Mehr als 800 Personen, die keine MdBMdB Mitglied des Bundestags, z.B. Abgeordnete sind, haben einen Ausweis, mit dem sie im Bundestag ein‑ und ausgehen können.
Dies sind die sogenannten „LobbyistenLobbyisten Ein Lobbyist ist jemand, der Abgeordnete für seine Interessen zu gewinnen versucht, vor allem durch die Pflege persönlicher Verbindungen. So kann Einfluss auf Entschlüsse und Gesetze genommen werden.“.


Lobbyisten sind Vertreter von mehr oder weniger großen Interessenverbänden. Sie wollen ihre eigenen und die Interessen der Verbände durchsetzen.

Vielfach geschieht dies durch das Pflegen von persönlichen oder geheuchelt persönlichen Kontakten zu den Abgeordneten.

Ziel ist die Veränderungen und Manipulation an bereits bestehenden Gesetzen oder von Einflussnahmen auf Gesetze, die bald kommen sollen. Manchmal versuchen sie auch, Gesetze zu verhindern.
Es geht nur um Kapitalinteressen, um nichts anderes.
Man kann davon ausgehen, dass Abgeordnete, die persönliche Kontakte oder vielleicht sogar Posten bei Interessenverbänden haben. wohlwollend für diese im Bundestag oder in anderen Gremien stimmen.

Im Durchschnitt verrichten Abgeordnete pro Woche etwa zehn Stunden Arbeit, die im Zusammenhang mit Lobbyismus steht.

Da es kein aussagekräftiges Lobby-Register in Deutschland gibt, kann davon ausgegangen werden, dass der Einfluss von Lobbyisten auf Entscheidungen und Entscheidungsfindungen von Politikern sehr groß ist, auch wenn Politiker dies nicht bewusst merken.
Man kennt es ja, dass man jemanden, den man mag, eher unterstützt, als jemanden, den man nicht mag.
Dies nutzen Lobbyisten aus, denn kleine Aufmerksamkeiten, die nicht mal „Geldgeschenke“ sein müssen, können Entscheidungen zugunsten bestimmten Personen oder Gruppen ändern. 

Es wird schon seit langem ein detailliertes Lobby-Register gefordert, in dem eindeutig stehen soll, welche LobbyistLobbyisten Ein Lobbyist ist jemand, der Abgeordnete für seine Interessen zu gewinnen versucht, vor allem durch die Pflege persönlicher Verbindungen. So kann Einfluss auf Entschlüsse und Gesetze genommen werden. in welchem Ressort tätig ist, und mit wem er sich getroffen hat.
Ebenso sollte die Auflistung, welcher Politiker Nebenjobs hat, umfangreicher sein, als die momentan lapidaren Einträge wie „Bezug Stufe 2 bei Mandant 4“.

Nur so kann eine Transparenz erreicht werden, wer wann welche Entscheidung mit welchem Hintergrund getroffen hat.
Es würde auch helfen, dass Politiker ihre Entscheidungen besser durchdenken und begründen müssen.

Auch wenn noch viel Arbeit in diese Richtung zu tun ist, so könnte der Korruption und Manipulation erstmal ein kleiner Riegel vorgeschoben werden.

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