Momentan schlagen die Flammen hoch, weil Geimpfte wieder ein Stückchen weiter in die Normalität gehen dürfen. So müssen Geimpfte nicht mehr in Quarantäne gehen, da neueste Erkenntnisse ergeben haben, dass die steril immun sind.

Diejenigen, die noch nicht geimpft sind, schlagen Alarm, indem sie sich auf das Gleichheitsprinzip berufen.
Andere beziehen sich darauf, dass Geimpfte gar nicht „immun“ seien, da noch nicht abschließend klar sei, ob von ihnen eine Ansteckungs‑ oder Verbreitungsgefahr ausgehe.

Das Robert-Koch-Institut hat allerdings gesagt, dass von vollständig Geimpften keine Gefahr ausgehe, das hießt, das diese Personen weder die Krankheit – CoronaCoronavirus Das Coronavirus (SARS-CoV‑2) verursacht eine schlimme Lungenkrankheit (COVID-19), die auch tödlich enden kann./Covid-19Coronavirus Das Coronavirus (SARS-CoV‑2) verursacht eine schlimme Lungenkrankheit (COVID-19), die auch tödlich enden kann. – bekommen, noch andere Personen damit infizieren können.
Diese „beidseitige“ Immunität nennt man „sterile ImmunitätSterile Immunität Tritt nach einer Impfung eine sterile Immunität auf, kann die geimpfte Person die Krankheit weder bekommen, noch weiterverbreiten, da das Immunsystem die Krankheitserreger direkt vernichtet, falls sie eindringen.“, im Gegensatz zur „klinischen Immunität“, bei der man zwar nicht selbst die Krankheit bekommen, aber andere anstecken kann.

Ich möchte ein Horrorszenario konstruieren, indem ich die obengenannte „Argumentation“ ad absurdumAd Absurdum Ad absurdum” wird benutzt, um auf die Sinnlosigkeit eines (angeblichen) Sachverhalts hinzuweisen, der der Vernunft widerspricht. Es wird auch verwendet, um jemanden der Unsinnigkeit seiner Behauptung zu überführen. führe.

In einer Abstrichstation finden sich Personen ein, die Kontakt mit Infizierten hatten.
Ein Mitarbeiter nimmt bei ihnen Rachenabstriche. Diese werden vom Labor mittels PCR-TestPCR-Test Ein PCR-Test kann in einer Probe Krankheitskeime, Anomalien und vieles mehr erkennen. analysiert.
Bei etwa zwölf Prozent der Besucher stellt sich heraus, dass sie sich angesteckt haben. Sie sind „positiv“ beziehungsweise „corona-positiv“.
Um den Abstrich zu nehmen, muss man die Maske abnehmen.
Der Mitarbeiter, der den Abstrich nimmt, ist durch einen Kittel, eine FFP2FFP-Masken Schutzmasken, wie z.B. FFP2, FFP3, KN95, N95, die im hohen Maße auch gegen Krankheitserreger schützen.-Maske, Handschuhe und ein Visier geschützt, ist jedoch sehr nah an dem Besucher.

Wenn man nun der „Argumentation“ der Nicht-Geimpften folgt, müsste der Mitarbeiter jedes Mal, wenn sich im Nachhinein herausstellt, dass ein Besucher „positiv“ ist, einen PCR-Test von sich hinterherschieben.

Man kann noch weiter kontruieren.

Der Mitarbeiter ist den ganzen Tag mehr oder weniger in aerosolAerosole Feinste Verteilung schwebender fester oder flüssiger Stoffe (Tröpfchen) bzw. winziger luftgetragener Partikel in Gasen, besonders in der Luft (Rauch, Nebel) oder beim Atmen, die unter anderem auch Krankheitserreger transportieren können-haltiger Luft, was bedeutet, dass er vielen Erregern ausgesetzt ist, obwohl sehr oft gelüftet wird.
Wenn man der „Argumentation“ der Nicht-geimpften folgt, müsste der Mitarbeiter bis zum „negativen“ Corona-Test erstmal in häuslicher Quarantäne.
Er könnte ja trotz Isolationskleidung an seiner Alltagskleidung Erreger sitzen haben und er könnte mit anderen Personen in Kontakt kommen.
Der andere Mitarbeiter, der den Mitarbeiter, der den „Positiven“ abgestrichen hat, müsste ebenfalls in Quarantäne gehen.
In der übertriebenen Schlussfolgerung dürften diese Mitarbeiter permanent in vorbeugender häuslicher Quarantäne sein, um wirklich niemanden anstecken zu können.

Man kann alles übertreiben!

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