Nun stehen die Briten alleine da.
Was laut EU-Politikern nicht möglich sein sollte, ist einfach so passiert!
Ein Land hat die Europäische Union verlassen.

Die Verhandlungen über den so genannten „Brexit“ dauerten mit allen Hin und Her zuzüglich zickigem Verhalten der EU-Politiker knapp drei Jahre.
Man spricht von einem schwarzen Tag und malt Endzeitszenarien an die Wände des Sitzungsraums des EU-Parlaments.

Außer Schwarzmalerei gibt es anscheinend nichts!

Es wäre an der Zeit, zu hinterfragen, was die Gründe sind, dass Großbritannien die EU nach 47 Jahren verlassen hat.
Selbstkritisch zu überdenken, welche Fehler die EU gemacht hat, dass die Briten nicht mehr mitspielen wollen!

Eine EU, bei der die Wahl Von der Leyens als Präsidentin der Europäischen Kommission mehr als zweifelhaft war, krankt an mehreren Stellen.
Man bedenke solche „tollen“ Entscheidungen auf EU-Ebene darüber, wie der Radius von Bananen oder Schlangengurken sein muss, damit sie verkauft werden dürfen, oder das Festsetzen von Normen, die kaum einzuhalten sind.
Eine EU, die nur noch einen Minimalkonsens in wichtigen Fragen erzielt, um niemanden zurückzustufen, funktioniert nicht mehr.

Und das über Jahrzehnte!

Die EU-Parlamentarier denken nicht (selbst)kritisch darüber nach, wo es hakt und weswegen die Briten sich entschieden haben, auszusteigen und diesen Irrsinn nicht mehr mitzumachen.

Die EU ist verkommen zu einer Institution, die nur noch selbstgefällig geworden ist, sich mehr darum kümmert, sich selbst zu erhalten, als etwas für die EU-Bürger zu tun.

Der Schritt der Briten ist konsequent.

Vielleicht finden sich EU-Politiker, die es schaffen, sich aus dem Dickicht der eingefahrenen Selbstherrlichkeit zu erheben und endlich selbstkritisch werden und das tun, was ihre Aufgabe ist: Die Zukunft konstruktiv zu gestalten, anstatt sich einem Bürokratiemonster weiter in den Schlund zu werfen..

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