Ein Arzt im Klinikum wurde positiv auf das CoronavirusCoronavirus Das Coronavirus (SARS-CoV‑2) verursacht eine schlimme Lungenkrankheit (COVID-19), die auch tödlich enden kann. getestet und musste in QuarantäneQuarantäne Die Quarantäne ist eine zum Schutz einer Gesellschaft vor ansteckenden Krankheiten befristete, Absonderung von Menschen, Tieren oder Pflanzen, die verdächtig sind, an bestimmten Infektionskrankheiten erkrankt oder Überträger dieser Krankheiten zu sein. gehen.
Am siebten Tag ließ er sich bei einer anerkannten Stelle mittels AntigenschnelltestAntigen-Schnell-Tests Ein Antigen-Schnell-Test kann erkennen, ob eine Person mit bestimmten Krankheitskeimen oder ähnlichem infiziert wurde. Diese Tests liefern in der Regel nach einer Viertelstunde ein Ergebnis. Die Erkennungsquote ist allerdings wesentlich geringer als bei PCR-Tests. freitesten.
Am nächsten Morgen zeigte er den Test bei seiner Leitung und durfte arbeiten gehen.

Ein paar Tage danach war das Geschrei groß …

Laut der CoronaCoronavirus Das Coronavirus (SARS-CoV‑2) verursacht eine schlimme Lungenkrankheit (COVID-19), die auch tödlich enden kann.-Verordnung, die galt, als er in Quarantäne musste, konnte er sich nach sieben Tagen mit einem Antigenschnelltest frei-testen lassen, wenn er 48 Stunden keine Symptome hätte.
Er ließ sich am Tag 7 frei-testen mit AG-TestAntigen-Schnell-Tests Ein Antigen-Schnell-Test kann erkennen, ob eine Person mit bestimmten Krankheitskeimen oder ähnlichem infiziert wurde. Diese Tests liefern in der Regel nach einer Viertelstunde ein Ergebnis. Die Erkennungsquote ist allerdings wesentlich geringer als bei PCR-Tests. und ging am Tag danach arbeiten.

Dann arbeitete er zwei Tage und wurde zu seiner Leitung zitiert.

Zwischenzeitlich trat eine andere Corona-Verordnung in Kraft, in der stand, dass man sich mit einem PCR-TestPCR-Test Ein PCR-Test kann in einer Probe Krankheitskeime, Anomalien und vieles mehr erkennen. frei-testen müsse.

Das hieße, dass der Arzt de jureDe Jure „laut Gesetz”, „rechtlich gesehen” ein Quarantäne-Brecher wäre, da er noch in Quarantäne wäre, da er keinen negativen PCR-Test vorliegen hatte. 

Beim Bundesinfektionsgesetz und den Corona-Verordnungen ist es so, dass immer die aktuellen und deren Vorschriften gelten, ungeachtet dessen, ob man als infiziert galt, als noch eine andere galt.

Im Straßenverkehr ist dies anders.
Angenommen, ein Bußgeldkatalog wird am 1. Januar von einem neuen abgelöst.
Wenn man beispielsweise am 31.12. in eine Radarfalle kommt und 10 km/h zu schnell war, muss man das Strafgeld aus dem alten Bußgeldkatalog zahlen, nicht aus dem neuen, der ab dem 1.1. gilt.

Beim IfSGInfektionsschutzgesetz Das deutsche Infektionsschutzgesetz (IfSG) ist ein Bundesgesetz gegen gemeingefährliche oder übertragbare Krankheiten bei Menschen und regelt die hierfür notwendige Mitwirkung und Zusammenarbeit von Behörden et cetera ist dies leider anders, denn die Prioritäten sind dort anders.

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