Am 14. Mai 2020 hatte ich beschrieben, dass die Corona-Leugner oder „Querdenker“ mit dem Zusatz „711“ und andere Weltverschwörungstheoretiker behaupten, dass das Corona-Virus mittels Mobilfunkstandard 5G übertragen wird.

Wie immer bei Weltverschwörungstheorien gibt es einen Hintergrund.
Nur werden wie immer Informationen weg gelassen oder „umgedeutet“.

Der Mobilfunkstandard 5G – „Fünfte Generation“ – hat sehr hohe Datenübertragungsgeschwindigkeiten. Zudem kommt hinzu, dass wenig elektromagnetische Strahlung emittiert wird.
Wie seit zig Jahren, wenn es einen neuen Mobilfunk‑ oder Telefonstandard gibt, malen manche Leute Horrorszenarien von verstrahlten Menschen an die imaginären Wände ihrer Phobien.

Nachdem die Corona-Welle alle Länder getroffen hat, meinten „findige“ Weltuntergangsjünger, dass 5G die Verbreitung der Pandemie vorantriebe.
Beweise gibt es keine, technisch ist dies auch nicht möglich, aber man kann ja Ängste schüren.

Wie die „Ängstlichen“ auf die Idee kamen, dass 5G und Covid-19 (Corona) zuhängen , eröffnet sich in einem Bericht über einen Anstoß eines Virologen, der sich an einen großen Mobilfunkanbieter gewandt hatte.

Der Virologe kam in den Sinn, dass man die Forschung über das Corona-Virus vorantreiben könne, wenn man Kapazitäten von Handys oder Smartphones zusammenschlösse.
Mittels 5G könnten Daten aus der Forschung sehr schnell ausgetauscht werden. Auf den Handys könnten Apps laufen, die bestimmte Einzelaufgaben berechneten. Da dann viele Handys zusammengeschaltet wären, würde dies Forschungsergebnisse schneller behandeln können.

Corona-Forschung vorantreiben mithilfe von schnellen Handys, die sich im 5G-Netz befinden und nicht Corona mittels Handys vorantreiben,

Dass die Weltverschwörungstheoretiker behaupten, Corona würde über Mobilfunk verbreitet, ist eine infame Lüge.

Eine Antwort auf Fakenews-Hintergrund: Corona und 5G

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