Die Querelen um die Wahl in Thüringen bezüglich Thomas Kemmerich nimmt immer kuriosere Züge an.
Politik scheint mit der Realität nicht kompatibel zu sein.

Bekanntermaßen wurde Thomas Kemmerich überraschend auch mit den Stimmen der AfD gewählt. Spontan nahm er die Wahl an.
Danach begannen die Querelen um seine Wahl.
Durch alle Parteien wurde die Pfui–Linie gefahren, dass es nicht ginge, dass jemand Ministerpräsident mit den Stimmen der Rechtskonservativen würde.
Bedingt durch diesen Zinnober gibt es nun Neuwahlen in Thüringen.

Alexander Gauland von der AfD sagte, dass seine Partei Bodo Ramelow von der „Linken“ wählen würde.

Wenn Ramelow nun auch von der AfD gewählt würde, würde die Wahl ja ad absurdum geführt. Er dürfte dann das Amt des Ministerpräsidenten nicht antreten. Das hatte er ja von Kemmerich gefordert.

Im Erfinden sind die Poliitker immer gut.

Susanne Hennig-Wellsow – auch Hennig-Blumenstrauß genannt – forderte nun die CDU und die FDP auf, Ramelow auch zu wählen.

Ramelow würde dann theoretisch 90 Stimmen auf sich vereinigen können, da ihn ja alle Abgeordneten wählten.
Nun kommt die hohe politische Mathematik ins Spiel
Man subtrahiert nun die 22 AfD-Stimmen vom Ergebnis und erhält 78.

Diese 78 Stimmen reichten ja für seine Wahl, beim dritten Wahlgang schon 45, aber das nur nebenbei bemerkt!

Jetzt kann die Linke, allen voran Ramelow, behaupten, dass für seine Wahl die AfD gar nicht erforderlich gewesen sei.

Diese Wahl wäre dann koscher gewesen, weil er im Gegensatz zu Kemmerich nicht auf Stimmen der AfD angewiesen gewesen sei.

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