„Die überfließende Fantasie“ ist ein Tatsachenbericht und eine Betrachtung über die Verhaltensweisen eines jungen Mädchens, das zu einer jungen Frau heranwuchs, und Probleme mit sich herumschleppt, die niemand lösen will.


Simone hatte das Auto gerade geparkt. Sie und Dennis stiegen aus und wollten zum Getränkemarkt, als eine Nachricht auf Dennis‘ Smartphone erschien.
„Meine Güte“, sagte Dennis, „jetzt reicht es mir aber!“ und zeigte seiner Gattin die Nachricht, woraufhin sie den Kopf schüttelte und die Augen verdrehte mit einem genervten Gesichtsausdruck dazu.
„Ich habe lange nichts gesagt, obwohl es mich ziemlich genervt hat, was sie seit Weihnachten macht. Ich habe mir gesagt, dass ich diese Woche keinen Stress mit Nicole will. Schließlich ist sie die lange Strecke mit dem Auto gefahren, um uns zu besuchen“, machte Dennis seinem Ärger Luft, „ich schreibe ihr, dass es langsam gut ist. Du weißt ja, jedes Mal, wenn du duschen warst, dich kurz umziehen im Schlafzimmer oder was auch immer … das gleiche Palaver von der angeblichen Magersucht.“

Simone meinte, er solle es einfach ignorieren, doch er tippte bereits auf dem Smartphone hastig etwas ein:
„Simone hat – wie ich mehrfach schon sagte – ihr Gewicht gehalten. Ich bin stolz über die zwanzig Kilogramm. Endlich fühle ich mich wieder wohl. Simone und ich haben beide Idealgewicht. Was sie und ich uns erzählen und worüber wir sprechen, ist nebenbei bemerkt unsere Sache.“
Prompt kam zurück, dass Dennis durch sein Abnehmen Simone unter Druck setzen würde.

Dennis hatte Übergewicht gehabt und nahm vom Spätsommer bis Weihnachten zwanzig Kilogramm ab. Beide hatten nun ihre Idealgewichte laut Body-Mass-Index. Simones Tochter Nicole hatte Dennis seit dem Besuch zu Weihnachten immer wieder gesagt oder wiederholt per Nachricht auf dem Smartphone geschrieben, er solle es in Beisein ihrer Mutter nicht erwähnen oder zu einem anderen Thema wechseln, wenn diese davon anfinge, weil diese vor einigen Jahren „wegen Magersucht zusammengebrochen“ wäre.

Die Sache mit der „Magersucht“ war allerdings anders.

Als Nicole vier Jahre alt war, hatte Simone einen Magendurchbruch erlitten. Sie hatte ihre Tochter unter starken Schmerzen gesagt, sie möge einen Krankenwagen rufen. Bis zu dessen Eintreffen hatte Simone mit starken Schmerzen auf der Treppe gesessen. Man hatte sie ins Krankenhaus gefahren. Dann wurde sie sehr schnell operiert. Nach der Operation konnte Simone nicht wirklich essen und folglich hatte sie deswegen einige Kilogramm verloren. Als alles wieder in Ordnung war, ging es auch mit dem Gewicht wieder bergauf. Dies ist jetzt fast zwanzig Jahre her.

Simone und Dennis lernten sich kurz danach kennen, als Simone von dem leiblichen Vater von Nicole geschieden war. Dennis und Nicole hatten nach einigen anfänglichen Querelen ein sehr gutes Verhältnis. Nicole ist zwar eine sogenannte „Drama-Queen“, die alles übertrieben emotional auslebt, aber das tangiert Dennis nicht wirklich, da Nicole mehr als fünfhundert Kilometer entfernt wohnt. Nach der Scheidung war sie bei ihrem leiblichen Vater geblieben wegen ihrer Freundinnen im örtlichen Gymnasium. Zumindest hatte ihr leiblicher Vater sie dahingehend manipuliert, unter anderem mit teuren Geschenken. Alle vier Wochen sahen sich Simone, Nicole und Dennis am Wochenende und auch in den Schulferien. Seitdem Nicole ihre Ausbildung beendet hat, kommt sie die beiden auch öfters besuchen.

