Bei Realitätsverweigerern, allen voran den Corona-Verleugnern, gibt es eine Unart, zu versuchen, Andersdenkende zu verwirren beziehungsweise zu manipulieren.


Die Möchtegern-Argumentation funktioniert folgendermaßen…

Die Realitätsverweigerer stellen immer wieder die gleiche Frage, zigmal. Das tun sie so oft, solange sie Argumente hören, die ihnen nicht passen. Dies kann ziemlich nerven.

Person: „Ich habe Angst, dass die zweite Welle kommt.“
Leugner: “ Welche Welle?“
Person: „Die Corona-Welle.“
Leugner: „Welche Corona-Welle?“
Person: „Die, wie im April?“
Leugner: „Welche Welle im April?“

Dieses Nachhaken ist im Prinzip immer gleich. Die Fragerei zweifelt permanent an, dass etwas passiert.
Wenn es wirklich passiert wäre, hätte das Gegenüber – der Leugner – dies ja gewusst und hätte „Ach, das meinst du!“ gesagt.
Er stellt seine Wahrnehmung konträr zu der der Person, die in diesem Zusammenhang ihre Ängste beschreibt.
Der Leugner stellt die Wahrnehmung des Gegenübers nicht in Frage, sondern sagt direkt, dass dies nicht stimmt. Er versteckt seine Aussage in einer Scheinfrage in Form von „Welche Welle?“.

Die „Argumentation“ geht weit über ein These-Antithese-Konstrukt hinaus, in der es keine Gemeinsamkeit schafft, sondern nur konträr ist.

Der „Leugner“ lässt auch keine Argumente des Gegenübers an sich heran, sondern erteilt ihnen eine Absage ohne im Geringsten darüber zu reflektieren.
Das Gegenüber hat unrecht. Punkt.

Dies ist die „Argumentation“ der Realitätsverweigerer.
Darin spiegelt sich im hohen Maße Realitätsverlust wider.
Diskussionen sind daher völlig sinnlos.

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