Schausteller, Künstler, Marktbeschicker und viele anderen Berufsgruppen haben bedingt durch die Corona-Krise einen schweren Stand. Viele sind leider schon pleite gegangen.


Bei manchen Marktbeschickern, insbesondere der von Mittelaltermärkten, wird es hart.
Allerdings ist es nicht hoffnungslos.

Meine Herzallerliebste und ich sind an Wochenenden, an denen wir gemeinsam freihaben, oft auf Mittelaltermärkten, Steampunk-Veranstaltungen und dergleichen mehr unterwegs.
Wir kennen viele Personen aus der „Szene“ und sind mit ihnen auch außerhalb der Veranstaltungen in Verbindung.

In der Corona-Krise hat es viele leider schlimm erwischt. Diese Art von Märkten finden nicht statt.

Wir sagen denen Leuten immer, sie könnten doch mit ihren Produkten auf „normalen“ Wochenmärkten gehen. Sie sollten sich in ihrer Gewandung kleiden und losgehen.
Viele wollen dies nicht, weil sie auf ihre mittelalterlichen Veranstaltungen festgelegt sind.
Bloß nicht nach links oder rechts schauen!

Lieber auf hohem Niveau klagen und von der „besseren Zeit“ erzählen!

Wenn man auf einem „normalen“ Wochenmarkt in Gewandung des Mittelalters mit einem antik anmutenden Stand unterwegs ist, ist man der Hingucker. So kann man schon Kundschaft bekommen, weil man außergewöhnlich erscheint.

Dies wollen aber viele nicht, aus dem oben angeführtem Grund.
Mittelalter ist Mittelalter und Gegenwart ist Gegenwart.

Einige von unseren Bekannten machen dies, manche mit Gewandung, andere mit zeitgemäßer Kleidung.
Sie haben Erfolg. Manche setzen auch zumindest etwas um.

Dann sind da die Unflexiblen, die von den Erinnerungen zehren und lieber keine Einnahmen haben, als einmal etwas anderes zu versuchen, es den anderen nachzutun.

Denen ist leider nicht zu helfen.

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