Wie ich schon in dem Beitrag über die Meinungsfreiheit beschrieb, liegt das Problem dieser nicht beim Staat, sondern eher bei bestimmten Gruppen und Gruppierungen jenseits der demokratischen Ränder.


Veranstalter von Demonstrationen und Events haben durch die Presseberichterstattung durchaus Vorteile. Es wird darüber berichtet, was stattfindet und was geschehen ist. Dies passiert objektiv und ohne Wertung. Das öffentliche Interesse ist also gewährleistet und befriedigt.
Der Nachteil für den Veranstalter ist, dass über alles berichtet wird, auch das, was man vielleicht nicht mag oder worüber  man wegsehen würde.

Die andere Seite ist, dass Gruppen mit radikalen oder extremen Ansichten gerne das Dogma „Lügenpresse“ benutzen. Dies hat den Zweck, dass man sich von der „Presse“ abgrenzen kann und andererseits auch behaupten kann, dass falsch berichtet wird oder in deren Jargon, dass man das berichtet, was „die Oberen“ gerne möchten, Stichwort: „InformationskontrolleZensur Unter Zensur oder Informationskontrolle versteht man ein Instrument, welches dazu da ist, nur „genehme“ Meinungen beziehungsweise Berichte zu veröffentlichen.“ oder „ZensurZensur Unter Zensur oder Informationskontrolle versteht man ein Instrument, welches dazu da ist, nur „genehme“ Meinungen beziehungsweise Berichte zu veröffentlichen.“.

Das heißt, man betreibt unterschwellig Hetze gegen die „Presse“.
Bei manchen Mitläufern ufert das dann aus und Pressevertreter werden angefeindet und schlimmstenfalls malträtiert.

Dann kann man aber immer noch sagen, dass man diese Leute nicht kennt und mit ihnen nichts zu tun haben will.
Ausgehend von Gewalt gegen die „Presse“ müsste die Polizei ein besonderes Auge auf Pressevertreter haben und sich in deren Nähe bewegen, um diese vor Übergriffe zu schützen.
Dies ist zwar auch Aufgabe der Polizei, es könnte aber auch einen Eindruck hinterlassen, dass die „Presse“ von der Polizei geschickt wird und diese schaut, was sie berichtet.
Dies würde dann wieder ins Bild „Staatspresse“ passen.

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