Der Iran hat ungefähr 76 Millionen Einwohner.
Im Jahr gibt es dort etwa 250 000 Abtreibungen.

Im Iran sind Abtreibungen gänzlich untersagt und folglich illegal.
Die Scharia verbietet Abtreibungen aufs Schärfte.
Weiterhin wird immer noch der Wunsch des ehemaligen Staatschefs Ajatollah Chomeini geachtet, der Iran möge sich bevölkerungsmäßig verdoppeln.

Im Iran ändert sich allerdings – ungeachtet der unumstößlichen Scharia – die Gesellschaft, was Sexualität anbelangt.
So praktizieren Jugendliche und junge Erwachsene schon längst One-Night-Stands oder lockere, offene Beziehungen. Auch wird erst mal nur getestet, ob zwei Personen für die Ehe geeignet sind.
Heiraten kann man ja immer noch später, wenn es klappt mit der „Ehe auf Probe“ bzw. der Partnerschaft.

Nun kommt es dazu, dass Frauen ungewollt schwanger werden.
Außereheliche und uneheliche Kinder werden im Iran in keinsterweise akzeptiert.

Wenn die Mutter „vogelfrei“ wäre, könnte sie von Glück reden!

Außereheliche bzw. uneheliche Kinder haben keinerlei Rechte. Sie bekommen nicht mal Papiere, wie einen Personalausweis o.ä., weil sie nicht in ein Geburtsregister aufgenommen werden. Sie können auf keine Schule gehen, weil sie nichts haben, mit dem sie sich ausweisen können. Sie sind ungebildet, bekommen keine Arbeit etc.

So greifen viele Frauen zur illegalen Abtreibung, auch deswegen, weil sie wegen des außerehelichen Sexes den Status „Hure“ und ähnliches bekommen.
Viele Frauen werden durch die Abtreibung auch Traumata bekommen.
Sie können sich auch niemandem anvertrauen, was die missliche psychische Lage noch potenziert.

Ein Kind, das außerehelich gezeugt und möglicherweise „unentdeckt“ aufgewachsen ist, kann nie etwas erreichen, außer vielleicht Kanonenfutter zu werden für Dschihadisten, Islamisten oder ähnliche terroristische Vereinigungen.

Wann werden die verantwortlichen Regierenden im Iran endlich merken, dass es so nicht weitergeht?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Gedanken