Im PrivatfernsehenPrivat-Fernsehen Privat-wirtschaftliches Medienunternehmen, das auch Fernsehprogramme ausstrahlt, im Gegensatz zu öffentlich-rechtlichen Medien läuft schon ziemlicher Schwachsinn.
Eine „Low IntelligenceLow Intelligence „Niedrige Intelligenz” – ironisch-sarkastisch hier auf der Webseite benutzt für Fernsehserien, Beiträge, Berichte oder andere „geistige Abstürze” in den Medien, die ein niedriges (oder kein) intellektuelles Niveau haben“-Serie, die ich noch nicht kannte, ist „Die Schrebergärtner“, mit dem Zusatz „Säen, mähen, Trophäen“.

Patrick, genannt „Möhrchen-Patrick“, aus Thüringen hat einen ganz kleinen Schrebergarten, glänzt aber dadurch, dass er riesiges Gemüse züchtet und auch schon viele Meisterschaften – Er nennt sie „Wiege-Meisterschaften“. – gewonnen hat.
Das Kamerateam begleitet ihn beispielsweise zu einem Zoo, bei dem er sich Elefantendung besorgt.
Dann wird gezeigt, wie er ihn in seinem Schrebergarten ausbringt.
Möhrchen-Patrick erzählt munter von seiner „Philosophie“, wie er sich denkt, wie Gemüse übermäßig groß wird. Er spielt den Pflanzen Popmusik vor, damit sie besser wachsen, da sich die Pflanzen angeblich bei Musik gut fühlen.

In Bochum wollen zwei Freunde namens Martin und Thomas eine Gartenparty machen. Irgendwie klappt es nicht. Die beiden Langweiler laden immer wieder Personen ein, aber die beiden geben nicht auf.
Fazit von Martin: „Leider klappt es nicht mit spontanen Partys. Die Leute sind eben anders eingespannt.“
Dann beginnen die beiden damit, den Schrebergarten und das Häuschen zu reinigen.
Nach dem lahmen Aufbauen einer Billig-Couch genehmigen sich die beiden mal wieder ein „Bierchen“.
Thomas trägt Lederkleidung bei Sonnenschein und „glänzt“ dadurch, dass er in jedem Satz mindestens einmal „oder was“ beziehungsweise „oder watt“ benutzt.

Es spielen sich in den Augen der Schrebergärtner Dramen ab,
Zwischendurch „lernt“ man nämlich, dass die Fahnenstange immer senkrecht stehen muss auf den Grundstücken.

In Dessau ist der „Waschbären-Sheriff“ unterwegs, um der Waschbärenplage Herr zu werden.
Die Schrebergärtner haben das Wohnrecht laut „Sheriff“ hier, weil sie schon im 19. Jahrhundert im Stadtarchiv genannt worden waren.
Um die Kirschbäume zu schützen, werden um die Bäume dicke transparente Plastikfolien angebracht.
Daran sollen die Waschbären mit ihren Pfoten abrutschen und die Kirschbäume dadurch unattraktiv für sie werden. Diese „Wunderwaffe“ wird erstmal an einem Baum getestet.

In Berlin haben zwei Schwule einen Schrebergarten. Ein altes Sofa muss entsorgt werden, da es niemand – nicht mal geschenkt – haben möchte. Danach geht es ans Ausmisten des Häuschens und um einen kleinen Umbau.
An der Grenze des Schrebergartens wuchs etwas ins Nachbargehege, weswegen die beiden Unkraut jäten mussten. Der Nachbarin gefiel dies aber nicht, weil sie die Wurzeln nicht vollständig entfernt haben.

Bei dieser Möchtegern-Berichterstattung passierte nichts, außer dass die Schrebergärtner ihre „Weltansicht“ nahebringen durften und mussten.
Der Unterhaltungswert ist gleich null. Es passiert im Prinzip nichts, was erwähnenswert ist.

Die Folge, die ich nebenher geschaut habe, plätscherte vor sich dahin. Manchmal kam es mir wie eine Real-Satire vor, wenn man die Personen anschaute, die dort agierten.

Es ist nichts, das man freiwillig wieder anschauen möchte.

Fazit: Ausschalten!

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