Kurz vor Weihnachten war Nicole auch dort. Sie hatte sich gewundert, dass der dicke Bauch von Dennis weg war und er auch sehr gesund aussah und positiv strahlte, seitdem er seinen inneren Schweinehund überwunden und zwanzig Kilogramm abgenommen hatte.
Schon zu der Zeit hatte sie Dennis gebeten, er möge nicht soviel davon seiner Gattin Simone erzählen. Nicole hatte ihm ihre „Horrorgeschichte“ aufgetischt, doch Dennis kannte die wahre Begebenheiten schon seit Jahren, da Simone eine große unübersehbare Narbe auf dem Bauch hat. Dennis nennt sie liebevoll „Reißverschluss“. Er hatte gefragt, woher sie komme, und Simone hatte es ihm erzählt.

Nun war es ihm zu viel gewesen und er hatte Nicole Paroli geboten.
„Ich lasse mir von dir nicht einreden, dass ich Simone in die Magersucht treibe. Ich bin stolz, dass ich nun endlich wieder dünn bin. Ich trainiere auch etwas, damit ich nicht wieder zwei Zentner wiege. Simone hat nicht abgenommen. Und jetzt ist Ende der Diskussion!“, konterte Dennis die Textnachricht.
Nicole konstruierte weiter ihre „Horrorgeschichte“, dass ihre Freundin Lina es auch bestätigt habe gerade, dass Simone ‚super-mager‘ wäre im Gegensatz zu vorigem Mal. Dass Lina und Simone sich das letzte Mal vor drei, vier Jahren kurz gesehen hatten, verschwieg sie dabei. Als Dennis interveniert hatte, gab sie zu, Lina nur Fotos von Simone auf ihrem Smartphone gezeigt zu haben.
Auch ließe sie es sich nicht gefallen, stand in der Nachricht, dass jemand ihre Mutter in die Magersucht triebe. Schließlich habe Simone tot vor ihr gelegen und sei vor ihren Augen reanimiert worden.

Nicole hatte Dennis die Sache mit der Reanimation irgendwann untergeschoben. Dieser hatte später seine jetzige Gattin danach gefragt.
Sie hatte geantwortet: „Wie kommt sie nur darauf? Ich habe auf der Treppe gesessen und habe mir den Bauch gehalten, weil alles so weh tat. Sie saß neben mir und hat mir immer wieder gesagt, dass alles gut wird. Ich habe alles live mitbekommen, auch als man mir half, mich auf die Bahre zu legen. Ich war froh, als wir im Krankenhaus waren. Mir tat der Bauch richtig weh. Jede Kurve während der Fahrt war schlimm. Nicole dramatisiert wie immer.“
Ebenso hatte sie verneint, im Koma gelegen zu haben. Nicole hatte gedacht, dass dies so gewesen sein müsste, weil Simone ein paar Tage auf der Intensivstation verbracht hatte. Das hatte Simone schon zig mal richtig gestellt, doch Nicole war in dieser Beziehung wahrheitsresistent und nahm es mit dieser auch nicht so ernst.
Auch Nicoles selbst inszenierte Heldentat, ihrer Mutter das Leben gerettet zu haben, stand auf einem anderen Blatt.
Als Nicole noch jünger war, hatte sie immer wieder Simone damit manipuliert, wenn eine Entscheidung nicht zu ihren Gunsten fiel. Dennis hatte nie verstanden, weswegen Simone sich jedes Mal darauf einließ, obwohl sie es besser wusste. Sie hatte allerdings dagegengehalten, wenn Nicole sagte, sie hätte tot vor ihr gelegen und sei wiederbelegt worden.

Und heute war es eskaliert zwischen Nicole und Dennis, zu Recht!

