Im Landkreis Böblingen gibt es, wie in ein paar anderen Kreisen, keinen Gelben Sack. Laut „Dualem System Deutschland“ ist es den ansässigen Abfallwirtschaftsbetrieben übrigens freigestellt, wie dies gehandhabt wird.

Im Landkreis Böblingen gibt es Wertstoffhöfe, zu denen man seinen Plastikmüll bringt.

Man sammelt den Plastikmüll zu Hause und fährt bei Bedarf mit dem Auto zum Wertstoffhof, um ihm dort den Kreislauf der Wiederverwertung zuzufügen.

Dass man für den Umweltschutz mit dem eigenen Auto Abgase in die Luft bläst, ist laut Verantwortlichen nicht weiter schlimm, ist es doch (für) eine gute Sache.

Man nimmt den Sack mit dem Plastikmüll und wirft ihn in einen großen Container.

Theoretisch.

Erst war es so, dass die dort arbeitenden den Sack aufschnitten.
Da aber anscheinend viele dort Material hineingegeben hatten, das dort nicht hingehörte, muss man den Sack in den Container auskippen. Dieser leere Sack kommt in einen schwarzen Abfalleimer.
Diesen leeren die dort arbeitenden bei Bedarf in den Plastikmüllcontainer.

Dies wird so gehandhabt, damit man kontrollieren kann, ob es sich bei dem Ausgekippten um das handelt, was es sein darf.

Irgendwann hatten das viele Besucher des Wettstoffhofes mitbekommen und warfen den Sack nach dem Entleeren einfach mit in den großen Container.

Das passte den Verantwortlichen aber nicht, obwohl die dort arbeitenden dies im Prinzip genauso machten, nur mit dem Umweg über den schwazen Eimer.

Nachdem das Schimpfen, die Säcke gehörten in den schwarzen Eimer, nichts gebracht hatte, ersann man sich eine neue Taktik, um doch zumindest vordergründig seinen Willen durchzusetzen.

Seit ein paar Tagen steht der schwarze Eimer nun auf einem Rollwagen.

Wenn dieser nun voll ist, fahren die dort arbeitenden diesen um den Container herum und schütten ihn in einen neuen mit der Aufschrift „Plastiksäcke“.

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