Bei starkem Regenguss ist der Dienstwagen von Ministerpräsident Kretschmann in den Straßengraben der Autobahn 81 gelandet. In ein nachfolgendes Begleitfahrzeug knallte ein anderes Auto. Dabei starb ein Baby.

Diese Nachricht ging kreuz und quer durch Deutschland.

Das einjährige Kund starb an den Folgen des Auffahrunfalls, denn das Fahrzeug kollidierte auf den Seitenstreifen mit dem Begleitfahrzeug Kretschmanns.

Schade ist, dass mal wieder eine Schlammschlacht – neudeutsch:: „Shit-Storm“ – gegen einen Politiker, hier Kretschmann losgeht.
Kretschmann wäre angeblich an dem Tod des Babys schuld gewesen, hört man in lauten Tönen von welchen, die selbst an dem Tag wohl nicht mal unterwegs waren.
Sie unterstellen dem Fahrer des Begleitfahrzeugs zu hohe Geschwindigkeit.
Ob es so war, weiß keiner, denn niemand hat die Geschwindigkeit gemessen.
Dann wird dem Fahrer des Begleitfahrzeugs eine unvorsichtige Fahrweise angedichtet. Er hatte, wie es sich gehört, gebremst und war danach auf den Seitenstreifen gefahren, um niemanden zu behindern.

Laut des Polizeiberichts sei das nachfolgende Fahrzeug ebenso durch Aquaplaning ins Rutschen geraten und sei mit dem Begleitfahrzeug kollidiert, obwohl es sicherheitshalber auf dem Seitenstreifen stand.

Nun kommt die wilde Horde und fällt verbal über Kretschmann und die Fahrer der Autos her.

Ein einjähriges Kind ist ein sehr herber Verlust. Dass man sein Bedauern ausdrückt, ist verständlich.

Doch eine Hasstirade gegen Politiker zu entflammen, ist äußerst verwerflich.

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