Quanten sind unendlich kleine Energiepakete. Diese sind nicht teilbar.
Nun haben auch sogenannte „Heiler“ die Quanten für sich entdeckt.
Sie nennen es „Quantenheilung“.


Was steckt genau dahinter?

Das Konzept, das dahinter steckt, ist einfach.
Man stelle sich einen Stoß vor wie beim Billard.
Wenn man die Kugeln anstößt, verteilen sie sich durch den Stoß der ersten Kugel in alle Richtungen und geben ihn weiter. Irgendwann stehen die Kugeln wieder.

Bei der „Quantenheilung“ gibt es auch solche Energiestöße.
Quanten sind ja Energiepakete.
Durch Globuli oder von außen – zum Beispiel durch Energieeinleitung durch „Quantenmassage“ oder REIKI-Methoden – werden die Energien im Körper zu der „Krankheit““ geleitet.

Eine Krankheit ist nur ein falsch geleiteter Energieimpuls.
Ein richtig geleiteter Energiestoß kann dies wieder richten.

Vereinfacht kann man es sich anhand einer Muskelverspannung vorstellen.
Um diese zu lindern, legt man ein warmes Kissen auf die Stelle, die wehtut. Durch die Wärme entspannen sich die Muskeln und die Schmerzen verschwinden.
Man hat also Wärme (-Energie) auf die Stelle gegeben.

Dieses System machen sich „Quantenheiler“ zunutze.

Doch die „Theorie“, die bei ihnen dahintersteckt, funktioniert nicht.

Krankheiten, wie zum Beispiel Infektionen, sind keine Verspannungen oder fehlgeleiteten Energien.

Wenn man Einsteins Theorien zurate zieht, kann man sagen, dass Masse und Energie das Gleiche in verschiedenen Formen sind.

Quantenmechanische Prozesse funktionieren allerdings anders, als „Quantenheiler“ es darstellen.

Zurück zum Billard!
Man stelle sich vor, dass die Kugeln hohl seien und genau eine Kugel ein Quantum aufnehmen könnte.

Ein Quantum ist eine unteilbare Energieeinheit.

Nun kommt der „Quantenheiler“ mit seinem Queue – gesprochen: „Kö“ – und tickt die erste Kugeln an. Das Quantum bekommt eine Richtung „mitgeteilt“ und bewegt sich nun.
Dann trifft es auf eine andere Kugel.
Ein Quantum ist unteilbar. Das heißt, die erste kann die zweite Kugel anstoßen, dass diese sich bewegt, mehr aber nicht. Die anderen Kugeln bleiben also stehen.
Die eine Kugel gibt das unteilbare Quantum an die andere weiter.

In der Welt der Quanten funktioniert dies nämlich anders. Eine Kugel hat Platz für ein Quantum, nicht mehr und nicht weniger.

Eine Kugel kann auch keine zwei Kugeln anstoßen, weil das übertragene Quantum nicht teilbar ist.

In der „normalen Welt“ funktioniert das Billardspielen deswegen, weil Millionen und Milliarden Quanten und Energiestöße zusammenwirken und sich viele Stöße und Impuls in einzelne Quanten „herunter“ teilen können.

Im Gegensatz zu einer „Quantum-Kugel“ sind ja Billard-Kugeln um das Millionen‑ und Milliardenfaches größer.

Hier kommt es zur Diskrepanz bei den „Quantenheilern“.

Sie behaupten nämlich, dass ein Quantum zig andere anstoßen und so bewegen könnte.
Das stimmt nicht.

Das Wort „Quanten“ in „Quantenphysk“ und „Quantenmechanik“ ist anscheinend modern oder neu, aber die Esoterik bedient sich alter Methoden mit neuen Ausdrücken.
Es wird wie immer nur die halbe Wahrheit gesagt und diese „Wahrheit“ noch mit nichtssagenden sogenannten„Barnum-Aussagen“ untermauert, die jeden Spielraum der Interpretation zulassen.

Die sogenannte „Quantenheilung“ ist also nichts als Quacksalberei.

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