Diskussionen sind wichtig, fördern sie doch den Gedankenaustausch und erweitern sie den Horizont. Oftmals treffen gegenteilige Meinungen aufeinander und es gibt trotzdem einen Kontext.
Gift sind allerdings Totschlagargumente.

„Sie meinen auch wohl, wir hätten in der Vergangenheit nur Fehlentscheidungen getroffen.“, „Weil Sie studiert haben, meinen Sie alles besser zu können.“ oder „Ich kann das besser einschätzen, weil ich schon länger in dieser Firma bin.“ kennen viele.

So etwas nennt man „Totschlagargumente“.

Viele Diskutanten lassen sich durch solche inhaltslosen Sprüche in die Ecke drängen und hören dann mit der Diskussion auf.
Das ist die Intention derjenigen, die unbelehrbar sind und andere nicht zu Wort kommen lassen.

Sie unterstellen dem anderen, dass er keine Kompetenz besitzt oder eben keine Erfahrung hat.
Gleichzeitig erheben sich diese Personen selbst in den „Autoritätsstand“, indem sie sich als allumfassend wissend darstellen oder ihre Autoritäten (Stellung oder Rang) herauskehren.

Totschlagargumente gibt es viele. Die meisten kennt eigentlich jeder.

Im Zeitalter von Fakenews, Verschwörungstheorien und ähnlichem Unsinn mehr, kursiert das moderne Totschlagargument „Informieren Sie sich erstmal richtig!“.

Abgewandelte Formen, die nicht so auffällig sind, sind „Sie haben wohl eine Kinder“ oder „Sie arbeiten nicht in diesem Bereich.“
Dies Bewandtnis solcher Phrasen ist die gleiche, nur in abgewandelter Form. Es kommen immer wieder neue Formen hinzu.

Am besten ist es, sich mit demjenigen, der sie benutzt, nicht anzulegen, denn er wird nur mit weiteren Totschlagargumenten kontern.

Das bekannteste aller Totschlagsargumente ist übrigens: „Damit sollten wir noch eine Weile warten!“.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Gedanken