Suchtpotenziale von SmartphonesSmartphones Smartphones nennt man Mobiltelefone mit umfangreichen Computer-Funktionalitäten, wie Terminplaner, E‑Mail-Möglichkeiten u.v.m. Der Begriff dient der Abgrenzung von herkömmlichen Mobiltelefonen. sind immer wieder ein Thema. Es ist ein heikles Thema, wann eine Sucht beginnt und wann es einfach „normales Verhalten“ ist. Die Anhaltspunkte dabei sind schwimmend.


Wenn man einige Jahre zurückblickt, waren Smartphones noch nicht so verbreitet wie jetzt. Sie galten als Zeitvertreib oder man benutzte sie dafür, wofür sie gedacht waren, zum Telefonieren.

Die Frage, ob es Anzeichen für eine Sucht gibt, wenn man nebenher beim Fernsehen das SmartphoneSmartphones Smartphones nennt man Mobiltelefone mit umfangreichen Computer-Funktionalitäten, wie Terminplaner, E‑Mail-Möglichkeiten u.v.m. Der Begriff dient der Abgrenzung von herkömmlichen Mobiltelefonen. benutzt, kann nicht allgemein beantwortet werden. Es kommt dazu, wie unterhaltsam das Fernsehprogramm ist oder ob es wichtig ist, dass man gerade jetzt das Smartphone benötigt.
Viele lesen neben dem Fernsehen ein Buch oder lesen zum Beispiel die Zeitung, wenn sie Radio hören.

Kann man das aufs Smartphone übertragen?

Ja und nein!
Vielleicht ist das Fernsehprogramm so schlecht, dass man nebenher das Smartphone benutzt, weil es einem langweilig ist.
Man kann oft bequemer das Smartphone in die Hand nehmen, als ein Buch aus dem Regal zu holen.

Ist es ein Indiz, wenn das Smartphone auf dem Tisch vor dem Fernseher in greifbaren Nähe liegt?
Dazu muss man schon die genauen Umstände kennen. Vielleicht wartet jemand auf einen Anruf oder hatte keine Zeit und kommuniziert nun mit Freuden über Messenger.

Man kann auch nicht darüber urteilen, dass ein Suchtpotential in der Dauer der Benutzung liegt. Jeder ist irgendwie vernetzt, ob es beruflich wichtig ist, oder auch privat. Kontakt mit Familienangehörigen, die weit entfernt wohnen, kann ein Grund sein, dass man häufig kommuniziert. Auch die Größe des Kreises von Freunden und Bekannten ist kein Indiz.

Laut eines Psychologen verhält es sich so:
„Wenn man das Smartphone nicht mehr zum Genuss oder zur Zerstreuung einsetzt, sondern damit Gefühle wie Einsamkeit oder Frust regulieren will, wird es schwierig.“

Dies ist eine Umschreibung, die nicht wirklich einer Aussage zur VerifikationVerifikation Die Verifikation ist der Nachweis, dass ein vermuteter oder behaupteter Sachverhalt wahr ist. (Korrektheitsbeweis) oder FalsifikationFalsifikation Widerlegung einer wissenschaftlichen Aussage durch ein Gegenbeispiel gerecht wird.

Ein Indiz einer Sucht ist, wenn jemand nicht direkt vom Smartphone wegkommt, weil er „nur noch ein Spiel“ spielen muss, und dies jedes Mal so macht, bevor er es an die Seite legt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Gedanken