Momentan gibt es zwei große „Gruppen“, was die Meinung zu Anti-Corona-Maßnahmen betrifft. Die einen sagen, es sei richtig, dass es die Beschränkungen gibt, die anderen sind dagegen.
Nun versuchen welche zu vermitteln, allerdings fragwürdig.

„Toleranz und Respekt“, heißt es in deren Präambel. Das hört sich schon mal gut an. Weiter geht es damit, dass man Leute nicht einfach in die Ecke „Weltverschwörungstheoretiker“ stellen dürfe. Man müsse auch über deren Meinung nachdenken, schließlich sei überall ein Quentchen Wahrheit.
Es gehe nicht an, dass man Schubladen öffne, weil einem die Meinung des anderen nicht passe.

Dies sind hehre Ziele.

Dazu kommt eine Passage der Antrittsrede des ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker, der darüber philosophiert, was passiert, wenn eine Seite die Wahrheit für sich alleine beansprucht.

Nachdem man die Regeln festgelegt hat, wird es kurios.

Nun behaupten die Moralapostel, dass der Begriff „Weltverschwörungstheoretiker“ eine Beleidigung für kritische Menschen sei. Diese machten sich nämlich Gedanke wie jeder andere und hätten auch Ängste. Es wäre moralisch nicht hinnehmbar, dies zu ignorieren.

Wenn kritische Menschen sich Fragen stellten, ob der Corona-Virus wirklich so gefährlich sei, wie die mit Gebühren finanzierten Medien dies darstellten, könne man dies nicht einfach unter den Tisch kehren und ignorieren.
Wenn diese Menschen sich bei anderen Quellen informiert hätten, die in diesen Medien nicht zitiert würden, müsse man dies anerkennen.
Die über Gebühren finanzierte Medien verbreiteten nur die Meinung der Regierung.

Stopp!

Bis hier hin und nicht weiter!

Man sieht, dass es sich um eine dreiste Manipulationsmethode handelt, in der suggeriert wird, dass oben genannte Medien nicht frei wären, andere jedoch schon!

Hier ist die Crux!

Man versucht mit perfiden Mittel den „Weltverschwörungstheoretiker“ eine Plattform unter dem Deckmäntelchen „Toleranz und Respekt“ zu eröffnen.

Weiter unten in dem Pamphlet heißt es, dass diese Menschen sich Gedanken machen würden, wie die unter dem Kampf gegen Corona entzogene Freiheitsrechte verteidigt und wiederhergestellt werden könnten.
Es muss jetzt nicht gesagt werden, dass die Moralapostel sich gegen die Anti-Corona-Maßnahmen auflehnen, weil es ihr gutes Recht sei.
Immer wieder wird darauf hingewiesen, dass jeder gleichberechtigt seine Meinung kundtun darf. Gleichzeitig reden sie aber von Informationskontrolle des Staates und das man diesem nichts glasuben dürfe.

Die vermeintlichen Moralapostel sind „Weltverschwörungstheoretiker“, die sich tarnen und anderen ihre Meinung aufdrängen wollen, die der Anderen aber als „Staatspropaganda“ abtun.

Auf sowas darf man nicht hereinfallen.

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