„Du bist kein Amerikaner“, schrieb er mir bei Facebook, „Du hast Dich nicht in amerikanische Belange einzumischen! Es interessiert, nicht, was Ihr denkt.“


Als Nächstes meinte er, er müsse meine Facebook-Freunde beleidigen, weil sie ihre Meinung zu Joe Biden, den neuen US-Präsidenten, kundtaten.
Er sparte nicht mit Kraftausdrücken wie „Afterschließmuskeln“ und dass es uns eine „braune Wurst“ zu interessieren habe, wie sein Amerika gewählt habe.

„Dein Präsident“, konterte ich, „hat das Pariser Klimaabkommen gekündigt, hat Friedensverträge mit arabischen Ländern gekippt, verleugnet die Corona-Pandemie und beleidigt meine Kanzlerin. Zudem benachteiligt er deutsche Produkte in Amerika.Und ich darf ihn nicht kritisieren? Ich darf auch nicht froh sein, dass dieser ungehobelte Klotz endlich von der Weltbühne verschwindet?“

Dazu hätte niemand das Recht, meinte er weiter und ergoss seinen Sermon gegen uns Nicht-Amerikaner weiter.

So ist es gestern geschehen bei Facebook, als ich geschrieben hatte, dass Amerika wieder groß werden könne, nachdem Trump weg sei.

Hier sieht man die „harsche Rhetorik“, die Trump leider salonfähig gemacht hat. Das einzige, was zählt, ist „America First“.
Nichts sonst.
Kein Verbündeter, kein Partner, noch die Welt.

Diese Zeiten sind endlich vorbei.

Joe Biden möchte das gespaltene Amerika befrieden.

Wir hoffen drauf!

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