Vor kurzem habe ich im Podcast „Als gäbe es keine Quarantäne“ berichtet, wie hirnlos manche Leute mit den Corona-Eindämmungsmaßnahmen umgehen. Auch wenn ich manchmal glaube, dass es nicht schlimmer geht, werde ich leider oft eines „Besseren“ belehrt.

Ein Frau war seit knapp einer Woche in häuslicher Quarantäne, weil ein nach dem Schnelltest nachgeschobener PCR-Test ebenfalls „positiv“ ausgefallen war.

Nun hatte sie Bauchschmerzen und rief in der Notfallambulanz eines Krankenhauses an.
Man sagte ihr, dass sie kommen könne und man sie abholen und sie über ein Nebentreppenhaus hochbringen würde.
Bis dahin funktionierte alles …

Das Problem war ein anderes.

Ihr Mann befand sich auch in Quarantäne. Er hatte sie mit dem Auto zum Krankenhaus gebracht.

In Krankenhäusern gibt es die Einlasskontrollen.
Diese Personen klären anhand eines Fragebogens ab, ob jemand Corona-Symptome hat oder Kontakt mit (potenziellen) Corona-Infizierten hatte.
Der Mann ging ins Krankenhaus und erzählte den Leuten von der Einlasskontrolle, dass er sofort zum Empfang müsse, da seine Frau eingeliefert worden wäre.
Die Mitarbeiterin am Empfang fragte telefonisch nach, ob seine Frau schon in der Notfall‑ beziehungsweise Fieberambulanz sei und sagte, dass der Mann schon darauf warte, zu ihr zu können.

Die Krankenschwester am anderen Ende der Leitung schaltete schnell und teilte der Anruferin mit, dass der Mann nichts im Krankenhaus zu suchen habe, da er ebenso wie seine Frau, die an Corona erkrankt sei, unter Quarantäne stehe.
Der Mann wurde nach Hause geschickt.

Es kommen verschiedene Faktoren zusammen.
Der Mann ist wie seine Frau in häuslicher Quarantäne. Als (direkter) Kontakt der Kategorie 1 muss er das auch.
Der Leute von der Einlasskontrolle haben ihre Arbeit nicht richtig gemacht, da sie dem Mann nicht den Fragebogen haben ausfüllen lassen.

Gut, dass die Krankenschwester von der Notaufnahme direkt geschaltet hat!

Durch solche kopflose Aktionen wie durch die des Mannes, wird leider Corona (Covid-19) verteilt.

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