Am 11.3.2020 rief die Weltgesundheitsorganisation die PandemiePandemie Eine Pandemie bezeichnet eine weltweite kursierende, (hoch) infektiöse Krankheit. aus.
Die Menschheit hat den Krieg gegen das Corona-VirusCoronavirus Das Coronavirus verursacht eine schlimme Lungenkrankheit (COVID-19), die auch tödlich enden kann. nach einem Jahr noch nicht gewonnen.


Es kursiert eine MutationMutation Als Mutation wird in der Biologie eine (spontan) auftretende, dauerhafte Veränderung des Erbgutes bezeichnet. Die Veränderung betrifft zunächst das Erbgut nur einer Zelle, wird aber an deren Tochterzellen weitergegeben.  Sind die mutierten Zellen – sog. „Mutanten” – Keimzellen, so kann die Veränderung an die Nachkommen vererbt werden., die sogenannte Britsche Variante, kurz B 1.1.7.
Dies ist der Grund, warum die Zahl der Neuinfizierten wieder ansteigt.
B 1.1.7 ist nämlich wesentlich infektiöser als das „alte“ Corona-Virus.

Die Zahl der Verstorbenen ist glücklicherweise (prozentual) gesunken.

Man befürchtet angesichts der steigenden Zahlen eine Überlastung der Intensivbetten und die Folge könnte sein, dass bei intensivpflichtigen Kranken entschieden werden muss, wer auf die IntensivstationIntensivmedizin Besonders auf Intensivstationen betriebener Einsatz aller zur Verfügung stehenden diagnostischen und therapeutischen Mittel zur Behebung eines akut lebensbedrohlichen Zustandes eines Patienten unter fortlaufender Kontrolle der wichtigsten Körperfunktionen unter anderem mit Apparaten und Maschinen kommen kann und wer nicht.
Das ist die bittere Wahrheit.

Die Ministerpräsidentenkonferenz hat angesichts der „Dritten CoronaCoronavirus Das Coronavirus verursacht eine schlimme Lungenkrankheit (COVID-19), die auch tödlich enden kann.-Welle“ entschieden, dass über Ostern, einschließlich Gründonnerstag der „harte LockdownLockdown Der Lockdown bezeichnet eine temporäre, staatlich angeordnete und durchgesetzte Quarantäne für die breite Bevölkerung mit Einschränkungen des öffentlichen Lebens.“ gelten soll, um die „Welle zu brechen“, gemeint ist damit die „Infektionswelle“.

Eins der Probleme ist, dass noch ungeklärt ist, wie Gründonnerstag als sogenannter „Ruhetag“ funitionieren soll.
Gilt er als Feiertag oder muss man Urlaub nehmen. Angeblich soll an dem Tag auch nicht gearbeitet werden, außer im medizinischen und pflegerischen Bereich.

Niemand weiß also, wie der „Ruhetag“ gehandhabt werden soll.
Verständlicherweise spricht sich der Arbeitgeberverband dagegen aus, ihn wie ein Feiertag anzusehen oder einen zusätzlichen Urlaubstag geben müssten. Dies hieße nämlich, dass sie Lohnausgleich bezahlen müssten.
Die Arbeitnehmer sind nicht davon erbaut, wenn sie Urlaub nehmen müssten oder den Tag nicht bezahlt bekämen.

Es steht alles in der Schwebe.

Bei mir mangelt es an Verständnis beim „Welle brechen“.
Über OStern, einem der höchsten christlichen Feiertage, herrscht also der „harte Lockdown“. Einzig und allein dürfen am KArsamstag Lebensmittelgeschäfte geöffnet haben. Zwar weiß noch niemand, wielange, aber man will ja irgendwie die „Welle brechen“.

Um es zum wiederholten Male zu betonen: Durch einen „harten Lockdown“ über Ostern wird es nach dem Willen der Minsterpräsidentenkonferenz ein Abflachen der Neuinfektionen geben. Sie gehen davon aus, dass die Menschen sich über Ostern nicht treffen.
Auch sollen die Kirchen keine Goittesdienste abhalten.
Das können sie zwar nicht bestimmen, aber sie palavern es heraus, als wäre es so.

Die „Stategie“ wird nicht aufgehen. Nur weil man theoretisch einen „harten Lockdown“ – mit Ausgangssperren ? – verhängt, wird es keine mindere Infektion geben.
Wir haben dies während des Sommers inklusive der Sommerfeieren gesehen und auch über Weihnachten, dass es nichts gebracht hat.

Ein großes Problem ist momentan die „Pandemie-Müdigkeit“ der Bevölkerung. Seit etwa einem Jahr herrscht Maskenpflicht, Abstände und die Hygieneregeln müssen eingehalten werden, doch die Pandemie ist immer noch nicht gebrochen.
Die zweite und die jetzige dritte Wellen sind die Wirkung davon.
Als die Zahlen der Neuinfizierten nach dem ersten „Lockdown“ in den Keller gingen, hatte jeder gehofft, die Talsohle wäre erreicht, doch leider war dem nicht so. Im Herbst ging wieder alles nach oben. Auswirkungen sind leider immer noch zu spüren.
Nun kursiert die Variante „B 1.1.7“, die hochinfektiös ist.
Laut Robert-Koch‑ und Paul-Ehrlich-Institut kann man davon ausgehen, dass der ReproduktionswertR‑Wert Der „R‑Wert” („Reproduktionswert”) – bezeichnet die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einem Infizierten angesteckt werden. Man könnte den R‑Wert auch Ansteckungsrate nennen. von „B 1.1.7“ um 0,4 bis 0,7 höher ist als bei dem „alten“ Corona-Virus. Bei einem R‑WertR‑Wert Der „R‑Wert” („Reproduktionswert”) – bezeichnet die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einem Infizierten angesteckt werden. Man könnte den R‑Wert auch Ansteckungsrate nennen. von momentan 0,9 wäre „B 1.17“ bei etwa 1,4. Während 0,9 bedeutet, dass die Zahl der Neuinfizierten zurückgeht, wird es beim 1,4 heikel.
Bei 0,9 stecken 100 Infizierte 90 an. Bei 1,4 stecken 100 Infizierte 140 an. Eine Verdoppelung würde nach fast zwei Zyklen geschehen. Die 140 Infizierten könnten demnach 196 Personen anstecken.
Dies ist der viel genannte „exponentiale Anstieg“, der umbedingt zu vermeiden ist.

Nun soll also ein „harter Lockdown“ für Abhilfe schaffen, der zudem nur fünf Tage dauern soll.

Wer immer auf die irrsinnige Idee kam, wird sich den Unmut der Bevölkerung an Land ziehen, weil mal wieder keine funktionbierenden Konzepte vorgelegt wurden, kann sich trotz frühlinhafter Tempoeraturen warm anziehen.

Mit solchen „Aktionen“ besiegt man keine SeucheSeuchen Gefährliche ansteckende Krankheiten, die sich schnell ausbreiten.

Nachtrag 24.3.2021
Gerade wurde bekannt, dass Gründonnerstag doch ein „normaler Arbeitstag“ bleiben soll.

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