In Modellstädten wie zum Beispiel Tübingen soll ausprobiert werden, wie man CoronaCoronavirus Das Coronavirus verursacht eine schlimme Lungenkrankheit (COVID-19), die auch tödlich enden kann.-Infizierte schneller identifizieren kann und gleichzeitig wird mit Versuchen getestet, wie peu à peu wieder geöffnet werden könnte.
Es gibt aber auch Personen, die die Tests unterlaufen und missbrauchen.

So hat es eine Frau gemacht, die (eigentlich) erst einkaufen gehen wollte und danach zum Kosmetikstudio gegangen war.

In Tübingen wird ein sogenanntes „Tagesticket“ ausgestellt, wenn man sich einem SchnelltestAntigen-Schnell-Tests Ein Antigen-Schnelltest kann erkennen, ob eine Person mit Krankheitskeimen oder ähnlichem infiziert wurde. unterzieht. Wenn man in ein Geschäft gehen möchte, ist dies zwingend notwendig.
Vorher wird ein Schnelltest genommen. Dann muss man kurz warten und bekommt dann das „Tagesticket“, allerdings nur, wenn der Test einen „negativen“ Befund liefert, was bedeutet, dass man nicht mit dem CoronavirusCoronavirus Das Coronavirus verursacht eine schlimme Lungenkrankheit (COVID-19), die auch tödlich enden kann. infiziert ist.
Mit diesem „Ticket“ kann man an dem Tag der Testnahme einkaufen gehen oder sich in ein Restaurant und diversem mehr begeben.

Bei einem „positiven Testergebnis“ muss sehr zeitnah ein PCR-TestPCR-Test Ein PCR-Test kann in einer Probe Krankheitskeime, Anomalien und vieles mehr erkennen. genommen werden, um dies zu verifizierenVerifikation Die Verifikation ist der Nachweis, dass ein vermuteter oder behaupteter Sachverhalt wahr ist. (Korrektheitsbeweis) oder zu falsifizierenFalsifikation Widerlegung einer wissenschaftlichen Aussage durch ein Gegenbeispiel, denn PCR-TestsPCR-Test Ein PCR-Test kann in einer Probe Krankheitskeime, Anomalien und vieles mehr erkennen. sind wesentlich genauer, mit einer Fehlerquote von 0,01 Prozent, im Gegensatz zum (Antigen-SchnelltestAntigen-Schnell-Tests Ein Antigen-Schnelltest kann erkennen, ob eine Person mit Krankheitskeimen oder ähnlichem infiziert wurde. mit einer Sensitivität und Spezifität zwischen 95 und 97 Prozent.

Dass manche SchnelltestsAntigen-Schnell-Tests Ein Antigen-Schnelltest kann erkennen, ob eine Person mit Krankheitskeimen oder ähnlichem infiziert wurde. „falsch-positive Ergebnisse“ bei kalter Lagerung oder bei Kälte während der Testung anzeigen, ist übrigens bekannt.
Glücklicherweise erkennen diese umgekehrt aber keine „Positiven“ als „Negative“, was auch sehr fatal wäre. 

Die obenerwähnte Frau ließ sich in der Tübinger City einen Schnelltest abnehmen.
Dieser führte allerdings zum Ergebnis, dass sie „corona-positiv“ war.
Sie hätte sich unverzüglich in (vorbeugender) häuslicher Quarantäne begeben müssen.
Die Abnahmestelle für den Test muss das positive Testergebnis mit Personendaten an das Gesundheitsamt weiterleiten.
Man darf die häusliche Quarantäne nur in dringenden medizinischen Fällen verlassen, zum Beispiel um einen Termin wahrzunehmen für den Kontroll-PCR-Test oder bei einem (medizinischen) Notfall.

Die häusliche Quarantäne ist deswegen sehr wichtig, weil auch Personen ohne Symptome das Coronavirus weiterverbreiten können.
Die Frau hätte möglichst in einem eigenen Zimmer in der Wohnung bleiben müssen, auch während der Mahlzeiten.
Wenn sie Kontakt mit anderen Personen des Hausstands gehabt hätte, hätte sie eine Maske tragen müssen.
Es versteht sich von selbst, dass man keinen Besuch empfangen darf.
Die anderen Mitglieder des Hausstands hätten auch in Quarantäne bleiben müssen.

Die Frau argumentierte, dass der Schnelltest bei niedrigen Temperaturen fehleranfällig sei und erkannte ihn nicht an.
Sie durfte zwar nicht einkaufen gehen, nahm aber einen Termin im Kosmetikstudio wahr.
Dort wurde ihr wieder ein Schnelltest genommen. Gleichzeitig begann die Kosmetikerin aber ihre Behandlung an der Kundin.

In der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg heißt es eindeutig, dass, wenn bei einer Behandlung keine Maske getragen werden könne, die Kunden einen tagesaktuellen negativen Schnelltest vorlegen müssten, der von geschulten Dritten ausgeführt und ausgewertet wird oder im Falle der Entnahme durch die Person selbst (sogenannter „Selbst-Test“), von einem geschulten Dritten überwacht werden (und zertifiziert werden) müsse.

Nach der Behandlung durch die Kosmetikerin ging die Frau zu einem Testzentrum und ließ sich einen PCR-Test abnehmen, mit der Begründung, sie müsse ja sonst in häuslicher Quarantäne, weil der „positive Schnelltest“ ans Gesundheitsamt gemeldet worden wäre.
Angeblich hätte der Schnelltest beim Kosmetikstudio einen „negativen“ Befund geliefert.

Der Besuch des Kosmetikstudios war schon kurios, denn der anschließende PCR-Test ergab, dass die Frau mit dem Coronavirus infiziert war.

Ob die Frau den PCR-Test anerkannt hatte, weiß man nicht.

Die Frau hat eindeutig gegen die Corona-Verordnung verstoßen und hat ihren Egoismus über alles gestellt.
Leider ist nicht bekannt, was der Schnelltest beim Kosmetikstudio (wirklich) ergeben hat.
Die Frau hätte in einer Abstrichstation für PCR-Tests behauptet, er sei „negativ“ gewesen, berichtete ein Zeuge, der diese „Geschichte“ publik machte.

Fest steht allerdings, dass die Frau andere massiv gefährdet und mit hoher Wahrscheinlichkeit infiziert hat.

Wenn ein Schnelltest „positiv“ ist, ist eine (vorbeugende) häusliche Quarantäne zwingend vorgeschrieben.
Diese kann erst dann beendet werden, wenn der Kontroll-PCR-Test „negativ“ ist.
Wenn der PCR-Test „positiv“ sein sollte, muss die Quarantäne mindestens vierzehn Tage dauern. Die Person muss aber mindestens zwei Tage (48 Stunden) beschwerdefrei sein. Das Gesundheitsamt kann allerdings anordnen, dass die Quarantäne erst beendet werden darf, wenn ein „negativer“ PCR-Test nach mindestens dem vierzehnten Tag vorliegt.

Es scheint klar zu sein, warum die Corona-Zahlen wieder ansteigen!

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