Ab Anfang nächsten Monats gibt es in Australien die Novelle eines Urheberrechts. Zeitungsverleger haben sich durchgesetzt, dass dort hineinkommt, dass Internetplattformen Gebühren für das sogenannte Verlinken und Teilen bezahlen müssen.

Das bedeutet auch, dass Suchmaschinen wie Google, Bing, Yahoo, Lycos et cetera, wenn Artikel von Zeitungen dort in der Suche auftauchen, Gebühren dafür bezahlen müssen.
Facebook hat vorsorglich das Teilen von Artikeln bestimmter Zeitungen in Australien deaktiviert. Wenn man einen Zeitungsartikel dort teilen möchte, funktioniert es nicht mehr.
Auch ein bekanntes Online-Wetterangebot ist nun nicht mehr greifbar bei Facebook. Dieses hatten Facebook-Mitglieder immer benutzt, um über Waldbrände und vieles mehr informiert zu sein.

Facebook hat schon im Vorfeld gut gehandelt.

Man kann davon ausgehen, dass Google, Bing et cetera auch nachziehen und bestimmte Webseiten von Zeitungsunternehmen herausnehmen, um Gebühren beziehungsweise Kosten zu umgehen.

Das Kuriose dabei ist, dass die Zeitungsunternehmen davon profitiert haben, dass ihre Webseiten und auch neuste Nachrichten dort erschienen.
Durch das Teilen in sozialen Onlinenetzwerken und das sogenannte Verlinken in Suchmaschinen haben diese Webseiten mehr Besuche bekommen und deren Bekanntheit ist gestiegen.
Auch haben Leser kostenpflichtige Angebote bei ihnen gebucht, weil sie durch diese Praktik darauf aufmerksam wurden.
Das wird von vielen vergessen.

Dass Zeitungsunternehmen Geld verdienen möchten und dass sie durch Abonnements große Umsätze machen, ist unumstritten.
Sie haben das weitgehend kostenlose Nennen ihrer Webseiten und Nachrichten hingenommen, ohne jemals dafür bezahlt zu haben.

Dass sie jetzt darauf pochen, dass es um das Urheberrecht gehe, ist eine ganz miese Tour. 

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