Vielerorts sieht man Personen, die sich vor Corona zu schützen versuchen.
Viele tragen Einmalgummihandschuhe,
Leider wissen viele nicht, wie man sie richtig benutzt.

Einmalgummihandschuhe kennt man von der Arztpraxis oder aus den Ambulanzen.
Um sich mit ihnen richtig zu schützen, reicht es nicht, diese anzuziehen.

Haben Sie Berichte gesehen, in denen gezeigt wird, dass sich Klinikpersonal, bevor sie diese Handschuhe anzieht, die Hände wäscht und desinfiziert und nachdem Anziehen gegebenenfalls noch mal die Hände wäscht?

Diese Handschuhe, die aus Polyvinylchlorid (PVC), Latex oder Neopren hergestellt wurden, halten Feuchtigkeit, die Keime enthalten kann, von den Händen fern.
Dieses Fernhalten funktioniert aber auch anderes herum, nämlich vom Inneren des Handschuhs nach außen.

Zöge man die Handschuhe, ohne sich vorher die Hände zu waschen und zu desinfizieren, an, klebten ja Keime an den Händen, die nun in den Handschuhen „verpackt“ wären.
Innen ist nun ein „perfektes Klima“ vorhanden, dass Keime sich vermehren. Durch das Arbeiten schwitzen die Hände und durch die Körpertemperatur herrscht dort ein feucht-warmes Klima, was für die Vermehrung vom Keimen sorgt. Man kann von einer „Brutkammer für Keime“ sprechen.
Beim Ausziehen hat man mehr Keime an der Hand als vorher.

  1. Bevor man die Handschuhe anzieht, wäscht man sich erst die Hände, desinfiziert diese und wartet kurz.
  2. Wenn man diese wieder auszieht, wäscht man erst die Hände mit ihnen zusammen.
  3. Dann zieht man sie aus und entsorgt sie.
  4. Nun wäscht und desinfiziert man nochmals die Hände.

Wenn man dies beachtet, helfen auch diese Handschuhe.

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