Am 23.März diesen Jahres traten Beschränkungen ein, um das Corona-Virus einzudämmen. Diese wurde unter dem Namen „Lockdown“, mancherorts auch „Shutdown“, bekannt.
Was hat sich eigentlich im Denken geändert?

Nun werden die Beschränkungen langsam wieder aufgehoben.
Von den knapp 175 000 Infizierten in Deutschland sind über 130 000 wieder genesen. Die Neuinfiziertenzahl von anfangs fast 7 000 Mitte März ist gesunken auf weniger als 800 pro Tag.

Seit einigen Wochen schreit die Wirtschaft, dass sie Mindereinnahmen oder gar keine mehr habe. Dazu, hört man, kämen die Personalkosten, Miete und so weiter.

Jeder schreit nach Staatshilfen.

Das kann man in gewisser Hinsicht verstehen, der der „Staat“, gemeint ist die Regierung – hat den sogenannten „Lockdown“ per Gesetz beziehungsweise Verordnung (gemäß Infektionsschutzgesetz) beschlossen

Große Unternehmen sagen nun , dass sie aufgrund des „Lockdown“ und den damit schwindenden Einnahmen (Gewinne) Mitarbeiter entlassen müssen.

Mir kommt es so vor, als ob die Chefs dieser mehr oder weniger großen Unternehmen einfach so weiter machen wie vor der Corona-Krise.

Wenn ich höre, wenn im gleichem Atemzug einbrechen Gewinne und der Abbau von Arbeitsplätze genannt wird, fühle ich mich wie in einer Zeit versetzt, in der nichts von einem sogenannten „Lockdown“ bekannt war.

Was machen die von den Kündigungen (potenziell) Betroffenen?

Nichts!

Sie hoffen darauf, dass sie persönlich nicht betroffen sind.

Sie hoffen, dass ihre Loyalität belohnt wird.

Wie verhält es sich mit der Loyalität der Unternehmen ihren Mitarbeitern gegenüber?

Vielleicht bin ich ein Utopist.

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