In Berlin fand gestern, 1. August 2020, eine Demonstration gegen die Beschränkungen bezüglich der Pandemie statt.
Die circa 17 000 Teilnehmer möchten, dass die Beschränkungen aufgehoben werden, damit wieder alles wie vor knapp einem halben Jahr möglich ist.

Vor einem halben Jahr wurde der erste Corona-Fall in Deutschland nachgewiesen. Seitdem haben wir in Deutschland etwa 210 000 Infizierte, wovon ungefähr 192 000 genesen und leider etwas mehr als 9 000 Verstorbene zu beklagen sind.
Aktuell gibt es also etwa 8 000 Infizierte.

Von anfangs 6 500 Neuinfizierten pro Tag wurden die Zahlen auf ein Fünfzehntel gedrückt, weil geeignete Maßnahmen wie der sogenannte „Lockdown“ und die Maskenpflicht erlassen wurden.
Seit er Urlaubssession steigen die Zahlen seit drei Wochen wieder auf um tausend, von 3 00 bis 400.

Die Bewegung, die sich selbst „Querdenken“ oder so ähnlich nennen, gibt es schon seit Anfang Mai, also kurz nachdem der „Lockdown“ eingeleitet wurde.

Schon bei einer der ersten Veranstaltungen der sogenannten „Querdenker“ hielten die Teilnehmer nicht die Regeln ein. Wir beobachteten, dass viele ohne Mund-Nase-Schutz (Maske) dort standen. Die Ordner wiesen niemanden daraufhin. Ebenso wurden die Abstandsregeln nicht eingehalten. Man umarmte sich und so weiter.
Es interessierte niemanden, ob man die Regeln einhielt und niemand von den Verantwortlichen wiese darauf hin.

Die gestrige Demo wurde wegen eben dieser Verstöße von der Polizei und den Ordnungsbehörden aufgelöst.

Verantwortung bedeutet nicht nur Egoismus, sondern schließ die Unversehrtheit anderer mit ein.

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