Unterwegs in der Nachbarstadt ging ich kurz dort in einen Lebensmittelmarkt hinein, um mir etwas zum Frühstück zu kaufen.
Im Markt waren die Menschen sehr gesittet, doch an der zweiten Kasse neben mir erkannte ich den Corona-Ignoranten wieder.

Er trug den Mundschutz verkehrt herum. Dazu kam noch, dass er wie bei meiner ersten Begegnung mit ihm, die Nase freihatte.

Die Kassiererin war ihm ausgeliefert, zumal er auch noch seinen Kopf von der Seite in die Plexiglasverkleidung hineinsteckte und ihr noch sehr nah kam.

Die Kassiererin sagte ihm mindestens dreimal, dass er hinter der Verkleidung bleiben solle, doch das interessierte ihn nicht die Bohne.
Er redete und redete, zog ab und zu an seinem Mundschutz und verrhielt sich asozial.
Eine Person von der Kasse neben mir war fertig und ging ziemlich lautstark zu ihm.
Er sagte zu ihm, dass man den Mundschutz über Mund und Nase tragen solle, um sich und andere zu schützen, er solle auch zwei Meter Abstand zu anderen halten.
Er verwies auf die Anschläge vor dem Eingang.

„ja, ja, hundert Meter!“

Dieses dumme Geschwafel kannte ich schon, als ich ihn im Lebensmittelladen nahe meiner Wohnung vor ein paar Wochen traf und ihn zurechtwies.

Ich tat so, als schaue ich mir die Kontrollwaage außerhalb des Kassenbereichs an und hörte zu.

Das Gespräch zwischen den beiden verlief genauso wie ich es schon kannte.
Der Corona-Ignorant hörte nicht zu und dachte auch nicht über das, was der andere Mann nicht gerade leise sagte nach und kommentierte generell wie eine hängengebliebene Schallplatte: „Ja, ja, hundert Meter!“.

Al ich langsam ging, hörte ich den Mann ziemlich aggressiv zu dem Corona-Ignoranten sagen: „Hoffentlich bekommen Sie Corona. Dann können Sie hundert Meter vor dem Krankenhaus warten.“

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