Nicole hatte mal wieder gemeint, sie müsse ihre Mutter vor etwas beschützen.
Dass auch irgendwann beim geduldigen Dennis das Maß voll ist, hatte sie in ihrem „Wahn“ übersehen.
Dennis hatte nach dem Palaver über die angebliche Reanimation Simones vor Nicoles Augen geschrieben, dass er sich nichts einreden lasse, was nicht stimme. Er hatte nochmals richtiggestellt, was vor knapp zwanzig Jahren wirklich geschehen war und hatte danach Nicole gesperrt. Sie konnte also nicht mehr mit ihm kommunizieren.
Nach ein paar Sekunden bekam Simone eine überaus aggressive Nachricht von Nicole, in der sie sich über den „arroganten“ und „bescheuerten“ Dennis aufregte und zudem schrieb, dass sie, wenn Dennis mit in den gemeinsamen Urlaub führe, „definitiv“ nicht dabei sei oder Dennis eben zu Hause bleiben müsse, damit sie mitkäme. 

Da aber die Sache über Simones angeblicher Magersucht unter Nicole und Dennis bleiben sollte, sagte Nicole nicht, worum es bei der Querele ging, als Simone nachhakte.
„Ist egal. Ich fahre nur mit, wenn er nicht mitfährt“, antwortete sie auf die Nachfrage Simones.

Dennis reichte es jetzt endgültig.
Während Simone sagte, dass alle übertrieben, formulierte Dennis seine nächste Nachricht schon mal in seinem Kopf.

„Gib mir bitte dein Smartphone, damit ich ihr etwas schreiben kann“, sagte er.
Simone verneinte, worauf er erwiderte: „Dann entsperre ich Nicole wieder und schreibe es ihr von meinem aus.“
Simone versuchte es weiter damit, dass alle übertrieben und man nicht noch Öl ins Feuer gießen solle.
Dennis war gereizt, weil Nicole weiter ihre Unwahrheiten verbreitete und weil Simone ihr kein Einhalt verbot, geschweige denn ihn von ihr in Schutz nahm.
Erst versuchte Nicole permanent aus einem Wahn heraus, ihre Mutter vor einer nicht vorhandenen Gefahr zu schützen. Jetzt machte sie ihn schlecht, weil er ihr Paroli bot. Und Simone fand das alles nicht schlimm.

Wieder landete eine Nachricht auf Simones Smartphone. Nicole denunzierte ihn weiterhin und belegte ihn mit Schimpfwörtern und Beleidigungen. 
Als Simone diese las, griff Dennis ihr Smartphone und tippte, während er sich von ihr wegdrehte, seinen Text ein. 
Er schrieb, dass er mit seiner Gattin besprochen habe, worum es in dem aktuellen Streit ginge, und wiederholte nochmal, dass alles in Ordnung mit Simone sei und Nicole mit ihren Aggressionen und ihrer Hetze gegen ihn aufhören solle. 

Dennis gab Simone das Smartphone mit den Worten „Ich habe es dir gesagt.“ zurück. Simone schaute ihn böse an und schnaubte. Sie schüttelte den Kopf und steckte ihr Smartphone in die Hosentasche. 

„Das hat gesessen“, triumphierte er in Gedanken. 

Die Benachrichtigungstöne, die laufend aus Simones Hosentasche kamen, sagten aus, dass Nicole wieder Nachrichten an sie verschickte.

