Der 17.5. ist der „Internationale Tag gegen HomophobieInternationaler Tag gegen Homophobie Am 17. Mai, dem „Internationalen Tag gegen Homo‑, Bi‑, Inter- und Transphobie” (IDAHOBIT) protestieren Menschen gegen Diskriminierung und Bestrafung von Menschen wegen ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität.“.
Dieser Tag wird deswegen am 17.5. begangen, weil die WHOWHO Weltgesundheitsorganisation (World Health Organization) am 17. Mai 1990 beschloss, Homosexualität als Krankheit zu streichen.
Eigentlich heißt der Tag „… gegen Homo‑, Bi‑, Inter‑ und Transphobie“ und hat die Intention, auf die stellenweise Diskriminierung von „nicht der Norm entsprechenden“ Menschen aufmerksam zu machen.
Noch immer werden diese Menschen in 69 Staaten strafrechtlich verfolgt. In elf Ländern sind sie sogar von und mit der Todesstrafe bedroht. Vielerorts sind staatliche Behörden an der Unterdrückung von sogenannten LGBTQIALSBTIQ Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transsexuelle, Intersexuelle, Queer-People und Asexuelle-Personen beteiligt und verweigern ihnen jeglichen Schutz vor Anfeindungen und Gewalt. Dies geschieht allerdings (vornehmlich) nicht nur in arabischen und afrikanischen Ländern, sondern auch in Europa, wie zum Beispiel Polen.

§ 175 des deutschen Strafgesetzbuches existierte vom 1. Januar 1872 bis zum 11. Juni 1994. Er stellte sexuelle Handlungen zwischen Personen männlichen Geschlechts unter Strafe.
Bezugnehmend auf den „Schwulen-Paragrafen“ wurden Homosexuelle spöttisch als „175-er“ gebrandmarkt und der 17.5. als „Feiertag der Schwulen“ herabgestuft.

In Deutschland und vielen europäischen Staaten interessiert es im Prinzip niemanden mehr, ob jemand „anders“ lebt, doch in vielen Staaten ist dies immer noch ein Problem, weswegen dieser „Aktionstag“ notwendig ist.

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