Ab und zu bestellen wir etwas über das Internet. Ein paar Tage später werden die Waren von einem Paketdienst dann geliefert.
Heikel ist es, wenn man zu dem Lieferzeitpunkt nicht da ist, weil man arbeiten muss.
Die meisten Paketboten geben es bei einem Nachbarn ab oder stellen es, nachdem sie bei einem Nachbarn geklingelt haben, im Hausflur nahe der Briefkastenanlage ab.
Man kommt wieder nach Hause und nimmt die Ware mit hinein.
Das klappt so gut wie immer.

Wenn da nicht das schwarze Schaf des Paketservice XYZBekannter Name, aber … Der Name einer Person, Marken-Name, der Firmenname, die Bezeichnung der Dienstleistung oder der Ware ist bekannt, wird aber hier nicht explizit genannt. wäre!

Wenn niemand im Haus ist, nimmt der Paketbote die Ware wieder mit und bringt sie zu einer Stelle, bei der man sie in der Regel am nächsten Tag abholen kann. Das kann eine Filiale des Paketservices, ein Geschäft, aber auch eine PackstationPackstationen Man kann Pakete in Packstationen bringen lassen. Diese sind so ähnlich wie Postfächer, nur dass dort Pakete liegen und keine Briefe. Dort kann man die Pakete mit einem Code oder ähnlichem in der Regel 24 Stunden am Tag abholen. Von vielen Packstationen kann man auch Pakete verschicken. Packstationen sind voll automatisiert. sein.

Wir wunderten uns, dass ein Paket zur Abholung bereitstand, obwohl wir zu dem Zeitpunkt, an dem das Paket laut Sendungsverfolgung geliefert werden sollte, anwesend waren.
Dies passierte seltsamerweise nicht nur einmal.

Schlimm war es vor ein paar Wochen.
Das Paket sollte montags geliefert werden, doch wir waren nicht zu Hause. Es ging zu einer Lottoannahmestelle und konnte dort eine Woche lang abgeholt werden.
Am nächsten Tag fuhr ich zur Lottoannahmestelle, doch diese hatte nur vormittags geöffnet.
Der einzige für uns machbare Termin wäre – arbeitsbedingt – samstags gewesen, doch an dem Wochenende fuhren wir weg. Wir fuhren schon Freitagabend los.
So ging das Paket leider zurück an den Absender.

Das ist nicht schön, kann aber passieren.

Das Dumme ist nur, dass vermehrt Pakete direkt in eine der Abholstellen gehen. Dies bestätigten mir auch Nachbarn. Sie waren manchmal zu Hause und bekamen eine Benachrichtigung, dass das Paket abgeholt werden könnte.

Gestern passierte es wieder bei uns.
Ich saß zu Hause. Laut Sendungsverfolgung sollte die Ware zwischen 14 und 16 : 30 kommen.
Ohne dass jemand geklingelt hatte, bekam ich um 15:35 Uhr die Nachricht, ich könne das Paket am Samstag, dem nächsten Tag, ab 9 Uhr abholen.
Die Klingel hatte nebenbei bemerkt funktioniert, aber niemand betätigte sie.

Gegen halb zehn stand ich am Samstag bei der Lottoannahmestelle auf der Matte, doch die nette Frau sagte mir, es seien noch keine Pakete gekommen. Wir vereinbarten aber, dass ich gegen Mittag wiederkommen sollte.

Als ich hinausging, hielt ein Subunternehmer von dem Paketservice vor dem Kiosk. Er holte dort einen Wagen und packte Pakete hinein. Ich sprach ihn an.
Er konnte mir angeblich nicht das Paket geben.
Des Weiteren sprach ich ihn darauf an, dass ich gestern zu Hause war und er nicht geklingelt habe.
Er redete sich damit heraus, dass er nicht gut zu Fuß wäre und man darauf Rücksicht nehmen müsse, schließlich bräuchte er das Geld.
Ich sagte ihm, dass ich von einem Ende der Stadt zum anderen fahren musste, um das Paket abzuholen.
Ihn interessierte nicht, was ich sagte, denn er ignorierte alles beflissentlich.

Ich beschwerte mich telefonisch beim Paketservice.

Als ich gegen zwölf Uhr das Paket abholte, bestätigte mir die Frau im Kiosk, dass sie erfolglos versucht habe, den Boten dazu zubringen, seine Arbeit richtig zu tun.

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