Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat heute drei Punkte kommuniziert, die sehr wichtig seien und nun in Angriff genommen würden.
Es ist auch ein Appell.

Jens Spahn hat nun drei Punkte wie folgt genannt:

  1. Fünfundzwanzig Prozent der Intensivbetten in den Krankenhäusern seien für Corona-Infizierte gedacht.
  2. Es seien größere Mengen an „hochwertigen“ Schutzmarken der Klasse FFP-2 in Deutschland in Auftrag gegeben worden. 50 Millionen sollten ab August pro Woche produziert werden.
  3. Durch die „entspannte Lage“ dürften Patienten wieder in die Notfallambulanzen gehen.

Zu den Punkten:

  1. Da langsam die Krankenhäuser wieder mit „Routine-Operationen“ beginnen, muss ein Viertel der Intensivbetten freigehalten werden.
    Der Anzahl der (Neu‑) Infizierten und Kranken geht zwar zurück, doch hat man Angst, dass durch die Lockerungen wieder mehr Menschen erkranken könnten.
  2. FFP-2-Masken haben nur einen mittelhohen Schutz vor Viren und anderen Keimen.
    Für den Einsatz für Krankenhauspersonal sind diese ungeeignet, da diese zudem nicht mal über Filter und Ventile verfügen. Wenn man diese Masken trägt, wird einem auf Dauer schwindelig und schlecht, da man seine eigene Atemluft wieder einatmet.
    Diese Masken werden ab August geliefert.
    Soll das Corona-Virus bis dahin Urlaub machen?
  3. Jens Spahn hat überhaupt nichts gelernt.
    Eins der Hauptprobleme von Notfallambulanzen ist, dass Personen mit angeblichen „schlimmen Wehwehchen“ kommen, die eigentlich von Hausärzten behandelt werden sollten. Immer wieder müssen Patienten, die zum Beispiel mit Blähungen oder einer Erkältung kommen, zu niedergelassenen Ärzten geschickt werden.
    Wichtige und richtige Notfälle kommen stellenweise zu kurz.

Bei dem nicht ausgereiften Drei-Punkte-Programm denkt man eher an drei Punkte auf einer gelben Armbinde.

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