Beide gingen im Getränkemarkt größtenteils schweigend nebeneinander her und sprachen nur miteinander, wenn es absolut notwendig war. Simone las zwischendurch die geistige Entgleisungen ihrer Tochter, schüttelte den Kopf, kommentierte aber nichts. Ihr Gesichtsausdruck verriet, dass sie sich ärgerte.
Dennis ging vieles durch den Kopf.
Er konnte bis jetzt nicht begreifen, warum Simone alles rechtfertigte, was Nicole tat. Wenn Nicole zu Besuch war, auch schon früher, als sie noch Schülerin war, hatte sie sich fast durchgängig größtenteils völlig daneben benommen. Sie spielte die Königin, die alles überall in der Wohnung von Simone und Dennis liegenlassen durfte. Sie saß nur am Tisch, auf dem Sofa oder lag mit dem Smartphone stundenlang auf der Bettcouch. Simone brachte ihr etwas zu trinken, wenn sie es ihr sagte und vieles mehr. Da Nicole nicht aufräumte und alles hinter sich liegen ließ, räumte Simone eben auf. Simone ordnete sich unter und es wurde nur gekocht, was Nicole wollte. Ausflüge gingen nur dorthin, wo Nicole es wollte. Sie war zu Besuch und dieser musste nach ihrer Façon gestaltet werden. Nicole bestimmte, wann was wie zu geschehen hatte und Simone ließ es zu. Dennis, der sich anfangs mit Nicole angelegt hatte, wenn sie die „Königin“ spielte, merkte irgendwann, dass Simone dies benutzte, um nicht selbst tätig werden zu müssen. Zudem konnte sie ihm den Schwarzen Peter zuschieben, wenn Nicole dramatisierte, absichtlich zu weinen begann und das absolute Unschuldslamm spielte. Wenn Dennis eingriff, bekam er Nicoles Hass ab. Simone hielt sich heraus und genoss den Status der „lieben Mama“. Sie begann dann mit Trösten.
Dies hatte Dennis irgendwann gemerkt nach einigen Streitigkeiten mit seiner jetzigen Gattin und er hielt sich fortan zurück. Er hatte auch gemerkt, dass Simone nur die Kritik an Nicole heranließ, die sie selbst auch tätigte.
Sie blockte in sehr hohem Maße Kritik an Nicole ab. Ebenso kritisierte sie sie nicht oder gebot ihr Einhalt, nicht mal, wenn es wie gerade zu ausufernden Szenen kam, damit – wie Dennis es formulierte – Nicole ihr nicht die Liebe entzöge.
So war es immer gewesen, so wie es gerade in Dennis wieder hochkam.
Die CoronaCorona Das Coronavirus verursacht eine schlimme Lungenkrankheit (COVID-19), die auch tödlich enden kann.-Krise hatte die Situation verbesserte, da man sich nicht mehr besuchen konnte, doch nun geschah wieder etwas, wie es immer wieder in der Vergangenheit stattgefunden hatte.

Auf der Rückfahrt nach Hause saß Simone am Steuer. Sie war mit Nicoles Verhalten nicht einverstanden und schüttelte mehrmals den Kopf über deren Aussagen.
Dennis hatte zu Nicole zur Verteidigung gesagt, dass sie beobachten könne, dass Simones Kleidung zum Beispiel nicht zu groß sei, was ja zwangsläufig passieren müsste, wenn man abnähme. Nicole hatte geantwortet, Simone hätte sich, um ihre Magersucht zu vertuschen, hinter dem Rücken von Dennis kleinere Versionen der Kleidung besorgen können, um alle zu täuschen. Dennis war so perplex, dass ihm dazu keine Antwort einfiel.
Die Konstruktionsgabe Nicoles war nicht schlecht, wie Dennis zugeben musste.
Übrigens hatte es Nicole nicht interessiert, als Dennis erzählte, dass beide sich zusammen gewogen hätten und es sei „nichts Auffälliges“ auf der Skala zu sehen gewesen.
Dennis hätte es vielleicht nicht richtig gesehen oder Simone hätte absichtlich falsche Angaben gemacht, schlussfolgerte Nicole in ihrem Wahn.

