Für Freitag, den 22.10.2021, hatte die Initiative „Friday For Future“ Veranstaltungen und Demonstrationen geplant. Die Teilnehmer wollen Druck auf die baldige Regierung in Sachen Umwelt‑ und Klimaschutz machen.

Am Lise-Meitner-Gymnasium in unserer Nachbarschaft kamen gegen halb acht, viertel vor acht wieder viele sogenannte „Mama-Taxis“ oder „Familien-Taxis“ an, ließen die Kinder und Jugendlichen aussteigen und fuhren dann über die Wendeplatte durch die enge Zufahrtsgasse wieder heraus.

An diesem Sträßchen stehen Autos der Anwohner geparkt, sodass es fast immer zum Stocken kommt, wenn die Autos morgens dort fahren, um die Schüler zur Schule zu bringen.
In den parallelen Straßen und Gassen sieht es auch nicht anders aus.
Ein paar Eltern lassen ihre Kinder auch vor der Bäckerei aussteigen. Manche warten dort mit laufenden Motoren und bringen die Kinder danach zum Gymnasium, obwohl ein breiter Fußweg dorthin führt.
In den großen Pausen marschieren die Schüler in Scharen zur Bäckerei und zurück.

Also gibt es kaum Fußfaule, wie man anhand der zum Teil wartenden Autos erst hätte meinen können.

Diese Situation wiederholt sich nicht nur freitags, sondern an jedem Schultag, auch abends oder nachmittags stellenweise, wenn Versammlungen oder Arbeitsgruppen stattfinden.

In Anbetracht, dass in Stuttgart etwas bezüglich „Friday For Future“ stattfindet, muss man zweifeln, ob die Schüler und die Eltern wirklich verstanden haben, worum es eigentlich geht.

Einige Eltern nehmen ihre Kinder auf dem Weg zur Arbeit mit, da sie auch an den Schulen vorbeikommen.
Die meisten werden aber extra dort hin gebracht, vielleicht weil es ja auch bequem ist.
Diese Personengruppe hat ganz besonders nichts verstanden.
Diese Eltern werden ihre Kinder ebenso zu Veranstaltungen von „Friday For Future“ mit dem Auto bringen.

Da liegt der Hase im Pfeffer.

Klimaprotest scheint reine Profilierung zu sein.
Man kann mit geschwellter Brust erzählen, dass das Kind beim Klimaschutz mitmacht.
Bekannte klopfen bewundernd auf die Schultern und man bekommt Lob.

Niemand weiß schließlich, was sich wirklich abspielt.

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