US-Präsident Trump hat bei einer Pressekonferenz gesagt, man könne sich überlegen, wie man Desinfektionsmittel in den menschlichen Körper bringen könnte, um das Corona-Virus abzutöten.

Der Hintergrund war, dass (bestimmte) Desinfektionsmittel das Corona-Virus zum Beispiel auf glatten Flächen abtöten können.

Nach sich ein Hersteller von Desinfektionsmitteln geäußert hatte, man solle dies auf keinen Fall tun, weil es den Menschen Schaden zufüge und sogar töten könne, tat Trump so, als wäre es ganz anders gemeint gewesen.

Er konnte sich nicht dumm ausreden, er habe es nicht gesagt, weil dieser Stuss um die ganze Welt gewandert war.

Er habe es sarkastisch gemeint, sagte er, und dies sei in Richtung von „feindlichen Reportern“ gegangen.
Was „feindliche Reporter“ sind, kam wohl nur er sagen.

Die äußerst dumme Spekulation, dass man die Viren im menschlichen Körper durch Spritzen von Desinfektionsmitteln töten könne, erscheint aber nicht mehr als sarkastisch gemeint, wenn man weiß, was er sich noch so überlegt hat.

Er hatte ein Malaria-Mittel zur Einnahme gegen Covid-19 (Corona) empfohlen, obwohl schon längst bekannt war, dass es nicht hilft. Sein Fazit war, dies einfach nicht mehr zu erwähnen.

Etwas später, nachdem er über das Desinfektionsmittel „philosophierte“ hatte, brachte er eine noch „bessere Idee“ auf den Tisch.

Er meinte, wenn helles Licht das Virus abtöten könnte, sollte man sich überlegen, wie man es technisch anstellen könne, Licht in den menschlichen Körper zu bringen.

Es ist wissenschaftlich und medizinisch umstritten, ob helles Licht oder Ultraviolettstrahlung überhaupt das Virus abtöten könnte.

Vor dem Hintergrund, dass Trump immer fantasievollere Therapien ins Gespräch bringt und daran auch noch glaubt, kann man davon ausgehen, dass die Desinfektionssache absolut ernst gemeint war.

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