Egal, welches Argument Dennis entgegenhielt, Nicole erfand irgendetwas, um es nicht glauben zu müssen. Sie hatte sich in den Kopf gesetzt, dass Simone wegen Magersucht seinerzeit im Krankenhaus gewesen sein musste und nicht wegen des Magendurchbruchs. Sie hatten ja angeblich wegen der Magersucht im Koma gelegen.
Nicole hatte sich laut eigenem Bekunden „im Internet belesen“ und wusste dies eben. Sie wisse auch durch ihre „Recherche“, dass Magersüchtige nach einem „Absturz“ wie dem „Umfallen“ von Simone nicht mehr wüssten, was sie getan hätten. Dies sei psychisch bedingt und Magersüchtige würden dies immer vertuschen und verdrängen, vor allem, nachdem es wie bei Simone aufgefallen wäre.
Dass Simone wegen der Bauchoperation auf der Intensivstation war, spielte keine Rolle.
Nur „ihre Wahrheit“ zählte.
Nicole wies Dennis zudem immer an, dass die „Sache mit der Magersucht“ nicht an Simone herangetragen werden dürfe, weil diese sich ja an nichts mehr erinnern könne, wegen der Verdrängung und nach dem „Umfallen“ und dem Koma während des Krankenhausaufenthalts. Sie sagte, dass man durch Koma Gedächtnisverlust bekäme und das würde man ja bei Simone beobachten können.
Nicole wollte ihm auch verbieten, zu Hause sein Hanteltraining zu machen oder Joggen zu gehen.
Er könne dies ja auf der Arbeit oder während der Mittagspause machen, damit Simone dies nicht sähe.
Ebenso meinte sie, Dennis solle Simone sagen, er müsse etwas länger arbeiten. In dieser angeblichen Mehrarbeitszeit könne er ja joggen. Dies sollte Simone davon abhalten, denn beim Joggen verliere man ja Gewicht und Simone fühle sich dann unter Druck gesetzt, abzunehmen.

Dennis belastete allerdings noch etwas.

Er konnte nachvollziehen, dass es für ein kleines Mädchen schlimm gewesen sein musste, wenn die Mutter schmerzerfüllt auf der Treppe saß und ins Krankenhaus gebracht wurde. Er verstand aber nicht, dass niemand etwas gegen das augenscheinliche Trauma Nicoles tat und Simone dieses durchgehend ignorierte.
Obwohl es klar war, dass Nicole ein psychisches Problem hatte, schien es außer ihn niemanden zu interessieren.

Simone war oft genervt von Nicoles „Dramatisierungen“, wie sie es nannte, doch nach einer „überstandenen Attacke“ war wieder alles für sie in Ordnung und es wurde kein Wort mehr darüber verloren.
So ging es seit Jahren, als wenn man sich auf einen kreisförmigen Weg befand, bei dem man andauernd wieder auf die gleichen Häuser traf, sich zwar wunderte und sich auch ärgerte, dass dies geschah, doch nicht den überaus deutlich sichtbaren Ausgang nahm, wo man hätte abbiegen und aussteigen können.

Er dachte darüber nach, was wohl von nun an passieren würde, da jetzt Nicole wusste, dass er Simone in die „Geheimsache Magersucht“ eingeweiht hatte, zumindest offiziell, denn er hatte es ja schon öfters seit Weihnachten mit Simone besprochen, wenn Nicole mal wieder meinte, sie müsse ihn an die Sache erinnern.
Für Nicole könnte es so aussehen, dass er und Simone gemeinsame Sache machten. Vielleicht hatte sie sich auch zusammenphantasiert, dass dies nur ein geschickter Schachzug von ihm war und  er Simone in die „Magersucht“ trieben könne, ohne dass diese es merkte. Dadurch, dass er sie involviert hatte, könnte es von Nicole so verstanden worden sein, dass man sie ausgeschlossen habe.

Seltsam mutete an, dass Nicole ohne ersichtlichen Grund plötzlich zurückgerudert war, als Simone und Dennis noch unterwegs nach Hause waren. Simone hatte das Auto gefahren und hatte deswegen nicht geantwortet.

Simone und er gingen später zusammen spazieren wie jeden Abend. Sie kamen irgendwann wieder auf Nicole zu sprechen. Dennis sprach den plötzlichen Wandel Nicoles an. Simone meinte, diese hätte wohl Angst, dass sie Dennis in Schutz nähme, weswegen sie wohl klein beigegeben hätte.
Dennis sagte resigniert: „Du hältst doch sowieso immer zu ihr, komme was wolle, ob sie recht hat oder nicht.“
Simone antwortete: „Aber das weiß Nicole nicht.“

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