Nicht nur die CoronaCoronavirus Das Coronavirus (SARS-CoV‑2) verursacht eine schlimme Lungenkrankheit (COVID-19), die auch tödlich enden kann.-Krise hat die Wirtschaft sehr gebeutelt, sondern nun kommt auch noch die Rohstoff-Krise bedingt durch den durch Russland angezettelten Krieg gegen die Ukraine hinzu.
Gefühlt scheint die Ukraine alles für die ganze Welt zu produzieren.

Bezüglich des Winters wird über die Gaskrise philosophiert.
Wirklich darum gekümmert scheint sich niemand zu haben.
Auch Robert Habeck, amtierender Wirtschaftsminister, warnt, dass bezüglich des fehlenden Gases aus Russland ein kalter Winter bevorstehe, anstatt sich um Gaseinkäufe in andere Länder zu kümmern.
Die Idee mit dem sogenannten LNGFlüssigerdgas LNG bedeutet Liquefied Natural Gas – verflüssigtes Erdgas. Es wird produziert, indem Erdgas auf minus 160 Grad Celsius gekühlt wird. Das Volumen ist bei dieser Temperatur um 600-fache verringert, was den Transport und die Lagerung erleichtert. – Flüssig-ErdgasFlüssigerdgas LNG bedeutet Liquefied Natural Gas – verflüssigtes Erdgas. Es wird produziert, indem Erdgas auf minus 160 Grad Celsius gekühlt wird. Das Volumen ist bei dieser Temperatur um 600-fache verringert, was den Transport und die Lagerung erleichtert. – ist zwar schön, aber nicht zielführend.
Zuerst müsste mindestens Terminals gebaut werden, damit die Schiffe aus Kanada und Arabien, die es liefern, entladen werden können.
Rein rechnerisch müsste etwa jeden Tag ein Schiff mit Flüssig-Erdgas andocken, was aber nicht möglich ist, da es so viele Schiffe gar nicht gibt.
Ein anderer Punkt ist, dass dann theoretisch andere Länder nicht beliefert werden könnten.
Bei dieser theoretisch große Zahl von Schiffsfahrten kann man nicht mehr von „sauberen Gas“ sprechen, denn die Schiffe blasen Abgase in die Luft.

Auch sollen Atomkraftwerke länger laufen, um Strom zu erzeugen, da man nicht soviel aus Gas erzeugen muss wie beispielsweise durch Kohlekraftwerke.

Man kann temporär den Umweltgesichtspunkt außer Acht lassen, um keine Krise zu befeuern. Man muss sich aber fragen, was passiert, wenn Russland den Krieg beendet.
Flächen der Ukraine sind zerstört und müssen erst mühsam und langwierig aufgebaut werden, was bedeutet, dass man sich anders umsehen muss, wenn es um Produkte und Dienstleistungen geht, die originär von der Ukraine ausgingen.

Für Jahre müsste man Produkte aus anderen Ländern beziehen, die es sich momentan „gut“ bezahlen lassen.
Nach dem Wiederaufbau der ukrainischen Industrie kann aber nicht damit gerechnet werden, dass die Produkte genauso viel kosten werden wie momentan beziehungsweise vor dem Krieg.

Es ist aber nur eine Verlagerung von hier nach dort.

Falls China es wahrmacht, Taiwan einzunehmen, müsste die „Weltwirtschaft“ China sanktionieren und boykottieren. China hat sich allerdings zur Wirtschaftsmacht Nummer 1 gemausert und stellt einen Großteil von Ver‑ und Gebrauchsgütern her.

Das wäre die nächste Krise.

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