Eltern müssen momentan ihren Kindern selbst etwas beibringen oder zumindest kontrollieren, dass sie ihre Hausaufgaben machen.
Plötzlich hört man laute Stimmen, dass die Kinderbetreuungen wieder aufmachen sollen, weil man es nicht mehr aushalte.

Die Corona-Krise zwingt dazu, dass Schulen, Kindergärten, Kindertagesstätten, Horte et cetera geschlossen bleiben, damit die Seuche nicht weiter verbreitet wird.
Nun sind die Kinder und Jugendlichen zu Hause. Die einen müssen oder wollen „bespaßt“ werden, die anderen müssen sich Lehrstoff aneignen. In der Wohnung ist es auf einmal lauter als sonst.
Schüler fragen ihre Eltern, wie etwas funktioniert oder wollen etwas erklärt haben, was sie nicht verstehen. Die Eltern sind gefragt.

Das sind die meisten nicht gewohnt.

Morgens ist Hektik in der Wohnung. Die Kinder werden schul‑ oder kita-fertig gemacht. Dann fährt man sie zur Schule oder in die Kita. Danach fährt man zur Arbeit oder wieder nach Hause.

Erstmal Ruhe!

Das gibt es im Moment nicht.

Es sind die gleichen Eltern, die sich über die Schulen und dergleichen beschweren, wenn ihre Kinder nicht so behandelt werden, wie sie es wünschen. Es sind die, die sich sofort lautstark über etwas mokieren.

Plötzlich schreien sie nach genau dem „System“, das sie retten soll.

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