Am 7.2.1966 wollte Wilhelm Block aus der DDR flüchten. Er wurde von Grenzposten gestellt. Für ihn gab es nur eins, in der DDR wollte er nicht bleiben, dann lieber sterben. Das tat er auch den Grenzposten kund: „Dann erschießt mich!“
Er starb durch vier von zweiundsiebzig Kugeln aus einer Kalaschnikow.

Im Jahr 2020 nach dem aufoktroyierten Wahldebakel von Thomas Kemmerich als Ministerpräsident Thüringens fordert Landtagspräsidentin Susanne Henning-Wellsow, Bodo Ramelow trete nur zur Wahl an, wenn von vornherein feststünde, dass er auch durch Unterstützung der CDU Ministerpräsident im ersten Wahlgang von den Abgeordneten gewählt würde.

Frau Henning-Wellsow, seitdem sie Kemmerich einen Blumenstrauß vor die Füße geworfen hat auch „Henning-Blumenstrauß“ genannt, hat nicht gemerkt, dass dies eine Auslieferung ihrer antidemokratischen Ansichten ist.
Es geht nicht um demokratische Wahlen, sondern eher um dekorative, wie wir sie von der DDR kennen.

In der DDR gab es noch andere Parteien : LDPD, DBD, NDPD und CDU.
Diese waren zusammen mit der SED in der „Nationalen Front“ vereint.
Deren Kandidaten und Listen konnten frei gewählt werden.
Ganz oben in der „Nationalen Front“ standen SED-Kandidaten. Alle Stimmen der Blockparteien und der SED wurden zusammengerechnet. Von oben wurde die Abgeordnetensitze vergeben. Die Anzahl der Abgeordneten der Blockparteien in der Volkskammer waren marginal und nur pro forma, um sich den Anstrich einer Demokratie zu geben.

Es war von vornherein klar, wer in die Volkskammer beordert wurde.

Nun fordert die SED-Nachfolgepartei von der CDU, dass diese Bodo Ramelow wählen solle.

Klingelt es?

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