In den sozialen Onlinenetzwerken sieht man oft, dass manche Mitglieder „‚ Living history‘ ist bunt, nicht braun“ als Schriftzug innerhalb ihres Profilbilds oder Avatars haben. Leider werden Personen, die in historischen Vereinen verankert sind, als „rechtsradikal“ denunziert.

Besonders bei Akteuren, die das Mittelalter darstellen, sind diese Schriftzüge zu finden.

Im Denken der mancher Leute bedeutet, dass Personen, die sich an der Vergangenheit festhalten oder sich für diese interessieren, automatisch, dass man „rechtsradikal“ ist.

Dabei vergessen sie aber, dass Deutschlands Vergangenheit nicht nur zwölf Jahre unter der Terrorherrschaft der Nazis ist, sondern es auch noch viele tausend Jahre gibt, die anders waren.
Das spielt bei den Zeigefinger-Leuten aber keine Rolle, denn auch, so argumentieren sie, gab es im Mittelalter Pogrome gegen Juden.
Wenn Seuchen ausbrachen, wurden die Juden beschuldigt.

Bedingt durch die religiösen Beschränkungen waren viele Juden Geldverleiher. So konnte man Elend und Krankheiten auf die Juden schieben, um seinen Verpflichtunggen der Rückzahlung des geliehenen Geldes nicht nachkommen zu müssen, wenn die Juden vertrieben oder – noch schlimmer – getötet wurden.

Dies war im Mittelalter und auch schon davor leider gang und gäbe, in allen Ländern.

Bei Mittelalterveranstaltungen wird so etwas nicht dargestellt.

Auch tummeln sich dort nicht nur Einheimische. Ausländer werden auch nicht ausgegrenzt.

Für manche „Zietgenossen„scheint aber Geschichte generell ein Problem zu sein.

Das Denunzieren von Mittelalterveranstaltungen als „rechtsradikal“ zeigt, dass diese Leute keine Ahnung haben.

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