Diese Woche sind die Fallzahlen der an Corona infizierten Menschen in die Höhe geschnellt.
Aktuell sind es in Deutschland circa 4 500 Neuinfizierte von Freitag auf Samstag. Eine Woche vorher waren es um 2 500. Innerhalb einer Woche sind also knapp 20 000 Personen mit Corona infiziert worden.

Bekanntermaßen wird in Deutschland auch mehr getestet.
Gibt es einen Zusammenhang zwischen mehr Tests und mehr Fällen?

Die Korrelation stimmt hierbei nicht.

Obwohl die Anzahl der aktuell entdeckten Corona-Neuinfektionen um etwa das Doppelte gestiegen ist, wurden innerhalb der lenzten sieben Tage „nur“ 25 Prozent mehr Tests durchgeführt.
Wenn es so wäre, dass dies im Verhältnis stiege, wäre die Zahl der nachgewiesenen Neuinfizierten nur um ein Viertel gestiegen.

Aber auch, wenn man die Daten des letzten halben Jahres anschaut, sieht man deutlich, dass es bei mehr durchgeführten Tests nicht zwangsläufig zu mehr Neuinfizierten „führt“.

Dies lässt sich anhand der Statistiken des Robert-Koch-Instituts, der Gesundheitsämter und des Statistischen Bundesamts belegen.

Seit Januar wurden übrigens in Deutschland 18 Millionen Corona-Test durchgeführt, wobei 315 000 Tests das Ergebnis „Corona positiv“ lieferten.
Die Rate der Neuinfektionen am Anfang des Jahres war bei zehn Prozent, plus-minus zwei.
Diese flachte aber auf etwa eineinhalb bis zwei im September ab.

Die Zahlen der Neuinfektionen konnten wegen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie auf knapp ein Zwanzigstel gedrückt werden.

Darauf kann man stolz sein.

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