Der Bundestag und der Bundesrat haben abgestimmt, dass von CoronaCorona Das Coronavirus verursacht eine schlimme Lungenkrankheit (COVID-19), die auch tödlich enden kann./Covid-19Corona Das Coronavirus verursacht eine schlimme Lungenkrankheit (COVID-19), die auch tödlich enden kann. genesene und vollständig geimpfte Personen ihre durch das InfektionsschutzgesetzInfektionsschutzgesetz Das deutsche Infektionsschutzgesetz (IfSG) ist ein Bundesgesetz gegen gemeingefährliche oder übertragbare Krankheiten bei Menschen und regelt die hierfür notwendige Mitwirkung und Zusammenarbeit von Behörden et cetera und den Corona-Verordnungen partiell entzogene Rechte teilweise zurückbekommen sollen.

Vollständig Geimpfte und Genesene brauchen sich nicht mehr an die Ausgangssperre halten, können ohne einen Corona-Test zum Friseur oder zum Shoppen gehen.
Ferner entfällt die Quarantäne nach Reisen. Bezüglich Hochinzidenz‑ oder Virusvariantengebieten ist die Quarantänepflicht allerdings nicht aufgehoben.
Mitglieder dieser Gruppen dürfen auch mehr Mitglieder, bei denen es sich so verhält, treffen.
Sie können also privat beliebig viele andere Geimpfte oder Genesene treffen. Bei Treffen mit Ungeimpften werden sie nicht mehr mitgezählt.
Auch darf man mit diesen Personen vermehrt Sport machen, auch sogenannter „kontaktreicher“ Sport.
Die Abstandsregeln und die Maskenpflicht besteht weiterhin.

Der Grund dafür ist, dass nach einer Impfung oder einer überstandenen Infektion die Gefahr einer Übertragung des CoronavirusCorona Das Coronavirus verursacht eine schlimme Lungenkrankheit (COVID-19), die auch tödlich enden kann. massiv sinkt. Dies belegen unter anderem Beobachtungsstudien, auf die das Robert Koch-Institut verweist.
Somit ist der Sach‑ und Rechtsgrund für die Einschränkungen nicht mehr gegeben.

Das Argument vieler, dass die meisten Bürger noch kein Impfangebot bekommen hätten, kann den Geimpften und Genesenen die Ausübung ihrer Grundrechte nicht (mehr) verwehren. Dies produziert zwar Neid bei Ungeimpften, doch können die partiell beschnittenen Grundrechte nicht weiter bestehen bleiben. Auch kann somit die immer wieder beschworene „Gleichbehandlung“ oder die Angst vor der Gefährdung des Friedens in der Gesellschaft nicht als Argument herhalten.

Dies ist ein kleiner Schritt in Richtung „Normalisierung“, mehr nicht.

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