Es nervt mich, dass ich zu Weihnachten Einschränkungen hinnehmen muss.
Es ärgert mich, dass ich meinen Vater seit voriges Jahr um diese zeit dreimal gesehen habe. Ich telefoniere jede Woche oder alle zwei Wochen mit ihm. Er ist in einem Altenheim.

Was man erst als „weit entfernt“ verharmloste, verteilte sich innerhalb weniger Wochen über die ganze Erde.
Am 11.3.2020 rief die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Pandemie-Status aus.

In Deutschland haben sich seit Überschwappen des Corona-Virus bis heute, Stand: 20.12.2020, ungefähr eineinhalb Millionen Einwohner damit infiziert.
Über die Dunkelziffer liegen keine Daten vor.

Es sind in diesem Jahr sehr viele Veranstaltungen ausgefallen.
Unsere Veranstaltung „Steampunk-Picknick in der Villa Rustica“ musste von Anfang Juli auf Mitte September verschoben werden und durfte auch nur unter sehr strengen Hygieneregeln stattfinden.
Sie war übrigens die einzige dieser Art, die in Baden-Württemberg stattfinden durfte.

Natürlich bin ich genervt, dass man so gut wie nirgends hingehen kann.
Unsere Steampunk-Stammtische finden kaum noch statt. Wenn es hoch war, waren es drei. Diese ansonsten vierwöchigen Treffen waren sehr sporadisch und auch durften nur knapp zehn Personen von unserer Gruppe in den Restaurants erscheinen.
Photo-Shootings fanden mit Masken statt oder gar nicht..

Man macht das beste daraus.

Ein Jahr des Verzichts!
So eine Situation wie momentan gab es für die meisten noch nicht.

Man freut sich über Begegnungen und dann gibt es leider über Weihnachten wieder einen sogenannten „Lockdown“.

Bei meinem Vater sind Besuche leider momentan nicht erlaubt. Auch gab es in diesem Jahr mehrmals Besuch-Stopps.
Wir durften ihn aber dieses Jahr dreimal besuchen.
Hamm, der Ort, in dem sich das Altenheim befindet, befindet sich nicht weit vom Kreis Gütersloh. Bekanntlich „brüstete“ sich Gütersloh und die kreisfreie Stadt Hamm im negativen Sinne mit einer sehr hohen Inzidenz wegen der fleischverarbeitenden Industrie.

Menschen haben es an sich, dass sie sich schnell an neue Begebenheiten gewöhnen.
Das ist auch während der Corona-Pandemie auch nicht anders.
Man trägt die Masken bei der Arbeit, in Fußgängerzonen, beim Einlaufen et cetera.
Es geht, wenn man will und sich nicht als Opfer einer eingebildeten Diktatur sieht.

Nächstes Jahr ist der „Corona-Spuk“ hoffentlich vorüber!.

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