Das „Krankenhaus am Rande der Stadt“ hat sich endlich aufgerafft und dem Personal in der Notfall‑ und Fieberambulanz ein kleines Geschenk gemacht.

Das Geschenk bestand aus einer Tüte, in der Folgendes war:

  • drei Mundschutze
  • zwei kleine Schokoriegel
  • ein paar kleine Schokoherzchen
  • zwei Gutscheine a fünf Euro für die Kantine
  • ein Kaffee-Becher
  • zwei kleine Fläschchen Desinfektionsmittel

Den Kaffeebecher kann man als wiederbefüllbar („Kaffee To Go“) in der Krankenhauskantine benutzen.
Die Gutscheine laufen Ende diesen Jahres ab. Wenn man weniger kauft als für fünf Euro, wird der Rest nicht ausbezahlt.

Was sicherlich als „nette Geste“ gedacht war, kam beim Krankenhauspersonal nicht wirklich gut an. Man bedankte sich eher mit einer Träne im Auge, hatte man doch zumindest auf die 48 Euro Gefahrenzulage (pro Monat) gehofft.

Für die Klinikleitung ist es allerdings wichtiger, sich in der Presse zu profilieren, als an die Mitarbeiter zu denken, die während der Corona-Krise täglich ihre Gesundheit aufs Spiel setz(t)en.

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