Die Bundestagswahl ist vorüber und das vorläufige amtliche Endergebnis liegt vor.
Die Konstellationen für ein Regierungsbündnis gibt eigentlich nur zwei Varianten vor.

Die CDUCDU Christlich Demokratische Union liegt mit knapp eineinhalb Prozenten hinter der SPDSPD Sozial Demokratische Partei.
Die SPD hat 5,2 Prozent dazugewonnen seit der vorigen Bundestagswahl, die CDU 8,9 Prozent verloren.
Die Grünen haben 14,8 Prozent der Stimmen eingefahren, die FDPFDP Freie Demokratische Partei liegt bei 11,5.

Es ergeben sich zwei theoretisch mögliche Regierungsbündnisse.
Die SPD kann mit den Grünen und der FDP zusammen gehen oder die CDU mit den beiden.
Eine rot-schwarze Koalition will niemand (momentan).

Armin Laschet, hämisch „Der Clown aus Aachen“ genannt, macht seinem Beinamen alle Ehre.
Er will mit den Grünen und der FDP ein Regierungsbündnis schmieden, vergisst aber, dass die CDU starke Verluste hinnehmen musste, wogegen die SPD über fünf Prozent mehr bekam als 2017.

Die CDU ist die Verliererin der Wahl.
Das Ergebnis von 24,1 Prozent ist ihr schlechtestes in der Geschichte der Bundesrepublik.

Das Votum der Bürger spricht für ein Bündnis mit Olaf Scholz als Kanzler.

Aus der CDU gibt es immer mehr kritische Stimmen Armin Laschet gegenüber, nicht die Regierung zu bilden, da klar sein sollte, wie die „Zeichen der Zeit“ zu werten sind.

Es ist anzuraten, dass Armin Laschet sich wieder Nordrhein-Westfalen widmet, da er dort Ministerpräsident ist.
Er hat diesen Posten nicht aufgekündigt, woran man erkennen könnte, wie ernst er es mit der Bundespolitik meint.

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