Paul Ziemiak machte vor einigen Tagen deutlich, dass es keine Stimmen der CDU für Bodo Ramelow oder der Linken geben werde.
Nun wurde anders entschieden.

Die CDU will in einer geheimen Wahl am 4.3.2020 für Bodo Ramelow als Ministerpräsident stimmen. Sie wird somit eine linksorientierte Minderheitsregierung bis zu den Neuwahlen im April 2021 mittragen und auch keine Vorhaben dagegen durchsetzen, obwohl sie es zusammen mit der FDP und er AfD könnte.

Anhand der plötzlich aufgetretenen Cerebralablasie ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Christdemokraten dieses Versprechen auch brechen auf einhundert Prozent gestiegen. Es ist nur eine Frage der (kurzen) Zeit.

Was ich mich frage, ist, wie die CDU einen Wahlkampf in Thüringen führen will. Wenn man einen Linken mitträgt, kann man nicht argumentieren, dass man einen anderen haben möchte.

Die Ablehnung, Charlotte Lieberknecht als vorläufige Ministerpräsidentin einzusetzen, um nicht in der Schuld der Linken zu stehen, hat sich ad absurdum geführt, da man Ramelow ohne (angebliche) Zugeständnis wählt.

Die Vabanque-Spielchen gegen Thomas Kemmerich, der überraschend mit den Stimmen der AfD gewählt wurde, haben sich auch in heiße Luft aufgelöst.

Das Gerede, man müsse alles unternehmen, dass die AfD nicht das Zünglein an der Waage werde, auch einen Ministerpräsidenten, der der SED-Nachfolgepartei angehört, zu wählen, wird kaum mehr Zuhörer erreichen.
Aus Angst vor Rechten verhilft man jemanden, der sich vor ein paar Tagen noch bei „Maischberger“ weigerte, die DDR als Unrechtsstaat anzuerkennen, zur Macht.

Stalin statt Hitler!

Das ist jetzt überspitzt, doch solche Endzeitszenarien malen manche Politiker.

Das einzige, was die CDU gezeigt hat, ist, dass sie immer noch eine Blockpartei ist.

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