Sich mit Corona-Leugnern versuchen, zu unterhalten, ist so als wenn man auf einem Bahnhof steht und auf das nächste Schiff nach Übersee wartet.
Argumente dieser Gruppe sind scheinheilig und dumm.

Masken helfen nicht.

Viele Studien beweisen, dass sogar selbst hergestellte Masken bei der Eindämmung der Corona-Pandemie helfen.
Wenn man allerdings selbst gehäkelte oder geklöppelte Masken meint, sollte man dies im Vorfeld sagen.

Masken halten Viren nicht zurück und helfen nicht.

Corona-Viren werden durch sogenannte „Aerosole“ übertragen.
Dies sind ganz kleine Tröpfchen, die man mit der Atemluft ausatmet.
Diese werden durch das Gewebe der Masken aufgehalten. Sie befinden sich außen auf der Maske, also auf der dem Gesicht abwandten Seite.
Viren können sich nicht selbstständig bewegen. Sie können nicht in das Innere gelangen. Ebenso trocknet die Feuchtigkeit sehr schnell, sodass nichts nach innen dringen kann.
Wenn jemand unter der Maske hustet oder niest, hält die Masken im Inneren die Aerosole zurück. Dazu kommt noch, dass der Angehustete oder Angenieste auch eine Maske trägt, die die Aerosole nochmals aufhält.
Durch diesen Zweifach-Effekt ist eine Ansteckung kaum mehr möglich.
Falls man genau in dem Moment einatmet, wenn man angehustet wird, ist der Effekt der Maske trotzdem hilfreich, um Viren nicht durchzulassen.

Masken lassen Kohlendioxid nicht hinaus.

Dieser „Klassiker“ lässt sich schnell entkräften. Das Gewebe der Masken ist gegenüber Kohlendioxid-Moleküle setzen sich aus einem Atom Kohlenstoff und zwei Atomen Sauerstoff zusammen. Diese sind so klein, dass die Zwischenräume der Gewebe dagegen mehr als mindestens tausendmal größer sind.

Viren hindurch, Atemluft aber nicht!

Diese Floskel ist eine Kombination aus den beiden oben beschriebenen.
Der Mensch atmet Sauerstoff ein und Kohlendioxid aus.
Sauerstoff tritt immer mit zwei Atomen auf. Kohlendioxid setzt sich aus drei Atomen zusammen (siehe oben).
Viren setzen sich aus Millionen von Elementen (Atomen) zusammen.
Es erübrigt sich von selbst, zu verstehen, dass kleine Atome wie Sauerstoff durch das Maskengewebe durchdringen können als Viren. Viren sind etwas 5000 mal größer.

Visiere – sogenannte „Face-Shields“ – helfen

Laut einer neuen Studie des Robert-Koch-Instituts sind Visiere kaum eine Hilfe.
Wenn man durch eine Maske atmet, sind Mund und Nase von allen Seiten geschützt.
Wenn man Visiere trägt, kann man aber die Luft von den Seiten und von unten ungefiltert einatmen.
Der einzige positive Effekt ist, dass man die Aerosole mit dem Visier abhält, wenn sie von vorne einprasseln.

An der Grippe sind mehr verstorben als an Corona.

Das ist nicht richtig.
An Grippe – Influenza – erkranken mehr Menschen als an Corona (Covid-19).
Deswegen versterben auch mehr Menschen daran.
Prozentual gesehen sind im Verhältnis zu den Infizierten und Erkrankten an Corona mehr gestorben.

Corona ist harmloser als eine Grippe.

Es gibt drei Varianten von Corona (Covid-19).
Die relativ harmlos verlaufende, die moderate und die schlimme.
Bei der schlimmen Variante müssen die Erkrankten über Wochen künstlich beatmet werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass viele sterben, ist hoch.
Ebenso haben viele von den Erkrankten mit Spätfolgen zu kämpfen.
Auch wenn die künstliche Beatmung, die unter künstlichem Koma stattgefunden hat, beendet wird, müssen die Patienten wieder selbstständig atmen lernen. Sie müssen auch wieder gehen lernen, da die Muskeln sich bei dem teilweise langen Liegen (Untätigkeit) zurückgebildet haben.
Viele Genesene, die an der harmlosen oder moderaten Variante erkrankt waren, klagen über Geschmacksstörungen oder Schwächegefühle.




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