Bei „Rosins Heldenküche – Letzte Chance Traumjob“ ist das Finale erreicht.
Die Küchenhelden müssen sich diesmal wirklich anstrengen, denn es geht darum, den ersehnten Ausbildungsplatz zu bekommen. Die Messlatte ist dementsprechend sehr hoch.

Als Erstes geht es darum, „Königsberger Klopse“ zu kochen, um einen Sternekoch zu überzeugen, den besten ins eintägige Praktikum zu nehmen.
Einer der Kandidaten hat es sich an Land gezogen.
Dann kommt das Final-Essen.
Das Team der Kandidaten bekommt Lebensmittel von allen sogenannten „ChallengesChallenge Ein Wettbewerb oder eine Herausforderung“ bereitgestellt. Das Team bestimmt einen „Chefkoch“, der für alles verantwortlich ist.
Aufgrund des Vorschlags einer Kandidatin wird das spanische Gericht Paella gekocht und als Vorspeise gibt es Lachs-Tatar auf dünnem Brot.
Die Spitzen‑ und Sterne-Köche, die einen Ausbildungsplatz in Aussicht stellen, sollen bekocht werden. Sie sitzen in einem Nebenraum und können über Monitore schauen, was in der Küche passiert.
Diese bekommen nachher das Essen serviert, das das vierköpfige Team ihnen vorsetzt.

In der Küche ist Chaos angesagt.
Die Kandidatin, die von sich sagte, sie habe das Rezept und die Zubereitung von Paella vor ihrem „inneren Auge“, macht einen Fehler nach den anderen. Frank Rosin und einige der Beobachter müssen eingreifen und das Team muss sich umorganisieren. Dann klappt es etwas besser.
Nicht wirklich, aber das Essen schmeckt!

Die Spitzen-Köche sind sich einig, dass man die Messlatte nicht allzu hoch legen darf, weil man es nicht mit erfahrenen Köchen zu tun hat.
Zum Schluss bekommt im Prinzip jeder von den übriggebliebenen Kandidaten einen Ausbildungsplatz.
Die Ausnahme ist eine Frau, die erst ein dreimonatiges Bewährungspraktikum machen muss und danach eine Ausbildungsstelle bekommen könnte. Sie muss dafür allerdings nach Mallorca ziehen.

Einige Ungereimtheiten kommen wie bei jeder Folge ans Tageslicht.
Einer der bis dahin noch fünf Kandidaten hatte sich in der Serien von einem depressiven Typen zu einem lebensoffenen Menschen entwickelt. Er konnte auch wieder lächeln und er übernahm im Gegensatz zu den anderen viel Verantwortung. Er war oft der Teamleiter und leistete sehr gute Arbeit.
Das wurde auch so in der Serie kommuniziert. Er wurde oft gelobt.
Er hatte im Gegensatz zu den anderen zwei Praktika absolviert.

In der finalen Staffel, bei der es „um alles“ ging, kam er zu spät.
Er entschuldigte sich, doch Frank Rosin warf ihn laut polternd raus.
Dieser Kandidat war völlig verwirrt, lief erst heraus, dachte kurz nach, nachdem er vor der Kamera seinen Unmut kundtat und lief wieder in die Küche zurück.

„Ich will aber nicht gehen!“, sagte er voller Elan. Er bat um ein Gespräch.

Rosin kannte trotz seiner Entschuldigung keine Gnade, führte mit ihm ein Proforma-Gespräch und blieb dabei. Er musste gehen.
Rosin kommuniziert es so, dass man in der Ausbildung pünktlich sein müsste und so etwas eben nicht ginge.
Die viel gelobte Veränderung des jungen Mannes von einem verschlossenen zu einem lebenslustigen Menschen war plötzlich vergessen, ebenso dass er zwei Praktika bekommen hatte und viel Lob bekam.

„Jeder kann noch rausfliegen“, sagte Rosin laut und schüchterte seine „Schützlinge“ weiter ein.

Bloß kein Widerspruch dem „großen Meister“ gegenüber!

Derjenige, der bis zu diesem Zeitpunkt kein Praktikum hatte, bekam plötzlich eins beim Freund von Rosin, der im gleichen Ort ein Restaurant besaß wie Rosin.
Es wirkte alles sehr inszeniert und abgesprochen, dass dieser Kandidat es bekommen sollte.
Er war in Panik vorher verfallen und bekam erst nichts hin, aber plötzlich war dies das beste Menü.
Es hieß, dass er sich wieder gefangen habe.

Zum Schluss bekam jeder einen „Ausbildungsplatz“, außer eine junge Frau, die für Wutausbrüche bekannt war und ist. Sie bekam ein Praktikum zum Bewähren mit Aussicht auf einen Ausbildungsplatz.

Die Final-Folge kam eher herüber wie ein abgekartetes Spiel.
Vieles wirkte wie sehr oft in den anderen Folgen gestellt.

Auch bei der soziologischen und psychologischen Betrachtung der Charaktere, die zu sehen waren, gab viele Rätsel auf.

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