Der österreichische Sänger und Musiker Falco, mit bürgerlichem Namen Johann Hölzel, starb am 6. Februar 1998 nahe Puerto Plata (Dominikanische Republik) bei einem Autounfall. Schon direkt danach gab es Gerüchte, dass sein Tod nur inszeniert worden wäre.

Falco bestieg an besagtem Tag seinen Geländewagen auf dem Parkplatz der „Turist Disco“ in Puerto Plata.
Ein Bus rammte das Auto auf der Höhe der Ausfahrt.
Für den Sänger kam jede Hilfe zu spät.

Bei der ObduktionObduktion Eine Obduktion ist die Feststellung der Todesursache und die Rekonstruktion des Sterbevorgangs eines Verstorbenen. Sie wird von Pathologen und Rechtsmedizinern durchgeführt. wurden bei ihm ein Blutalkoholwert von 1,5 Promille und große Mengen an Kokain sowie Cannabis nachgewiesen. Da er bekannt dafür war, seine Grenzen auszutesten und am Limit zu leben, ist dies nicht verwunderlich.

In der Folgezeit kam das Gerücht auf, Falco habe sich selbst getötet oder sei getötet worden.

Dies lag in erster Linie an der Textzeile „Muss ich denn sterben, um zu leben?“ aus dem Titel „Out of the Dark“. 

Dieser Song war allerdings schon einige Jahre vor seinem Tod entstanden.
Nicht Falco, sondern der Musikproduzent Torsten Börger hatte ihn 1996 geschrieben.
Als Songwriter wird manchmal auch „White Duke“ genannt. Dies soll laut Gerüchten zufolge ein Pseudonym von Falco sein, als Reminiszenz an David Bowies „Thin White Duke“.
Beweise dazu gibt es keine.

Falco hatte sich auch lange Zeit nicht entscheiden können, den Song überhaupt zu singen und zu veröffentlichen.
1997 sang er ihn das erste Mal live in der Dominikanischen Republik.
Der Song wurde erst 1998 nach Falcos Tod offiziell auf dem Album „Out of the Dark (Into the Light)“ veröffentlicht. 

Der Song handelt von einer Scheidung.
Der Mann fällt daraufhin in ein tiefes emotionales Loch und gibt sich der Droge Heroin hin.
Der Refrain des Songs verklausuliert die Scheidung als guten Ausweg aus der gescheiterten Ehe als Weg in eine bessere Zukunft, raus aus einer dunklen Zeit (“Out of the Dark“).
„Into the Light“ steht für den vermeintlichen Weg nach der tiefen Trauer nach der Scheidung in die Drogensucht, die den Mann wieder „ins Licht“ bringen soll, weil er meint, mit den Drogen das Tal der Tränen überwinden zu können.

Dies wurde in Interviews immer so dargestellt, nicht nur von Falco selbst, sondern auch vom Management und den Produzenten sowie dem Songwriter.

Fans, die nicht wahrhaben wollen, dass ihr Idol leider tot ist, fantasieren sich krude „Theorien“ zusammen.

Um Falco war es einige Jahre ruhig geworden, bezogen auf neue Songs und Alben.
Sechs Jahre war nichts Neues mehr erschienen.
Er hatte auch versucht, in die Dominikanische Republik zu migrieren.
Beziehungen mit Frauen zerbrachen.
Zudem kam, dass sich herausgestellt hatte, dass seine Tochter doch nicht von ihm war.
Dies bereitete ihm Frust.
Er und seine (vermeintliche) Tochter zweifelten den negativen Vaterschaftstest an.
Es wurde aber kein zweiter veranlasst„ um Gewissheit zu bekommen.
In dieser Zeit macht Falco eher Schlagzeilen, indem über Negatives von ihm und über psychische Probleme berichtet wurde.
Angeblich soll eine beendete Beziehung mit einer näher nicht erwähnten Selina dazu geführt haben, dass Falco sich tagelang halb bewusstlos getrunken und sich mit Drogen vollgepumpt haben soll.
Beweise gibt es außer „Tratschgeschichten“ nicht.

Wie es eigentlich immer so ist, bleibt hier auch nicht aus, dass Falco wegen seines angeblichen „Wissens“ sehr oft bedroht worden sein soll. Was er angeblich gewusst haben soll, kann aber niemand sagen.

Da der Sarg mit dem Leichnam nicht öffentlich aufgebahrt wurde, führte dies zu Spekulationen, ob dieser überhaupt darin gelegen habe.

Gemutmaßt wird, dass Falco angeblich seine Popularität nicht mehr ertragen habe und seinen Tod nur vorgetäuscht habe, um aus dem öffentlichen Fokus heraus zu kommen.

Es gibt aber auch eine zweite völlig unbewiesene „HypotheseHypothese Von Widersprüchen freie, aber zunächst unbewiesene Aussage, Annahme (von Gesetzlichkeiten oder Tatsachen) als Hilfsmittel für wissenschaftliche Erkenntnisse“.
Da, wie oben schon beschrieben, Falco angeblich zu viel gewusst habe, habe man ihn gezielt getötet.
Ein „Zeuge“ will Falco in der „Turist Disco“ kurz vor seinem Tod völlig nüchtern gesehen haben.
Wer dieser angebliche Zeuge ist, weiß man nicht. Er hat sich auch nur einmal dazu geäußert.
Er soll aber auch behauptet haben, dass der Befunde der Obduktion gefälscht worden sei.

Es wird auch viel darüber spekuliert, ob Falco mit soviel Alkohol und Drogen im Blut überhaupt fähig gewesen wäre, über einen Parkplatz zu laufen, sich in sein Auto zu setzen und loszufahren.

Personal in Notaufnahmen von Krankenhäusern berichteten, dass Alkoholiker stellenweise einen Blutalkoholwert von über vier oder fünf Promille aufweisen und oft sogar noch gerade laufen können, obwohl so ein hoher Wert bei „Nicht-Alkoholikern“ zu Koma oder sogar zu Tod führen kann.

Die ganzen Spekulationen um seinen von ihm inszenierten oder von fremder Hand absichtlich herbeigeführten Tod sind sehr weit hergeholt und Beweise gibt es keine.

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