurück!

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